Hey Trilli,
wie kommst Du denn nur da drauf? Ich würde es...wenn schon
Klischee...dann eher Männern weniger empfehlen. Es geht zwar
um einen Mathematiker, aber im Großen und Ganzen geht es eher
um die Gebräuche des Handels als geschichtlichem Hintergrund
und das Seelenleben eines genialen Menschen, der wegen seiner
Behinderung nicht die Anerkennung erfährt, die er sich wünscht
und wohl auch verdient.
Ich dächte sowas ist durchaus was für Frauen.
Hallo Heike,
langsam! Ich hab nicht gesagt, dass es kein Buch für Frauen ist. Aber die Probleme, sich verbal ausdrücken zu müssen, wovon das Stottern ja nur die äußere Erscheinung ist, dürften eben Männern bekannter vorkommen. In der Kombination mit der Mathematik als Thema denke ich, haben Männer den intuitiveren Zugriff.
Frauen nehmen vielleicht eher den Weg über die Seelennöte und fühlen mit ihm, was für Männer vermutlich nicht so wichtig ist, da sie eher die Fakten interessieren. Wahrscheinlich lesen Männer und Frauen sogar ganz unterschiedlich und würden sehr unterschiedliche Zusammenfassungen des Buches liefern.
Und jetzt steinige mich nicht, ich versuche, mein Gefühl auszudrücken. Und ich bin die erste, die zugibt, dass Frauen auch mathematikbegeistert sein können. Es ist kein absolutes Urteil, was ich hier schreibe.
Schönen Tag wünscht Dir
Trilli