Mosleminnen

Von: , Frage gestellt am Mi, 11. Sep 2002

Wenn ein Moslem eine „Christin“, also eine westlich geprägte Frau heiratet, wird das von seinen Mitgläubigen allgemein akzeptiert. Verliebt sich dagegen eine Moslemin in einen Andersgläubigen, ist das eine Entehrung der Familie, müssen sie und ihr Bräutigam mit schweren Repressalien rechnen. Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen (vielleicht auch ganz andersartige) gemacht?

Reinhard

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 43 Minuten 0 hilfreich
    Re: Mosleminnen

    Wenn ein Moslem eine „Christin“, also eine westlich geprägte
    Frau heiratet, wird das von seinen Mitgläubigen allgemein
    akzeptiert. Verliebt sich dagegen eine Moslemin in einen
    Andersgläubigen, ist das eine Entehrung der Familie, müssen
    sie und ihr Bräutigam mit schweren Repressalien rechnen. Hat
    jemand diesbezüglich Erfahrungen (vielleicht auch ganz
    andersartige) gemacht?

    Hallo Reinhard,

    Die Muslime ist eindeutig benachteiligt in der Auslegung der Schriften dieser Religion.

    Deswegen wird hier in WWW ja auch so heftig für die Akzeptanz anderer Religionen gekämpft, weil die christliche Religion sich mit ihrer Offenheit viel zu breit macht, und diese freie Religion des Islam unterdrückt, indem es verbietet, daß Zeichen dieser Unterdrückung in Deutschen Schulen getragen werden.

    gruss
    winkel

    • Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
      Re^2: Mosleminnen

      Irre ich mich, oder hat die Antwort wirklich nur wenig mit der Frage zu tun?

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Mosleminnen

        Irre ich mich, oder hat die Antwort wirklich nur wenig mit der
        Frage zu tun?
        Also, ich sehe das auch so, dass die Sache mit dem Kopftuch eine andere ist. Reinhard

      • Antwort von nach 7 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Mosleminnen

        Irre ich mich, oder hat die Antwort wirklich nur wenig mit der
        Frage zu tun?
        zumindest hat sie auh nach deinem Statement etwas damit zu tun, ist also nicht off-topic.

        gruss
        winkel

  2. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: Kleine Anmerkung dazu, nicht ganz topic

    Hi Reinhard,

    zuallererst gilt das natürlich nur dann, wenn in der entsprechenden Familie Religion eine Rolle spielt. In diesem Fall ist das Ganze aber auch umkehrbar: eine streng christliche Familie wird auf keinen Fall eine Ehe mit einer/einem Andersgläubigen akzeptieren. Es führt ja teilweise schon zu Familiendramen, wenn ein Katholik eine Protestantin (oder umgekehrt) heiraten möchte.

    Weiterhin sagt die islamische Tradition, dass ein muslimischer Mann eine Christin oder Jüdin heiraten darf, keinesfalls aber eine Andersgläubige oder gar Atheistin. Und dies auch nur dann, wenn keine muslimische Frau zur Auswahl steht. Und selbst dann wird das nicht gerne gesehen, obwohl die Ehe vor Gott gültig ist.

    Eine Muslima darf keinen Andersgläubigen heiraten, da hier befürchtet wird, das ein nichtmuslismischer Mann die religiösen Gebote seiner Frau (Gebet, Ramadan, Pilgerfahrt usw.) nicht akzeptiert und die Muslima zur Abkehr von ihrer Religion animiert oder zwingt.

    Gruss
    Feanor

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