Re: Der Bannstrahl aus Rom
Es zeigt sich wieder deutlich welches Wertebewusstsein und
Gesellschaftsverständnins hier zu Tage treten. Von Toleranz
keine Spur. Homosexualität wird mit einer Krankheit
gleichgesetzt. Homosexuellen ist mit "Mitleid" zu begegnen.
Meine Güte, was für ein fundamentalistischer Dreck! Und wie
verlogen! Würede die Kirche mit den Scharen pädophiler
Geistlicher genau so kurzen Prozess machen, dann wäre sie
wenigstens noch glaubwürdig. Aber die Ministrantenfickenden
Geistlichen werden jahrelang versetzt und versetzt, gedeckt
bis es nicht mehr geht, und gleichzeitig zieht man gegen den
angeblichen Werteverfall in der Gesellschaft ins Felde, der
sich nach Ansicht Roms auch in den Homoehen manifestiert.
Bei soviel Doppelmoral bleibt mir nur noch die Spucke weg. Der
Vatikan hat von den Lehren Jesu nicht das geringste
verinnerlicht!
Gruß
Tom
Hallo Tom,
bei einer solchen vor Haß triefenden Rede, wie Du sie hier führst, kann man nur erschrecken.
Du bist doch sowieso kein Mitglied der katholische Kirche, also kann es Dir doch egal sein.
Im Grunde genommen ist das Volksverhetzung, was Du hier betreibst: Eine ganze Berufsgruppe pauschal verunglimpfen.
Es ist sicherlich so, daß der eine oder andere Priester schwul sein mag – aber wenn es bekannt wird, dann fliegt er raus. Wenn Du Dich wenigstens vorher informiert hättest:
Eine Pressemeldung vom 22.6.2002 sagt folgendes:
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Lehmann bekräftigt Weiheverbot für praktizierende Schwule
Praktizierende Schwule dürfen nach Aussage von Kardinal Karl Lehmann kein Priesteramt in der katholischen Kirche ausüben. "Wenn eine homosexuelle Praxis vorliegt, dann sind wir fest entschlossen, ihn nicht zur Priesterweihe zuzulassen", bekräftigte Lehmann die Haltung seiner Kirche im "Spiegel". Die Frage, ob eine homosexuelle Veranlagung allein ein Grund der Ablehnung sein könne, müsse im Einzelfall geprüft werden. Schätzungen, nach denen bis zu einem Viertel aller Priester homosexuelle Neigungen habe, wies Lehman erneut zurück. "Ich kann nicht sagen, wie viele es sind."
Er sehe "keine zwingende Verbindung" zwischen der Pflicht zur Ehelosigkeit und der Zahl der homosexuellen oder gar pädophilen Amtsträger. Das gebe es durchaus auch in anderen Berufsgruppen.
Lehmann warnte vor einer "Massenhysterie" nach den jüngsten bekannt gewordenen Fällen pädophiler Priester. "Wir haben in Deutschland keine Skandalwelle wie in den USA", betonte er. Vertuschungen habe es allenfalls früher in Einzelfällen gegeben. Heute sei das anders: "Der Betreffende wird, wenn die Indizien reichen, sofort von seinem Amt suspendiert."
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Mir ist weiter bekannt, daß Kardinal Meisner jeden Priesteramtskandidaten persönlich fragt, ob er eine schwule Veranlagung hat. Falls ja, wird er nicht zur Priesterweihe zugelassen. Das ist natürlich keine Garantie dafür, daß nicht doch ein Priester eine schwule Neigung haben oder entwickeln kann, aber: Mehr kann die Kirche nicht tun, als solche, die als schwul bekannt sind, nicht zur Priesterweihe zuzulassen oder sie zu entfernen, falls es später bekannt wird.
Dieses Partnerschaftsgesetz hätte keine Chance gehabt, wenn nicht Rotgrün am Ruder gewesen wäre. Jetzt so zu tun, als wäre diese "Homo-Ehe" allgemein gesellschaftlich akzeptiert und anerkannt, entspringt wieder einmal der Gleichschaltung der Medien. Es gibt genug Leute, die dieses Partnerschaftsgesetz nicht gut finden, aber sie posaunen es nicht mit Trillerpfeifen hinaus. Spätestens dann, wenn die Muslime zahlenmäßig eine gewichtige Rolle in Deutschland spielen werden, werden auch die Homosexuellenumzüge in unseren Großstädten aufhören.
Wenn es abwärts geht, dann kommt zuerst der moralische Niedergang, gefolgt vom wirtschaftlichen Abbau. Das können wir sehr schön in Deutschland beobachten.
Die katholische Kirche kann sich vielleicht vieles nachsagen lassen – aber nicht, daß sie geschwiegen hätte zu einer wichtigen gesellschaftspolitischen Frage.