Toi Toi Toi und Aberglaube
Von: , Frage gestellt am Do, 22. Aug 2002
In dem Beitrag zu "Dämon / Daemon" stand:
Wichtig dabei ist es, Glaube und Aberglaube zu differenzieren.
Dass es Dämonen gibt, ist eine Sache des Glaubens, damit
werden sich auch unsere nicht-christlichen Freunde abfinden
können. Dass Dämonen aber dadurch, dass man das Wort
wertneutral in einem technischen Umfeld verwendet, Macht über
uns gewinnen, ist nicht nur Aberglaube, sondern widerspricht
auch dem biblischen Zeugniss.
Ich halte das für einen höchst bemerkswerten Einwand! Viele Dank dafür.
Es gibt auch Christen, die beispielweise schockiert reagieren, wenn jemand "toi toi toi" sagt, denn, so sagen sie, dies kein gutes Glück wünschen, sondern sei eine Abwandlung des Fluchs "In drei Teufels Namen!"
Selbst wenn es ethymologisch so ist, manifestiert sich nicht auch hier der Aberglaube? Oder ist das modernes Christentum?
Sagt man nicht auch "Hals und Beinbruch!" im Sinne des Aberglaubens, damit eben jenes zu vermeiden?
Wenn jemand "toi toi toi" sagt, und somit Glück wünscht, ruft er dann - auch unwillentlich - den Teufel an?
Wie gläubig muss jemand sein, um das zu glauben? Was ist überhauopt die Grenze zwischen Glaube und Aberglaube?
Andi
