Nein!
Hi,
Ist es glaubenstechnisch vertretbar Spiele wie etwa “Unreal
Tournament“ oder Weltkriegssimulationen wie “Battlefield 1942“
mit ruhigem Gewissen zu spielen?
Das kommt auf den Glauben an. Die „herkömmlichen“ Glaubensrichtungen lehnen derart wohl tendenziell eher ab.
Malte.
Hi,
als wirklich gläubiger Mensch hättest Du vermutlich wenig das Bedürfnis solche Spiele zu spielen. Letztlich symbolisiert ein solches Spiel ja das Töten anderer Geschöpfe, seien es Menschen oder aliens.
Andererseits ist es aber eben nur eine symbolische Darstellung, keine realität. Und zumindest bei älteren Jugendlichen/Erwachsenen kann so ein Spiel auch dem Abbau von Aggression dienen, die vieleicht sonst in der Realität ausgelebt würde.
Ob Du diese Spiele also mit gutem Gewissen spielen kannst?
Wie soll jemand anderes als Du diese Frage beantworten können. Nur Du kennst Dein Gewissen. Und in dieses kann Dir auch keiner reinreden.
PS: Obwohl ich stark in die Zenbuddhistische Richtung tendiere und diese auch, spiele ich auch C&C und ähnliche Simulationen, eben weil es mit Realität nichts zu tun hat, und weil es mir Spaß macht. So richtige Metzelspiele machen mir aber wenig Spaß.
Viele Grüße Andreas
Hallo Kai!
mich beschäftigt die Frage ob es als Angehöriger einer
religiösen Glaubensrichtung legitim ist, Spiele zu spielen in
denen getötet wird.
Ist es glaubenstechnisch vertretbar Spiele wie etwa “Unreal
Tournament“ oder Weltkriegssimulationen wie “Battlefield 1942“
mit ruhigem Gewissen zu spielen?
Viele Grüße Kai
Wenn dem so wäre, dürften gläubige Menschen auch nicht Schach spielen.
Gruß
Gollum
oder Weltkriegssimulationen wie “Battlefield 1942“
mit ruhigem Gewissen zu spielen?
nur wenn du auf der richtigen seite ballerst.
ha ha.
hoffe zur erheiterung beigetragen zu haben.
nicht alles so ernst nehmen! sogar kinder wissen sehr genau den unterschied zwischen spiel und realität. aggressionen in einem spiel abbauen ist im gegenteil sogar sehr gut. deswegen gibt auch sport.
gruß
datafox
Hi Gollum
Wenn dem so wäre, dürften gläubige Menschen auch nicht Schach
spielen.
Warum nicht?
Weil es beim Schachspielen ums Gewinnen geht? Oder weil das Schachspiel keinen christlichen Ursprung hat, sondern aus Indien kommt? (Wird zumindestens angenommen)
neugierig
Edith
Hi Gollum
Wenn dem so wäre, dürften gläubige Menschen auch nicht Schach
spielen.Warum nicht?
Weil es beim Schachspielen ums Gewinnen geht? Oder weil das
Schachspiel keinen christlichen Ursprung hat, sondern aus
Indien kommt? (Wird zumindestens angenommen)
Nein. Weil das Schachspiel eigentlich das erste Konfliktsimulationsspiel ist. Man spielt mit „seinem Heer“ gegen ein „anderes Heer“, und ziel ist es, den Anführer des gegnerischen Heeres zu besiegen.
Auch die Kriegsspiele auf dem PC funktionieren mehr oder weniger nach diesem Prinzip, nur ist halt die Visualisierung ungemein dichter an der Realität.
Schach = Krieg
Hallo!
Ob ich jetzt eine Figur umstoße oder mit dem virtuellen Gewehr jemanden virtuell erschieße, ist Jacke wie Hose.
meint
Gollum
Hi
Nein. Weil das Schachspiel eigentlich das erste
Konfliktsimulationsspiel ist. Man spielt mit „seinem Heer“
gegen ein „anderes Heer“, und ziel ist es, den Anführer des
gegnerischen Heeres zu besiegen.
Auch die Kriegsspiele auf dem PC funktionieren mehr oder
weniger nach diesem Prinzip, nur ist halt die Visualisierung
ungemein dichter an der Realität.
Das ist ein interessanter Ansatz. So gesehen, dürfte man als gläubiger Mensch tatsächlich nicht Schach spielen.
Ich habe das beim Schachspielen noch nie so gesehen, obwohl ich in den Grundzügen über die Geschichte und die Hintergründe des Spieles bescheid weiß. Ich sah es immer als Herausforderung mich geistig mit einem Gegner zu messen, habe aber nicht realisiert, daß das eigentlich ganz strenggenpmmen auf ein Konfliktspiel hinausläuft.
Danke für diesen interessanten Blickwinkel 
Gruß
Edith
PS.: Ich werde aber auch weiterhin Schach spielen und nicht an Kriegsspiele dabei denken *g*
Hi Gollum
Ob ich jetzt eine Figur umstoße oder mit dem virtuellen Gewehr
jemanden virtuell erschieße, ist Jacke wie Hose.
Ist zwar ein bißchen „radikal“, aber im Grunde hast Du nicht ganz unrecht.
Auch Dir danke für diesen neuen Blickwinkel.
Gruß
Edith
Hallo,
Ich habe das beim Schachspielen noch nie so gesehen, obwohl
ich in den Grundzügen über die Geschichte und die Hintergründe
des Spieles bescheid weiß. Ich sah es immer als
Herausforderung mich geistig mit einem Gegner zu messen, habe
aber nicht realisiert, daß das eigentlich ganz strenggenpmmen
auf ein Konfliktspiel hinausläuft.
das ist etwas, was die ganzen Kritiker der Computerspiele nie wahrhaben wollen. Der Spieler sieht nämlich im Spiel auch nicht die Zerstörung von Menschenleben, wenn er einen Panzer zerstört, sondern es ist genau dasselbe, wie der Wurf einer Figur beim Schach. Und das Messen mit dem Gegner, wer die bessere Strategie hat, wer am schnellsten ist, wer am genausten arbeitet, das ist auch der Antrieb der Computerspieler.
Kein normaler Mensch setzt sich vor den PC und sagt: So, jetzt kall ich mal ein paar Leute ab. Denn darum geht es nicht, sondern es geht um das Messen der eigenen Kräfte.
Ob sehr brutale Computerspiele dazu das richtige Mittel sind, mag dahingestellt sein, aber Ziel der Spieler ist es dort auch nicht, zu töten.
mfg
deconstruct
Hi deconstruct
Kein normaler Mensch setzt sich vor den PC und sagt: So, jetzt
kall ich mal ein paar Leute ab. Denn darum geht es nicht,
sondern es geht um das Messen der eigenen Kräfte.
Eben. So sehe ich das auch.
Wobei ich allerdings Ballerspielen noch nie was abgewinnen konnte. Nicht weil sie mir zu kriegerisch waren, sondern weil mir solche Spiele einfach keinen Spaß machen.
Ob sehr brutale Computerspiele dazu das richtige Mittel sind,
mag dahingestellt sein, aber Ziel der Spieler ist es dort auch
nicht, zu töten.
Wenn man es ganz streng sieht, dürfte man ja dann noch nicht mal mehr „Mensch ärgere Dich“ spielen.
Aber nichts desto trotz finde ich die Diskussion ist ein interessanter Denkansatz.
Gruß
Edith