Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)

Von: , Frage gestellt am Sa, 6. Jan 2001

Anstatt auf einzelne Artikel zu antworten werde ich hier eine Zusammenfassung der Argumente vornehmen.

Zunaechst finde ich es ein wenig unpassend wie mir geantwortet wurde. Wir sollten alle bedenken dass wir es hier mit einem "Expertenforum" zu tun haben. Insofern sollten eigentlich persoenliche Angriffe usw. unterlassen werden, es geht um Argumente.

Ferner haben die meisten auf einer stark emotionalen Basis geantwortet bzw. versucht zu polemisieren.

Z.B. wurde so getan als ob Unterordnung der Frau gleichzusetzen ist mit Sklaverei. Das ist etwa so als ob wir die USA mit einer Diktatur vergleichen wuerden, denn auch dort gibt es EINEN Machthaber.

Tatsaechlich gibt es zwischen Unterordnung und Sklaverei doch einen grossen Unterschied...

Wenn ich von Unterordnung spreche setze ich auch voraus dass der Mann wie ja Paulus auch schrieb seine Frau lieben sollte.

Es wurde auch stark uebertrieben so nach dem Motto, also bin ich als Frau vom guten Willen des Mannes abhaengig. Ein Mann der sich Despotenhaft verhaelt ist kein Christ. Insofern ist das kein Gegenargument.

Ich denke es geht um eine gesunde Unterordnung ohne die kein echtes Zusammenleben moeglich ist! Wie etwa bei Kindern, diese muessen sich den Eltern unterordnen. Heisst dass, das die Eltern die Kinder nicht lieben? Heisst das, dass die Kinder wie Sklaven gehalten werden? Nein! Aber stellen wir uns doch mal vor die Eltern muessten bei jedem Wunsch der Kinder sich auf einen Kompromiss einigen...ich denke der Hausherr sollte das Recht haben die letzte Entscheidung zu treffen.

Einige antworteten total unrealistisch nach dem Motto "Schon mal was von Kompromiss gehoert?" Kompromiss ist schoen und gut solange einer moeglich ist. Aber manchmal ist eben kein Kompromiss moeglich. Ich denke es sollte immer nach einer Kompromissloesung gesucht werden solange eine moeglich ist. Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?

Ich denke es ist auch vielen der Sinn der Ehe verlorengegangen. Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau zugunsten des Partners Opfer bringen. Die Frage ist jetzt, kann so eine Gemeinschaft funktionieren wenn beide bei jeder Entscheidung gleichberechtigt sind? Ich denke nein, lasse mich aber gerne eines besseren belehren. Und ich wuensche mir von Euch liebe Leser, auf diese Frage ernsthaft einzugehen, und nicht Polemik zu erzeugen...

Natuerlich sollten die wichtigsten Fragen besser schon vor der Ehe geklaert werden. Z.B: Er ist Iraner, sie ist Deutsche. Er will unbedingt zurueck in den Iran, sie will unbedingt in Deutschland leben. Die beiden wollen heiraten, also bitte schon vorher klaeren wie es dann weitergehen soll...

Gruss Abe...

38 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 2 hilfreich
    Re: Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)

    Hi Abe Anstatt auf einzelne Artikel zu antworten werde ich hier eine
    Zusammenfassung der Argumente vornehmen.
    na schön, ich kommentiere mal ein bisschen Zunaechst finde ich es ein wenig unpassend wie mir geantwortet
    wurde. Wir sollten alle bedenken dass wir es hier mit einem
    "Expertenforum" zu tun haben. Insofern sollten eigentlich
    persoenliche Angriffe usw. unterlassen werden, es geht um
    Argumente.
    Nun, deine Aussagen waren ja auch nicht gerade von Distanz und Sachlichkeit geprägt, oder. Mitderartigen provakant vorgetragenen thesen forderst du polemische Antworten geradezu heraus, also beschwer dich nicht. Tatsaechlich gibt es zwischen Unterordnung und Sklaverei doch
    einen grossen Unterschied...
    jawohl, Sklaven können verkauft werden (kleiner Scherz, bitte lächeln) Wenn ich von Unterordnung spreche setze ich auch voraus dass
    der Mann wie ja Paulus auch schrieb seine Frau lieben sollte.
    Und wieder... wieso sollte sich immer die Frau dem mann unterordnen. Wieso gehst du so selbstverständlich davon aus...
    Würde mich wirklich interessieren? Ich denke es geht um eine gesunde Unterordnung ohne die kein
    echtes Zusammenleben moeglich ist! Wie etwa bei Kindern, diese
    muessen sich den Eltern unterordnen. Heisst dass, das die
    Eltern die Kinder nicht lieben? Heisst das, dass die Kinder
    wie Sklaven gehalten werden? Nein! Aber stellen wir uns doch
    mal vor die Eltern muessten bei jedem Wunsch der Kinder sich
    auf einen Kompromiss einigen...ich denke der Hausherr sollte
    das Recht haben die letzte Entscheidung zu treffen.
    Siehe oben, wieso der HAUSHERR.
    1. Seine Eltern kann man sich nicht raussuchen, und die Kindererziehung betseht ja zu einem Gutteil auch daraus, aus einem egozentrischen Tyrannen /Tyrannin ein soziales wesen zu machen. imho sind das zwei paar Stiefel
    2. welche Art der "Liebe" meinst du denn. Für mich hört sich das nach einer sehr "besitztergreifenden" an, die dem Partner keine Freiräume mehr lässt. Kann ich von meiem Partner etwas verlangen, was ich nicht bereit bin, selbst zu geben? Du verlangst von deinem Partner Unterordnung, würdest du dich selber deinem Partner unterordnen? wenn ja, wie entscheidet ihr das dann. Einige antworteten total unrealistisch nach dem Motto "Schon
    mal was von Kompromiss gehoert?" Kompromiss ist schoen und gut
    solange einer moeglich ist. Aber manchmal ist eben kein
    Kompromiss moeglich.
    Danke für die Blumen wusste gar nicht, das ich total unrealistisch bin. Ich denke es sollte immer nach einer
    Kompromissloesung gesucht werden solange eine moeglich ist.
    Gibt es denn immer eine Kompromissloesung?
    Nein, aber dann muss eben EINER nachgeben, wieso immer der/die gleiche? Ich denke es ist auch vielen der Sinn der Ehe
    verlorengegangen. Ehe heisst eine Gemeinschaft eingehen fuers
    Leben. In dieser muessen sowohl der Mann als auch die Frau
    zugunsten des Partners Opfer bringen.
    Oh ja, aber wenn einer das "letzte Wort" hat, wer bringt dann die Opfer? Die Frage ist jetzt,
    kann so eine Gemeinschaft funktionieren wenn beide bei jeder
    Entscheidung gleichberechtigt sind? Ich denke nein, lasse mich
    aber gerne eines besseren belehren.
    Sie kann nur dann als Gemeinschaft funktionieren WENN beide gleichberechtigt sind, und alle beide ihre Ansichten nicht auf Biegen und Brechen durchsetzten wollen. Ansonsten ist es ein Einseitiges Verhältniss. Und, wenn es gar nicht läuft, dann gibt es ja Gottseidank die Scheidung.
    Es kann auch vorkommen, das sich Personen im laufe der Zeit verändern, sowohl zum besseren als auch zum schlechteren. Im übrigen ist cristlich nur bedingt gleichzusetzten mit katholisch (wg, lebenslänglich)! Und ich wuensche mir von
    Euch liebe Leser, auf diese Frage ernsthaft einzugehen, und
    nicht Polemik zu erzeugen...
    Ich habe mich bemüht, ehrlich

    jetzt hätte ich mal eine generelle Frage:
    Wieso muss sich immer die Frau dem Mann unterordnen. Nachdem es offensichtlich keine überlegenheit des mannes über die frau gibt, würde mich jetzt schon mal die Begründung interessieren.
    Bibel kann mir allerdings in dem Fall gestohlen bleiben. Hätte da gerne was realistischeres....

    Gruss
    Mike

    • Antwort von nach 4 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)

      Nun, deine Aussagen waren ja auch nicht gerade von Distanz und
      Sachlichkeit geprägt, oder. Mitderartigen provakant
      vorgetragenen thesen forderst du polemische Antworten geradezu
      heraus, also beschwer dich nicht.
      Kannst Du mir bitte zeigen wo ich nicht sachlich war? Auch denke ich nicht dass meine Aussagen ueber die Masse Provokant waren! Und wieder... wieso sollte sich immer die Frau dem mann
      unterordnen. Wieso gehst du so selbstverständlich davon aus...
      Würde mich wirklich interessieren?
      Gute Frage. In der Tat kann ich hier nur eine Teilantwort geben. Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das aeussere Erscheinungsbild hinausgehen. Das heisst es gibt auch Unterschiede in der Psyche, im Verhalten, etc...auch wenn dies von manchen hartgesottenen Feministinnen immer wieder bestritten wird(warum eigentlich, es ist doch nichts schlimmes dabei, anders zu sein). Die Frage lautet jetzt ob naturgegeben diese Unterschiede auch den Mann als Oberhaupt in der Ehe rechtfertigen oder nicht. Die Antwort darauf weiss ich nicht! Es gibt jedoch Indizien, so z.B. ueberhaupt dass die Maenner praktisch immer das Sagen hatten. Ist das immer eine Folge (un)gluecklicher Umstaende gewesen, die die Frauen hat in den Hintergrund treten lassen? Ich denke nicht. Ich denke einfach dass der Mann in gewisser Hinsicht mehr Fuehrungspotential besitzt. Aber wie gesagt, diese Aussage wurde so viel ich weiss noch nicht bewiesen...mehr dazu unten.
      Diejenigen Frauen die unbedingt auf Gleichberechtigung in jeder Hinsicht pochen moechte ich mal gerne Fragen: waeret ihr damit einverstanden dass in Zukunft bei Wettkaempfen aller art, inklusive Sportwettkaempfen, die Trennung nach Geschlechtern aufgehoben wird? Mich wuerde interessieren wieviele Frauen dann noch Chancen auf ne Goldmedaille haetten!!!
      Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der Maenner. Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc...Das ist reine Statistik! Nein, aber dann muss eben EINER nachgeben, wieso immer der/die
      gleiche?
      Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern dass man sagt: "so wer ist jetzt dran mit nachgeben?" Sie kann nur dann als Gemeinschaft funktionieren WENN beide
      gleichberechtigt sind, und alle beide ihre Ansichten nicht auf
      Biegen und Brechen durchsetzten wollen. Ansonsten ist es ein
      Einseitiges Verhältniss. Und, wenn es gar nicht läuft, dann
      gibt es ja Gottseidank die Scheidung.
      Da hast Du was wahres gesagt, unter anderem enden deswegen auch so viele Ehen heutzutage mit der Scheidung!!! Es kann auch vorkommen, das sich Personen im laufe der Zeit
      verändern, sowohl zum besseren als auch zum schlechteren. Im
      übrigen ist cristlich nur bedingt gleichzusetzten mit
      katholisch (wg, lebenslänglich)!
      Nun, offenbar scheinst Du nicht zu wissen dass auch biblisch gesehen die Ehe fuers Leben sein sollte. Insofern ist das keine Erfindung der Katholiken! jetzt hätte ich mal eine generelle Frage:
      Wieso muss sich immer die Frau dem Mann unterordnen. Nachdem
      es offensichtlich keine überlegenheit des mannes über die frau
      gibt, würde mich jetzt schon mal die Begründung interessieren.
      Ueber die Ueberlegenheit des Mannes habe ich oben was geschrieben. Aber was mich angeht koennte ich mir auch vorstellen mich in einer Ehe einer Frau unterzuordnen! In gewisser Hinsicht wuerde ich das sogar geniessen! Dann ruht naemlich die Hauptverantwortung auch auf den Schultern der Frau. Meine Ansicht ist einfach, dass der Mann zur Fuehrungsrolle gedacht ist, und das schon aus biologischen Gruenden. Ausnahmen bestaetigen die Regel. Aber bitte, wenn ihr es andersherum regeln wollt habe ich nichts dagegen.
      Nur eins finde ich falsch: eine Ehe ohne Hierarchie. Mal ehrlich, glaubst Du dass dies Funktionieren kann? Bitte ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:
      -Eine Firma mit 2 Chefs
      -Titanic mit 2 Kapitaenen(ja wer weiss, vielleicht waere es dann ja nicht zum Unfall gekommen :)
      -Flugzeug mit 2 Piloten
      -Streitkraefte mit 2 Oberbefehlshabern

      Kann das gutgehen?
      etc...
      Gruss Abe...

      • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
        Re^3: Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)


        Gute Frage. In der Tat kann ich hier nur eine Teilantwort
        geben. Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es
        zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das
        aeussere Erscheinungsbild hinausgehen. Das heisst es gibt auch
        Unterschiede in der Psyche, im Verhalten, etc...auch wenn dies
        von manchen hartgesottenen Feministinnen immer wieder
        bestritten wird(warum eigentlich, es ist doch nichts schlimmes
        dabei, anders zu sein). Die Frage lautet jetzt ob naturgegeben
        diese Unterschiede auch den Mann als Oberhaupt in der Ehe
        rechtfertigen oder nicht.
        Es gibt tatsächlich Unterschiede zwischen Männern und Frauen:
        - Männer haben unter anderem ein größeres Aggressionspotenzial (mehr Männer als Frauen werden kriminell, mehr Frauen werden von Männern geschlagen als umgekehrt, mehr Frauen werden von Männern vergewaltigt als umgekehrt, mehr Kriege werden von Männern angezettelt als von Frauen...)
        und daraus leitest du die "natürliche" Überlegenheit des Mannes ab????...nur weil sie körperlich stärker sind???...Steinzeit...

        Die Antwort darauf weiss ich nicht! Es gibt jedoch Indizien, so z.B. ueberhaupt dass die Maenner
        praktisch immer das Sagen hatten. Ist das immer eine Folge
        (un)gluecklicher Umstaende gewesen, die die Frauen hat in den
        Hintergrund treten lassen? Ich denke nicht. Ich denke einfach
        dass der Mann in gewisser Hinsicht mehr Fuehrungspotential
        besitzt. Aber wie gesagt, diese Aussage wurde so viel ich
        weiss noch nicht bewiesen...mehr dazu unten.
        Diejenigen Frauen die unbedingt auf Gleichberechtigung in
        jeder Hinsicht pochen moechte ich mal gerne Fragen: waeret ihr
        damit einverstanden dass in Zukunft bei Wettkaempfen aller
        art, inklusive Sportwettkaempfen, die Trennung nach
        Geschlechtern aufgehoben wird? Mich wuerde interessieren
        wieviele Frauen dann noch Chancen auf ne Goldmedaille
        haetten!!!
        was haben Sportwettkämpfe mit der Ehe zu tun??? Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der
        Maenner. Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich
        weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc...Das ist reine
        Statistik!

        Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern
        dass man sagt: "so wer ist jetzt dran mit nachgeben?"

        Nur eins finde ich falsch: eine Ehe ohne Hierarchie. Mal
        ehrlich, glaubst Du dass dies Funktionieren kann? Bitte
        ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:
        -Eine Firma mit 2 Chefs
        -Titanic mit 2 Kapitaenen(ja wer weiss, vielleicht waere es
        dann ja nicht zum Unfall gekommen :)
        -Flugzeug mit 2 Piloten
        -Streitkraefte mit 2 Oberbefehlshabern
        Sag mal, in welchem Jahrhundert lebst du denn??

        natürlich gibt es Firmen mit mehr als einem Chef (es gibt sogar weibliche Chefs), oder glaubst du, ein Herr Schrempp etwa entscheidet alles alleine bei Mercedes??? noch nie was von einem Vorstand gehört??? (da sitzen z.B. 10 gleichberechtigte Chefs drin, von denen jeder in seinem Bereich entscheidet)

        die Flugzeuge, in denen ich mitgeflogen bin, hatten immer auch einen Co-Piloten (es gibt sogar weibliche Piloten!!!...stell dir vor)


        deiner Argumentation nach gilt das archaische Recht des Stärkeren, derjenige mit der größeren/stärkeren Waffe ist der naturgegebene Führer...Himmel hilf!!!

      • Antwort von nach 15 Stunden hilfreich
        Re^3: Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)

        Hallo,
        Noch mal ein Versuch.
        : Also es gilt als wissenschaftlich bestaetigt, dass es
        : zwischen Mann und Frau Unterschiede gibt, die ueber das
        : aeussere Erscheinungsbild hinausgehen.
        Durch Jahrtausende der Zuchtauswahl.
        Frauen suchten sich immer den Mann aus, der die besten Chancen hatte, ihre Nachkommenschaft (die der Frau) durchzubringen, Männer waren
        in dieser Hinsicht nie sehr wählerisch und streuten ihre Gene möglichst freigebig.

        : Ich denke auch hier zeigt sich eine Gewisse ueberlegenheit der
        : Maenner. Und nicht nur was das koerperliche angeht. Soviel ich
        : weiss spielen Maenner auch besser Schach, etc...Das ist reine
        : Statistik!
        ... und damit reiner Quatsch.

        : Nun, dann wird sich der Streit also in die Hinsicht verlagern
        : dass man sagt: "so wer ist jetzt dran mit nachgeben?"
        Wenn bei uns dieses Problem auftritt (und das tut es nur sehr selten), suchen wir gemeinsam Rat bei Leuten, denen wir beide zutrauen uns mit
        Argumenten weiterzuhelfen.

        Zudem sollte nicht vergessen werden, dass sobald Kinder dabei sind auch diese in die Entscheidungsprozesse der Familie eingebunden werden
        müssen. Kinder sollten genauso wie die Eltern ein ernsthaft berücksichtigtes Mitspracherecht bei Entscheidungen haben, die die Familie als
        Lebensgemeinschaft betreffen.

        : Da hast Du was wahres gesagt, unter anderem enden deswegen
        : auch so viele Ehen heutzutage mit der Scheidung!!!

        Tröstlich, dass es diese Möglichkeit gibt, mit der allerdings beide eingestehen, versagt zu haben in der Bewältigung ihrer gemeinsamen Probleme.
        Immer noch besser aber als ein Zusammengekettetsein bis einer den andern umgebracht hat.

        : Ueber die Ueberlegenheit des Mannes habe ich oben was
        : geschrieben. Aber was mich angeht koennte ich mir auch
        : vorstellen mich in einer Ehe einer Frau unterzuordnen! In
        : gewisser Hinsicht wuerde ich das sogar geniessen! Dann ruht
        : naemlich die Hauptverantwortung auch auf den Schultern der
        : Frau.
        Ja, immer dann, wenn's unangenehm, unbequem wird. Führen von Hinten? Immer noch nicht begriffen, dass es nicht darum geht, wer führt,
        sondern dass man gemeinsam etwas erreicht?

        : ueberleg Dir dazu auch folgende Beispiele:
        Deine Beispiele zeigen, dass Du Ehe und Lebensgemeinschaft nicht verstanden hast. Es ist eben keine Firma, kein Schiff, Flugzeug und keine
        Armee, die der Führung bedarf.

        Heißt es nicht, dass Mann und Frau "ein Leib" werden in der Ehe? Woher nimmst Du den Anspruch, der Kopf dieses "einen Leibes" zu sein? Das
        erinnert ja fast an eine der Kaspereien von Otto Waalkes!

        Eckard.

        • Antwort von nach 16 Stunden 1 hilfreich
          Re^4: Frau in der christlichen Ehe(2.Runde)

          Da hast Du was wahres gesagt, unter anderem enden deswegen
          auch so viele Ehen heutzutage mit der Scheidung!!!
          Tröstlich, dass es diese Möglichkeit gibt, mit der
          allerdings beide eingestehen, versagt zu haben in der
          Bewältigung ihrer gemeinsamen Probleme.
          Immer noch besser aber als ein Zusammengekettetsein bis
          einer den andern umgebracht hat.

          Heißt es nicht, dass Mann und Frau "ein Leib" werden in der
          Ehe? Woher nimmst Du den Anspruch, der Kopf dieses "einen
          Leibes" zu sein?
          Hallo Eckard,

          da hast Du jetzt aber zwei widersprüchliche Argumente gebracht.

          Während Du oben die Ehescheidung befürwortest, argumentierst Du weiter unten mit dem biblischen Zitat, dass Mann und Frau "ein Leib" sind.

          Wärest Du also bereit, diesen einen Leib zu teilen?
          Würdest Du dabei nicht einen Mord begehen?

          Gruss Harald

          • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
            Ehe und Scheidung

            Hi Harald

            Also, es gibt doch einige, nicht gerade kleine Christliche Glaubensgemeinschaften, welche die Ehescheidung zulassen. Nachdem ich kein Religionswissenschaftler bin, scheint somit die Bibel in dieser Hinsicht doch unterschiedlich auslegbar zu sein. Oder stehen die Protestanten (z.B.) nicht auf dem Boden der Bibel.
            Nachdem ich mir abgewöhnt habe, in meiner Meinung die einzig glückseligmachende zu sehen stehe ich da doch vor einem kleinen Rätsel......

            Gruss
            Mike

            • Antwort von nach einem Tag 3 hilfreich
              Re: Ehe und Scheidung

              Hi Michael, Nachdem ich mir abgewöhnt habe, in meiner Meinung die einzig
              glückseligmachende zu sehen stehe ich da doch vor einem
              kleinen Rätsel......
              da stehst Du gar nicht alleine.

              Auch die Pharisäer fragten Jesus, wie er zur Scheidung steht.
              Seine Antwort: "Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch nicht scheiden." (Matth.19,6)

              Und so wie es im Judentum trotzdem Brauch war, sich scheiden zu lassen, haben es auch die christlichen Großkirchen übernommen. Wir sollten aber die Begründung für die Erlaubnis durch Mose (Matth.19,8) nicht außer Acht lassen: "...weil er euer böses und hartes Herz kannte."

              Eine Scheidung ist also immer ein Eingeständnis, das wir nicht die richtige Herzenshaltung erreicht haben.

              Aber in unserer Wegwerf-Gesellschaft brauchen wir uns auch nicht über die Wegwerf-Ehe/Familie wundern.

              Gruss Harald

            • Antwort von nach einem Tag hilfreich
              Re^2: Ehe und Scheidung

              Hi Harald Auch die Pharisäer fragten Jesus, wie er zur Scheidung steht.
              Seine Antwort: "Was Gott zusammengefügt hat, soll der Mensch
              nicht scheiden." (Matth.19,6)
              Nun Schön Und so wie es im Judentum trotzdem Brauch war, sich
              scheiden zu lassen, haben es auch die christlichen Großkirchen
              übernommen. Wir sollten aber die Begründung für die Erlaubnis
              durch Mose (Matth.19,8) nicht außer Acht lassen: "...weil er
              euer böses und hartes Herz kannte."

              Eine Scheidung ist also immer ein Eingeständnis, das wir nicht
              die richtige Herzenshaltung erreicht haben.
              Richtig, aber muss derjenige mit der "richtigen" Herzenshaltung alles von demjenigen schlucken, der eben nicht die richtige Herzenshaltung hat.
              ich sage da nur, "it takes two for a tango". warum müssen ehepartner in einer total verkorksten Ehe zusammenbleiben, wenn für beide ein Neuanfang das beste wäre. Aber in unserer Wegwerf-Gesellschaft brauchen wir uns auch
              nicht über die Wegwerf-Ehe/Familie wundern.
              Die meisten, die ich kenne haben sich ihre Scheidung nicht leicht gemacht

              Gruss
              Mike
              P.S. Ausführlich werde ich bei Carlos nochmal antworten

            • Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
              Re^3: Ehe und Scheidung

              Hi Michael, ich sage da nur, "it takes two for a tango". warum müssen
              ehepartner in einer total verkorksten Ehe zusammenbleiben,
              wenn für beide ein Neuanfang das beste wäre.
              Gegenfrage: Warum machen sie nicht gemeinsam einen Neuanfang?

              Paulus sagt: "Was vorher war ist vergangen, etwas Neues hat begonnen." (2.Kor.5,17)
              Und schließlich gehört zum Christsein auch die Vergebung.

              Gruss Harald



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