Aus Achtung vor dem Leben ...

Von: , Frage gestellt am So, 1. Apr 2001


Halle Forum,

was sagt ihr zu dem folgenden Artikel?

US-Richter gegen Verbot: Abtreibungärzte auf "Wanted-Liste" im Netz

Fri 30 Mar 2001, 09:08

Eine Internetseite von radikalen Abtreibungsgegnern mit "Wanted"-Fotos von Ärzten, die als Babymörder bezeichnet werden, verstößt nicht gegen die US-Verfassung. Die Seite sei durch das Recht auf freie Meinungsäußerungen geschützt, urteilte ein Bundesberufungsgericht in San Francisco. Es revidierte damit eine Entscheidung einer unteren Instanz in Portland (Oregon), die Abtreibungskliniken und Ärzten vor zwei Jahren über hundert Millionen Dollar (113,1 Mill. Euro/1,56 Mrd. S) Schadensersatz zugesprochen hatte.

Befürworter des Rechts auf Abtreibungen hatten jahrelang versucht, gegen die Betreiber der Seite vorzugehen. Auf der Webseite wurden nicht nur die Namen von Abtreibungsärzten auf Gesucht- Hinweisen angegeben, sondern es wurden auch die Namen getöteter Ärzte mit einem Kreuz versehen. Kritiker erklärten, die Seite stelle eine Bedrohung von Ärzten in Form einer "Todesliste" dar.

Nach Ansicht der Richter gab es aber keine eindeutige Drohung. Ein Sprecher eines Familienplanungszentrums in Portland zeigte sich entsetzt. Die Entscheidung schicke die falsche Nachricht an Abtreibungsgegner, die daran glaubten, das Recht in die eigene Hand zu nehmen.

59 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 5 Stunden 1 hilfreich
    Re: Aus Achtung vor dem Leben ...

    Hallo Barbara, was sagt ihr zu dem folgenden Artikel?
    Auf der
    Webseite wurden nicht nur die Namen von Abtreibungsärzten auf
    Gesucht- Hinweisen angegeben, sondern es wurden auch die Namen
    getöteter Ärzte mit einem Kreuz versehen. Kritiker erklärten,
    die Seite stelle eine Bedrohung von Ärzten in Form einer
    "Todesliste" dar.

    Nach Ansicht der Richter gab es aber keine eindeutige Drohung.
    Ein Sprecher eines Familienplanungszentrums in Portland zeigte
    sich entsetzt. Die Entscheidung schicke die falsche Nachricht
    an Abtreibungsgegner, die daran glaubten, das Recht in die
    eigene Hand zu nehmen.
    Zwei Punkte.

    1) Die Amis sind im Punkte Meinungsfreiheit sowieso extrem. Das die Liste eine Aufforderung zu Straftaten ist, ist jeden klar.
    Aber solange nicht definitv drauf wann die abgebildeten Personen wie umzubringen und durch wen umzubringen sind, ist es halt Meinungsfreiheit.
    Nur wenns ums Geld geht (Urheberrechte,Napster), wird es ernst.

    2) Wer den Angehörigen einer Abtreibungsklinik umbringt, ist ein Mörder. Er tut nicht das Werk Gottes, sondern Satans. Dies trifft auch auf die Herausgeber der erwähnten Seite zu.

    Man kann versuchen das Leben der Kinder zu retten indem man entsprechende materielle Voraussetzungen bietet, denn viele Kinder werden aus materiellen Gründen abgetrieben.

    Aber hier gibt es eine Grenze. Ich muß hier an den Bericht denken, dass viele Mädchen (natürlich Mädchen) in Indien nach der Geburt von ihren Müttern umgebracht werden. Die Mütter bringen es nicht übers Herz ihr Kind in einem Heim abzuliefern!

    Wieviele Mädchen und Frauen wären wohl bereit ihr Kind auzutragen und es dann in die Hände einer Pflegefamilie zu geben?

    Gruß
    Carlos

    • Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
      Re^2: Aus Achtung vor dem Leben ...

      Hi Carlos, 1) Die Amis sind im Punkte Meinungsfreiheit sowieso extrem.
      Das die Liste eine Aufforderung zu Straftaten ist, ist jeden
      klar.
      Aber solange nicht definitv drauf wann die abgebildeten
      Personen wie umzubringen und durch wen umzubringen sind, ist
      es halt Meinungsfreiheit.
      Nur wenns ums Geld geht (Urheberrechte,Napster), wird es
      ernst.
      Da hast du leider Recht. (Du hast wohl auch fleißíg genapstert?)
      2) Wer den Angehörigen einer Abtreibungsklinik umbringt, ist
      ein Mörder. Er tut nicht das Werk Gottes, sondern Satans. Dies
      trifft auch auf die Herausgeber der erwähnten Seite zu.
      Also der amerikanische Fundamentalist Paul Hill, der einen Arzt und eine Patientin auf offener straße erschossen hat, wird von den Fundis als Held und Märtyrer gefeiert.
      Man kann versuchen das Leben der Kinder zu retten indem man
      entsprechende materielle Voraussetzungen bietet, denn viele
      Kinder werden aus materiellen Gründen abgetrieben.
      Es gab hier in Österreich die (katholische) "Aktion Leben", die sehr viel auf Beratung und materielle Hilfe setzte. Weil sie aber auch Empfängnisverhütung propagierte, wurde sie von der Kirche abgewürgt.
      Aber hier gibt es eine Grenze. Ich muß hier an den Bericht
      denken, dass viele Mädchen (natürlich Mädchen) in Indien nach
      der Geburt von ihren Müttern umgebracht werden. Die Mütter
      bringen es nicht übers Herz ihr Kind in einem Heim
      abzuliefern!
      Ich kann mir vorstellen, dass indische Waisenheime nicht gerade ideale Plätze sind ...
      Wieviele Mädchen und Frauen wären wohl bereit ihr Kind
      auzutragen und es dann in die Hände einer Pflegefamilie zu
      geben?
      Das darf bei uns nicht die Frau entscheiden (ist ja sowieso zu blöd dafür ...) sondern das Jugendamt bestimmt wo ein Kind hinkommt.
      Der makabre Witz dabei ist, dass in Europa zahllose Ehepaare auf Kinder warten. Als mein Bruder und seine Frau noch dachten, sie könnten keine eigenen Kinder bekommen, haben sie nachgefragt; da wurde ihnen gesagt, die Wartezeit sei so lang, dass sie bis dahin zu alt sein würden ein Kind anzunehmen. Das geht nicht nur ihnen so. Viele Ehepaare besorgen sich dann illegal in der Dritten Welt Kinder, bestechen dort die Behörden und schmuggeln das Kind ein. Irgendwas muss das faul sein.
      Den Pflegefamilien macht man hier auch das Leben schwer. Vielleicht hast du ja ähnliche Erfahrungen gemacht?

      Im Übrigen ist es mir sehr verdächtig, dass gerade die extreme Rechte in der Kirche (den Kirchen) sich so für den "Lebensschutz" engagiert. Ich habe das Gefühl denen geht es nicht um das Leben der Ungeborenen, sondern einfach darum, die Frauen weiterhin als Gebärmaschinen zu halten. Ansonsten (Krieg, Todesstrafe, Euthanasie) interessiert sie der Lebensschutz nämlich keinen Pfifferling.
      gruß,
      bb

      • Antwort von nach 19 Stunden hilfreich
        Re^3: Aus Achtung vor dem Leben ...

        hallo, Ihr beide,
        erst mal: der zusätzliche Stern stammt von mir.
        Ich bin zwar auch ein Gegner der Abtreibung, doch das geht zu weit! Aber, wie sagte Obelix: die spinnen die Amis!

        Zum Adoptionsrecht:
        leider haben die Behörden viel zu viel Gewalt in dieser Frage. Es stimmt zwar und ist richtig, dass hier eine Kontrolle her gehört. Es ist viel zu gefährlich, dass hier ein Geschäft daraus gemacht wird, oder dass das Kind eine Wegwerfware wird.

        Doch dass jemand, der 5.000,- DM Brutto heimbringt, ungeeignet ist, halte ich für Willkür! Ebenso, dass jemand, der 40 jahre alt ist, fast 0-Chancen hat. Behördliche Ausnahme: das Einkommen liegt bei 500.000,- DM p.a.
        Ich glaube fest daran, dass eine Familie, die 5.000,- DM Bruttoeinkommen hat und schon über 40 Jahre ist, mindestens genauso aufopfernd für das Kind sorgt, wie ein Prof. Dr. med Dr.hab. Dr. phil (und was er noch so alles gesammelt hat ...und teilweise gekauft hat).
        Viele der illegalen Adoptionen würde es nicht mehr geben.
        Grüße
        Raimund

  2. Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
    Re: Aus Achtung vor dem Leben ...

    Es ist die "Volksseuche Doppelmoral", die besonders in den USA (aber wo eigentlich nicht) sehr verwunderliche und ärgerliche Blüten hervorbringt. Der amtierende Präsident George W. Bush alleine hat in seiner Amtszeit als Gouverneur von Texas die Ermordung von über 100 Menschen durch die Todesstrafe zu verantworten, denn in jedem einzelnen Fall hätte er die Hinrichtung verhindern können.
    Natürlich ist die Doppelmoral auch ein kirchliches Problem, denn sie hat zur Tötung und Kriegführung Lehren aufgestellt, die mit dem Evangelium Jesu Christi unvereinbar sind. So gibt es zum Beispiel eine "Lehre vom gerechten Krieg", doch müssten eigentlich alle Christen "Pazifisten" sein, befolgten sie die Bergpredigt.

    Noch anschaulicher ist es im Koran formuliert: "Wer eines Menschen leben rettet, ist wie einer, der aller Menschen Leben rettet. Wer eines Menschen Leben tötet, ist wie einer, der aller Menschen Leben tötet." - Doch auch im Islam verfälschen bösartige "Gelehrte" die Heiligen Schriften so weit, daß am Ende ein "Heiliger Krieg" möglich ist.

    Gruß
    Raiko [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Aus Achtung vor dem Leben ...

      Hi Raiko, Es ist die "Volksseuche Doppelmoral", die besonders in den USA
      (aber wo eigentlich nicht) sehr verwunderliche und ärgerliche
      Blüten hervorbringt. Der amtierende Präsident George W. Bush
      alleine hat in seiner Amtszeit als Gouverneur von Texas die
      Ermordung von über 100 Menschen durch die Todesstrafe zu
      verantworten, denn in jedem einzelnen Fall hätte er die
      Hinrichtung verhindern können.
      Dafür kämpft er jetzt gegen die Abtreibung. Natürlich könnte man argumentieren, dass es da auf der einen Seite um das Leben eines unschuldigen Babys und auf der anderen um das eines widerwärtigen Verbrechers geht, aber wenn man erst einmal anfängt Leben zu bewerten ist man sehr schnell beim lebensunwerten Leben angelangt. Diese "Lebensschützer" haben bestimmten Ärzten das Recht auf Leben abgesprochen. Als nächstes veröffentlichen sie vielleicht Todeslisten von Schwulen, oder von Leuten, die in wilder Ehe leben, oder von ihrer Meinung nach Ungläubigen ....
      bb

  3. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Aus Achtung vor dem Leben ...

    Hallo Barbara,
    lange nichts voneinander gehört und doch wieder erkannt ;-)
    Die Amerikaner haben da eine für uns manchmal schwer zu verstehende Art, womit ich natürlich nichts rechtfertigen will. Bezeichnend dafür und mit dem von Dir genannten Vorgang in engem Zusammenhang ist ja auch wohl das Verbot der Evolutionslehre an Schulen, dafür dann die Schöpfungslehre. Damit werden wir wohl noch eine Weile leben müssen, da der neue US-Präsident auch in solchen Kategorien denkt und einer seiner Berater, Marvin Olasky, sich da besonders stark macht.
    Zurück zur Abtreibung. Auch in D gibt es schon bemerkenswerte Sachen:
    Ein Arzt, der für den katholischen Caritasverband arbeitete, unterschrieb einen Aufruf, in dem gegen Äußerungen von Dr. Holzgartner, CSU-Funktionär und Vorstandsmitglied der bayrischen Ärztekammer, protestiert wurde. Holzgartner hatte den legalen Schwangerschaftsabbruch mit den Massenmorden an den Juden in Ausschwitz verglichen. Dem Arzt wurde daraufhin von der Caritas gekündigt. Das Bundesverfassungsgericht wies die Klage des Arztes mit Verweis auf die Richtlinien des Caritasverbandes ab.
    Ende des Zitats. Gelesen in "Was ich denke" von Alfred Grosser, Ausgabe 1995.
    Nebenbei: Man muss unseren Kanzler nicht mögen, aber was ist mit Politikern, die diesen auf "Wanted"-Fotos zeigen?
    Gruss, Stucki

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Aus Achtung vor dem Leben ...

      Hallo Stucki, Die Amerikaner haben da eine für uns manchmal schwer zu
      verstehende Art, womit ich natürlich nichts rechtfertigen
      will.
      Die Meinungsfreiheit steht hoch im Kurs, deswegen haben ja viele Nazis ihren Sitz in den Staaten. Ich denke, diese Seiten sollten eigentlich nicht von der Meinungsfreiheit geschützt sein. Gerade vor kurzem habe ich gelesen, das man Nazis wg. Aufruf zur Körperverletzung usw. mit Entschädigungszahlung in amerikanischer Höhe dran bekommen hat. Da geht das Urteil ja wieder in die entgegengesetzte Richtung, mal schauen, was die naechste Instanz dazu sagt. Bezeichnend dafür und mit dem von Dir genannten Vorgang
      in engem Zusammenhang ist ja auch wohl das Verbot der
      Evolutionslehre an Schulen, dafür dann die Schöpfungslehre.
      Wo ist der Zusammenhang? Damit werden wir wohl noch eine Weile leben müssen, da der
      neue US-Präsident auch in solchen Kategorien denkt und einer
      seiner Berater, Marvin Olasky, sich da besonders stark macht.
      Schullehrpläne sind kommunale Sache bzw. sache der Schul-Bezirke (countys) Zurück zur Abtreibung. Auch in D gibt es schon bemerkenswerte
      Sachen:
      Ein Arzt, der für den katholischen Caritasverband arbeitete,
      unterschrieb einen Aufruf, in dem gegen Äußerungen von Dr.
      Holzgartner, CSU-Funktionär und Vorstandsmitglied der
      bayrischen Ärztekammer, protestiert wurde. Holzgartner hatte
      den legalen Schwangerschaftsabbruch mit den Massenmorden an
      den Juden in Ausschwitz verglichen. Dem Arzt wurde daraufhin
      von der Caritas gekündigt. Das Bundesverfassungsgericht wies
      die Klage des Arztes mit Verweis auf die Richtlinien des
      Caritasverbandes ab.
      Die Caritas ist ein Bekenntnisbetrieb und wenn ein Mitarbeiter nicht der (hier religöse) Meinung, kann der Betrieb deswegen kündigen. Ende des Zitats. Gelesen in "Was ich denke" von Alfred
      Grosser, Ausgabe 1995.
      Nebenbei: Man muss unseren Kanzler nicht mögen, aber was ist
      mit Politikern, die diesen auf "Wanted"-Fotos zeigen?
      Und was ist mit stigmatisierenden 'Neonazi'-Vergleichen ?

      Tschuess Marco.

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Aus Achtung vor dem Leben ...

      Hallo stucki, lange nichts voneinander gehört und doch wieder erkannt ;-)
      Qualität ist eben unverwechselbar ... Nebenbei: Man muss unseren Kanzler nicht mögen, aber was ist
      mit Politikern, die diesen auf "Wanted"-Fotos zeigen?
      Hier in Österreich skandierten Anti-Regierungsdemonstranten:
      "Widerstand, Widerstand,
      Schüssel, Haider an die Wand!"
      Das gab auch eine Menge Empörung.
      Es ist schon recht schwierig festzustellen, wo die legitimen "harten Bandagen" enden und die Verhetzung beginnt. Allerdings muss man wohl auch den Hintergrund sehen. In Deutschland wird doch wohl kaum jemand ernsthaft erwägen Schröder zu entsorgen, weil er als Krimineller abgebildet ist, und auch in Österreich wird kaum ein Politiker erschossen werden. In den USA allerdings ist ernsthaft damit zu rechnen, dass diese Ärzte tatsächlich ermordet werden, was ja schließlich schon passiert auch; auch Bomben wurden gegen Abtreibungskliniken geworfen.
      gruß,
      bb

  4. Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
    Die Grundfrage


    Ich denke bei Diskussionen bezueglich Abtreibung muss zunaechst eine Grundfrage geklaert werden? Ist ein Embryo ein menschliches Leben? Die Antwort lautet JA! Dies ist nicht meine Definition allein, sonder wird auch von der Medizin so gesehen. Frage dazu einen Embryologen! Also keine Ansichtssache.

    Welch Folgerungen ergeben sich daraus? Jede beabsichtigte Toetung des Embryos ist Mord. Der Embryo hat genauso viel Recht auf Leben wie ich und Du. Insofern ist es auch gerechtfertigt das dritte versuchen den Embryo vor seinen Moerdern(z.B. Aertze)zu schuetzen. Das Gesetz erlaubt dies Eindeutig(siehe Paragraphen bezueglich Notwehr). Die Notwehr erlaubt es alle Massnahmen einzuleiten um das Verbrechen zu verhindern, dazu gehoert auch Totschlag, wenn der Angreifer nicht anders zu stoppen ist.

    Insofern kann ich die Wanted Liste nur befuerworten, obwohl eigentlich noch viel konkretere Massnahmen ebenso gerechtfertigt waeren(Massnahmen die Abtreibungen verhindern). Das Christen davor zurueckscheuen liegt an Feigheit, Menschenfurcht fehlendem Unterscheidungsvermoegen.

    Bitte bedenke bevor Du jetzt empoert antwortest, das die obigen Aussagen Konsequenzen aus der Grundfrage sind. Also bitte ich die Diskussion dorthin zu verlagern: ist der Embryo ein menschliches Leben oder nicht? Eine Frage die eigentlich schon von der Medizin beantwortet wurde, aber bitte, alles ist Diskutabel...

    Allein in den USA werden jaehrlich 10 Millionen Menschen durch Abtreibung ermordet. In Europa sind meher Menschen dadurch ermordet worden als im gesamten 2.Weltkrieg. sich entsetzt. Die Entscheidung schicke die falsche Nachricht
    an Abtreibungsgegner, die daran glaubten, das Recht in die
    eigene Hand zu nehmen.
    Nun, der Notwehrparagraph gestattet nunmal das Recht in die eigene Hand zu nehmen wenn keine Alternative vorhanden ist. Wir wollen doch nicht den Notwehrparagraphen abschaffen oder?

    Gruss Abe...



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