Die Anglikaner sind glück-...

Von: , Frage gestellt am Mi, 5. Nov 2003

...lich mit einem "homosexuellen" Pfaffen
mehr? Sollen Sie es doch sein.
Die anglikanische Kirche ist nicht die katho-
lische Kirche.
Wem wäre geholfen, wenn der Papst sagte: Der
Priester in Deiner Nachbarschaft übt sein Amt
gut aus, obwohl er seinen Gott betrogen hat?

Ist Gott beliebig anwendbar??!
Wenn er es nur für gewisse Menschen
ist: Dann nicht! Nicht Wirklich!!

------------

Es wird ja durch solchen Quatsch nicht
der Glauben, sondern der Unglauben ge-
fördert (...) !!!


x-nada

45 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 6 Stunden 1 hilfreich
    Re: Die Anglikaner sind glück-...

    Hallo Mersault,

    Was du schreibst ist nicht ganz richtig. Ein Teil der anglikanischen Kirche hat einen homosexuellen (warum Anfuehrungszeichen?) Bischof. Es handelt sich um die episkopalische Kirche in Amerika. Der Erzbischof von Canterbury springt darueber ziemlich im Viereck und ein Teil der amerikanischen episkopalischen Kirche traegt sich mit dem Gedanken der Kirchenspaltung.
    Da du dich in der katholischen Kirche wohlzufuehlen scheinst, kann dir dieses neumodische, "suendhafte" (absichtliche Anfuehrungszeichen) Gebahren doch egal sein.

    Gruesse, Elke

    • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Die Anglikaner sind glück-...

      Da du dich in der katholischen Kirche wohlzufuehlen scheinst,
      kann dir dieses neumodische, "suendhafte" (absichtliche
      Anfuehrungszeichen) Gebahren doch egal sein.
      Hallo Elke,
      was x-nada/Meursaut eigentlich sagen will, ist mir nicht klar und vielleicht auch nicht wichtig. Aber deinen Satz (s.o.) finde ich spannend. Er sollte doch auch umgekehrt gelten, nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.
      Gruß,
      Peter

      • Antwort von nach 12 Stunden 2 hilfreich
        Re^3: Die Anglikaner sind glück-...

        Hallo Peter, Er sollte doch auch umgekehrt gelten,
        nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche
        wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den
        Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.
        Das gilt doch nach allen Richtungen. Kritik von innen (vor allen Dingen bei einem Verein, den man wechseln kann) ist doch angebrachter als von aussen. Wenn x-nada mit seinem Verein zufrieden ist (oder auch nicht), kann ihm doch egal sein, was der Verein nebenan macht. Das gilt IMHO genauso fuer die ANgehoerigen anderer Glaubensbekenntnisse oder Religionen, sollen sie die katholische Kirche doch machen lassen.
        Das gilt fuer mich mit einer Einschraenkung: wenn die jeweilige Kirche naemlich versucht, ausserhalb des ihr zustehenden Wirkungsbereich zu agieren und Einfluss zu nehmen. Wenn mir, z.B. die katholische Kirche vorschreiben wollte, was ich Sonntags darf oder nicht darf.

        Gruesse, Elke
        (ohne Konfession und ohne Beduerfnis fuer eine selbige)

        • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
          politische Kirchenambitionen

          Hallo Elke, hallo Peter ! Er sollte doch auch umgekehrt gelten,
          nämlich dass die, die sich in ihren Kirchen oder ohne Kirche
          wohlfühlen, aufhören, sich über die katholische Kirche den
          Mund zu zerreißen oder die Tastatur abzunutzen.
          Wenn jemand - was die katholische Kirche, neben anderen, massiv betreibt - derart intensiv politisch tätig ist, muss und sollte er sich die Kritik der anderen gefallen lassen. Aber das war noch nie die Stärke von Massenkirchen - nicht nur der katholischen nicht ! Das gilt doch nach allen Richtungen. Kritik von innen (vor
          allen Dingen bei einem Verein, den man wechseln kann) ist doch
          angebrachter als von aussen.
          Gut, stimmt schon. Den Verein kann ich ohne Weiteres wechseln. Aus dieser Sicht wäre interne Kritik sinnvoller.

          Wenn aber der Verein weltpolitisch derart intensiv Einfluss nimmt, hab ich durchaus das Recht, was dagegen zu sagen - ich hab sogar die moralische Verpflichtung, dies zu tun ! Ich kann den Verein vermutlich nicht daran hindern, meine Lebensgrundlage zu zerstören; aber wenigstens versucht will ich es haben. Dieser Verein unternimmt jeden nur erdenklichen Versuch, Menschen und Organisationen, die für eine Verlangsamung des exorbitanten Bevölkerungswachstums eintreten, zu torpedieren. Wenn x-nada mit seinem Verein
          zufrieden ist (oder auch nicht), kann ihm doch egal sein, was
          der Verein nebenan macht. Das gilt IMHO genauso fuer die
          ANgehoerigen anderer Glaubensbekenntnisse oder Religionen,
          sollen sie die katholische Kirche doch machen lassen.
          Das gilt fuer mich mit einer Einschraenkung: wenn die
          jeweilige Kirche naemlich versucht, ausserhalb des ihr
          zustehenden Wirkungsbereich zu agieren und Einfluss zu nehmen.
          Wenn mir, z.B. die katholische Kirche vorschreiben wollte,
          was ich Sonntags darf oder nicht darf.
          *Ironie ein* So isses halt mit Vereinen, die sich im Besitz ewiger Wahrheiten glauben. Darfst Dich halt nicht wundern, wenn Dir die vorzuschreiben versuchen, was Du zu denken hast. *Ironie aus*. Und das wird sich mit den sogenannten Weltreligionen auch nie nicht ändern. Gruesse, Elke
          (ohne Konfession und ohne Beduerfnis fuer eine selbige)
          Liebe Grüße
          Wolkenstein

          • Antwort von nach 4 Tagen 1 hilfreich
            politische (kath.) Kirchenambitionen (ot)

            Hallo Wolkenstein, Wenn jemand - was die katholische Kirche, neben anderen,
            massiv betreibt - derart intensiv politisch tätig ist, muss
            und sollte er sich die Kritik der anderen gefallen lassen.
            Aber das war noch nie die Stärke von Massenkirchen - nicht nur
            der katholischen nicht !
            Du hast vollkommen recht. Mir ging es aber nur um diesen, mhm, nennen wir es mal, komischen Angriff auf die episkopalische Kirche im Ausgangsposting. Das mir das dann von Peter umgedreht wurde im Hinblick auf Kritik an der katholischen Kirche.

            Mir dreht sich aus rein persoenlichen Gruenden der Magen um, wenn ich sehe, wie z.B. der Erzbischof von Nigeria (als afrikanischer Anwaerter auf die Papstwuerden z.Zt. im Gespraech) sich gegen den Gebrauch von Kondomen wendet und seine Angestellten (die zum Glueck nicht alle mitmachen), dazu anhaelt, stattdessen Enthaltsamkeit zu raten. Wieviele Leben hat diese Einstellung allein in Afrika auf dem Gewissen?

            Aber halt: das sind ja unbegruendete Angriffe seitens eines Nicht-Kirchenmitglieds (das sich lediglich schon um die Auswirkungen dieser menschenverachtenden Politik kuemmern durfte).

            auch liebe Gruesse, Elke

            • Antwort von nach 4 Tagen 3 hilfreich
              Re: politische (kath.) Kirchenambitionen (ot)

              Hallo Elke, Mir dreht sich aus rein persoenlichen Gruenden der Magen um,
              wenn ich sehe, wie z.B. der Erzbischof von Nigeria (als
              afrikanischer Anwaerter auf die Papstwuerden z.Zt. im
              Gespraech) sich gegen den Gebrauch von Kondomen wendet und
              seine Angestellten (die zum Glueck nicht alle mitmachen), dazu
              anhaelt, stattdessen Enthaltsamkeit zu raten. Wieviele Leben
              hat diese Einstellung allein in Afrika auf dem Gewissen?
              hast Du den Gedanken auch wirklich konsequent zu Ende gedacht?

              Wie kann sexuelle Enthaltsamkeit irgendein Leben auf dem Gewissen haben?

              Die Tragödie beginnt doch erst durch die Nichtenthaltsamkeit.

              Gruss Harald

            • Antwort von nach 4 Tagen 2 hilfreich
              Re^2: politische (kath.) Kirchenambitionen (ot)

              Hallo Harald, Mir dreht sich aus rein persoenlichen Gruenden der Magen um,
              wenn ich sehe, wie z.B. der Erzbischof von Nigeria (als
              afrikanischer Anwaerter auf die Papstwuerden z.Zt. im
              Gespraech) sich gegen den Gebrauch von Kondomen wendet und
              seine Angestellten (die zum Glueck nicht alle mitmachen), dazu
              anhaelt, stattdessen Enthaltsamkeit zu raten. Wieviele Leben
              hat diese Einstellung allein in Afrika auf dem Gewissen?
              hast Du den Gedanken auch wirklich konsequent zu Ende gedacht?
              Ja, hab ich.
              Wie kann sexuelle Enthaltsamkeit irgendein Leben auf dem
              Gewissen haben?

              Die Tragödie beginnt doch erst durch die
              Nichtenthaltsamkeit.
              Wunderschoene Rhetorik! Wenn man aber weiss, dass Enthaltsamkeit zwar gepredigt, aber nicht gelebt wird - dann bleibe ich doch meiner Aussage. Die geforderte Enthaltsamkeit wird ja u.a. auch in der Ehe gefordert, wenn einer der beiden Ehegatten HIV-infiziert ist. Es ist doch weltfremd zu glauben, dass sich die ueberwiegende Mehrheit daran haelt. Und dem nicht-infizierten Ehepartner bleibt oft wenig Wahl - wenn er/sie ueberhaupt von der Ansteckungsgefahr durch den Partner weiss. Natuerlich ist das nicht die ideale Ehe oder Partnerschaft. Aber wir leben nicht in einer guten WElt, nicht mal in der besten aller moeglichen Welten.
              Was spricht denn dagegen zu sagen: Am besten ist es, enthaltsam zu sein. Wenn ihr das nicht koennt, dann schuetzt wenigstens euren Partner.
              Es reicht ja im Prinzip ein einziges Mal - und Todesstrafe fuer ein einziges Vergehen des Partners, irgendwie klingt das fuer mich ueberhaupt nicht christlich.

              Gruesse, Elke

            • Antwort von nach 4 Tagen 1 hilfreich
              Re^3: politische (kath.) Kirchenambitionen (ot)

              Hallo Elke, Wunderschoene Rhetorik! Wenn man aber weiss, dass
              Enthaltsamkeit zwar gepredigt, aber nicht gelebt wird -
              das ändert aber nichts an der Richtigkeit der ersten Aussage.

              Dass vieles nicht gelebt wird, wie es gepredigt wird, ist eine traurige Tatsache. Das sollte uns aber nicht daran hindern, die optimale Version zu predigen. Was spricht denn dagegen zu sagen: Am besten ist es,
              enthaltsam zu sein. Wenn ihr das nicht koennt, dann schuetzt
              wenigstens euren Partner.
              Ja, das wäre das Richtige.
              Aber vielen kirchlichen Botschaftern fehlt der Mut dazu.

              Gruss Harald

            • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
              Wilkommen in der realen Welt...

              Hi!

              Wer im Jahre 2003 Kondome verdammt ist einfach ignorant oder weldfremd oder beides.....

              Best wishes

              Siân



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