Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht - warum

Von: , Frage gestellt am Do, 23. Aug 2007

Hallo!

Ihr werdet es mir nicht glauben - ich hatte ein Gespräch mit einer gläubigen Frau und die sagte mir Gott braucht die Menschen eigentlich nicht.

Nun bin ich als Christ sehr verunsichert. Ich bin nämlich der Meinung, dass Gott für jeden Menschen eine Aufgabe hat und das Gott uns Menschen liebt.

Und warum hat er die Menschen dann eigentlich erschaffen, wenn er eh alles selbst bewältigt. Welchen Sinn haben wir dann auf der Erde?

Ich würde gerne Eure Meinung dazu hören, denn ich bin als Christ jetzt irgendwie irritiert. Außerdem denk ich mir, das man sich nicht wundern muss, wenn Menschen vom Glauben abfallen, wenn gläubige Christen so etwas von sich geben.

Gruss

Petra H.

43 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Minuten 0 hilfreich
    Re: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht - w

    Hallo,

    da Gott für mich einen Superorganismus darstellt, denke ich, daß er uns schon braucht. Wobei es bei unserer minimalen Größe wohl nichts ausmacht, wenn eine Zelle den Zelltod stirbt. Von den Kleinen und Großen liest Du in der Enthüllung (Offenbarung) wenn die Bücher und das Buch des Lebens geöffnet werden.

    LG
    Mikhael

  2. Antwort von nach 19 Minuten 0 hilfreich
    Re: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht - w

    Hi,

    ich denke die Frau hatte recht, insofern Gott sich selbst genug ist. Wir sind für seine Existenz nicht nötig. Schön gesagt: Gott ist Liebender und Geliebter zugleich.

    Warum wir also existieren ist ziemlich paradox. Es gibt bestimmt darüber viele Ansichten. Ich jedoch denken, dass wir existieren, weil Gott die Liebe ist und zwar im Übermaß. Wenn du dir Gott als einen großen Tonkrug denkst, der so voll mit Liebe ist, dass sie den Rand hinunterrinnt, dann sind wir diese runterinnende Liebe.

    MfG

    Chris

    • Antwort von nach 3 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

      Ich jedoch denken, dass wir existieren, weil Gott die Liebe ist ...
      Hi Christian, eindeutig ist dieser Gott Abrahams nicht eine Gott der Liebe, Er proklamiert Achtsamkeit zum Nächsten. Liebe ist eine Falschübersetzung. Hat das Jesus-Samariter-Beispiel etwas mit Liebe zu tun? Das Wort Liebe ist in seiner Anwendung eine Hure geworden, für Alles und Nichts.

      Ja, sehr im Gegenteil - ist uns Überliefert, Härte in der Anwendung von Strafaktionen Gottes.
      Der Widerspruch zwischen AT und NT ist eine fatale Exegese. Und was da noch kommen soll, ist wahrlich nicht von Liebe, sondern eine Zornabrechnung mit äußerster Härte.

      Gruß
      Rainer

      • Antwort von nach 4 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

        Hi,

        über Gottes Liebe lässt sich z.B. in den Johannesbriefen lesen.

        Aber der letztendliche Liebesbeweis Gottes ist, dass er seinen Sohn für uns am Kreuz hat sterben lassen. Von hier aus muss man m.E. auch das AT lesen.

        Chris

        • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

          Aber der letztendliche Liebesbeweis Gottes ist, dass er seinen Sohn für uns am Kreuz hat sterben lassen.
          Hi Christian!
          Nein, dies ist ein excellentes Rechtsverständnis Gottes, von einem Gesetz von dem wir nichts wissen.

          Weil die Sünde durch einen große Macht in die Welt kam, musste sie durch ein großes Opfer abgelöst werden. Nun erst besteht die Möglichkeit sich selbst mit Gott zu versöhnen und Kind oder Sohn zu werden. Wissen kann man gar nichts! Nur wer Glauben hat soll leben, auch wenn er stirbt. Ich bin nicht schuld an der Ursünde: Ihr sollt nicht naschen vom Baum der Erkenntnis, aber deshalb ist ER ans Kreutz gegangen.

          Von hier aus muss man m.E. auch das AT lesen.
          Es kommt darauf an in welcher Übersetzung!

          Liebe = Achtsamkeit?
          Rainer

          • Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

            Hi, Weil die Sünde durch einen große Macht in die Welt kam, musste
            sie durch ein großes Opfer abgelöst werden. Nun erst besteht
            die Möglichkeit sich selbst mit Gott zu versöhnen und Kind
            oder Sohn zu werden. Wissen kann man gar nichts! Nur wer
            Glauben hat soll leben, auch wenn er stirbt. Ich bin nicht
            schuld an der Ursünde: Ihr sollt nicht naschen vom Baum der
            Erkenntnis, aber deshalb ist ER ans Kreutz gegangen.
            Mh.. Dann haben wir wohl ein anderes Christusverständnis. Ich erlebe Gott als Lieben und Erlösend und kann somit seine Kreuzestat nicht anders interpretieren. Von hier aus muss man m.E. auch das AT lesen.
            Es kommt darauf an in welcher Übersetzung!
            Nein, es kommt dabei eben nicht auf die Übersetzung an, weil es sich hierbei um eine hermeneutische Frage handelt. Liebe = Achtsamkeit?
            Agape = Achtsamkeit? Nein, viel mehr!!!

            MfG

            Chris

            • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

              Glaubst Du wirklich, dass sein Sohn anders handelt als der Vater?

              Gruß, Rainer

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^7: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

              Ich kann das was du schreibst weder auf mein vorheriges Posting beziehen, noch irgendwie in die Diskussion einbinden.

              Generell ist es aber doch so: der Sohn ist der Vater.

              MfG

              Chris

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^8: Gott braucht uns Menschen eigentlich nicht -

              Mh.. Dann haben wir wohl ein anderes Christusverständnis. Ich erlebe Gott als Lieben und Erlösend und kann somit seine Kreuzestat nicht anders interpretieren.
              Ich kann das was du schreibst weder auf mein vorheriges Posting beziehen, noch irgendwie in die Diskussion einbinden.
              Generell ist es aber doch so: der Sohn ist der Vater.
              Meine Worte beziehen sich auf den Widerspruch (contradiction) von AT und NT in der Charakterfrage Gottes.
              Im AT findet man das Wort Liebe nur sehr wenig, weil eine Falschübersetzung gegeben ist.
              Dieser Gott straft auf fürchterlichste Art, der Andere ist die Liebe in Person.
              Keiner hier sieht diesen wichtigen Unterschied, von dem ich meine, das er eine große Selbsttäuschung ist und die wir der wissenschaftliche Exegese zu verdangen haben und somit zu einer fatalen Verzerrung unseres religiösen Weltbildes führt.

              Gruß, Rainer



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