Re^5: Schulveranstaltungen und Religion
Auch wenn ich dir in einigem Zustimme, wir sollten nicht verkennen, dass die Sunna, die Lebensweise des Propheten, zur zweiten Rechtsquelle gehört, dh. es gibt ebenso Beschränkungen, die nicht explizit aus dem Quran hervor gehen, aber in den Grundprinzipien enthalten sind. So zB. erwähnt der Quran oft, dass man sich Schamhaftigverhalten soll, die Sunna legt dann dar, wie es konkret auszusehen hat (zB. dass es nicht erlaubt ist, dass ein Mann und eine Frau in einem abgeschlossenen oder für andere nicht einsehbaren Raum sind).
Wie ich schon mehrmals erwähnte, müssen hier beide Seiten auf einander zugehen. Viele muslimische Familien, vorallem jene die schlecht Deutsch sprechen, versuchen nicht ihre Sorgen der Schulleitung darzulegen. Andersherum ist nicht jeder Muslim, der seine Religion ernst nimmt, ein Spielverderber, der anderen eine Klassenfahrt verderben will. Ich habe immer schon den Eindruck gehabt, dass beide Seiten, bei diesen Themen eher von Anfang an auf Konfrontationskurs gehen, anstatt, dass sie versuchen eine Lösung zu finden. Was spricht eigentlich dagegen das ein Elternteil mit kommt? Wir hatten zB ein Kind, dass aufgrund einer Krankhaft von einem Elternteil begleitet wurde. Es gibt viele Möglichkeiten den Alltag harmonischer Ablaufen zu lassen, es muss nur gewollt werden, von BEIDEN Seiten.
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