Hallo,
Zahrnt ist eh nicht gerade so meine Litertaur, aber dieser Vorwurf an Barth ist allgemein, genaueres wird sich in einer Theologiegeschichte finden, hier nur Hinweise:
Barth hat in seine KD extrem pfarrerorientiert gedacht und argumentiert. Was er dabei fast völlig außer Acht lässt, ist das "Priestertum aller Gäubigen". Man kann ihm (aber nur polemisch) vorwerfen, sein Amtsverständnis käme einem rk Weiheverständnis gleich, nicht aber einen gut reformatorischen.
Soweit ich mich erinnere, hat Barth das selbst damit verteidigt, dass er selbst Pfarrer war und als Professor Pfarrer ausbilde.
Die Frage, die sich dann stellt: Diese von ihm ausgebildeten Pfarrer, sind sie in der Lage, das Priestertum aller Gläubigen theologisch
und praktisch umzusetzen?
Grüße
Taju