Die Frage

Von: , Frage gestellt am Do, 2. Dez 1999

Religion als Phänomen

Warum üben trotz wissenschaftlicher Bildung, trotz technischem Zeitalter, trotz medialem Einfluß relativ viele Menschen heute noch Rel. aus?

Wer hat eine Idee?

19 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Die Frage

    Hello Dirk,

    weil nix , aber auch gar nichts mehr sicher ist heutzutage: ausser dem festen Glauben an Gott, da weiss man was man hat und kann sich drauf verlassen, 100 %ig.

    Tschau
    Tom [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  2. Antwort von nach 5 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Religion, oder besser, der Glaube gibt den Menschen Halt im Leben.
    Viel Menschen glauben ,ohne aber ihre Religion zu praktizieren ( Kichgang ect.)

    Gruss Anja

  3. Antwort von nach 11 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Moinmoin,

    das ist ganz einfach zu verstehen.
    GOTT LEBT UND OFFENBART SICH.
    Ob nun Religionen das Ziel Gottes sind, daß bezweifel ich sehr stark. Sie exestieren nur deshalb, weil Gott bei seiner Offenbarung auf etwas zurückgreift, damit er nicht immer nochmal bei Adam und Eva anfangen muß. Und das sind halt die Geschichten über ihm, wo er bereits hier auf der Erde sich durch Werke und Taten offenbarte.
    Nicht der Mensch kann Gott glauben oder finden - allein Gott bestimmt wer an was glauben darf.
    Der Berg muß immer zum Propheten kommen - sonst funktioniert der "Trick" (mit Verlauch) nicht.
    Friedrich [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  4. Antwort von nach 12 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Menschen kompensieren damit Unwissenheit und Unverständnis auf allen Ebenen ihrer Existenz. Religion basiert auf Selbstbetrug. Auf der Unfähigkeit, die Beschränkungen zu akzeptieren, die verhindern, daß wir mehr werden. Religion ist ein Ventil, mehr nicht.
    Es ist so simpel!
    Tino

  5. Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Hallo Dirk,
    ich denke, gerade weil den Menschen durch die Technik (wir können Lichtjahr weit ins All gucken und sehen: NIX) ihre Winzigkeit und ihre na ja, mangelnde Bedeutung für das Universum vor Augen geführt wird, wird die Frage nach dem WARUM immer wichtiger. Die Möglichkeit zu akzeptieren, das die Entstehung des Menschen oder des Lebens auf der Erde nur ein Dummer? Zufall war und das von uns nicht übrig bleibt, als ein Häufchen Erde, macht ja auch nicht gerade glücklich, oder? Da muß doch ein Sinn dahinterstehen, bitte, sag mir, daß da ein Sinn dahinter ist, dann kann ich es leichter aushalten, wenn ich weiß, das ich Teil eines größeren Planes bin....
    und an dieser Stelle setzt die Religion ein und bietet einen Platz.
    Gruß
    Jutta [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  6. Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Hallo Dirk,
    Wissenschaft steht in keinem Widerspruch zur Religion. Im Gegenteil: angesichts der atemberaubenden Erkenntnisse der Wissenschaft, wird die Erfurcht vor dem, der dies alles erschaffen hat, doch größer. Oder eben nicht, wenn man alles für einen Zufall hält. (Was aber immer unwahrscheinlicher wird). Ich verstehe Dein Problem nicht ganz. Wo siehst Du den Widerspruch?
    Cordula [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  7. Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
    Re: Die Antwort

    Naja, weil´s einfach klasse ist, eine Religion auszuüben und an Gott zu glauben. Da ändern nun auch mal die Technik und die Wissenschaft und am allerwenigsten die Medien etwas dran.

    Ciao
    Claus [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  8. Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Na ja, weil der Mensch halt nicht vom Brot alleine lebt...

    Gerd [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  9. Antwort von nach 21 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage

    Religion hat erst mal nicht mit Technik zu tun. Du könntest genausogut fragen, warum pfeift ein Mensch, wenn er nachts alleine durch den Wald geht. Er hat Angst, fühlt sich zumindestens unwohl, genauso wie viele Menschen, die mit der Welt überfordert sind. Dann kommt da ein Gott (was auch immer für einer) und hilft Dir aus der Patsche (im übertragenen Sinne gesprochen). Es ist doch so furchtbar einfach alle Fragen, Sehnsüchte und Probleme auf einen Gott zu projezieren, der wird es schon richten. Menschen mit einigermaßen Selbstbewußtsein brauchen keine Religion.

    Gandalf

    PS

    Wer mir jetzt sagen will "Der hat noch nichts in seinem Leben durchgemacht", dem kann ich antworten: "Doch habe ich" Aber bei allem hab ich keinen Gott vermißt! [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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