Religiöse Ethik

Von: , Frage gestellt am Mi, 10. Nov 2004

Das christliche Führer Gottes Wort nie sehr ernst genommen haben,
dürfte sich längst herum gesprochen haben. Das absolute
Tötungsverbot: Gebot Nummero fünf: Du sollst nicht töten, wurde zu
keinem Zeitpunkt sehr ernst genommen. Vielleicht am Anfang, als die
Römer noch ihren Spaß mit den Christen im Kolosseum hatten.

Doch jetzt haben die Muselmänner wohl die gleichen Probleme wie die
Christen: Sie killen was die Büchse hergibt. Was passiert da
eigentlich in Darfur? Muslime killen dort die ärmsten der Armen.
Steht das irgend wo im Koran? Die Stelle hätte ich gerne mal zitiert,
wo zu dem Progrom geraten wird. Der Verdacht drängt sich auf: die
Gotteskrieger sind inzwischen genau so verkommen, wie die
christlichen Funktionäre ehedem. Ich frage mich ernsthaft, welchen
Sinn und Zweck eigentlich Religionen haben. Wer kann mir das sagen.
Alexander

14 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 18 Minuten 0 hilfreich
    Re: Religiöse Ethik

    Umgekehrt wird ein Schuh draus. Nicht Religion führt zu Gewalt sonder Gewalt führt zu Religion, und zwar leider vor allem in der Form, dass sie als Begründung herhalten muss. Oft kann sie das bei näherer Betrachtungsweise garnicht, da ergeben sich dann noch weit tiefer gehende Widersprüche als der von dir aufgeführte.
    Aber das Thema hatten wir hier im Brett schon des öfteren. Religion an sich macht keinen Menschen gut oder schlecht, ein Mensch ist auch davon losgelöst eine eigene Person mit weniger oder mehr Gewissen der gutes wie böses tut.

    mfg
    Simon

  2. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: Religiöse Ethik

    Hallo Alexander Das christliche Führer Gottes Wort nie sehr ernst genommen
    haben,
    dürfte sich längst herum gesprochen haben. Das absolute
    Tötungsverbot: Gebot Nummero fünf: Du sollst nicht töten,
    wurde zu
    keinem Zeitpunkt sehr ernst genommen.
    Richtiger übersetzt heisst es eher Du sollst nicht morden. Oder mit anderen Worten, die Tötung von ieren oder zur selbstverteidigung ist durchaus legitim Doch jetzt haben die Muselmänner wohl die gleichen Probleme
    wie die
    Christen:
    Die gleichen Probleme? verstehe ich nicht, was Du meinst. Sie killen was die Büchse hergibt. Was passiert da
    eigentlich in Darfur? Muslime killen dort die ärmsten der
    Armen.
    Steht das irgend wo im Koran? Die Stelle hätte ich gerne mal
    zitiert,
    wo zu dem Progrom geraten wird.
    Natürlich gibt es diese stelle im Koran. Alle Moslems die den heiligen krieg ausrufen und so, beziehen sich darauf. Im Koran gibt es sehr wohl stellen, in dem die Tötung von Ungläubigen (micht Moslems) geforsdert wird!


    Ich frage mich ernsthaft,
    welchen
    Sinn und Zweck eigentlich Religionen haben. Wer kann mir das
    sagen.
    Religionen sind menschliche Konstruktionen die sich (eigentlich) auf einen Glauben berufen (sollten).
    Die Ziele dieses Glaubens sind die Ewigkeit bzw Wiedergeburt. Der Sinn und Zweck des Glaubens leitet sich aus der Zukunft (Ewigkeit, ewiges Leben) ab.

    Gruss
    beat

    • Antwort von nach 21 Stunden 3 hilfreich
      Re^2: Religiöse Ethik

      Hallo beat Richtiger übersetzt heisst es eher Du sollst nicht morden.
      Oder mit anderen Worten, die Tötung von ieren ...
      Ich nehme an, Du meinst "Tiere". Beim Abschlachten der Indianer in Nordamerika kamen einigen, wohl christlichen Leuten, deutliche Skrupel. Dann hat man die Indianer "als zwischen Tier und Mensch stehend" definiert. Da konnte es dann lustig weitergehen ... ... oder zur selbstverteidigung ist durchaus legitim
      Aha! Waren die Christianisierungen der Sachsen durch Karl d.Gr., die Kreuzzüge, die Ausrottung der Katharer/Albigenser, der 30-jährige Krieg usw. usw. "selbstverteidigung"?

      Gruss, Stucki

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Re^3: Religiöse Ethik

        Hallo beat Richtiger übersetzt heisst es eher Du sollst nicht morden.
        Oder mit anderen Worten, die Tötung von ieren ...
        Ich nehme an, Du meinst "Tiere". Beim Abschlachten der
        Indianer in Nordamerika kamen einigen, wohl christlichen
        Leuten, deutliche Skrupel. Dann hat man die Indianer "als
        zwischen Tier und Mensch stehend" definiert. Da konnte es dann
        lustig weitergehen ...
        Wenns christliche eute gewesen wären, dann hätten sie sich auf die bibel bezogen und diese hätte das vorgehen nicht gut geheissen. Im Namen Gottes geschah manches Unrecht, speziell von solche die nicht an Gott glauben.
        "Wer an mich gflaubt, tut die Sachen die ich geboten habe" oder so ähnlich steht es in der Bibel. Die erwähnten leute hätten zu sachen aufgerufen die im widerspruch zu dieser aussage stehen, also waren es keine Christen. ... oder zur selbstverteidigung ist durchaus legitim
        Aha! Waren die Christianisierungen der Sachsen durch Karl
        d.Gr., die Kreuzzüge, die Ausrottung der Katharer/Albigenser,
        der 30-jährige Krieg usw. usw. "selbstverteidigung"?
        Nein. Aber waren diese Leute und speziell die, die zu so etwas aufgerufen hatten Christen?
        Gruss
        beat

  3. Antwort von nach einer Stunde 4 hilfreich
    aber gerne!

    Lieber Alexander, im Koran mangelt es nicht an dem, was du
    suchst!

    Die Vorherbestimmung aller Muslime zum bewaffneten Kampf für
    Allah:
    Sure 2,216; Sure 22,78; Sure 9,111; Sure 4,76; Sure 61,4

    Uneingeschränkte Kampfbefehle Allahs an Muhammed und die
    Muslime:
    Sure 2,244; Sure 9,123; Sure 9,5; Sure 9,29 und andere

    Wie Allah Angriffe gegen Ungläubige rechtfertigt:
    Sure 22,39; Sure 2,190+191, Sure 9,12 und andere

    Belohnungen für die Ausführung der Kampfbefehle Allahs:
    Sure 4,74; Sure 3,142; Sure 3,195 und andere

    Was Allah zögernden und kampfunwilligen Muslimen sagt:
    Sure 9,38; Sure Sure 4,77, Sure 47,20 und andere …

    Rolf

    • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
      Re: aber gerne!

      Belohnungen von Allah für das Töten von Mitmenschen... Unfaßbar!
      An ihren Werken werdet ihr sie erkennen!
      lg
      lochnessi [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
      Re: aber gerne!

      In der Tat, dem Koran mangelt es nicht an Aufforderungen an die Gläubigen, sich und ihren Glauben zu verteidigen. Deiner Argumentation aber mangelt es erheblich an Aufrichtigkeit.

      Gruss
      Schorsch

      • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
        Re^2: aber gerne!

        In der Tat, dem Koran mangelt es nicht an Aufforderungen an
        die Gläubigen, sich und ihren Glauben zu verteidigen. Deiner
        Argumentation aber mangelt es erheblich an Aufrichtigkeit.
        Hier wären einige Hinweise auf entsprechende Suren hilfreich. Damit
        könnte man doch die Unaufrichtigkeit jener Argumentation sichtbar
        machen. Der Islam ist doch sicherlich mehr als eine Religion, die zum
        Totschlag ermuntert.
        Alexander

        • Antwort von nach 23 Stunden 0 hilfreich
          Re^3: aber gerne!

          Hier wären einige Hinweise auf entsprechende Suren hilfreich.
          Damit
          könnte man doch die Unaufrichtigkeit jener Argumentation
          sichtbar
          machen. Der Islam ist doch sicherlich mehr als eine Religion,
          die zum
          Totschlag ermuntert.
          Die Hinweise auf die entsprechenden Suren hat Rolf doch schon gegeben. Nur dass er sich die Denkweise der übelsten Terroristen, die den Islam für ihre Zwecke missbrauchen, zu eigen macht. In dem er zum Beispiel die Aufforderung, für seinen Glauben zu kämpfen, in einen 'uneingeschränkten Kampfbefehl' umdeutet.

          Indem er die Erlaubnis, sich gegen angetanes Unrecht zu wehren in eine 'Rechtfertigung für Angriffe gegen Ungläubige' umlügt. Indem er wahllos Suren nicht zitiert sondern lediglich Nummern nennt, ihnen Inhalte unterschiebt, die sie nicht besitzen, im wohl berechtigten Vertrauen darauf, dass seine Rezipienten kaum auf die Idee kommen, einfach selber mal nachzuschauen.

          Es gibt genügend Übersetzungen des Korans ins deutsche, für http://gutenberg.spiegel.de/anonymus/koran/inhalt.htm ist keine Quelle angegeben, sie scheint mir aber auf ersten Blick identisch mit der in Saudi Arabien herausgegebenen offiziellen Übersetzung.

          Gruss
          Schorsch



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