Leid und kath. Lehre

Von: , Frage gestellt am Do, 25. Sep 2008

Hallo,
was lehrt die kath. Kirche über die Ursachen von Leid?
Gruß
Manfred

19 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 3 hilfreich
    Re: Leid und kath. Lehre

    Hallo Manfred,
    Deine Frage ist die nach der sog. Theodizee, ein grundsätzliches Problem der Rechtfertigung des Glaubens an einen allmächtigen und trotzdem gütigen Gott. Ein Problem, an dem sich sich meiner Meinung nach bislang noch jeder theologische Erklärungsversuch die Zähne ausgebissen hat.

    Deutungen von christlicher Seite gibt es natürlich zuhauf. Ich bin nicht der Richtige, nun eine ausführliche Darstellung der Geschichte der Theodizee von - sagen wir mal - Augustin bis heute und eine Darstellung aktueller unterschiedlicher theologischer Auffassungen zu liefern. Wenn man sich auf den aktuellen Stand, also die heutige Haltung der katholischen Kirche zu diesem Problem beschränkt, so gibt das Apostolische Schreiben 'Salvifici Doloris' Papst Johannes Pauls II. vom 11.02.1984 die offizielle Haltung der katholischen Kirche zu Deiner Frage wider: http://www.vatican.va/holy_father/john_paul_ii/apost...

    Der Text ist ziemlich umfangreich; ich zitiere im Folgenden einige Kernaussagen:

    "in der einen wie der anderen Form ist das Leiden anscheinend fast untrennbar mit der irdischen Existenz des Menschen verbunden
    [...]
    Der Mensch leidet auf verschiedene Weisen, die nicht immer von der Medizin, nicht einmal in ihren fortschrittlichsten Zweigen, berücksichtigt werden. Das Leiden ist etwas noch viel Umfassenderes als die Krankheit; es ist noch vielschichtiger und zugleich noch tiefer im Menschsein selbst verwurzelt. Eine gewisse Vorstellung von diesem Problem gewinnen wir aus der Unterscheidung zwischen körperlichem und moralischem Leiden. Diese Unterscheidung hat zur Grundlage die doppelte Dimension des menschlichen Seins und weist auf das körperliche und geistige Element als das unmittelbare oder direkte Subjekt des Leidens hin. Soweit man bis zu einem gewissen Grad »Leiden« und »Schmerz« als synonyme Worte gebrauchen kann, ist körperliches Leiden dann gegeben, wenn der Leib in irgendeiner Weise »schmerzt«, während das moralische Leiden ein »Schmerz der Seele« ist. Es handelt sich dabei in der Tat um einen Schmerz geistiger Art und nicht bloß um die »psychische« Dimension jenes Schmerzes, der sowohl das moralische wie das körperliche Leiden begleitet
    [...]
    Im Kern dieser psychologischen Formen des Leidens steht aber immer die Erfahrung eines Übels, dessentwegen der Mensch leidet
    [...]
    Das Christentum verkündet die wesentliche Gutheit der Existenz und von allem, was existiert; es bekennt die Güte des Schöpfers und verkündet die Gutheit der Geschöpfe. Der Mensch leidet wegen des Übels, das eine gewisse Abwesenheit, Begrenzung oder Entstellung des Guten darstellt. Man könnte sagen, der Mensch leidet wegen eines Gutes, an dem er keinen Anteil hat, von dem er gewissermaßen ausgeschlossen ist oder dessen er sich selbst beraubt hat. Vor allem leidet er dann, wenn er normalerweise an diesem Gut Anteil haben »müßte« und ihn doch nicht hat.
    [...]
    Im christlichen Denken wird also die Wirklichkeit des Leidens durch das Übel erklärt, das in irgendeiner Weise immer auf ein Gut bezogen ist.
    [...]
    nur der Mensch weiß im Leiden, daß er leidet, und fragt sich: »warum?«; und er leidet auf eine für ihn als Menschen noch tiefere Weise, wenn er darauf keine befriedigende Antwort findet.
    [...]
    Wenn es auch wahr ist, daß Leiden einen Sinn als Strafe hat, wann immer es an Schuld gebunden ist, so ist es doch nicht wahr, daß jedes Leiden Folge von Schuld sei und den Charakter von Strafe habe. Die Gestalt des gerechten Ijob ist dafür ein besonderer Beweis im Alten Testament. Hier stellt die Offenbarung, das Wort Gottes selbst, mit allem Freimut das Problem vom Leiden des unschuldigen Menschen: vom Leiden ohne Schuld. Ijob ist nicht bestraft worden; es gab keinen Grund, ihm eine Strafe aufzuerlegen, wenn er auch einer überaus harten Prüfung unterworfen wurde. [...] wenn der Herr zustimmt, daß Ijob durch Leiden geprüft wird, so tut er das, um dessen Gerechtigkeit zu beweisen. Das Leiden hat hier den Charakter einer Prüfung.
    [...]
    Christus leidet freiwillig, und er leidet unschuldig.
    [...]
    Christus gibt die Antwort auf die Frage nach dem Leiden und nach dem Sinn des Leidens nicht nur in seiner Lehre, in der Frohen Botschaft, sondern vor allem durch sein eigenes Leiden, das mit der Lehre der Frohen Botschaft organisch und untrennbar verbunden ist.
    [...]
    Wenn Christus ruft: »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?«, sind seine Worte nicht nur Ausdruck jener Verlassenheit, von der im Alten Testament wiederholt die Rede ist[...]. Man kann sagen, diese Worte über die Verlassenheit kommen aus dem Grund der unauflöslichen Einheit des Sohnes mit dem Vater; sie werden gesprochen, weil der Vater »die Schuld von uns allen auf ihn lud«, und entsprechen dem, was der hl. Paulus später sagen wird: »Er hat den, der keine Sünde kannte, für uns zur Sünde gemacht«. Zusammen mit dieser schrecklichen Last, unter der er die ganze Bosheit der Abkehr von Gott, die in der Sünde enthalten ist, erfährt, erlebt Christus in der göttlichen Tiefe der Verbundenheit des Sohnes mit dem Vater auf menschlich unaussprechbare Weise dieses Leid, die Trennung vom Vater und seine Zurückweisung, den Bruch mit Gott. Aber eben durch dieses Leiden vollbringt er die Erlösung und kann er sterbend sagen: »Es ist vollbracht«.
    [...]
    Man kann sagen, mit der Passion Christi ist jedes menschliche Leiden in eine neue Situation eingetreten
    [...]
    Der Erlöser hat an Stelle des Menschen und für den Menschen gelitten. Jeder Mensch hat auf seine Weise teil an der Erlösung. Jeder ist auch zur Teilhabe an jenem Leiden aufgerufen, durch das die Erlösung vollzogen wurde. Er ist zur Teilhabe an jenem Leiden gerufen, durch das zugleich jedes menschliche Leiden erlöst worden ist. Indem er die Erlösung durch das Leiden bewirkte, hat Christus gleichzeitig das menschliche Leiden auf die Ebene der Erlösung gehoben. Darum kann auch jeder Mensch durch sein Leiden am erlösenden Leiden Christi teilhaben.
    [...]
    Der Apostel Petrus drückt diese Wahrheit in seinem ersten Brief mit folgenden Worten aus: »Freut euch, daß ihr Anteil an den Leiden Christi habt; denn so könnt ihr auch bei der Offenbarung seiner Herrlichkeit voll Freude jubeln«.
    [...]
    Das Leiden ist stets eine Prüfung - manchmal eine recht harte Prüfung -, der die Menschheit unterzogen wird
    [...]
    Das Leiden Christi hat das Gut der Erlösung der Welt erwirkt. Dieses Gut ist in sich unerschöpflich und grenzenlos. Kein Mensch vermag ihm etwas hinzuzufügen. Zugleich jedoch hat Christus im Geheimnis der Kirche als seines Leibes gewissermaßen sein Erlöserleiden jedem anderen Leiden des Menschen geöffnet. Insofern der Mensch - an jedem Ort der Welt und in jeder Zeit der Geschichte - an den Leiden Christi teilhat, ergänzt er auf seine Weise jenes Leiden, durch das Christus die Erlösung der Welt vollbracht hat.
    [...]
    Soll das heißen, die von Christus vollbrachte Erlösung sei noch nicht vollständig? Nein. Es bedeutet nur, daß die aus sühnender Liebe erwirkte Erlösung ständig offen bleibt für jede Liebe, die in menschlichem Leiden ihren Ausdruck findet. In dieser Dimension - in der Dimension der Liebe - vollzieht sich die bereits bis ins letzte vollzogene Erlösung gewissermaßen unaufhörlich
    [...]
    obgleich die Erlösung durch das Leiden Christi in ihrer ganzen Fülle vollbracht worden ist, lebt sie zugleich und schreitet sie gleichsam fort in der Geschichte des Menschen. Sie lebt und entfaltet sich als Leib Christi, als die Kirche, und in dieser Dimension ergänzt jedes menschliche Leiden das Leiden Christi kraft der Einheit mit ihm in der Liebe. Es ergänzt dieses Leiden, so wie die Kirche das Erlösungswerk Christi ergänzt."


    Das ist die theologische Begründung für einige der 999 'Lebensordnungsprinzipien' Josemaria Escriva de Balguer y Albas' - des Gründers von Opus Dei (aus seinem Buch 'Der Weg'). Zwar weniger offiziell, aber deswegen nicht weniger einflußreich:

    "Wir wollen in dem armen gegenwärtigen Leben den Leidenskelch bis zum letzten Tropfen leeren. - Was bedeuten zehn, zwanzig oder fünfzig Jahre Leid..., wenn dann die Herrlichkeit kommt, für immer, für immer..., für immer?" (Nr. 182)

    "Ich nenne dir die wahren Schätze des Menschen auf dieser Erde, damit du sie dir nicht entgehen läßt: Hunger, Durst, Hitze, Kälte, Schmerz, Schande, Armut, Einsamkeit, Verrat, Verleumdung, Gefängnis." (Nr. 194)

    "Gesegnet sei der Schmerz. - Geliebt sei der Schmerz. - Geheiligt sei der Schmerz ... Verherrlicht sei der Schmerz!" (Nr. 208)


    Da ahnt man denn auch, warum es in den Sterbehäusern der Mutter Teresa keine palliative Behandlung von Sterbenden mit Schmerzmitteln gab. Und das trotz üppig fließender Spenden, denen im Verhältnis dazu kaum nennenswerte Ausgaben gegenüber standen.

    "Ich glaube, das es eine sehr schöne Sache ist, wenn die Armen ihr Los akzeptieren, es mit dem Leid Christi teilen. Ich glaube, das Leid der armen Menschen ist eine große Hilfe für den Rest der Welt."

    Freundliche Grüße,
    Ralf

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Leid und kath. Lehre

      Hallo Ralf,

      vielen Dank für die Antwort. Du hast mir damit viel weiter geholfen.
      Gruß
      Manfred

    • Antwort von nach 4 Tagen 0 hilfreich
      Re^2: Leid und kath. Lehre

      Hallo Ralf, "Ich glaube, das es eine sehr schöne Sache ist, wenn
      die Armen ihr Los akzeptieren, es mit dem Leid Christi teilen.
      Ich glaube, das Leid der armen Menschen ist eine große Hilfe
      für den Rest der Welt."

      Dazu passt dann auch die Aussage des (damaligen) Papstes, als er von einer Reise aus Afrika zurück kam (ca. Ende der 80er Jahre): "Es kommt nicht darauf an, die materielle Not der Menschen dort zu lindern, sondern ihnen das Wort Gottes nahe zu bringen." (sinngemäß)

      Gruss
      Laika

  2. Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
    Re: Leid und kath. Lehre

    Hallo, was lehrt die kath. Kirche über die Ursachen von Leid?
    da wird doch alles Mögliche geschrieben.
    Je umfangreicher die Einlassungen hierzu desto fragwürdiger.
    Über die "Ursache" - Deine spezielle Frage - wenig.
    Grundsätzlich wird die Ursache der Sündhaftigkeit des Menschen
    zugeschrieben.
    Soweit dieses Leid von Menschen verursacht wird ist dem auch so.
    Die Botschaft Jesu verherrlicht das Leid nicht, im Gegenteil.
    Der Kern der ganzen Botschaft ist die , daß wir gefordert sind
    Leid zu verhindern, zu lindern, zu beseitigen und uns selbst
    dabei einzubringen.(nicht Leid zu suchen für uns)
    Wer da etwas anderes hineininterpretieren will- egal wer - liegt
    einfach daneben und wer das Leid auch noch verherrlicht - na ja,
    da fällt mir wirklich nichts mehr ein.(oder ich sage besser nichts)
    Die Aufforderung Jesu - "nimm Dein Leid auf Dich und folge mir
    nach" ist eine Aufforderung trotz Leid sich nicht an der Botschaft
    und den Glauben irre machen zu lassen.
    Aussage Jesu, etwa :"Leid muß sein - aber wehe der es verursacht"
    Die Frage: "Warum Leid ?" ist eine andere Frage und auch die
    "warum läßt ein guter Gott Leid zu ?"
    Dazu hätte ich nur einen Hinweis:
    Ohne Leid gäbe es auch nicht das Gegenteil - Glückseligkeit.

    Das ganze SEIN - aber auch wirklich das ganze - existiert vom
    Gegensatz. Wo der nicht ist, ist einfach nichts.
    Und:
    Ist es nicht so, daß wir Menschen alles gemachte Leid verhindern
    könnten und alles gegebene Leid (Krankheit, Katastrophen)teils
    verhindern oder zumindest lindern könnten ?
    Wenn die Bibel die Aufforderung enthält:"macht Euch die Erde untertan"
    ist das doch auch so zu verstehen, daß wir Verantwortung zugewiesen
    bekommen.
    Das Jammern. "Warum läßt Gott das zu - es kann ihn ja garnicht geben"
    (den gütigen, den guten) ist absolut albern.Daran ändert auch nichts
    daß tausende von Schriften von namhaften oder sonstigen Philosophen
    diese Thema aufgegriffen haben wie es auch hier in regelmäßigen
    Abständen im Forum geschieht.
    Gruß VIKTOR

    • Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Leid und kath. Lehre

      Hallo, Die Frage: "Warum Leid ?" ist eine andere Frage und auch die
      "warum läßt ein guter Gott Leid zu ?"
      Dazu hätte ich nur einen Hinweis:
      Ohne Leid gäbe es auch nicht das Gegenteil - Glückseligkeit.
      Wieso gäbe es ohne Leid keine Glückseeligkeit?
      Ist denn die Abwesenheit von Glückseeligkeit schon Leiden?

      Oder warum sollte es kein Leiden geben wenn es keine Glückseeligkeit geben würde?

      Ich kann keinen Zusammenhang zwischen diesen beiden Dingen erkennen.

      Grüße
      K.

      • Antwort von nach 10 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Leid und kath. Lehre

        Hallo, Ohne Leid gäbe es auch nicht das Gegenteil - Glückseligkeit.
        Wieso gäbe es ohne Leid keine Glückseeligkeit?
        wie kannst Du das eine wahrnehmen ohne das andere zu (er)kennen? Ist denn die Abwesenheit von Glückseeligkeit schon Leiden?
        Manchmal schon.
        Wir sind uns doch einig,daß es hier um Grundsätzliches geht.
        Trotzdem hier Bespiele wie Befindlichkeit(darum geht es) der
        Vergleiche bedarf.
        Menschen mit wenig Nahrungsmitteln würden glückselig sein wenn sie
        die Ernährungsmittel der hier bei uns potentiell "Armen" hätten.
        Andere, welche hungern, würden glücklich sein schon, wenn sie
        wenigstens das Wenige der Erstgenannten hätten.
        Frauen welche wenig Geld für Kleidung haben können glückselig
        sein wenn sie sich mit gebrauchten Kleidern von "Reichen " bedienen
        können.
        Wüßtest Du MENSCH wenn Du nicht auch TIER wüßtest ?
        Die Beispiele sollen nur zeigen,daß es immer des Vergleiches bedarf.
        Auch der welcher Schmerz empfindet(leidet) wüßte nicht daß er leidet
        wenn er nicht von der Schmerzfreiheit wüßte und wer lebt würde
        nicht das Leben schätzen wenn es den Tod nicht gäbe.
        Doch dies weißt Du alles selbst.
        Der Unterschied Leid-Glückseligkeit bewirkt handeln,Bewegung,
        Leben, SEIN und ermöglicht ethische Vervollkommnung des Menschen.
        Gäbe es eines nicht, wäre zBsp. die christl.Botschaft überflüssig,
        oder auch humanes Gedankengut also ein wesentliches Merkmal
        menschlichen Seins.
        Auch das Sein der Tierwelt bedarf der Unterschiede in der Befindlich-
        keit , vom Einzeller bis zum Affen.
        Daß die physikalische Welt der Differenz bedarf ist offensichtlich. Oder warum sollte es kein Leiden geben wenn es keine
        Glückseeligkeit geben würde?
        Gilt diese Frage noch ?

        Gruß VIKTOR

        • Antwort von nach 11 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Leid und kath. Lehre

          Hallo, Oder warum sollte es kein Leiden geben wenn es keine
          Glückseeligkeit geben würde?
          Gilt diese Frage noch ?
          Ja.

          Was ist das Gegenteil von Durst?

          Grüße
          K.

          • Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
            Re^5: Leid und kath. Lehre

            Hallo, Oder warum sollte es kein Leiden geben wenn es keine
            Glückseeligkeit geben würde?
            Gilt diese Frage noch ?
            Ja.
            habe ich doch schon beantwortet.Weil ohne die eine Befindlichkeit
            die andere nicht wahrgenommen werden kann. Auch Ziel- oder Vermeidungs-
            handlung werden nicht gestartet. Was ist das Gegenteil von Durst?
            Flüssigkeitssättigung.
            Gruß VIKTOR

            • Antwort von nach 13 Stunden 0 hilfreich
              Re^6: Leid und kath. Lehre

              Hallo, Was ist das Gegenteil von Durst?
              Flüssigkeitssättigung.
              Oder umgangssprachlich "kein Durst".
              "Kein Durst" wird aber nicht direkt wahrgenommen - sondern nur als Abwesenheit von Durst bemerkt und bezeichnet.

              Es ist eben nicht so, das hier das Gegenteil-Prinzip von "Glückseelig-Leiden" greift.

              Einfach nur: etwas ist da oder etwas ist nicht da.

              Genau das läßt sich für alle sogenannte Gegensätze denken.

              Glückseeligkeit ist da oder nicht da.
              Leiden ist da oder nicht da.

              Sie bedingen sich nicht und könnten trotzdem gewußt werden wenn ihr sogenanntes Gegenteil nicht existierte.

              Grüße
              K.



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