mord und Totschlag

Von: , Frage gestellt am Sa, 19. Nov 2005

Halli, Hallo,

ist euch eigentlich schon mal aufgefallebn, dass immer wieder im Namen Gottes, Ahlahs und wie sie alle heißen, getötet wurde und wird?

Ich bin jedenfalls durch die Gläubigen zum Ungläubigen geworden.

Wenn es keine Religion gäbe, müssten auch nicht so viel unschuldige sterben.

peter

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 22 Minuten 3 hilfreich
    Re: mord und Totschlag

    Hallo, Wenn es keine Religion gäbe, müssten auch nicht so viel
    unschuldige sterben.
    Wieso??? Wären die dann alle schuldig???
    ... und wenn es keine Ampeln gäbe, hätten wir auch keinen Stau ... ;-)

    Gruß
    Barney

    • Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
      Re^2: mord und Totschlag

      hey barney,

      es geht doch im Kern nicht um schuldig oder unschuldig.

      Ich mein ja nur, dass viele Gläubige im Namen von einem nicht unter uns lebenden getötet haben und auch weiter werden.

      Brauchst Dir ja nur die Nachrichten anzuschauen.

      Peter



      peter [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 2 Stunden 2 hilfreich
        Re^3: mord und Totschlag

        Hallo! Ich mein ja nur, dass viele Gläubige im Namen von einem nicht
        unter uns lebenden getötet haben und auch weiter werden.
        Und eben das stimmt nicht. Es ist ein breiter Unterschied, ob ich tatsächlich in jemandes Namen handele oder mich dieser Vollmacht nur selbst bezeichne, um mir damit eine Rechtsgrundlage für mein Handeln zu verschaffen. Es stellt sich nur die Frage, wie man sich selbst dabei vermarktet.

        Gruss
        tigger

        • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: mord und Totschlag

          Hallo! Ich mein ja nur, dass viele Gläubige im Namen von einem nicht
          unter uns lebenden getötet haben und auch weiter werden.
          Morgen, na schon wach ?
          Und eben das stimmt nicht. Es ist ein breiter Unterschied, ob
          ich tatsächlich in jemandes Namen handele oder mich dieser
          Vollmacht nur selbst bezeichne, um mir damit eine
          Rechtsgrundlage für mein Handeln zu verschaffen. Es stellt
          sich nur die Frage, wie man sich selbst dabei vermarktet.

          Was meinst Du mit vermarkten?

          Du könntest mir doch nicht nachweisen, dass ich nicht im Namen meines Gottes gehandelt habe.
          Genau hier liegt doch das Problem.

          Die meisten Menschen sind eben schnell beeinflußbar.

          Wollt mal mein Frust loswerden.

          Peter





          Gruss
          tigger

  2. Antwort von nach 3 Stunden 4 hilfreich
    Re: mord und Totschlag

    Hallo Peter,

    Du hast es ja selber gesagt: im NAMEN Gottes. Und das heißt noch lange nicht IM AUFTRAGE Gottes.
    Die menschen haben für ihre Grausamkeiten immer Entschuldigungen gesucht. Für die Freiheit der Völker, für den Fortschritt, für Gott - es sagt doch keine Sau, daß er Krieg beginnt, weil er den anderen haßt oder weil es um Reichtum oder Rohstoffe geht. So ehrlich ist niemand.
    Napoleon eroberte Europa, um die Menschenrecht zu verwirklichen. Afrika wurde u.a. erobert, um den Wilden dort eine Zivilisation zu bringen, die die nicht brauchten. Hitler wollte den bösen Kommunismus besiegen - das dürften 20 Millone tote Russen etwas anders gesehen haben. Und Bush kämpft im Irak ja auch nicht um Öl sondern um Menschenrechte. Das tun auch all die Menschnerechtler, die den Kamof um Unabhängigkeit im Kaukasus unterstützen - daß die Amis dort ne Erdölleitung nach Mittelasien bauen wollen und die nicht durch russisches Gebiert gehen soll... ein Schelm, wer böses dabei denkt.

    Na ja - und wem sonst nichts einfällt, der beruft sich halt auf Gott. Der ist ja weit weg und die Wahrheit erfährt eh keiner.

    Die ersten Christen, die ja am nächsten an Jesus dran waren zeitlich, die wurden von den römischen Kaisern ja auch deshalb verfolgt, weil sie sich glatt weigerten, in die Armee einzutreten udn eine Waffe in die Hand zu nehmen.
    Aber dann entstand die kirchliche Hierarchie. Und als Bischhof lebt es sich mit Duldung der Mächtigen allemal besser als als Verfolgter. Und der politische Einfluß ist ja auch nicht zu verachten, wenn der weltliche herrscher tut, was die Kirche ihm einbläst - es lohnt sich zumindest finanziell.
    Und von da ab begann die Kirche, ganz knallharte Machtpolitik zu betreiben. Und da war dann der ganze Glaube nur noch Anhang für die kleinen Gläubigen. Leider.
    Aber wenigstens habe ich einen Trost: wenn ich im Himmel lande, läuf mir mit Sicherheit dort kein höherer Gestlicher über den weg. denn die sind ne Etage tiefer.


    Gernot Geyer



  3. Antwort von nach 11 Stunden 3 hilfreich
    Re: mord und Totschlag

    Hallo, Peter,
    Wenn es keine Religion gäbe, müssten auch nicht so viel
    unschuldige sterben.

    Dann würden sich die Menschen einen anderen Grund suchen. Irgendwas findet sich immer, wenn man lange genug sucht. Ich denke, dass das Problem von denen, die töten, ausgeht, nicht von der Begründung, die sie anführen. Diese Menschen suchen doch nur eine Rechtfertigung zum Ausleben ihrer Grausamkeit, sie töten doch nicht für ihre Religion und gegen ihre tiefe innere Überzeugung, das Töten falsch ist.

    Gruß, die Elbin

  4. Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
    Re: mord und Totschlag

    Wenn es keine Religion gäbe, müssten auch nicht so viel
    unschuldige sterben.
    eine andere religion ist (bis auf ausnahmen wie die kreuzzüge, aber auch da kann man streiten) kaum die wirkliche ursache für konflikte. sie ist eher die folge davon. besser gesagt: wenn ein konflikt besteht (um territorium und resourcen), dann wird jeder kulturelle unterschied herangezogen, um sich vom gegner abzugrenzen. eine andere religion ist natürlich perfekt, weil man damit sehr leicht emotionale tiefen erreichen kann und die menschen sich sehr leicht aufstacheln lassen.

    gruß
    dataf0x

  5. Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
    Hilfe und Nächstenliebe

    Halli, Hallo,
    Moin moin, ist euch eigentlich schon mal aufgefallebn, dass immer wieder
    im Namen Gottes, Ahlahs und wie sie alle heißen, getötet wurde
    und wird?
    Ist Dir schon mal aufgefallen, wie viele Menschen sich im Namen ihres jeweiligen Gottes bemühen, Gutes zu tun. Wie viele ihre Motivation, zu helfen, aus ihrem Glauben ziehen. Ich bin jedenfalls durch die Gläubigen zum Ungläubigen
    geworden.
    Ich würde Dir ein Gespräch mit Ordensschwestern im sozialen Dienst empfehlen. Wenn es keine Religion gäbe, müssten auch nicht so viel
    unschuldige sterben.
    Wenn es keine Religionen gäbe, wäre die Anzahl derer, die helfen, geringer als heute. Viele kirchliche Organisationen bemühen sich um Bedürftige, Aktionen wie Miserior und Adveniat haben eine relativ guten Ruf. Bei anderen Religionen kenn ich mich zu wenig aus, als dass ich hier Beispiele nennen kann, meine mich aber zu erinnern, dass es in den meisten Religionen Nächstenliebe als positiv formuliert wird.

    Dass Religion eigentlich nur als Deckmantel für sehr weltliche Interessen genutzt wird, wurde ja schon erläutert. Vielleicht ist "die Religion" in dem Augenblick ebenso ein Opfer und nicht der Täter.

    Gruß

    ALex

  6. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: mord und Totschlag

    Hallo, Wenn es keine Religion gäbe, müssten auch nicht so viel
    unschuldige sterben.
    Entweder waren Pol Pot, Stalin und Hitler tiefgläubig bzw. verkannte Religionsgründer oder an deiner Argumentation schleift irgendwas erheblich.
    ohh natürlich, jetzt fällt es mir ein, alle KZ- und Gulag- Häftlinge waren schuldig und sind zu Recht gestorben.

    für die Aufklärung
    dankt maxet.



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