Machtprobe

Von: , Frage gestellt am Di, 24. Jun 2003

ich denke das dieses brett genau der richtige platz ist um ueber dieses essay von a. schwarzer zu diskutieren. mich wuerden euere meinungen, erfahrungen interessieren.
nachzulesen bei spiegel-online.

http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,254053,00.html

was meint ihr ist es zuviel des gutes was a. schwarzer erlaubt ?

gruss
juss

99 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Minuten 2 hilfreich
    Re: Machtprobe

    http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,254053,00.html

    was meint ihr ist es zuviel des gutes was a. schwarzer erlaubt?
    Wieso? Ich verstehe nicht, wie Du diese Frage meinst - was erlaubt sich A. Schwarzer denn?

    Zum Thema denke ich, daß weder Kreuze noch Kopftücher was in Schulen verloren haben - zumindest nicht an den Wänden der Klassenzimmer und nicht auf den Köpfen von Lehrern.

    Gruß,

    Malte.

  2. Antwort von nach 5 Stunden 3 hilfreich
    Re: Machtprobe

    Hi juss,

    Alice Schwarzer sagt ihre Meinung, und der kann man sich anschließen (so wie ich), muss man aber nicht. Diese Frage allerdings was meint ihr ist es zuviel des gutes was a. schwarzer erlaubt
    ist so nicht ganz verständlich. Ich vermute, das sollte heißen was meint ihr ist es zuviel des gutes was a. schwarzer sich erlaubt
    Dann allerdings grenzt das an Unverschämtheit. Findest du auch nur einen einzigen Satz in dem Artikel, der irgend jemanden beleidigt? Für "verletzte Gefühle" sind wir nicht zuständig, weil Demokraten im Gegensatz zu Fundamentalisten niemandem vorschreiben wollen, was er/sie fühlen mag oder besser gesagt darf. Wer erdreistet sich hier, dem Denken Grenzen zu ziehen?

    Gruß Ralf

  3. Antwort von nach 6 Stunden 1 hilfreich
    Re: Machtprobe

    Hi juss,

    ja, was erlaubt sie sich denn? Nicht mehr als andere Journalisten die einen solchen Vorgang hinterfragen, berechtigterweise.

    Das Kopftuch IST keine Bekleidungsvorschrift des Korans!
    Genausowenig wie die Ganzkörperverhüllung!
    Mohammed sagt nur das Männer UND Frauen ihren Körper bedecken sollen.
    Er sagt nicht wie und in welchem Ausmaß.

    Wenn Frauen das Kopftuch tragen wollen, bitteschön! Ist deren Privatangelegenheit! Wenn diese Frau IHREN Glauben so demonstrativ verteidigen muss (wobei sie für mich keinen Grund hat das zu tun), dann steckt mehr dahinter als rein persönliche Motive.

    Hat jemals eine religiöse jüdische Leherin geklagt das sie ihre Perücke tragen will? Hat jemals eine buddihstische Lehrerin geklagt weil sie im Sari oder in dieser indischen Mönchstoga unterrichten will?

    Und würde ein Land wie Afghanistan (anderes arab. Land das Verschleierung f. Frauen vorschreibt bitte einsetzten) jemals die Klage einer europäischen Frau, unverschleiert leben und arbeiten zu können, überhaupt ernstnehmen?

    Alice hat gut argumentiert. Wo ist das Problem bei dem Artikel? Sehe ich ähnlich.

    Grüsse
    Helena

    • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Machtprobe

      Hi juss,

      ja, was erlaubt sie sich denn? Nicht mehr als andere
      Journalisten die einen solchen Vorgang hinterfragen,
      berechtigterweise.
      ja natuerlich! ich habe meine frage auch etwas unpraezise ausgedrueckt! Wenn Frauen das Kopftuch tragen wollen, bitteschön! Ist deren
      Privatangelegenheit! Wenn diese Frau IHREN Glauben so
      demonstrativ verteidigen muss (wobei sie für mich keinen Grund
      hat das zu tun), dann steckt mehr dahinter als rein
      persönliche Motive.
      das problem ist doch das diese menschen die als traeger dieser symbole fungieren mit allen mitteln versuchen ihre totalitaeren ansichten in staatlichen einrichtungen zu zeigen und zu tragen und auszuleben.

      gruss
      juss

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Machtprobe

        Hi Juss, Wenn Frauen das Kopftuch tragen wollen, bitteschön! Ist deren
        Privatangelegenheit! Wenn diese Frau IHREN Glauben so
        demonstrativ verteidigen muss (wobei sie für mich keinen Grund
        hat das zu tun), dann steckt mehr dahinter als rein
        persönliche Motive.
        das problem ist doch das diese menschen die als traeger dieser
        symbole fungieren mit allen mitteln versuchen ihre
        totalitaeren ansichten in staatlichen einrichtungen zu zeigen
        und zu tragen und auszuleben.
        also, ob ein Kopftuch schon totalitäre Ansichten auslebt, kann ich echt nicht sagen. Als deutscher Saatsangehöriger (das ist sie doch, oder?) und als Lehrerin, sollte man sich so neutral wie möglich kleiden/verhalten.

        Meine Kollegin ist auch Muslimin und hat für ihr Mittagsgebet sogar einen eigenen Raum bekommen, in dem sie beten kann. Jeder respektiert ihren Fastenmonat, keine macht blöde Bemerkungen. Allerdings ist sie nie verschleiert und trägt kein Kopftuch. Sie benutzt Make-up und Schmuck, alles völlig normal.

        Ich finde es immer bedenklich wenn es Leute nötig haben ihre "Einstellung" als Plakat vor sich herzutragen oder für die Durchsetzung ihrer ureigensten Überzeugungen, vor Gericht ziehen müssen. Ich hoffe das Kopftuch wird nicht freigegeben.

        Grüsse
        Helena

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Machtprobe

      Hallo Helena. Das Kopftuch IST keine Bekleidungsvorschrift des Korans!
      Es ist immer wieder schon, wieviel Islamexperten es auf einmal in Deutschland gibt, wenn es nur gegen den Islam bzw. dessen Anhänger geht. Sicherlich im Koran selbst findet sich keine eindeutige Aussage. Aber es gibt im Islam nicht nur den Koran und somit kann es sehr wohl sein, dass eine Muslim auf grund ihres Glaubes dieses so sieht. Dieses sollte man akzeptieren. Wenn Frauen das Kopftuch tragen wollen, bitteschön! Ist deren
      Privatangelegenheit! Wenn diese Frau IHREN Glauben so
      demonstrativ verteidigen muss (wobei sie für mich keinen Grund
      hat das zu tun), dann steckt mehr dahinter als rein
      persönliche Motive.
      Was ja erst einmal zu beweisen wäre, bislang stehen nur Verdächtigungen im Raum. Hat jemals eine religiöse jüdische Leherin geklagt das sie
      ihre Perücke tragen will? Hat jemals eine buddihstische
      Lehrerin geklagt weil sie im Sari oder in dieser indischen
      Mönchstoga unterrichten will?
      LOL. Wieviele Frauen gibt es wohl deutschlandweit, auf die dieses zutrifft. Und dann auch noch eine entsprechende Ausbildung etc. Und die Staatsbürgerschaft nicht zu vergessen. Aber selbst wenn, ich wusste nicht das Rechtsgüter davon abhängen ob andere sie schon einmal in Anspruch genommen haben. Und würde ein Land wie Afghanistan (anderes arab. Land das
      Verschleierung f. Frauen vorschreibt bitte einsetzten) jemals
      die Klage einer europäischen Frau, unverschleiert leben und
      arbeiten zu können, überhaupt ernstnehmen?
      Willst Du dort leben? Nein, warum reduzierst Du dann unseren Staat auf dein Bild von Afghanistan? Alice hat gut argumentiert. Wo ist das Problem bei dem
      Artikel? Sehe ich ähnlich.
      Das hier ohne Wissen Behauptungen in den Raum gestellt werden. Am deutlichsten wird dieses ja durch die Passage über den Anruf und der Interpretation von Alice. Alles wird negativ gegen Frau Ludin ausgelegt - ich kann nur hoffen, dass das Gericht eben nicht so befangen ist, wie Frau Schwarzer.

      Schalom,
      Eli

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Machtprobe

        Shalom Eli, Das Kopftuch IST keine Bekleidungsvorschrift des Korans!
        Es ist immer wieder schon, wieviel Islamexperten es auf einmal
        in Deutschland gibt, wenn es nur gegen den Islam bzw. dessen
        Anhänger geht. Sicherlich im Koran selbst findet sich keine
        eindeutige Aussage. Aber es gibt im Islam nicht nur den Koran
        und somit kann es sehr wohl sein, dass eine Muslim auf grund
        ihres Glaubes dieses so sieht. Dieses sollte man akzeptieren.
        was soll dein herablassender Ton?

        Habe ich jemals behauptet ich bin Islam- oder Koranexperte?
        Liest man das aus meinem Posting?

        Ich weiss das es NICHT NUR den Koran gibt. Ebenso wie der Vatikan nicht ständig originalgetreu aus der Bibel predigt!

        Ich weiss das es auf die Interpretationen ankommt und ich weiss auch das es mit diesen Interpretationen auch einige Koran-Schriftgelehrte gibt, die eine völlige Beschneidung der weibl. Geschlechtsorgane herausdeuten. Das respektiere ich z.B. absolut nicht!

        Muss ich das in meiner Antwort alles verarbeiten damit du meine Aussage ernst nimmst?

        Und ich akzeptiere es wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt. Mir ist das sogar egal!!!! Diese Muslima sollte mir aber bitte nicht damit kommen und mir predigen wie toll und befreiend das ist, oder das sie sich ohne Kopftuch vergewaltigt vorkommt.

        Beispiel: Bei der Iran Air ist es den weibl. Angestellten in Deutschland nicht gestattet ohne blickdichte Strumpfhosen (auch im Sommer) herumzulaufen! Röcke sind fast bodenlang zu tragen, Schuhe ohne Absatz, kaum Make-up, nur der Ehering ist als Schmuck erlaubt und Hosen sind sogar verboten. Ebenso müssen die Damen ein Kopftuch tragen (selbst wenn sie in der Frachtabteilung arbeiten, wo es Allah, dem Koran und den Imans völlig egal sein kann, ob sich ein Frachtstück evtl. gestört fühlt).

        Wo ist da der SINN?

        Und wenn eine der Damen das ganz toll findet und nun als Bankangestellte arbeitet und darum kämpft genau so ihren neuen Job zu machen - ist es doch eher eine Ab,achung mit deinem Arbeitgeber, der du dich zu fügen hast. Aber selbst wenn, ich wusste nicht das Rechtsgüter davon
        abhängen ob andere sie schon einmal in Anspruch genommen
        haben.
        Wenn du Recht hast, ist der Ausgang dieser Sache ja sowieso egal.
        Wozu also der Hype? Und würde ein Land wie Afghanistan (anderes arab. Land das
        Verschleierung f. Frauen vorschreibt bitte einsetzten) jemals
        die Klage einer europäischen Frau, unverschleiert leben und
        arbeiten zu können, überhaupt ernstnehmen?
        Willst Du dort leben? Nein, warum reduzierst Du dann unseren
        Staat auf dein Bild von Afghanistan?
        Darum geht es nicht!

        Ich wollte damit nur sagen das ein anderes Land, welches bestimmte Kleidungsvorschriften hat, die Klage einer deutschen Frau das sie unverschleiert (wie in der Heimat) herumlaufen und arbeiten kann, niemals ernst nehmen würde. Da käme es zu dieser Klage überhaupt nicht. Dieses Land ist mit Sicherheit so "tolerant", dieses Verfahren, diese Diskussion, erst gar nicht anzufangen. Nach dem Motto - dann geh eben nicht auf die Straße, dann kündige deinen Job. Dann kannst du auch unverschleiert herumlaufen. Alice hat gut argumentiert. Wo ist das Problem bei dem
        Artikel? Sehe ich ähnlich.
        Das hier ohne Wissen Behauptungen in den Raum gestellt werden.
        Am deutlichsten wird dieses ja durch die Passage über den
        Anruf und der Interpretation von Alice. Alles wird negativ
        gegen Frau Ludin ausgelegt - ich kann nur hoffen, dass das
        Gericht eben nicht so befangen ist, wie Frau Schwarzer.
        Welche Behauptungen denn genau? Ohne ein Zitat kann das alles sein.
        Das Interview fand ich auch schwach. Alice ist natürlich befangen! Ganz logisch!

        Ich fand z.B. die Fragen von Alice, wieso einige andere Muslima, die unverschleiert arbeiten und leben, nicht gefragt wurden. Nicht um sich "bestätigt" zu fühlen - um mehrere Sichtweisen und andere "persönliche Einstellungen" zu hören. Vielleicht ergeben sich daraus auch neue Erkenntnisse? Möglichkeiten einer Lösung?

        Grüsse
        Helena

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          Re^4: Machtprobe

          Hallo Helena. was soll dein herablassender Ton?
          Entschuldige. Habe ich jemals behauptet ich bin Islam- oder Koranexperte?
          Liest man das aus meinem Posting?
          Wenn jemand in einer strittigen Fragen kurz und knapp eine allgemeine Behauptung aufstellt ohne dieses einzuschränken, dann hebt er sich für mich schon auf den Stand eines Experten. Ich weiss das es auf die Interpretationen ankommt und ich
          weiss auch das es mit diesen Interpretationen auch einige
          Koran-Schriftgelehrte gibt, die eine völlige Beschneidung der
          weibl. Geschlechtsorgane herausdeuten. Das respektiere ich
          z.B. absolut nicht!
          Warum wird das Kopftuch immer mit solchen Extremen verglichen? Muss man auch dafür sein, nur weil man nichts gegen das Kopftuch hat? Wie dem auch sei, ich würde das jetzt etwas unsachlich nennen. Muss ich das in meiner Antwort alles verarbeiten damit du
          meine Aussage ernst nimmst?
          Nein, wundere mich aber, dass du nun hier deiner Antwort etwas widersprichst und aufzeigst, dass es eben doch nicht so eindeutig ist. Warum also sollen wir als Aussenstehende diese Entscheidung fällen? Ich denke wir können die Frage offenlassen und es jeder einzelnen Muslima überlassen, wie sie es handhaben will. Und ich akzeptiere es wenn eine Muslima ein Kopftuch trägt.
          Mir ist das sogar egal!!!! Diese Muslima sollte mir aber bitte
          nicht damit kommen und mir predigen wie toll und befreiend das
          ist, oder das sie sich ohne Kopftuch vergewaltigt vorkommt.
          Schon wieder wechselst Du das Thema, da es eben noch gerade darum ging, ob sie das Kopftuch nun trafend darf, soll, kann oder nicht. Davon abgesehen, warum soll eine Muslima nicht von sich erzählen? Beispiel: Bei der Iran Air ist es den weibl. Angestellten in
          Deutschland nicht gestattet ohne blickdichte Strumpfhosen
          (auch im Sommer) herumzulaufen! Röcke sind fast bodenlang zu
          tragen, Schuhe ohne Absatz, kaum Make-up, nur der Ehering ist
          als Schmuck erlaubt und Hosen sind sogar verboten. Ebenso
          müssen die Damen ein Kopftuch tragen (selbst wenn sie in der
          Frachtabteilung arbeiten, wo es Allah, dem Koran und den Imans
          völlig egal sein kann, ob sich ein Frachtstück evtl. gestört
          fühlt).

          Wo ist da der SINN?
          Was hat jetzt ausgerechnet die Iran Air mit der Situation in Deutschland zu tun? Und hier kann man dann schon fragen, wo der Sinn darin liegt, Frauen obiges zu verbieten. Und wenn eine der Damen das ganz toll findet und nun als
          Bankangestellte arbeitet und darum kämpft genau so ihren neuen
          Job zu machen - ist es doch eher eine Ab,achung mit deinem
          Arbeitgeber, der du dich zu fügen hast.
          Und? Wenn du Recht hast, ist der Ausgang dieser Sache ja sowieso
          egal. Wozu also der Hype?
          Wieso ist es egal? Ich denke die eigentliche Frage dahinter ist, wie wir zukünftig dieses Land gestallten und hierbei mit Muslimen umgehen und wo die Grenze gezogen wird. Wenn gläubgie Christen aber gläubige Muslime nicht im Schuldienst arbeiten dürfen, dann halte ich das nicht für sinnvoll. Hier findet dann eine Ausgrenzung statt, welche völlig unnötig ist und den Muslimen hierzulande sicherlich nicht gerade die Toleranz und Offenheit dieses Landes zeigt. Ich denke wir können die Grenze auch wo anderes ziehen, nämlich genau dort wo unsere Grundordnung wirklich in Gefahr ist und Kopftücher reichen mir dazu nicht. Ich wollte damit nur sagen das ein anderes Land, welches
          bestimmte Kleidungsvorschriften hat, die Klage einer deutschen
          Frau das sie unverschleiert (wie in der Heimat) herumlaufen
          und arbeiten kann, niemals ernst nehmen würde. Da käme es zu
          dieser Klage überhaupt nicht. Dieses Land ist mit Sicherheit
          so "tolerant", dieses Verfahren, diese Diskussion, erst gar
          nicht anzufangen. Nach dem Motto - dann geh eben nicht auf die
          Straße, dann kündige deinen Job. Dann kannst du auch
          unverschleiert herumlaufen.
          Mir ist immer noch unklar, was du damit sagen willst. Ich gehe ja nicht aus, dass wir uns nun deiner Meinung nach genau daran orientieren sollen. Somit müssen solche Klagen hierzulande zulässig sein. Was darüber hinaus wolltest Du damit sagen? Welche Behauptungen denn genau? Ohne ein Zitat kann das alles
          sein.
          Zum Beispiel die Passage (ich habe es erwähnt), wo sie Frau Ludin anruft und zu bestimmten Punkte eine Stellungnahme einfordert. Alleine daraus, dass sie darauf nicht antworten will, folgert Fr. Schwarzer nun alleine das Negative. So werden auch aus vielen anderen Punkte Dinge gezogen, welche alleine Unterstellung von Fr. Schwarzer sind, z. B. der jetzige Arbeitgeber von Fr. Ludin. Was kann sie dafür, dass nur dort sie ihren Beruf so ausüben kann? Wird man alleine dadurch zu einem Fundamentalist? Es kann ein Anhaltspunkt sein, aber dann müssten dazu auch eigene Aussagen von Fr. Ludin kommen, welche dieses belegen. Ansonsten ist es eine Unterstellung. Ich fand z.B. die Fragen von Alice, wieso einige andere
          Muslima, die unverschleiert arbeiten und leben, nicht gefragt
          wurden. Nicht um sich "bestätigt" zu fühlen - um mehrere
          Sichtweisen und andere "persönliche Einstellungen" zu hören.
          Vielleicht ergeben sich daraus auch neue Erkenntnisse?
          Möglichkeiten einer Lösung?
          Sicherlich in der Sache gibt es noch viel Potential. Es gibt nicht immer nur einen Weg.

          Schalom,
          Eli

          • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
            Stop

            Moin Eli, Wieso ist es egal? Ich denke die eigentliche Frage dahinter
            ist, wie wir zukünftig dieses Land gestallten und hierbei mit
            Muslimen umgehen und wo die Grenze gezogen wird. Wenn gläubgie
            Christen aber gläubige Muslime nicht im Schuldienst arbeiten
            dürfen, dann halte ich das nicht für sinnvoll.
            Findest du nicht, dass du hier weit über das Ziel hinaus schießt ? Deine Äußerung sehe ich als Beleidigung für alle tief gläubigen und religiösen Christen und Muslime, die ohne äußere Symbole ihres Glaubens auskommen. Das tragen eines Kopftuchs kann etwas mit der Tiefe der Religiösität zutun haben, mehr nicht. Und ganz sicher läßt es nicht den Umkehrschluss zu, dass jede gläube Muslima zwangsläufig ein Kopftuch tragen muss und somit vom Schuldienst ausgeschlossen wäre.

            Gruss
            Marion



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