Williams 'Äußerungen zurücknehmen'

Von: , Frage gestellt am Do, 5. Feb 2009

Ist es nicht so, er kann es nicht, weil es unmöglich ist?

Er hat sich auf den Leuchter-Report berufen, dessen Existenz ist nicht mehr wegzudiskutieren. Soll er jetzt den Leuchter-Report mit Argumenten widerlegen oder sagen, er hat ihn nicht gelesen? Die katholische Kirche hat sich bisher vor der Arbeit der Widerlegung dieses Reports gedrückt, genau das aber neuerdings implizit als glaubenswesentlich bezeichnet.

Wird es gelingen, diese Gemengelage unter den Teppich zu kehren?

LG

Gitta

39 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 8 Minuten 0 hilfreich
    Re: Williams 'Äußerungen zurücknehmen'

    Hallo Gitta,

    wo ist das Problem. Der Leuchter Report ist schon widerlegt. Warum siehst Du hier speziell die katholische Kirche in der Pflicht das zu tun?

    Williamson müsste sich nur anhand der einschlägigen Literatur informieren und könnte anschließend erklären, dass er offenbar zu leichtgläubig die Scheinargumente von Leuchter übernommen hat.

    Gruß
    Grin

    • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Williams 'Äußerungen zurücknehmen'

      Nein, so simpel ist es m.E nicht.
      Vom Papst und z.B. vom Erzbischof Reinhard Marx werden nur politische aber keine historische Statements abgegeben.

      LG

      Gitta

      • Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Williams 'Äußerungen zurücknehmen'

        Hallo Gitta,

        ich habe absolut keine Ahnung was Du damit sagen willst.

        Gruß
        Grin [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
    Re: Williams 'Äußerungen zurücknehmen'

    Hallo Gitta, Ist es nicht so, er kann es nicht, weil es unmöglich ist?
    Was ist unmöglich? Dass man seine Äußerungen zurücknimmt? Natürlich kann er das tun, aber das ist wohl eher unwahrscheinlich- ist das doch kein einmaliger Ausrutscher, sondern etwas, was er schon seit Jahren vertritt. Er hat sich auf den Leuchter-Report berufen, dessen Existenz
    ist nicht mehr wegzudiskutieren.
    Die Existenz des Reports nicht, aber die Tatsache, dass er existiert, heißt ja noch nicht, dass er auch die Wahrheit wiedergibt. Soll er jetzt den
    Leuchter-Report mit Argumenten widerlegen oder sagen, er hat
    ihn nicht gelesen?
    Warum sollte Williamson (nicht Williams) das aus seiner Sicht tun? Es wäre wohl jedem klar, dass eine plötzliche 180-Grad-Wende wenig überzeugend ist... Die katholische Kirche hat sich bisher vor
    der Arbeit der Widerlegung dieses Reports gedrückt,
    Muss denn jede Organisation jeden Blödsinn widerlegen, der je geschrieben wurde? genau das
    aber neuerdings implizit als glaubenswesentlich bezeichnet.
    Was wird als glaubenswesentlich bezeichnet? Von wem?

    Gruß
    Kati

    • Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Williams 'Äußerungen zurücknehmen'

      Was ist unmöglich? Dass man seine Äußerungen zurücknimmt?
      Aber wenn er daran glaubt, dann wäre die Rücknahme der Äußerungen in diesem Interview erstens eine Lüge und damit zweitens unwirksam vor Gott. Die Existenz des Reports nicht, aber die Tatsache, dass er
      existiert, heißt ja noch nicht, dass er auch die Wahrheit
      wiedergibt.
      Natürlich nicht. In der Wissenschaft kann es gar keine Wahrheit geben, sondern allenfalls Hypothesen, die derzeit noch nicht schlüssig widerlegt sind.
      Außerhalb der Wissenschaft ist es anders, da ist oft Tor, wenn der Schiedsrichter pfeift. Muss denn jede Organisation jeden Blödsinn widerlegen, der je
      geschrieben wurde?
      In diesem Falle schon.
      Gott hat wohl vor kurzem geoffenbart, daß neben ihn als Glaubensobjekt gleichrangig der Holocaust getreten ist. Deshalb ist in der katholischen Kirche kein Platz mehr für Holocaustleugner.
      Es ist nun (es wäre lange vorher bereits gewesen) die Pflicht der katholischen Kirche in Gestalt des ex cathedra sprechenden Papstes, den von allen Katholiken verpflichtendend zu glaubenden Holocaust zu erzählen. Es muß der Bibel ein Drittes Testament beigefügt und das Glaubensbekenntnis ergänzt werden. aber neuerdings implizit als glaubenswesentlich bezeichnet.
      Was wird als glaubenswesentlich bezeichnet? Von wem?
      Ich sagte es bereits. Vom Erzbischof der Diözese München und Freising. Ohne daß ihm der Papst in den Arm gefallen wäre.

      LG

      Gitta

      • Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
        Re^3: Williams 'Äußerungen Die 11 Gebote?

        Hi,
        Du meinst die 11 Gebote?

        1 Du sollt keine anderen Götter haben neben mir
        2 Du sollst den Namen des Herrn nicht missbrauchen
        3 Du sollst den Feiertag heiligen
        4 Du sollst deinen Vater und deine Mutter ehren
        5 Du sollst nicht töten
        6 Du sollst nicht ehebrechen
        7 Du sollst nicht stehlen
        8 Du sollst nicht falsch Zeugnis reden
        9 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib
        10 Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus
        11 Du sollst keinen Zweifel am Holocaust meines Volkes hegen


        lg O

        • Antwort von nach 21 Stunden 0 hilfreich
          Re^4: Williams 'Äußerungen Die 11 Gebote?

          Dafür braucht es kein 11. Gebot. Das 8. ist hier völlig hinreichend.

          Gruß
          Grin [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

          • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
            Re^5: Williams 'Äußerungen Die 11 Gebote?

            Hi,
            falsches Zeugnis bedeutet:
            WISSENTLICH eine Falschaussage machen.
            Die HC Leugner
            http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Holocaustleugner

            haben allesamt aber nur enorme Nachteile durch ihr "falsches Zeugnis" erfahren; Berufsverbot, Vernichtung ihrer Existenz, Verlust ihrer Heimat, Flucht, Verarmung, langjährige Haft, soziale Ächtung. Und was es sonst noch geben mag. Geht ja bis zur, wie manche Unbelehrbare behaupten, Grabschändung:
            Zitat:
            Attentat auf Passauer Polizeichef: 20. Dez. 2008 ... Wie die NPD Stimmung gegen Mannichl machte. Er wurde als Schläger, Terrorist und Grabschänder verunglimpft: E-Mails von NPD-Mitgliedern ...
            www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,597569,00.html

            Ich gehe fest davon aus, daß sie aus ihrer subjektiven Sicht ihre Art Wahrheit - so wie sie sie sehen, verstehen - äußerten. Also ihre ÜBERZEUGUNG!
            Insofern reden Sie, also auch der engl. "Leihbischof" Willi Ams, aus ihrer ÜBERZEUGUNG heraus kein "falsches ZEUGNIS". Ght ja schon per Definition nicht! Klaro?
            Quasi sind sie ihrer Übezeugung nach (fast) eine Art "Märtyrer" für ihren Glauben - ZEUGEN, die ZEUGNIS ablegen für ihre ÜBERZEUGUNG.

            http://www.universelles-leben.org/cms/wir-ueber-uns/...
            Zitat falsches Zeugnis:
            Gegen das achte Gebot verstoßen wir also, wenn wir Unwahres über unseren Nächsten reden. Doch falsches Zeugnis reden heißt auch, unserem Nächsten zum Munde zu reden, ihm zu schmeicheln, ihn zu loben, ihn zu bestätigen, und das mit vielen Worten, mit viel Schmuck in den Worten dargereicht, um eventuell etwas für uns persönlich zu erreichen. Unsere Gedanken, unser Wollen sind dann ganz anders als unsere Worte. Das ist falsches Zeugnis — Falschheit. So handeln wir, um unserem Nächsten Energie, Anerkennung und Zuwendung zu stehlen, die er uns sonst in der Form, in der wir sie von ihm wünschen, nicht gegeben hätte. Wir sagen dann nicht nur nicht die Wahrheit, sondern nicht einmal unsere ehrliche Meinung; wir sagen das, von dem wir annehmen, daß unser Nächster es gerne hören möchte.

            lg O

            • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
              Re^6: Williams 'Äußerungen Die 11 Gebote?

              Ich finde, das hast Du schön gesagt. Falsches Zeugnis kann man nur gegen die eigene Überzeugung.

              Bei der HC-Leugnung, wie sie derzeit von der Kirche thematisiert wird, handelt es sich eher um das Erste Gebot:
              Wenn ich nicht an Gott glaube, bin ich kein Christ.

              Jetzt ist es wohl geändert:
              Wenn ich nicht an Gott und an den Holocaust glaube, bin ich kein Christ.
              Vielleicht habe ich meine Probleme mit dem einen oder anderen Dogma, vielleicht fällt es mir schwer zu glauben, daß z.B. die Hl. Maria im Himmel photographiert werden könnte, aber trotzdem habe ich Platz in der Kirche. Nimmer jedoch, wenn mir der Glaube an den Holocaust fehlen würde.

              LG

              Gitta



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