Bibelautentität

Von: , Frage gestellt am Fr, 9. Feb 2001

Hallo,
hier gibt es immer wieder welche, die sich total auf die Bibel berufen. Sie wäre ein Buch, das die schiere Wahrheit enthält.
Darf ich denen mal einen Zahn ziehen?
die Philister und Kanaäner werden in diesem Buch als primitiflinge ohne Kultur und Zivilisation dargestellt.
Das Gegenteil ist der Fall! Sie waren in dieser Region (vielleicht sogar in der gesamten damaligen Welt eines der kulturell und zivilisationsmäßig sehr hoch stehenden Völker. Dagegen waren die damaligen Israeliten die reinsten Baumaffen.
Na, klar: jedes Volk braucht seine Selbstbestätigung. Oder gibt es ein "völkisches" Geschichtsbuch, das von sich behauptet, ein kultureller Stoppelhopser zu sein? Wisst Ihr auch, wer den Tempel konstruiert und gebaut hat? die Phönizier. Im Auftrag der damaligen Israelischen Regierung.
Da gibt es noch mehr solche "Lügen" in diesem Folklorebuch.
Und wenn man das schon weiß, wie kann man dann den Rest noch als Wahrheit ansehen? Wo steht die Wahrheit und wo die Lüge?
Grüße
Raimund

37 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 5 Stunden 1 hilfreich
    Das Kind bitte nicht mit dem Bade ausschuetten!

    In der Tat gibt es viele Glaeubige die die Bibel als perfektes Buch ohne Fehler betrachten. Da ich da anderer Meinung bin, werde ich hin und wieder von meinen Glaubensgenossen "gesteinigt". Ich denke aber das andere Extrem ist ebenso falsch, also zu behaupten die Bibel waere reiner Unfug und nur erfundene Geschichten.

    Meine Einstellung ist folgende:
    Die Bibel ist ein von Gott inspiriertes Buch das von Menschen geschrieben wurde und auch Fehler enthaelt. Doch sind auch viele Dinge darin wahr und wurden schon wissenschaftlich bestaetigt. Und wenn man das schon weiß, wie kann man dann den Rest noch
    als Wahrheit ansehen? Wo steht die Wahrheit und wo die Lüge?
    In der Tat ist diese Frage von entscheidender Bedeutung. Es gibt einige Grundaussagen die immer wieder wiederholt werden und welche deswegen relativ klar und sicher sind. Allgemein gilt hier jedoch dass wir Menschen die Bibel interpretieren muessen, das heisst, wir muessen versuchen herauszufiltern was wahr ist und was nicht und wie wir dies im Alltag umsetzen. Fuer uns glauebige bietet sich hier auch noch die Moeglichkeit an, Gott bei schwierigen Texten um Erleuchtung zu bitten.

    Nebenbei moechte ich hier noch bemerken dass es auch nicht glauebige Menschen gab, die gute Bibelkenner waren und sich von dieser Inspirieren liessen. So z.B. Moshe Dayan (ehemaliger Israelischer Verteidigungsminister und Held des 6-Tage Krieges). Er war selbst nicht glauebig(auch kein glauebiger Jude) kannte sich aber sehr gut in der Bibel aus...

    Das Problem dass Du ansprichst ist aber eigentlich ein zutiefst menschliches, es geht ja allgemein um die Glaubwuerdigkeit von Quellen. In der Tat gibt es keine absolut vertrauenswuerdigen Quellen ausser Gott selbst. Jede Zeitung enthaelt Fehler(beabsichtigt oder nicht), verschweigt bestimmte Tatsachen, jedes Buch genauso, Wissenschaftler koennen irren, etc..., etc...

    Gruss Abraham...

    • Antwort von nach 9 Stunden hilfreich
      Re: Das Kind bitte nicht mit dem Bade ausschuetten

      Hallo, Abraham, In der Tat gibt es viele Glaeubige die die Bibel als perfektes
      Buch ohne Fehler betrachten. Da ich da anderer Meinung bin,
      werde ich hin und wieder von meinen Glaubensgenossen
      "gesteinigt". Ich denke aber das andere Extrem ist ebenso
      falsch, also zu behaupten die Bibel waere reiner Unfug und nur
      erfundene Geschichten.
      Es sind "erbauliche" Geschichten, die einen moralischen Hintergrund haben, so wie Märchenbücher auch. Wenn ich mir die schönen "Himmelsintrigen von Luzifer, Gabriel... so ansehe... Keinen Deut besser als die griechische Mytologie. Nur eben nicht so ausgefeilt, wie bei dem Kulturvolk der Griechen. Denn was waren die damaligen Israeliten? Hirten, Bauern. Von Kunst und Kultur keinen blassen Schimmer. Deswegen haben sie auch nicht die kultur von Askalomn begriffen. Deswegen brauchten sie auch Hilfe beim Tempelbau. Selbst waren sie nicht dazu fähig. Es war halt ein Steppen- und Wüstenvolk. Und an den Lagerfeuern wurden schon immer die schönsten Märchen erzählt.
      Meine Einstellung ist folgende:
      Die Bibel ist ein von Gott ....
      So es so etwas wie einen Gott gibt. ...inspiriertes Buch das von Menschen
      geschrieben wurde und auch Fehler enthaelt.
      sehr viele, Doch sind auch
      viele Dinge darin wahr und wurden schon wissenschaftlich
      bestaetigt.
      Klar: in der Nibelungensage ist auch vieles wahr. Und wenn man das schon weiß, wie kann man dann den Rest noch
      als Wahrheit ansehen? Wo steht die Wahrheit und wo die Lüge?
      In der Tat ist diese Frage von entscheidender Bedeutung. Es
      gibt einige Grundaussagen die immer wieder wiederholt werden
      und welche deswegen relativ klar und sicher sind. Allgemein
      gilt hier jedoch dass wir Menschen die Bibel interpretieren
      muessen, das heisst, wir muessen versuchen herauszufiltern was
      wahr ist und was nicht und wie wir dies im Alltag umsetzen.
      So wie die Vorraussagen von Nostradamus? Die kann man auch interpretieren, wie man will. Fuer uns glauebige bietet sich hier auch noch die Moeglichkeit
      an, Gott bei schwierigen Texten um Erleuchtung zu bitten.
      Da hat er (sie) aber viel zu tun. Bei so vielen menschlichen Fehlern und Irrtümern (nicht nur auf die Bibel bezogen). Na, ja, dafür hat er (sie) ja seine Engelchen, die dann seiner Weisheit letzten Schluss den Menschen überbringt (so wie die Geschichte vom Münchner im Himmel: "... und darum wartet die bayerische Regierung noch heute vergeblich auf die göttlichen Eingebungen")
      Nebenbei moechte ich hier noch bemerken dass es auch nicht
      glauebige Menschen gab, die gute Bibelkenner waren und sich
      von dieser Inspirieren liessen. So z.B. Moshe Dayan
      (ehemaliger Israelischer Verteidigungsminister und Held
      na, ja, "Held" ist wohl reine Ansichtssache! Kommt immer auf die Blickrichtung an! ... des
      6-Tage Krieges). Er war selbst nicht glauebig(auch kein
      glauebiger Jude) kannte sich aber sehr gut in der Bibel aus...
      Klar war der nicht gläubig! somst hätte er ja den Rest seines
      Lebens Busse tun müssen!
      Das Problem dass Du ansprichst ist aber eigentlich ein
      zutiefst menschliches, es geht ja allgemein um die
      Glaubwuerdigkeit von Quellen. In der Tat gibt es keine absolut
      vertrauenswuerdigen Quellen ausser Gott selbst.
      Auch das ist eine reine Glaubenssache. Wenn jemand an Gott glaubt, dann ist natürlich einiges "richtig". ca. 3/4 der Menschheit glauben nicht daran! Jede Zeitung
      enthaelt Fehler(beabsichtigt oder nicht), verschweigt
      bestimmte Tatsachen, jedes Buch genauso, Wissenschaftler
      koennen irren, etc..., etc...
      Richtig. Nur wird bei denen der Irrtum meistens aufgeklärt. Die Gläubigen ziehen Fehler mehrere Tausend Jahre mit sich rum.
      Grüße
      Raimund

      • Antwort von nach 10 Stunden 2 hilfreich
        Re^2: Das Kind bitte nicht mit dem Bade ausschuett

        Hallo Raimund, In der Tat gibt es viele Glaeubige die die Bibel als perfektes
        Buch ohne Fehler betrachten. Da ich da anderer Meinung bin,
        werde ich hin und wieder von meinen Glaubensgenossen
        "gesteinigt". Ich denke aber das andere Extrem ist ebenso
        falsch, also zu behaupten die Bibel waere reiner Unfug und nur
        erfundene Geschichten.
        Vorab: Ich teile die Meinung von Herrn Lincoln.:-) Es sind "erbauliche" Geschichten, die einen moralischen
        Hintergrund haben, so wie Märchenbücher auch.
        Gewöhn dir doch mal an, deine Meinung, nicht immer als Tatsachen darzustellen (das ist so!), sondern als Meinung (ich denke, das ist so/meiner Meinung nach...). Die Bibel ist mehr als die Aufzählung erbaulicher Geschichten- nicht nur für mich. Ihre Wirkung ist auch eine andere als die von Märchenbüchern.
        Meiner Meinung nach geht es im ersten Testament um die Beziehung/Liebe Gottes zu seinem Volk Israel. Natürlich aus der Sicht der Israeliten. Religiöse Dichtung wie die Psalme, die Gott, seine BEziehung zum Gläubigen reflektieren, mit ihm hadern, wüten -alles! findest du nicht bei den Gebrüdern Grimm und auch nicht in den griechischen Sagen. Die griechischen Götter (und andere auch) haben nie so eine bedingungslose Liebe/Hingabe gefordert. Die haben ihren Kram gemacht und sich mit sich selbst beschäftigt.


        Wenn ich mir die schönen "Himmelsintrigen von Luzifer, Gabriel... so ansehe...
        Keinen Deut besser als die griechische Mytologie. Nur eben
        nicht so ausgefeilt, wie bei dem Kulturvolk der Griechen. Denn
        was waren die damaligen Israeliten? Hirten, Bauern. Von Kunst
        und Kultur keinen blassen Schimmer.
        Gute Güte, auch die Römer waren Bauern, kann halt nicht jeder so ne dekadente Philosophie betreiben wie die alten Griechen;-) (als Epikureerin liebe ich natürlich die griechische Philosphie, will da nicht falsch verstanden werden.) Übrigends ist das alles nicht so richtig über die antiken Juden. Sicher Abraham war Hirte ( so what? bei dir klingt das ja so negativ, die meisten Griechen waren auch Hirten und wenns hoch kam Ruderer:-))
        Aber das Hohelied, die Psalmen z.B. sind oft ein literarischer Hochgenuss.


        Deswegen haben sie auch nicht die kultur von Askalomn begriffen. Deswegen brauchten
        sie auch Hilfe beim Tempelbau. Selbst waren sie nicht dazu
        fähig. Es war halt ein Steppen- und Wüstenvolk. Und an den
        Lagerfeuern wurden schon immer die schönsten Märchen erzählt.
        Dein Antijudaismus ist irgendwie -freundlich formuliert- nervig. Und wenn man sich Hilfe holt beim Tempelbau? Zu dem Zeitpunkt war es zudem eh schon vorbei mit der fröhlichen Wanderei in der Steppe. Meine Einstellung ist folgende:
        Die Bibel ist ein von Gott ....
        So es so etwas wie einen Gott gibt. ...inspiriertes Buch das von Menschen
        geschrieben wurde und auch Fehler enthaelt.
        sehr viele, Doch sind auch
        viele Dinge darin wahr und wurden schon wissenschaftlich
        bestaetigt.
        Klar: in der Nibelungensage ist auch vieles wahr.
        Sicher, die Quintessenz ist immer der Glaube, der uns von Menschen wie dir unterscheidet. Warum macht dich das so wütend? Warum bist du so hasserfüllt, wenn es um dieses Thema geht? Ich will dich ja nicht auf die Couch drängen;-), aber es gibt Agnostiker und Atheisten, die weniger gegen das auserwählte Volk polemisieren (ich nenn das jetzt mal ganz bewusst so). Find ich merkwürdig. Und wenn man das schon weiß, wie kann man dann den Rest noch
        als Wahrheit ansehen? Wo steht die Wahrheit und wo die Lüge?
        In der Tat ist diese Frage von entscheidender Bedeutung. Es gibt einige Grundaussagen die immer wieder wiederholt werden
        und welche deswegen relativ klar und sicher sind. Allgemein
        gilt hier jedoch dass wir Menschen die Bibel interpretieren
        muessen, das heisst, wir muessen versuchen herauszufiltern was
        wahr ist und was nicht und wie wir dies im Alltag umsetzen.
        So wie die Vorraussagen von Nostradamus? Die kann man auch
        interpretieren, wie man will. Fuer uns glauebige bietet sich hier auch noch die Moeglichkeit
        an, Gott bei schwierigen Texten um Erleuchtung zu bitten.
        Da hat er (sie) aber viel zu tun. Bei so vielen menschlichen
        Fehlern und Irrtümern (nicht nur auf die Bibel bezogen). Na,
        ja, dafür hat er (sie) ja seine Engelchen, die dann seiner
        Weisheit letzten Schluss den Menschen überbringt (so wie die
        Geschichte vom Münchner im Himmel: "... und darum wartet die
        bayerische Regierung noch heute vergeblich auf die göttlichen
        Eingebungen")
        ...1. ich sehe das wie A. Lincoln. 2. Hast du auch schonmal ins NT reingeschaut? (weil dus ja aufeinmal von dem anderen Bauernvolk in Bayern hast ;-)) Für mich ist klar, dass Gott auch dich liebt (Römerbrief), die Frage ist, ob du das irgendwann annehmen kannst. Must du aber auch nicht, ich will ja nun niemand missionieren. Obwohl ich nicht verhehlen will, dass ich glaube, du wärst ein glücklicherer Mensch, wenn du von dieser Liebe wüsstest. Das Problem dass Du ansprichst ist aber eigentlich ein
        zutiefst menschliches, es geht ja allgemein um die
        Glaubwuerdigkeit von Quellen. In der Tat gibt es keine absolut
        vertrauenswuerdigen Quellen ausser Gott selbst.
        Auch das ist eine reine Glaubenssache. Wenn jemand an Gott
        glaubt, dann ist natürlich einiges "richtig". ca. 3/4 der
        Menschheit glauben nicht daran!
        *smile* woher hast du denn nun wieder diese Zahl? Jede Zeitung
        enthaelt Fehler(beabsichtigt oder nicht), verschweigt
        bestimmte Tatsachen, jedes Buch genauso, Wissenschaftler
        koennen irren, etc..., etc...
        Richtig. Nur wird bei denen der Irrtum meistens aufgeklärt.
        Die Gläubigen ziehen Fehler mehrere Tausend Jahre mit sich
        rum.
        da geb ich dir sogar mal recht. ein Wunder ;-))))))

        allerbeste Grüße, Barbara

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^3: Das Kind bitte nicht mit dem Bade ausschuett

          Hallo Raimund,
          ....die Bibel waere reiner Unfug und nur erfundene Geschichten.

          Vorab: Ich teile die Meinung von Herrn Lincoln.:-)
          Kannst Du gerne machen, Ichnhabe auch nie behauptet, dass alles in der Bibel Humbug wäre. Genauso, wie in der nibelungensage einiges der Wahrheit entspricht und vieles Märchen. Es sind "erbauliche" Geschichten, die einen moralischen
          Hintergrund haben, so wie Märchenbücher auch.
          Gewöhn dir doch mal an, deine Meinung, nicht immer als
          Tatsachen darzustellen (das ist so!), sondern als Meinung (ich
          denke, das ist so/meiner Meinung nach...
          diese Schreibweise ist die Schreibweise von unsicheren Menschen. ich bin nicht unsicher! ). Die Bibel ist mehr
          als die Aufzählung erbaulicher Geschichten- nicht nur für
          mich. Ihre Wirkung ist auch eine andere als die von
          Märchenbüchern.
          Für Dich! Meiner Meinung nach geht es im ersten Testament um die
          Beziehung/Liebe Gottes zu seinem Volk Israel.
          Vorsichtig! Im Alten Testament ist Gott blutrünstig und rachüchtig. Da ist nicht alles Liebe. Natürlich aus
          der Sicht der Israeliten. Religiöse Dichtung wie die Psalme,
          die Gott, seine BEziehung zum Gläubigen reflektieren, mit ihm
          hadern, wüten -alles! findest du nicht bei den Gebrüdern Grimm
          und auch nicht in den griechischen Sagen.
          Genau das findest Du in den grichichen Göttersagen. Ebenso bei den Römern (die ja sehr viel von den Griechen kopiert haben) Die griechischen
          Götter (und andere auch) haben nie so eine bedingungslose
          Liebe/Hingabe gefordert. Die haben ihren Kram gemacht und sich
          mit sich selbst beschäftigt.
          Das ist aucch"alles über einen Kamm geschert. Außerdem waren die griechischen Götter (die es genausowenig gab) zivilisatorisch schon um ein paar Jahrhunderte vorraus. So wie ein Hirtenvolk nicht so elegant und frei denkt, wie eine Hochklultur.

          Wenn ich mir die schönen "Himmelsintrigen von Luzifer, Gabriel... so ansehe...
          Keinen Deut besser als die griechische Mytologie. Nur eben
          nicht so ausgefeilt, wie bei dem Kulturvolk der Griechen. Denn
          was waren die damaligen Israeliten? Hirten, Bauern. Von Kunst
          und Kultur keinen blassen Schimmer.
          Gute Güte, auch die Römer waren Bauern, kann halt nicht jeder
          so ne dekadente Philosophie betreiben wie die alten
          Griechen;-)
          Na, dekandente Philosophie isst wohl voll daneben! (als Epikureerin liebe ich natürlich die
          griechische Philosphie, will da nicht falsch verstanden
          werden.) Übrigends ist das alles nicht so richtig über die
          antiken Juden. Sicher Abraham war Hirte ( so what? bei dir
          klingt das ja so negativ, die meisten Griechen waren auch
          Hirten und wenns hoch kam Ruderer:-))
          Aber das Hohelied, die Psalmen z.B. sind oft ein literarischer
          Hochgenuss.
          Dein Antijudaismus ist irgendwie -freundlich formuliert-
          nervig.
          Nicht jede Kritik (nicht eine belehrende, sondern einfach Einchätzung) ist gleich Antijudaismus oder Antisemitismus. Und wenn man sich Hilfe holt beim Tempelbau? Zu dem
          Zeitpunkt war es zudem eh schon vorbei mit der fröhlichen
          Wanderei in der Steppe.
          Na, sagen wir mal: innerhalb der Israelische Grenzen (oder was amn damals dafür gehalten hat; das war zu der Zeit noch nicht so genau definiert. Schlagbäume gabs auch noch nicht.)
          Sicher, die Quintessenz ist immer der Glaube, der uns von
          Menschen wie dir unterscheidet. Warum macht dich das so
          wütend? Warum bist du so hasserfüllt, wenn es um dieses Thema
          geht?
          Hast Du den Eindruck, dass ich hasserfüllt bin? Wütend? Ich finde es immer erheitern, wie machen darauf reagieren. Nimm Dir ein Beispiel an Harald. Er ist ein zutiefst gleubiger mensch. Das achte ich. Aber er wirft mir nicht vor, dass ich der Teufel in Person bin. Er versucht auch nicht, mich zu missionieren (vermutlich weiß er, dass das zwecklos ist). Um es genau u sagen. ichbeteilige mich nicht an dieser Rubrik, weil ich unzufrieden bin, wütend oder was auch immer, sondern aus schierer Lust.
          Ich will dich ja nicht auf die Couch drängen;-),
          wie siehst Du aus? Vielleicht kann man darüber reden? Lieber nicht, meine Frau "haut mir sonst das Rammerl ab"! aber es
          gibt Agnostiker und Atheisten, die weniger gegen das
          auserwählte Volk polemisieren (ich nenn das jetzt mal ganz
          bewusst so). Find ich merkwürdig.
          Wo ist ein auserwähltes Volk? Da gibt es hunderte davon. Jedes Volk behauptet das von sich. In der gleichen Intensität haben wir das getan... vor nicht allzulanger Zeit. Das hat man uns nach ´45 abgewöhnt (ich glaube es hat uns teilweise auch gut getan. Andere Völker müssen das noch durchmachen) Und wenn man das schon weiß, wie kann man dann den Rest noch
          als Wahrheit ansehen? Wo steht die Wahrheit und wo die Lüge?
          In der Tat ist diese Frage von entscheidender Bedeutung. Es gibt einige Grundaussagen die immer wieder wiederholt werden
          und welche deswegen relativ klar und sicher sind. Allgemein
          gilt hier jedoch dass wir Menschen die Bibel interpretieren
          muessen, das heisst, wir muessen versuchen herauszufiltern was
          wahr ist und was nicht und wie wir dies im Alltag umsetzen.
          So wie die Vorraussagen von Nostradamus? Die kann man auch
          interpretieren, wie man will. Fuer uns glauebige bietet sich hier auch noch die Moeglichkeit
          an, Gott bei schwierigen Texten um Erleuchtung zu bitten.
          Da hat er (sie) aber viel zu tun. Bei so vielen menschlichen
          Fehlern und Irrtümern (nicht nur auf die Bibel bezogen). Na,
          ja, dafür hat er (sie) ja seine Engelchen, die dann seiner
          Weisheit letzten Schluss den Menschen überbringt (so wie die
          Geschichte vom Münchner im Himmel: "... und darum wartet die
          bayerische Regierung noch heute vergeblich auf die göttlichen
          Eingebungen")
          ...1. ich sehe das wie A. Lincoln. 2. Hast du auch schonmal
          ins NT reingeschaut? (weil dus ja aufeinmal von dem anderen
          Bauernvolk in Bayern hast ;-)) Für mich ist klar, dass Gott
          auch dich liebt (Römerbrief), die Frage ist, ob du das
          irgendwann annehmen kannst.
          hoffentlich nicht! Die Aussicht, in den Himmel zu kommen und ewig zu leben (nach der Beschreibung der Bibel) ist für mich ein Ausblick in die Hölle! Must du aber auch nicht, ich will
          ja nun niemand missionieren. Obwohl ich nicht verhehlen will,
          dass ich glaube, du wärst ein glücklicherer Mensch, wenn du
          von dieser Liebe wüsstest.
          Ich bin glücklich! Ich habe alles was ich wünsche. eine liebe, charmante Frau, einen Sohn, ein Haus mit riesigem Garten, einen tollen Beruf,... na, gut, etwas meehr des schnöden mammons könnte ich schon brauchen. Aber den Wunsch hätte ich bestimmt auch dann, wenn ich so reich wie Billy wäre. Das ist nur menschlich und treibt uns voran. ...". ca. 3/4 der Menschheit glauben nicht daran!
          *smile* woher hast du denn nun wieder diese Zahl?
          Kann ich nicht belegen. Vielleicht gibt es da Statistiken. Doch überlege man: die Chinesen, die Inder, die Araber (und verwandte), die Juden, die Afrikaner, die... (habe noch viele, viele nicht erwähnt). Dagegen stehen die christliche Völker. Die zwar das lautere maul haben, aber zu den Völkern mit der geringsten Bevölkerungszahl gehören. Was sind schon die 200 millionnen (?) der USA? Und davon sind auch noch eine Menge islamisch. Oder Europa?
          Ich vermute sogar, dass das Verhältnis moch schlechter ist.
          Grüße
          Raimund

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            ...und die Bibel hat doch recht;-)))

            Hallo Raimund, Es sind "erbauliche" Geschichten, die einen moralischen
            Hintergrund haben, so wie Märchenbücher auch.
            Eben nicht nur erbaulich, sie wollen mehr erreichen, sind auch keineswegs immer mit moralischen Hintergrund ausgestattet, es gibt zudem soviele verschiedene literarische Gattungen in der Bibel (AT/NT), dass man das so oder so nicht einfach vergleichen kann. Man kann vielleicht einzelne Teile, wie die Schöpfungsgeschichte zB, mit ähnlichen Geschichten in anderen Religionen (zB bei den Griechen)vergleichen. Das sicher. Gewöhn dir doch mal an, deine Meinung, nicht immer als
            Tatsachen darzustellen (das ist so!), sondern als Meinung (ich
            denke, das ist so/meiner Meinung nach...
            diese Schreibweise ist die Schreibweise von unsicheren
            Menschen. ich bin nicht unsicher!
            Für mich wäre das die Schreibweise von Menschen, die andere Ansichten und - in diesem Fall- religiöse Gefühle anderer Menschen respektieren. Eine Meinung als Meinung darzustellen ist für mich zudem ein Zeichen von Souveränität und kein Zeichen von Schwäche.
            Ist vielleicht auch ne Männerkiste und Erziehungssache...? ). Die Bibel ist mehr
            als die Aufzählung erbaulicher Geschichten- nicht nur für
            mich. Ihre Wirkung ist auch eine andere als die von
            Märchenbüchern.
            Für Dich!
            Nö. Im negativen Fall haben einige davon echt üble Religionskriege ausgelöst. Das wirst du den Gebrüder Grimm sicher nicht nachweisen können ;-) Meiner Meinung nach geht es im ersten Testament um die
            Beziehung/Liebe Gottes zu seinem Volk Israel.
            Vorsichtig! Im Alten Testament ist Gott blutrünstig und
            rachüchtig. Da ist nicht alles Liebe.
            Sicher. Liebe und Hass, Entäuschung über verschmähte Liebe....und vieles mehr. Eben Beziehung! Genau das findest Du in den grichichen Göttersagen. Ebenso bei
            den Römern (die ja sehr viel von den Griechen kopiert haben)
            ..ich hab die alle gelesen, spannend, interessant, aber nie wollten die griechischen Götter das was der eine Gott wollte. Das ist aucch"alles über einen Kamm geschert. Außerdem waren
            die griechischen Götter (die es genausowenig gab)
            zivilisatorisch schon um ein paar Jahrhunderte vorraus. So wie
            ein Hirtenvolk nicht so elegant und frei denkt, wie eine
            Hochklultur.
            Ich verstehe glaube ich nicht wirklich, worauf es dir hier ankommt. Was willst du damit beweisen/sagen? (ehrlich gemeinte Frage)
            Gute Güte, auch die Römer waren Bauern, kann halt nicht jeder
            so ne dekadente Philosophie betreiben wie die alten
            Griechen;-)
            Na, dekandente Philosophie isst wohl voll daneben!
            deswegen ja auch das ;-), wie gesagt, ich liebe die griechische Philosophie (ohne die alten Griechen, Römer, Kleinasier und all die anderen würden wir ollen Germanen ja sowieso noch auf den Bäumen hocken, von daher müssen wir ja ansich echt froh sein, dass wir das Jäger- und Sammlerstadium erfolgreich hinter uns gebracht haben ;-))). Mit kritischen Blick für die alten Griechen natürlich ( was der alte Aristoteles so alles gesagt hat, gute Güte, so ein alter Frauenfeind und die Jungs in den Klöstern im MA fandens superklasse....anderes Thema, sorry:-)) Dein Antijudaismus ist irgendwie -freundlich formuliert-
            nervig.
            Nicht jede Kritik (nicht eine belehrende, sondern einfach
            Einchätzung) ist gleich Antijudaismus oder Antisemitismus.
            Wie war das mit "Baumaffen" oder so ähnlich? Deine Kritik ist Polemik. Und dein Blick auf die Israeliten sehr wohl judenfeindlich. Sicher, die Quintessenz ist immer der Glaube, der uns von
            Menschen wie dir unterscheidet. Warum macht dich das so
            wütend? Warum bist du so hasserfüllt, wenn es um dieses Thema
            geht?
            Hast Du den Eindruck, dass ich hasserfüllt bin? Wütend? Ich
            finde es immer erheitern, wie machen darauf reagieren.
            Ja, du wirfts immer mal wieder mit so heftigen Schimpfwörtern um dich, dass man das durchaus so sehen kann. Bin ja nicht die einzige, wenn ich so andere Postings lese. Vielleicht ist es einfach eine sehr ruppige Art. Das wirkt aber geschrieben immer härter, als wenn man es verbal von sich gibt.

            Nimm Dir ein Beispiel an Harald. Er ist ein zutiefst gleubiger
            mensch. Das achte ich. Aber er wirft mir nicht vor, dass ich
            der Teufel in Person bin.
            Tu ich auch nicht. Aber wer austeilt, muss auch einstecken können und austeilen tust du ja gewaltig.

            Er versucht auch nicht, mich zu missionieren (vermutlich weiß er, dass das zwecklos ist). Um
            es genau u sagen. ichbeteilige mich nicht an dieser Rubrik,
            weil ich unzufrieden bin, wütend oder was auch immer, sondern
            aus schierer Lust.
            Lust am Schimpfen aber offensichtlich. Außerdem stellst du deine Meinung so polemisch dar, dass du die Auseinandersetzung doch wohl willst, oder? und ich habe ja wohl genauso das recht meine Meinung zu sagen- die eben christlich-jüdisch geprägt ist- wie du deine, die ganz contra ist.
            beste Grüße, Barbara

      • Antwort von nach einem Tag 2 hilfreich
        Re^2: Das Kind bitte nicht mit dem Bade ausschuett

        Hallo Raimund, nicht so ausgefeilt, wie bei dem Kulturvolk der Griechen. Denn
        was waren die damaligen Israeliten? Hirten, Bauern. Von Kunst
        und Kultur keinen blassen Schimmer. Deswegen haben sie auch
        nicht die kultur von Askalomn begriffen. Deswegen brauchten
        Nun, Du scheinst die damaligen israeliten als primitivlinge zu sehen, dazu will ich einige Dinge sagen:

        a) der von diesen "primitivlingen" verkuendete Monotheismus, war der damaligen Zeit, wo allgemein der Politheismus galt, weit voraus. Dies wurde sogar schon als argument benutzt um die 5 Buecher Mose als Faelschung zu deklassieren.

        b) auch die gesetzlichen Grundlagen welche in den 5 Buechern Mose festgehalten sind, gelten den damaligen Verhaeltnissen entsprechend als hochmodern. Ich glaube in jedem Jurakurs werden sie den Studenten vorgefuehrt, frag dazu mal einen Rechtsexperten.

        c) Da du so von griechischen Goettern geredet hast. Neulich sah ich ein neutrales(also nicht christlich orientiertes) Fernsehprogramm ueber Israel. Abschliessend meinte der Moderator: wie dem auch sei, ob man glaeubig ist oder nicht, der Gott der Juden scheint die griechischen Goetter ueberlebt zu haben. Und in der Tat, wie viele Menschen glauben heute noch an Zeus, und wie viele glauben an den Gott der Bibel? Immerhin scheinen diese "primitivlinge" millionen Menschen in der ganzen Welt bis heute stark zu beeinflussen...

        Gruss...Abe...

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^3: An mein Herz, Herr Lincoln ;-))

          Du sprichst mir aus der Seele :-), Beste Grüße, Barbara

          • Antwort von nach einem Tag hilfreich
            Danke! (o.T.)

            Ohne Text

        • Antwort von nach einem Tag hilfreich
          Re^3: Das Kind bitte nicht mit dem Bade ausschuett

          hallo, Abraham,
          Auch hier noch mal eine Antwort Nun, Du scheinst die damaligen israeliten als primitivlinge zu
          sehen, dazu will ich einige Dinge sagen:
          Nein, nícht Primitivlinge. Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen einfachem, unwissendem, auf einer Vorstufe der kultur und Zivilstion stehendem volk und Primitivlingen. Die letzteren findest Du in jedem Zivilisationsstadium.
          a) der von diesen "primitivlingen" verkuendete Monotheismus,
          war der damaligen Zeit, wo allgemein der Politheismus galt,
          weit voraus. Dies wurde sogar schon als argument benutzt um
          die 5 Buecher Mose als Faelschung zu deklassieren.
          Wir haben hir im Forum schomn mal diskutiert, ob die damligen Juden wirklich die "Erfinder" des Monotheismus sind. So wie ich mich erinnern kann, kam dabei heraus, dass sie es nicht sind. Damit will ich auch nicht die philosophische Leistung schmälern.
          Allerdings war einer der Religionsgründer ein Ägtypter. b) auch die gesetzlichen Grundlagen welche in den 5 Buechern
          Mose festgehalten sind, gelten den damaligen Verhaeltnissen
          entsprechend als hochmodern. Ich glaube in jedem Jurakurs
          werden sie den Studenten vorgefuehrt, frag dazu mal einen
          Rechtsexperten.
          Unsere heutigen Gesetze beruhen zum großen Teil auf den Gesetzen der Babylonier. Frag mich bitte nicht, welcher herrscher diese Grundlagen schuf. ich habs vor vielen jahren gelernt. Aber Namen sind mir schon immer entfallen. vielleicht weiß Django oder M??? hier besser Bescheid.
          c) Da du so von griechischen Goettern geredet hast. Neulich
          sah ich ein neutrales(also nicht christlich orientiertes)
          Fernsehprogramm ueber Israel. Abschliessend meinte der
          Moderator: wie dem auch sei, ob man glaeubig ist oder nicht,
          der Gott der Juden scheint die griechischen Goetter ueberlebt
          zu haben.
          Warte mal ab, irgend wann wird auch diese Religion vergesen sein. Und die Bibel als Sagenbuch gelesen. Nur wir werden das natürlich nicht mehr erleben.

          Und in der Tat, wie viele Menschen glauben heute noch an Zeus, und wie viele glauben an den Gott der Bibel?
          Immerhin scheinen diese "primitivlinge" millionen Menschen in
          der ganzen Welt bis heute stark zu beeinflussen...
          Kleiner Irrtum, nicht die Juden haben die ganze Welt beeinflusst, das war gar nicht in ihrem Sinne, sondern die Christen. Die haben missioniert und gbroße Teile der Welt erobet. Hier verwechselst Du einiges. Hätte es die Christen nicht gegeben, wäre der Gott der Juden das, was er auch früher war: ein Gott eines Volkes. Es gibt auch noch andere Religionen (Philosophien), die die griechische, römische, germanische Religionen überlebt haben: z.B. der Buddismus.
          Grüße
          Raimund



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