warum ist eigentlich Religion...
Von: , Frage gestellt am Do, 31. Dez 2009
im Wissenschaftsbrett und nicht bei Esoterik?
Causa
im Wissenschaftsbrett und nicht bei Esoterik?
Causa
Hallo,
im Wissenschaftsbrett und nicht bei Esoterik?
Weil es hier nicht um Glauben geht, sondern um Religionswissenschaft.
Sie zählt zu den Geisteswissenschaften und beschäftigt sich mit verschiedensten Aspekten verschiedener Religionen.
Dass viele, die hier Fragen stellen, und vor allen Dingen noch mehr User, die antworten, dies nicht verstehen, ist nicht die Schuld des Bretts.
Gruß
Elke
hallo Elke,
wenn es nur um die "Erforschung" der einzelnen Religionen ginge, dann würde ich Dir Recht geben.
Doch hier wird doch mit Fanatismus der eigene Glaube (also das Nichtwissen) als Wissenschaft, als Beweis hingestellt.
Nicht nur die Christen, auch die Moslem reagieren hier so.
Das hat aber mit Wissenschaft nichts zu tun. Das ist reine Esoterik.
Hier wird mit Argumenten wie: die Bibel schreibt ... und damit ist bewiesen... (ersetzte bei Bedarf Bibel mit Koran)
Causa
Wobei ich hier die jüdische etwas ausnehme: selten dass ein Jude hier mit diesem Fanatismus seine Religion als allein selig machende und wissenschaftlich bewiesene verteidigt.
Hi Causa.
Doch hier wird doch mit Fanatismus der eigene Glaube (also das
Nichtwissen) als Wissenschaft, als Beweis hingestellt.
Das mit dem Fanatismus und dem Nichtwissen ist d e i n e Interpretation. Du stellst diese als objektiv hin, als wäre das eine aus Granit gemeißelte Wahrheit. So einfach ist es aber nicht. Den Christen hier im Brett Fanatismus zu unterstellen, ist Unsinn. Bloß weil sie eine Überzeugung haben, die du nicht teilst, sind sie noch längst keine Fanatiker. Manche würden auch abstreiten, dass sie n i c h t wissen, woran sie "glauben". Du kannst ihnen also nicht einfach Nichtwissen unterstellen, bloß weil d u nicht daran glaubst. Du machst es dir mit der Diffamierung Andersdenkender also etwas zu einfach.
Das hat aber mit Wissenschaft nichts zu tun. Das ist reine Esoterik.
Erstens verwechselt du Religion mit Religionswissenschaft, wie schon andere anmerken. Zweitens bringst du hier eine zweites Feindbild ins Spiel, ohne zu begründen, warum. Wenn du auch nur ein bisschen Ahnung davon hättest, wieviel "Esoterik" sowie Mystik, Religion usw. in die klassische Philosophie eingeflossen sind und wieviele (Natur- und Geistes-)Wissenschaftler selbst religiös, mystisch und/oder esoterisch sind, dann wärest du vermutlich vorsichtiger mit deinen schwarzweißen Rundumschlägen.
Hier wird mit Argumenten wie: die Bibel schreibt ... und damit
ist bewiesen... (ersetzte bei Bedarf Bibel mit Koran)
Da hast du nur selektiv gelesen, denn viele Christen gehen - auch hier im Brett - über dieses simple Argumentationsmuster hinaus.
Wobei ich hier die jüdische etwas ausnehme: selten dass ein
Jude hier mit diesem Fanatismus seine Religion als allein
selig machende und wissenschaftlich bewiesene verteidigt.
Keine Ahnung, was du damit meinst. Welcher Christ oder Moslem hat hier behauptet, sein Glaube sei "wissenschaftlich bewiesen"? Du solltest überlegter und sachlicher argumentieren.
Gruß
Horst
hallo
religion((lat: religio, wörtlich „Rück-Bindung“)sich Gott nahen, es kann nur so sein, gäbe es keinen Gott mit einem Vorsatz, gäbe es auch keine Religion, in Wirklichkeit dürfte es nur eine echte Religion geben, wenn man so sagen will, es ist wie beim Begriff z.B. von der Sonne, es gibt viele Sonnen, die am Himmel sichtbare, eine Höhensonne die künstliche Sonne u.v.m aber eben nur eine für das Leben auf der Erde die Gott gab um Leben zu erhalten. So ist es auch mit der Religion, eine, die Jesus brachte, würde sie richtig gelebt (Bergpredigt) gäbe es fast keine Probleme,so wie sie derzeit überall sind.Und noch etwas wäre zum überdenken
Zitat: …selten dass ein Jude hier mit diesem Fanatismus seine Religion als allein selig machende und wissenschaftlich bewiesene verteidigt. Zitat Ende- ausgenommen Jesus selbst…er zitierte vor der damaligen Geistlichkeit immer wieder aus den Schriften , das selbe würde er heute wahrscheinlich auch tun.
Hallo
gäbe es keinen Gott mit einem
Vorsatz, gäbe es auch keine Religion,
Das halte ich für vertauscht. richtig: gäbe es keine Religion, gäbe es keinen Gott. Erst der Gedanke erschafft den Gott.
in Wirklichkeit dürfte
es nur eine echte Religion geben,
Nur: welche hat den richtigen? Und: ist der Buddhismus eine Religion? Das wird bezweifelt. Es dürfte mehr eine Philosophie sein.
wenn man so sagen will, es
ist wie beim Begriff z.B. von der Sonne, es gibt viele Sonnen,
die am Himmel sichtbare, eine Höhensonne die künstliche Sonne
u.v.m aber eben nur eine für das Leben auf der Erde die Gott
gab um Leben zu erhalten. So ist es auch mit der Religion,
eine, die Jesus brachte,
m.W. hat Jesus keine Religion gebracht sondern versucht die jüdische zu reformieren. Erst nach seinem Tod entstand langsam das, was wir Christentum nennen.
würde sie richtig gelebt
(Bergpredigt) gäbe es fast keine Probleme,so wie sie derzeit
überall sind.Und noch etwas wäre zum überdenken
Zitat: …selten dass ein Jude hier mit diesem Fanatismus seine
Religion als allein selig machende und wissenschaftlich
bewiesene verteidigt. Zitat Ende- ausgenommen Jesus selbst…er
zitierte vor der damaligen Geistlichkeit immer wieder aus den
Schriften , das selbe würde er heute wahrscheinlich auch tun.
Das ist richtig. Es wäre auch eigernartig, würde ein vermeintlicher Religionsgründer seine Ansicht nicht als die allein selig machende bezeichnen, oder?
Allerdings bestehen berechtigte Zweifel, ob es Jesus überhaupt jemals gab, oder es sich um eine von den Nutznießern (den Christen) erfundene Sagengestalt handelt - Sagengestalten kann man alle möglichen Wunder andichten.
Wie Du evtl. weißt ist die Bibel erst ca. 300 n.Chr. geschaffen wurden. Hier wurden willkürlich Geschichten, Erzählungen, Briefe, usw. gesammelt, geordnet, verworfen...
Causa
Hallo
gäbe es keinen Gott mit einem
Vorsatz, gäbe es auch keine Religion,
Das halte ich für vertauscht. richtig: gäbe es keine Religion,
gäbe es keinen Gott. Erst der Gedanke erschafft den Gott.
in Wirklichkeit dürfte
es nur eine echte Religion geben,
Nur: welche hat den richtigen? Und: ist der Buddhismus eine
Religion? Das wird bezweifelt. Es dürfte mehr eine Philosophie
sein.
wenn man so sagen will, es
ist wie beim Begriff z.B. von der Sonne, es gibt viele Sonnen,
die am Himmel sichtbare, eine Höhensonne die künstliche Sonne
u.v.m aber eben nur eine für das Leben auf der Erde die Gott
gab um Leben zu erhalten. So ist es auch mit der Religion,
eine, die Jesus brachte,
m.W. hat Jesus keine Religion gebracht sondern versucht die
jüdische zu reformieren. Erst nach seinem Tod entstand langsam
das, was wir Christentum nennen.
würde sie richtig gelebt
(Bergpredigt) gäbe es fast keine Probleme,so wie sie derzeit
überall sind.Und noch etwas wäre zum überdenken
Zitat: …selten dass ein Jude hier mit diesem Fanatismus seine
Religion als allein selig machende und wissenschaftlich
bewiesene verteidigt. Zitat Ende- ausgenommen Jesus selbst…er
zitierte vor der damaligen Geistlichkeit immer wieder aus den
Schriften , das selbe würde er heute wahrscheinlich auch tun.
Das ist richtig. Es wäre auch eigernartig, würde ein
vermeintlicher Religionsgründer seine Ansicht nicht als die
allein selig machende bezeichnen, oder?
Allerdings bestehen berechtigte Zweifel, ob es Jesus überhaupt
jemals gab, oder es sich um eine von den Nutznießern (den
Christen) erfundene Sagengestalt handelt - Sagengestalten kann
man alle möglichen Wunder andichten.
Wie Du evtl. weißt ist die Bibel erst ca. 300 n.Chr.
geschaffen wurden. Hier wurden willkürlich Geschichten,
Erzählungen, Briefe, usw. gesammelt, geordnet, verworfen...
zu Causa
Soweit ja bekannt ist begann Moses im Jahre 1513 v. u. Z. die Bibel zusammenzustellen, und mehr als 1 600 Jahre später zeichnete der Apostel Johannes den abschließenden Teil auf
wer die Bibel nicht wirklich verstehen will, wird sie auch nicht verstehen können, es braucht sehr viel Zeit, das ist eine weit verbreitete und auch meine persönliche Erkenntnis, da ich selbst lange Zeit ein Bibelgegner war.Dann nahm ich mir Zeit und erkannte: Sie, die 66 Bücher der Bibel entstanden in einem Zeitraum von ca. 1600 Jahren durch 40 Schreiber von Gott inspiriert und es gibt niemand der wirklich widersprechen kann, wissenschaftlich ist sie korrekt, sie legt sich offensichtlich von selbst aus und man lernt nie aus. Jesus war auch kein Berufs-Geistlicher, er lehrte aber aus der Bibel, den damals vorhandenen hebräischen Schriften und er war nicht fanatisch. Die Wunder die er tat müssen echt gewesen sein –es gab viele Zeit-Zeugen- um u.a.zu zeigen, dass er der im "alten Testament" als der verheißene Messias -in vielen Stellen vorhergesagt- zum richtigen Zeitpunkt gekommen war.Wozu ist ja bekannt.In Antiochia kam zur Zeit des Paulus erstmals dann der Name "Christen" auf lt Apg.11:26 Paulus glaubte an Gott, aber auch er war ein früherer Gegner.
Causa Zitat: ...gäbe es keine Religion, gäbe es keinen Gott,Zitat Ende.
...aber ohne Gott, gäbe es dann die Menschen?...eine berechtigte Frage. Der Rest ist Glaube und den bekommt man nicht mit in die Wiege gelegt.
Speedy two
Hallo speedy,
Du widersprichst der Geschichte.
Die Bibel (das NT) wurde um 300 n.Chr. schriftlich verfasst. Zuvor bestand es aus Fragmenten, Erzählungen,...
Und zwar aus wesentlich mehr, als wir al NT kennen.
Die älteste schriftliche Aufzeichnung des AT (in der jüdischen Form, des Tanach ist 180 Jahe v. Chr. enstanden. Eine auf Schafleder geschriebene Jesajarolle (7,34 m)
Dies lässt vermuten, dass es wohl ca. 400 v.Chr. schon Aufschriften gab (Nehemia wird das zugeschrieben).
Bei weitem aber nicht so weit zurück, wie Du schreibst. In der Zeit wurden die Texte von den Schülern auswendig gelernt und weitergegeben.
Genau das gleiche war mit der chr. Bibel, dem sog. NT.
Die Bibel wie sie die heutigen Christen kennen hat über 1.000 Jahre gebraucht um so zu sein.
Zitat:
Erst auf den Konzilen von Hippo 393 und Karthago 397 einigte man sich auf jene Bücher, die der Verkündigung dienen sollten. /Zitat Ende
Im Prinzip wird sie heute noch verändert (In der Fassung von 1975 sind nur noch zwei Drittel mit Luthers Text identisch)
Wenn Du etwas über die "Göttlichkeit" der Bibel lesen willst, dann empfehle ich zwei Links:
1. http://www.bibelkritik.ch/
2. http://www.kreudenstein-online.de/Bibelkritik/Bibelk...
Zitat aus 1. : Professor Dr. Franz Buggle, Verfasser einer herausragenden Streitschrift zur Moral in der Bibel schreibt zu diesem Thema: "Wie kann man vernünftigerweise Gott als Quelle, als Kommunikator einer Botschaft ansehen, die so schlecht bei ihrem Empfänger ankommt, dass über ihren Inhalt so chaotische Uneinigkeit besteht, dass seit der Frühzeit des Christentums bis heute die verschiedensten Kirchen und sonstigen konfessionellen Gruppen sich darüber streiten, was eigentlich mit dieser Botschaft gemeint sei."
Zitat Ende
Dein Zitat: ...aber ohne Gott, gäbe es dann die Menschen? Zitat Ende
Natürlich! Gäbe es keinen Gott, wäre alles so wie bisher.
Ein Gott wird von Menschen erschaffen, nicht von Gott selber. Nur der Wille, die Denkfähigkeit des Menschen hat Götter geschaffen. Tiere z.B. kennen keinen Gott.
Übrigens schreibt auch die Bibel, dass es viele Götter gibt. Nicht nur den, den man anbeten soll.
Kurz: nur durch die Kraft des Gedankens entsteht ein Gott.
Causa
Hallo Causa- Grundaussagen der Bibel ändern sich nie.
Zitat "Wie kann man vernünftigerweise Gott als Quelle, als Kommunikator einer Botschaft ansehen, die so schlecht bei ihrem Empfänger ankommt, dass über ihren Inhalt so chaotische Uneinigkeit besteht, dass seit der Frühzeit des Christentums bis heute die verschiedensten Kirchen und sonstigen konfessionellen Gruppen sich darüber streiten, was eigentlich mit dieser Botschaft gemeint sei." Auszug Bibelkritik ..Ein Gott zum Fürchten Zitat Ende. – Ehrfurcht ist in erster Linie gemeint. Eine Polizei muss man auch erst fürchten wenn man schlechtes treibt!
Botschafter der Bibel sind großteils gewöhnliche Leute aus allen Völkern, Nachfolger Jesu mit einer beeindruckenden Einheit ihres Glaubens.
Causa Zitat…Ein Gott wird von Menschen erschaffen, nicht von Gott selber. Nur der Wille, die Denkfähigkeit des Menschen hat Götter geschaffen Zitat Ende
Causa, die Frage dazu: Stammt der Mensch aus deiner Sicht vom Affen ab wie es mancherlei Orts gelehrt wird? oder durch Zufall bei jeder Geburt? Schau mal nach
2.Tim 3:16 Alle Schrift[10]od. Die ganze Schrift.
ist von Gott eingegeben[11]w. »gottgehaucht« (gr. theopneustos), d.h. von Gott durch den Geist eingegeben, von Gott inspiriert.
und nützlich zur Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, 17 damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet. (Schlachter 2000)
Causa,aber jeder wie er kann/ will, es ist persönl. Gewissenssache und eine freie Entscheidung, wem 70-80 Jahre Leben genug sind - Ps.90:10. Religion ist ja Privatsache. Eine Bibelstelle, z.B.in Joh. 17:3 u.v.a. könnte aber zum Nachdenken anregen- evtl. versuchen nach biblischen Muster ( der Bergpredigt) zu leben-es geht sowieso nicht von heute auf morgen. Ein kleines Risiko sollte es schon wert sein, nämlich darauf zu vertrauen, dass es eine gute Wahl ist. Lt. Bibel kann Gott nicht lügen. Wenn es nicht so ist, hat man deshalb keine schlechtere Lebensqualität, eher das Gegenteil gelebt, man meidet so viele unnötige Gefahren ect. Gruß Speedy two