Diakonie-Pflege nur für Konfessionelle?
(Autor: һ а p l о i d, Frage gestellt am Mi, 24. Jul 2002)
Hallo Wissende,
warum dürfen in der Diakonie nur konfessionelle Pflegekräfte arbeiten?
Werden nicht auch unkonfessionelle Patienten gepflegt?
Gruß und Dank
vom haploid
warum dürfen in der Diakonie nur konfessionelle Pflegekräfte arbeiten?
Werden nicht auch unkonfessionelle Patienten gepflegt?
Gruß und Dank
vom haploid
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Re: Diakonie-Pflege nur für Konfessionelle?
(Autor: Τ е s s a V a n c e, Antwort nach 17 Min)
Hallo Haploid,
Beste Grüße
Tessa
warum dürfen in der Diakonie nur konfessionelle Pflegekräfte
arbeiten?
Weil die Diakonie ein kirchlicher Träger ist (ähnliches gilt auch für katholische bzw. evangelische Kindergärten, etc.) - die sind in dieser Hinsicht etwas eigen.arbeiten?
Werden nicht auch unkonfessionelle Patienten gepflegt?
Ja selbstverständlich.Beste Grüße
Tessa
Re: Diakonie-Pflege - keinesfalls
(Autor: Ι r i ѕ, Antwort nach 2 h, 8 Min)
Hallo Haploid,
Kirche ist - so der Fachausdruck - ein "Tendenzbetrieb". Das gibt ihr das Recht
- bei ihren Angestellten zu fordern, daß diese - wenn nicht der jeweiligen Glaubensgemeinschaft evangelisch oder katholisch angehörend - zumindest Mitglieder einer Kirche der ACK sind.
ACK heißt "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen".
Bei Stellenausschreibungen findest Du also manchmal den Zusatz "ACK - Zugehörigkeit" erforderlich oder ACK-Klausel.
Zur ACK gehören neben der evang. und kath. Kirche, die orthodoxe und einige - aber nicht alle - Freikirchen.
- ihren Angestellten bestimmte Vorgaben in der Lebensführung zu machen. So darf in Südbayern ein Mensch, der einen Geschiedenen heiratet oder selber wiederverheiratet ist nicht bei Kirchens arbeiten
- nur eine Mitarbeitervertretung zulassen - also keinen Betriebsrat
In Einzelfällen stellen Kirchen durchaus Leute ein, die keine Kirchenmitglieder sind, besonders in der Altenpflege in den neuen Ländern, weil sie die sonst nicht gewährleisten könnten.
Nur ist das im Einzelfall eine heikle Sache. Pfarrer XY kann die muslimische Erzieherin für den evangelischen Kindergarten einstellen. Er geht in den Ruhestand und sein Nachfolger hält es mit der ACK-Klausel, dann hat die muslimische Erzieherin Pech gehabt (gilt natürlich analog für aus der Kirche ausgetretene Leute auch).
Es gibt bei kath. Fachhochschulen dann auch die Variante, daß Nicht-Katholiken Lehraufträge höchstens in Höhe von vier Semesterwochenstunden bekommen können. Eine Anstellung über diesen Umfang hinaus wird meist abgelehnt.
Eine andere Geschichte ist nun die Seite derer, die die Leistungen von kirchlicher Sozial- und Jugendarbeit (Diakonie, Charitas etc.) in Anspruch nehmen. Da darf Kirche keine Einschränkungen machen. Sonst würde man staatliche Zuschüsse verlieren und ohne diese laufen die genannten Arbeitsbereiche nicht.
Die Sauerei - und die wurde hier im Brett auch schon diskutiert - ist also, daß wir alle, egal ob oder welcher Religion wir angehören oder auch nicht in Deutschland durch unsere Steuergelder kirchliche Arbeitsfelder ganz wesentlich mitfinanzieren, aber Kirche es sich nach wie vor herausnehmen kann, in ihrer Einstellungpolitik zu diskriminieren.
Es gibt viele Regionen, wo Kirche in bestimmten Bereichen der Sozialarbeit ein Monopol hat und sie ist in diesem Bereich der zweitgrößte Arbeitgeber.
Viele Grüße
Iris
Kirche ist - so der Fachausdruck - ein "Tendenzbetrieb". Das gibt ihr das Recht
- bei ihren Angestellten zu fordern, daß diese - wenn nicht der jeweiligen Glaubensgemeinschaft evangelisch oder katholisch angehörend - zumindest Mitglieder einer Kirche der ACK sind.
ACK heißt "Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen".
Bei Stellenausschreibungen findest Du also manchmal den Zusatz "ACK - Zugehörigkeit" erforderlich oder ACK-Klausel.
Zur ACK gehören neben der evang. und kath. Kirche, die orthodoxe und einige - aber nicht alle - Freikirchen.
- ihren Angestellten bestimmte Vorgaben in der Lebensführung zu machen. So darf in Südbayern ein Mensch, der einen Geschiedenen heiratet oder selber wiederverheiratet ist nicht bei Kirchens arbeiten
- nur eine Mitarbeitervertretung zulassen - also keinen Betriebsrat
In Einzelfällen stellen Kirchen durchaus Leute ein, die keine Kirchenmitglieder sind, besonders in der Altenpflege in den neuen Ländern, weil sie die sonst nicht gewährleisten könnten.
Nur ist das im Einzelfall eine heikle Sache. Pfarrer XY kann die muslimische Erzieherin für den evangelischen Kindergarten einstellen. Er geht in den Ruhestand und sein Nachfolger hält es mit der ACK-Klausel, dann hat die muslimische Erzieherin Pech gehabt (gilt natürlich analog für aus der Kirche ausgetretene Leute auch).
Es gibt bei kath. Fachhochschulen dann auch die Variante, daß Nicht-Katholiken Lehraufträge höchstens in Höhe von vier Semesterwochenstunden bekommen können. Eine Anstellung über diesen Umfang hinaus wird meist abgelehnt.
Eine andere Geschichte ist nun die Seite derer, die die Leistungen von kirchlicher Sozial- und Jugendarbeit (Diakonie, Charitas etc.) in Anspruch nehmen. Da darf Kirche keine Einschränkungen machen. Sonst würde man staatliche Zuschüsse verlieren und ohne diese laufen die genannten Arbeitsbereiche nicht.
Die Sauerei - und die wurde hier im Brett auch schon diskutiert - ist also, daß wir alle, egal ob oder welcher Religion wir angehören oder auch nicht in Deutschland durch unsere Steuergelder kirchliche Arbeitsfelder ganz wesentlich mitfinanzieren, aber Kirche es sich nach wie vor herausnehmen kann, in ihrer Einstellungpolitik zu diskriminieren.
Es gibt viele Regionen, wo Kirche in bestimmten Bereichen der Sozialarbeit ein Monopol hat und sie ist in diesem Bereich der zweitgrößte Arbeitgeber.
Viele Grüße
Iris
Re^2: Diakonie-Pflege - keinesfalls
(Autor: h a p l o і d, Antwort nach 20 h, 49 Min)
Hallo Iris,
finde ich auch nicht in Ordnung, dass die Kirche im sozialen Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
Eine gute Bekannte von mir, war jahrelang als Pflegerin in einer Diakoniestation angestellt, nachdem der Zeitdruck immer grösser wurde (die Barmherzigkeit immer kleiner, weil man wirtschaftlich pflegen sollte) und die Diakoniestation sich aus Kostengründen umstrukturiert hatte (Verschlechterung der Arbeitsverträge etc.) und das Gerede vom diakonischem Auftrag nur noch eine Farce war, hat sie gekündigt und sich einen anderen Job gesucht.
Sie hat sich dann von der Kirchensteuer abgemeldet, weil ihr Mann keiner Konfession angehörig war und sie seit dem Jahr 2001, durch das "Kirchgeld" auch für ihn Kirchensteuer mitbezahlen musste - echt schizophren, diese Regelung.
Die Bekannte wollte später wieder in einer Diakoniestation arbeiten, aber sie wurde nicht genommen, weil sie konfessionslos sei (obwohl sie erzählt hat, warum sie ausgetreten ist - hatte ja nichts mit "Nichtgläubigkeit" zu tun).
Der Witz an der Sache ist, dass in der Zeit, in der sie in der Diakoniestation gearbeitet hat, mehrere neue Pfleger/innen über sogenannte e.V. Krankenpflegevereine (die diese Diakoniestation finanziell unterstützten), obwohl ohne Konfession, zu gleichen Konditionen wie sie selbst, eingestellt wurden.
Was soll man dazu sagen, da läuft doch irgendwas falsch.
Sind Monopole in Deutschland nicht verboten?
Gruß und Dank
vom haploid
finde ich auch nicht in Ordnung, dass die Kirche im sozialen Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
Eine gute Bekannte von mir, war jahrelang als Pflegerin in einer Diakoniestation angestellt, nachdem der Zeitdruck immer grösser wurde (die Barmherzigkeit immer kleiner, weil man wirtschaftlich pflegen sollte) und die Diakoniestation sich aus Kostengründen umstrukturiert hatte (Verschlechterung der Arbeitsverträge etc.) und das Gerede vom diakonischem Auftrag nur noch eine Farce war, hat sie gekündigt und sich einen anderen Job gesucht.
Sie hat sich dann von der Kirchensteuer abgemeldet, weil ihr Mann keiner Konfession angehörig war und sie seit dem Jahr 2001, durch das "Kirchgeld" auch für ihn Kirchensteuer mitbezahlen musste - echt schizophren, diese Regelung.
Die Bekannte wollte später wieder in einer Diakoniestation arbeiten, aber sie wurde nicht genommen, weil sie konfessionslos sei (obwohl sie erzählt hat, warum sie ausgetreten ist - hatte ja nichts mit "Nichtgläubigkeit" zu tun).
Der Witz an der Sache ist, dass in der Zeit, in der sie in der Diakoniestation gearbeitet hat, mehrere neue Pfleger/innen über sogenannte e.V. Krankenpflegevereine (die diese Diakoniestation finanziell unterstützten), obwohl ohne Konfession, zu gleichen Konditionen wie sie selbst, eingestellt wurden.
Was soll man dazu sagen, da läuft doch irgendwas falsch.
Sind Monopole in Deutschland nicht verboten?
Gruß und Dank
vom haploid
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Re^3: weil das Monopol dem Staat nützt!
(Autor: Ι r i s, Antwort nach 1 Tag, 42 Min)
Hallo Haploid,
Die kirchlichen Tarife sind nur angeglichen an den BAT (Bundesangestelltentarif), nach dem im öffentlichen Dienst bezahlt wird. Das heißt, diese "Angleichung" bedeutet faktisch, daß die Kirche etwas weniger bezahlt.
Beim Beispiel der Krankenschwester in der Diakonie läuft das je nach Alter und Eingruppierung schon mal auf 150,00 DM aufwärts netto raus!
Viele Grüße
Iris
finde ich auch nicht in Ordnung, dass die Kirche im sozialen
Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von
allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
...Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von
allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
Sind Monopole in Deutschland nicht verboten?
Im Prinzip hast Du recht, aber diese Monopol nützt dem Staat ganz handfest finanziell.Die kirchlichen Tarife sind nur angeglichen an den BAT (Bundesangestelltentarif), nach dem im öffentlichen Dienst bezahlt wird. Das heißt, diese "Angleichung" bedeutet faktisch, daß die Kirche etwas weniger bezahlt.
Beim Beispiel der Krankenschwester in der Diakonie läuft das je nach Alter und Eingruppierung schon mal auf 150,00 DM aufwärts netto raus!
Viele Grüße
Iris
Re^4: weil das Monopol dem Staat nützt!
(Autor: w і n k e l, Antwort nach 1 Tag, 11 h, 41 Min)
Hallo Haploid,
umgekehrt ist es richtig: Weil die Kirchen hier wesentliche Aufgaben übernommen haben, die eigentlich dem Staat obliegen, zeigt sich der Staat durch unterstützende Finanzierung dankbar.
finde ich auch nicht in Ordnung, dass die Kirche im sozialen
Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von
allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von
allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
Nicht die Kirchen haben sich ein Monopol geschaffen, es wurde ihnen aus Gründen der Faulheit und der leeren Kassen des Staates überlassen.
...
Nein, bzw. erkundige dich was Monopole rechtlich sind.
Sind Monopole in Deutschland nicht verboten?
Im Prinzip hast Du recht, aber diese Monopol nützt dem Staat
ganz handfest finanziell.
Also nutzt der Staat die Krchen aus und nicht umgekehrt!!!!!!!!ganz handfest finanziell.
Die kirchlichen Tarife sind nur angeglichen an den BAT
(Bundesangestelltentarif), nach dem im öffentlichen Dienst
bezahlt wird. Das heißt, diese "Angleichung" bedeutet
faktisch, daß die Kirche etwas weniger bezahlt.
Beim Beispiel der Krankenschwester in der Diakonie läuft das
je nach Alter und Eingruppierung schon mal auf 150,00 DM
aufwärts netto raus!
Viele Grüße
winkel
Re^5: weil das Monopol dem Staat nützt!
(Autor: һ а р l ο і d, Antwort nach 1 Tag, 22 h, 21 Min)
Hallo Winkel,
okay, der Staat nutzt die Kirchen aus, die Kirchen nutzen die Pflegekräfte aus, weil sie weniger zahlen als üblich und zusätzlich, muss man Kirchensteuern bezahlen um überhaupt in der Diakonie arbeiten zu dürfen.
Macht sumasumarum ziemlich viel weniger Gehalt bei den kirchlichen Arbeitgebern.
Bei Deinem Beispiel mit den Arbeitern von BMW und VW und dem Angestellten in München und Verden an der Aller, vergisst Du, dass im Pflegebereich ein sehr viel geringerer Lohn gezahlt wird, gemessen an den Arbeitszeiten, der Verantwortung und der physischen/ psychischen Belastung.
Nun ja, in Ballungszentren herrscht jetzt schon ein gewaltiger Pflegebedarf, der nicht befriedigt werden kann.
Mal sehen, wie es in der Diakonie mit den sozialen Angeboten weitergehen wird, wenn kein Personal da ist.
Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein, dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre, getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
Gruß
vom haploid
okay, der Staat nutzt die Kirchen aus, die Kirchen nutzen die Pflegekräfte aus, weil sie weniger zahlen als üblich und zusätzlich, muss man Kirchensteuern bezahlen um überhaupt in der Diakonie arbeiten zu dürfen.
Macht sumasumarum ziemlich viel weniger Gehalt bei den kirchlichen Arbeitgebern.
Bei Deinem Beispiel mit den Arbeitern von BMW und VW und dem Angestellten in München und Verden an der Aller, vergisst Du, dass im Pflegebereich ein sehr viel geringerer Lohn gezahlt wird, gemessen an den Arbeitszeiten, der Verantwortung und der physischen/ psychischen Belastung.
Nun ja, in Ballungszentren herrscht jetzt schon ein gewaltiger Pflegebedarf, der nicht befriedigt werden kann.
Mal sehen, wie es in der Diakonie mit den sozialen Angeboten weitergehen wird, wenn kein Personal da ist.
Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein, dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre, getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
Gruß
vom haploid
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Re^6: weil das Monopol dem Staat nützt!
(Autor: М а r с ο W е n z е l, Antwort nach 2 Tagen, 10 Min)
Hallo Haploid,wie jedes andere Krankenhaus, jeder Kindergarten oder Pflegedienst auchIch sehe die Monopole nicht: es gibt jede Menge private Pflegedienste, Kindergärten in freier Trägerschaft (bzw. von AWO, ASB), Krankenhäuser in Kreisträgerschaft/privater Trägerschaft und von AWO/ASBwo
Tschuess Marco.
finde ich auch nicht in Ordnung, dass die Kirche im sozialen
Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von
allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
Bereich, teilweise ein Monopol hat, da sie doch auch von
allgemeinen Steuergeldern mitfinanziert wird.
umgekehrt ist es richtig: Weil die Kirchen hier wesentliche
Aufgaben übernommen haben, die eigentlich dem Staat obliegen,
zeigt sich der Staat durch unterstützende Finanzierung
dankbar.
Nicht die Kirchen haben sich ein Monopol geschaffen, es wurde
ihnen aus Gründen der Faulheit und der leeren Kassen des
Staates überlassen.
Aufgaben übernommen haben, die eigentlich dem Staat obliegen,
zeigt sich der Staat durch unterstützende Finanzierung
dankbar.
Nicht die Kirchen haben sich ein Monopol geschaffen, es wurde
ihnen aus Gründen der Faulheit und der leeren Kassen des
Staates überlassen.
Sind Monopole in Deutschland nicht verboten?
okay, der Staat nutzt die Kirchen aus, die Kirchen nutzen die
Pflegekräfte aus, weil sie weniger zahlen als üblich und
zusätzlich, muss man Kirchensteuern bezahlen um überhaupt in
der Diakonie arbeiten zu dürfen.
Macht sumasumarum ziemlich viel weniger Gehalt bei den
kirchlichen Arbeitgebern.
Bei Deinem Beispiel mit den Arbeitern von BMW und VW und dem
Angestellten in München und Verden an der Aller, vergisst Du,
dass im Pflegebereich ein sehr viel geringerer Lohn gezahlt
wird, gemessen an den Arbeitszeiten, der Verantwortung und der
physischen/ psychischen Belastung.
Pflegekräfte aus, weil sie weniger zahlen als üblich und
zusätzlich, muss man Kirchensteuern bezahlen um überhaupt in
der Diakonie arbeiten zu dürfen.
Macht sumasumarum ziemlich viel weniger Gehalt bei den
kirchlichen Arbeitgebern.
Bei Deinem Beispiel mit den Arbeitern von BMW und VW und dem
Angestellten in München und Verden an der Aller, vergisst Du,
dass im Pflegebereich ein sehr viel geringerer Lohn gezahlt
wird, gemessen an den Arbeitszeiten, der Verantwortung und der
physischen/ psychischen Belastung.
Nun ja, in Ballungszentren herrscht jetzt schon ein gewaltiger
Pflegebedarf, der nicht befriedigt werden kann.
Mal sehen, wie es in der Diakonie mit den sozialen Angeboten
weitergehen wird, wenn kein Personal da ist.
Jede Pflegefachkraft kann einen Pflegedienst gründen und in die Lücke stossen. Wenn so viele atheist. Pflegekräfte auf der Suche sind und so viele Nachfrager existiere, steht dem Wachstum ja nix entgegen. Ich kenne hier in DD mind. 2 Pflegedienste mit mind. 20 Autos (die stehen tagsüber in der Nähe der Zentrale, daher ist da noch eine D unkelziffer hinzuzurechnen). Die Zahl der kleinen mit 3-10 Angestellten möchte ich nicht zählen müssen.Pflegebedarf, der nicht befriedigt werden kann.
Mal sehen, wie es in der Diakonie mit den sozialen Angeboten
weitergehen wird, wenn kein Personal da ist.
Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein,
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
s.o. Der Markt wartet auf ein Angebot. Aus meiner Anschauung ist dies platte Polemik.überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
Tschuess Marco.
Re^7: Nix Polemik!
(Autor: һ a р l о і d, Antwort nach 2 Tagen, 23 h, 48 Min)
Hallo Marco,
Gruß
vom haploid
Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein,
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
s.o. Der Markt wartet auf ein Angebot. Aus meiner Anschauung
ist dies platte Polemik.
Nicht Polemik, inzwischen traurige Realität!ist dies platte Polemik.
Gruß
vom haploid
Re^8: Nix Polemik!
(Autor: М a r с o W e n z e l, Antwort nach 3 Tagen, 13 h, 47 Min)
Hallo haploid,
Für mich ist es Polemik; wenn dargestellt wird, dass es
a) arme, arbeitslose (weil atheist.) Krankenpfleger/-innen
b)einen ungedeckten Bedarf an atheist. Pflegemgl.
gibt.
Die Gründung eines Pflegedienstes erfordert meines Wissens nicht viel:
- mind. 2 ausgebildete Fachkräfte (vorhanden, s.oben)
- eine Weiterbildung (460 h)
- ein Auto (meist vorhanden)
- Zulassung von Pflegekasse
einfach mal bei google nach
Zulassung Pflegedienst Krankenkasse auf der Seite ihk.de
suchen.
Wie die Chance ist als arbeitslose Pflegerin Zuschüsse für den Lehrgang zu bekommen bzw. welche Hilfen Existenzgründern, die vorher arbeitslos waren, zustehen, weiss ich nicht.
Insgesamt sind die Hürden nicht zu hoch. Deshalb verstehe ich deine Angriffe auf die kirchl. Werke in keiner Weise.
Tschuess Marco.
Den Pflegebedürftigen dürfte doch kaum zu vermitteln sein,
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
dass die Kirche sich um sie sorgt und sie gleichzeitig in der
Pflege keine Hilfe von kirchlicher Seite bekommen können, weil
die Kirche nur zwingend konfessionelle Pflegekräfte einstellt.
Eine Ehefrau, die bei der Pflege ihres Mannes, die sie
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
überfordert, allein gelassen wird, interessiert es sicherlich
wenig ob die Pflegekraft, die ihr eine Erleichterung wäre,
getauft ist oder nicht, wenn sie geistlichen Beistand
benötigt, ist doch der Pfarrer für sie da.
s.o. Der Markt wartet auf ein Angebot. Aus meiner Anschauung
ist dies platte Polemik.
Nicht Polemik, inzwischen traurige Realität!ist dies platte Polemik.
a) arme, arbeitslose (weil atheist.) Krankenpfleger/-innen
b)einen ungedeckten Bedarf an atheist. Pflegemgl.
gibt.
Die Gründung eines Pflegedienstes erfordert meines Wissens nicht viel:
- mind. 2 ausgebildete Fachkräfte (vorhanden, s.oben)
- eine Weiterbildung (460 h)
- ein Auto (meist vorhanden)
- Zulassung von Pflegekasse
einfach mal bei google nach
Zulassung Pflegedienst Krankenkasse auf der Seite ihk.de
suchen.
Wie die Chance ist als arbeitslose Pflegerin Zuschüsse für den Lehrgang zu bekommen bzw. welche Hilfen Existenzgründern, die vorher arbeitslos waren, zustehen, weiss ich nicht.
Insgesamt sind die Hürden nicht zu hoch. Deshalb verstehe ich deine Angriffe auf die kirchl. Werke in keiner Weise.
Tschuess Marco.
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