Re: Manche 'Kirche' weiß das doch nicht ?
Hallo
welche bücher damals zertsört
wurden wleche bibliotheken zerstört wurden, welche weisen und
gelehrten getötet wurden, nur weil man vielleicht den
nordischenm glauben anhing, oder dem jüdisch oder sonstigem.
dass die kirche nicht selbst unpopuöläre handlungen nicht für
die nachwelt konserviert hat ist auch mehr als verständlcih.
in diesem bezug lasse ich mich nicht zu einem urteil
hinreissen, ob dies "erfolgreich" war oder nicht. die tatsache
dass dies stattgefuinden ist für mich aureichend. ungezählt
ist zumindest die zahl derer die sich vor einem kirchlichen
gericht in den letzten 1700 Jahren verantworten mussten, und
nur aus willkür oder aus politik verurteilt wurden. vor diesem
hintergrund wären gewisse literrarische kenntnisse über das
wirken der kirche im verbund mit diversen monarchien sehr
wichtig. denn diese kenntnisse lassen ein bild entstehen von
der handlunsweise der kirche. ich rede hier nicht von einem
buch und einer subjektiven meinung. sonder von einer
überzeugung die jahre vor sich hingereift hat und auf
erfahrung, angelesenem wissen und mitgeteitem wissen fusst.
All dies wollte ich sicherlich nicht bestreiten. Mein Fachgebiet ist Kirchengeschichte... Nur ärgere ich mich oft z.B. über die unwissenschaftliche Darstellung eines Deschner, denn die Fakten sprechen für sich, man muß aber auch nicht verdrehen. Vor allem, und daher vielleicht eine gewisse Gereiztheit bei mir, gibt es die Tendenz (zu meinem Erschrecken auch in den Geschichtswissenschaften), sp prnzipiell jedes Verbrechen der "Kirche" anzulasten und dabei zu übersehen, daß es kaum ein Verbrechen gibt, daß der Mensch nicht verübt, gerade wenn es um Macht geht, und man der Sache kaum gerecht wird, wenn man das Böse nur in einer Ecke ausmacht. Sicherlich, aufgrund des momentanen weltpolitischen Status des "chr. Abendlandes" ist es wichtig, gerade dessen GEschichte kritisch zu beleuchten. Aber um die Blüten, die etwas treiben kann, abzuwehren, muß man nicht gleich den Ast, auf dem man sitzt, absägen.
So ist das moderne Wissenschaftsverständnis immer noch historisch in einer chr. Bewegung verankert, die mit Martin Luther, seiner historisch erstmaligen Berufung auf das menschliche Gewissen, sowie seiner Forderungen, das jeder Christ mit Hilfe der Bibel mitdenken können soll, einen gewissen Höhepunkt gefunden hat. Die Art und Weise, wie man heute in der chr. (europäischen) Theologie mit den grundlegenden heiligen Schriften umgeht, hat andere Wissenschaften erst einmal in ihre Existenz gesetzt (Religionswissenschaften z.B., was für jmd., der sich mit religion kritisch auseinandersetzen möchte, durchaus wichtig ist). Es geht mir um Differenzierungen und darum, daß auch ein Christ religiöse Gefühle haben darf.
meiner meinung entspricht auch deine ansicht, die du in deinem
letzten abschnitt behandelst. ich habe mich in diesem punkt
wohl zu pauschal ausgedrückt. mir ging es ja im wesentlichen
darum nicht einen gläubigen christ oder auch einen
praktizeirenden christ angreifen. auch dessen handlung sind
begrüßenswert, wenn sie zum guten gerichtet sind (eine
beurteilung was gut oder böse ist masse ich mir in diesem
zusammnheng nicht an). Nur leider finde ich es traurig, dass
zu viele leute blind (überzogen in diesem zusammnhang- aber
aussagekräftig) und vetrauend sich an die kirche und ihre
aussagen und leheren hängen, ohne diese kritisch zu prüfen.
Wie festgestellt, völlig d'accord, auch mit Deienr Kritik an so manchem "Blinden".
beispiel: ich finde es verantwortungslos vom verbot der
empfängnis zu sprechen, während in afrika ein solch
unglaublich hohe aids- und bevölkerungsrate herrscht. das dies
ein typisch allerweltsbeispiel ist ist mir klar. aber es ist
nichtsdestotrotz immer noch sehr war.
Sicherlich ein gutes Beispiel, um sich mit der Funktion der römisch-katholischen Kirche auseinanderzusetzen. ICh will gar nicht sagen, daß es in meiner - lutherischen - Kirche nicht auch ähnliches gibt, aber, bitte, vielleicht kannst Du ja verstehen, warum es mich wirklich nervt, ständig den Papst vorgehalten zu bekommen?
ein anderes beispiel: es ist verboten kinder abzutreiben (laut
kirche). auch ich bin dagegen ein leben vor seinem
eigentlichen beginn zu beenden. aber ich min noch mehr der
überzeugung, dass jedes kind das auf dieser erde lebt, es
verdient geliebt zu werden. ist das nicht sichergestellt......
Hier jedoch sollte man eine wichtige Aufgabe der Kirchen nicht übersehen: "für das Leben zu schreien!". Angesichts eines doch teilweise beängstigenden Fortschrittglaubens, bei dem ich nicht glaube, daß die Krankheiten meiner Kinder im Mutterleib geheilt werden, sondern eher, daß, sollte ich bei entsprechender genetischer Belastung, ein Kind in die Welt gesetzt werden, dies wahrscheinlich schlicht keine Versicherung finden wird, ist es vielleicht wichtig, eine konsequente Position für das Leben zu beziehen. Andererseits darf die nicht mit einer Verurteilung des Lebens der Frauen, die abtreiben, einhergehen. Hier ist Liebe gefragt.
Über die Abstrusität einer "Pillenenzyklika" brauchen wir ja nicht zu streiten...
Ansonsten, glaube ich, kommen wir hier ziemlich einsam vom Thema ab;-)
Grüße,
Taju