Hallo Sven,
das mag ja sein, aber das heisst meiner Meinung nach nicht
automatisch, dass es schlecht oder veraltet ist. Stell dir mal
vor, du bist ein kleiner Buchladen, der sich auf z.B.
lateinamerikanische Literatur spezialisiert. Oder irgendetwas
Ausgefalleneres. Da bist du sicher gluecklich, wenn du deinen
Kunden nicht fuer jedes Buch ueber 100 Mark abknuepfen musst.
Oder stell dir vor, eine Riesenbuchladenkette eroeffnet eine
Filiale genau neben deinem kleinen Laden und verkauft all die
Sachen, die dir deinen Gewinn einbringen, zu Dumpingpreisen,
weil sie es sich leisten kann. Da bist du schnell pleite...
Fuer mich (die selten bis nie Bestseller kauft) ist die
Buchpreisbindung ein unbedingt zu erhaltenes Gut, sonst muss ich
jedes Mal sparen, bis ich mir ein neues Buch (in kleiner Auflage
herausgegeben) kaufen moechte...ausserdem glaube ich an das
Konzept "Buchhaendler meines Vertrauens", bei dem ich gute,
persoenliche, sachkundige Beratung bekomme. Bei Ketten ist das
eher selten der Fall.
Finde ich.
Herzliche Gruesse,
baw
Hallo Tomcat!
Das Argument stammt wie die Regelung aus dem 19. Jahrhundert.
Tschüs, Sven.