Drewermann

Von: , Frage gestellt am So, 20. Feb 2005

Heute habe ich eine Sendung verfolgt, wo Herr Drewermann die Menschen als Unikat der Evolution darstellte, indem er behauptete, dass wir die einzigen Geschöpfe der Evolution mit "Nächstenliebe" ausgestattet wären. Dem ist aber nicht so: Man weiss, dass z.B. Schimpansen, ja sogar Elefanten mit altruistischen Gefühlen ausgestattet sind. Die darwinsche Evolution lehrt uns, dass "Nächstenliebe" zur Erhaltung der Gattung notwendig ist !
Gruss: hardy

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 35 Minuten 0 hilfreich
    Re: Drewermann

    Hallo, Hardy,
    selbstverständlich ist Altruismus bei allen gesellig lebenden Tieren ein evolutionärer Vorteil.
    Also wieder mal nix mit einem Alleinstellungsmerkmal.
    Gruß
    Eckard

    • Antwort von nach 41 Minuten 0 hilfreich
      Re^2: Drewermann

      selbstverständlich ist Altruismus bei allen gesellig lebenden
      Tieren ein evolutionärer Vorteil.
      Also wieder mal nix mit einem Alleinstellungsmerkmal.
      Hallo Eckard,

      diese Verallgemeinerung ist irreführend.
      Den meisten dieser Lebewesen fehlt nämlich das Bewußtsein, daß ihr Handeln "altruistisch" ist.
      Insofern sind wir zwar nicht ganz allein, aber viele ähnlich bewußt Handelnde gibt's nicht.

      Gruß
      Barney

      • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Drewermann

        diese Verallgemeinerung ist irreführend.
        Den meisten dieser Lebewesen fehlt nämlich das Bewußtsein, daß
        ihr Handeln "altruistisch" ist.
        Du hast, lieber Barney,
        natürlich mit den Betroffenen selbst gesprochen, entnehme ich der Bestimmtheit, mit der du das behauptest.
        Nein, aber kommt es darauf an, ob man sich seiner Handlungsweise bewußt ist? Wie viele Menschen machen sich denn klar, wie sich eine Handlung die sie ausführen auswirkt? Oder anders gesagt, wie steht es um das Bewusstsein der meisten Menschen. Auch sie entscheiden überwiegend "aus dem Bauch heraus.
        Gruß
        Eckard

        • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Drewermann

          hALLO eCKARD;
          da hast du, glaube ich, den guten Barney missverstanden. Er meint meines Erachtens nicht, dass manche Menschen weniger bewußt handeln als andere, sondern er meint mit Lebewesen eben auch die Tiere, die nicht so bewußt leben wie wir Menschen. Und da er mit denen ja schlechter sprechen kann..Sprechen schon, aber die antworten so seltn ;-) , abgesehen vom Papagei und einigen Delphinen vielleicht...
          Du verstehst schon...
          Gruß,
          Branden

          • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Drewermann

            Hallo Branden,

            ja, so habe ich das gemeint.
            Extrembeispiele sind die staatenbildenden Insekten, aber auch die Riesennester der Webervögel.
            Je höher entwickelt ein Lebewesen ist, umso weniger wird sein Handeln von genetisch festgelegten Programmen bestimmt. Wo dann die "Grenze" (zweifellos fließend) zu sehen ist, ob gewisse Verhaltensweisen nur angelernt sind oder bewußt verstanden werden, kann ich nicht definieren.
            Delphine - um bei Deinem Beispiel zu bleiben - sind höchstwahrscheinlich schon zu den bewußt handelnden Tieren zu rechnen. Die Papageien würde ich eher nicht dazu zählen.

            Gruß aus Wien
            Barney da hast du, glaube ich, den guten Barney missverstanden. Er
            meint meines Erachtens nicht, dass manche Menschen weniger
            bewußt handeln als andere, sondern er meint mit Lebewesen eben
            auch die Tiere, die nicht so bewußt leben wie wir Menschen.
            Und da er mit denen ja schlechter sprechen kann..Sprechen
            schon, aber die antworten so seltn ;-) , abgesehen vom
            Papagei und einigen Delphinen vielleicht...
            Du verstehst schon...
            Gruß,
            Branden

  2. Antwort von nach einer Stunde 1 hilfreich
    Re: Drewermann

    Hallo,
    also es ist doch seit Heinz Erhard bekannt was den Menschen wirklich von den Tieren unterscheidet:
    "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, daß während des Fluges eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann!" ;-)))

    Grüßle,
    Rudolf

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: Drewermann

      Hallo, also es ist doch seit Heinz Erhard bekannt was den Menschen
      wirklich von den Tieren unterscheidet:
      "Der Mensch ist das einzige Lebewesen, daß während des Fluges
      eine warme Mahlzeit zu sich nehmen kann!" ;-)))
      Falsch, diese Weisheit stammt von Loriot.

      Grüße
      Wolfgang

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: Drewermann

        Egal ob der Heinz oder der Loriot. Überzeugend ist es. Das leuchtet ein, das geht rein in die Rübe. :-))

        Gruß
        Nick [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 2 Stunden 3 hilfreich
    Re: Drewermann

    Hallo Hardy,

    es ist in akademischen Kreisen allgemein bekannt, dass Drewermann es mit den Einzelheiten seiner Behauptungen nicht so genau nimmt. Cum grano salis scheint seine Position vielleicht überzeugend zu sein, insbesondere weil er ja selbst unter gewissen Auswüchsen leidet. Aber das rechtfertigt eben doch nicht, so einfach mal durchaus umstrittene oder auch ganz falsche Behauptungen in die eigene Argumentation einzuflechten.

    Ohne also Drewermann im Ganzen für falsch erklären zu wollen, muss man ganz klar sagen, dass er die Einzelheiten oft sehr ungenau referiert. Das ist auch publikumswirksamer. Leider tut er damit seiner Sache wohl eher keinen Gefallen, würde ich meinen.

    Herzliche Grüße

    Thomas Miller



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