Freiheit und Glaube, 2ter Gedanke
Von: , Frage gestellt am Do, 29. Mär 2001
Neben der Freiheit die Gott uns schenkt sagt er auch, daß alle Menschen gleich sind.
Freiheit und Gleichheit stehen aber leider oft im Gegensatz zueinander, z.B. hatten die "Mächtigen" bevor das Christentum Grundlage der Gesetzgebung wurde die Freiheit ehebrüchige Frauen im Moor zu versenken (nur als Beispiel).Später orientierte man sich u.a. am Christuswort: wer frei von jeder Schuld ist wirft den ersten Stein und keiner konnte einen Stein werfen.
Also was ich damit sagen will ist das gerade eine Überbewertung der persönlchen Freiheit eine große Gefahr für ein friedliches Miteinander darstellt. Weil Gott das genau weis hat er die Gleichheit daneben gestellt, ich glaube nicht um die Freiheit wieder einzuschränken sondern um dem Hochmut der überschätzten persönlichen Freiheit die Notwendigkeit der persönlichen Einordnung in ein Ganzes ( im letzten in die gesamte Menschheit) verständlich zu machen.
Nur die Freiheit wird mit allen Mittel verteidigt. Gerade diese Freiheit ist Schuld an soviel Ungerechtigkeit und Gewalt, wie eben z.B. die Kreuzzüge im Mittelalter. Die Kreuzzüge haben mit christlicher Lehre genausoviel zu tun wie Bananen mit Blondienen, sondern beruhen zunächst einmal auf der Freiheit der Mächtigen persönliche Interessen unter dem Deckmäntelchen des Christentums durchzusetzen.
Damit sich der Mensch nun vom Affen unterscheidet zum Schluß etwas ganz kätzerisches.Der Mensch kann im Gegensatz zum Tier bewusst sein Tun und Handeln steuern und sich nach den Wünschen Gottes ausrichten. Das aber verlangt Demut und damit heben wir uns vom Tier ab.
