Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)
Von: , Frage gestellt am Sa, 6. Jan 2001
Anstatt auf einzelne Artikel zu antworten werde ich hier eine Zusammenfassung der Argumente vornehmen.
Zunaechst finde ich es ein wenig unpassend wie mir geantwortet wurde. Wir sollten alle bedenken dass wir es hier mit einem "Expertenforum" zu tun haben. Insofern sollten eigentlich persoenliche Angriffe usw. unterlassen werden, es geht um Argumente.
Ferner haben die meisten auf einer stark emotionalen Basis geantwortet bzw. versucht zu polemisieren.
Z.B. wurde so getan als ob Unterordnung der Frau gleichzusetzen ist mit Sklaverei. Das ist etwa so als ob wir die USA mit einer Diktatur vergleichen wuerden, denn auch dort gibt es EINEN Machthaber.
Tatsaechlich gibt es zwischen Unterordnung und Sklaverei doch einen grossen Unterschied...
Wenn ich von Unterordnung spreche setze ich auch voraus dass der Mann wie ja Paulus auch schrieb seine Frau lieben sollte.
Es wurde auch stark uebertrieben so nach dem Motto, also bin ich als Frau vom guten Willen des Mannes abhaengig. Ein Mann der sich Despotenhaft verhaelt ist kein Christ. Insofern ist das kein Gegenargument.
Ich denke es geht um eine gesunde Unterordnung ohne die kein echtes Zusammenleben moeglich ist! Wie etwa bei Kindern, diese muessen sich den Eltern unterordnen. Heisst dass, das die Eltern die Kinder nicht lieben? Heisst das, dass die Kinder wie Sklaven gehalten werden? Nein! Aber stellen wir uns doch mal vor die Eltern muessten bei jedem Wunsch der Kinder sich auf einen Kompromiss einigen...ich denke der Hausherr sollte das Recht haben die letzte Entscheidung zu treffen.
Einige antworteten total unrealistisch nach dem Motto "Schon mal was von Kompromiss gehoert?" Kompromiss ist schoen und gut solange einer moeglich ist. Aber manchmal ist eben kein Kompromiss moeglich. Ich denke es sollte immer nach einer Kompromissloesung gesucht werden solange eine moeglich ist. Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?
Ich denke es ist auch vielen der Sinn der Ehe verlorengegangen. Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau zugunsten des Partners Opfer bringen. Die Frage ist jetzt, kann so eine Gemeinschaft funktionieren wenn beide bei jeder Entscheidung gleichberechtigt sind? Ich denke nein, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Und ich wuensche mir von Euch liebe Leser, auf diese Frage ernsthaft einzugehen, und nicht Polemik zu erzeugen...
Natuerlich sollten die wichtigsten Fragen besser schon vor der Ehe geklaert werden. Z.B: Er ist Iraner, sie ist Deutsche. Er will unbedingt zurueck in den Iran, sie will unbedingt in Deutschland leben. Die beiden wollen heiraten, also bitte schon vorher klaeren wie es dann weitergehen soll...
Gruss Abe...
