Die Frage nach 'Gott'..

Von: , Frage gestellt am Sa, 4. Dez 1999

Hallo,

ich habe nicht alles hier gelesen. Aber eins fällt mir immer wieder auf. Gott hier, Gott da.. Liegt vielleicht oft in der "Natur" des Menschen alles und jedem einem Namen geben zu wollen, es verstehn zu wollen. Meine feste Überzeugung ist es, das es nicht auf den einen Gott ankommt. Es liegt doch an jedem Menschen selber zu glauben. Und dieses Glauben ist doch gar nicht so schwer.Schwer machen wir Menschen es uns nur selber.
Vor vielen hundert Jahren war die Kirche noch eine richtige MAcht. Die Menschen waren Gottesfürchtig. Himmel und Hölle, das war der Glaube.Naja, für viele vielleicht noch heute....
Dann wurde die Welt immer mehr "erforscht".. der technische Fortschritt. Wir haben es uns einfach gemütlich gemacht hier auf der Erde. Die Frage nach dem Sinn, nach "Gott" wurde verdrängt.Doch mittlerweile befinden wir uns in der Zeit zu hinterfragen. "Gott, wer ist das.. warum läßt dieser Gott so viel Unheil zu. Das kann doch kein Gott sein." Vielleicht oft in einer inneren Unruhe in einem jedem von uns. Was dann? Wieder verdrängen.. es sich gemütlich machen..?
Oder kommt doch das "Erwachen" Das Geitige Erwachen. Wo fängt denn der Glaube an? Bei Gott bestimmt nicht! Das Glauben fängt bei uns selber an. An uns glauben müssen wir. Wer schimpft,mit dem Zeigefinger auf all das Leid in der Welt aufmerksam macht und dann die "Schuld" bei einem Gott sucht an den er selber nicht glauben kann , weil er vielleicht auch nicht an sich glauben kann, der ist doch ärmer dran als ein Mensch dem es möglicherweise "schlechter" geht, der aber seinen Glauben hat.
Wird irgendein Leid dadurch gelöst indem ein anderer dafür Verantwortlich gemacht wird? Wir alle müssen bei uns anfangen.. .. an uns Glauben,und bestimmt auch an unseren Nächsten, einander helfen..
Welcher Geschäftsmann hätte denn Erfolg, wenn er nicht an sich selber glauben würde? Welche Mutter wäre eine "gute" ohne den Glauben an sich selbst? Welche Liebe hätte "Erfolg" ohne den Glauben daran?
Na klar, es gibt auch viele Rückschläge im Leben, bei einem jeden von uns. Doch dann einen immer einen Gott als Schuldigen suchen, sich selber aufgeben.. aufhören zu leben, keine Träume mehr haben?
Die Welt, so wie sie heute ist, ist von keinem Gott. Nicht dem Gott wie er oft "sein soll". Die Welt ist von uns so gemacht wie sie heute ist. Viele von uns haben das Glück darüber nachdenken zu können. Eine innere Unruhe zu haben..wenn es vielleicht mal nicht so läuft wie es laufen soll. Andere haben nicht diese Art der Sichtweise.. sei es durch Krieg, Hunger und so vielem anderen.. doch wir sollten nicht einen Gott dafür 2verantwortlich machen.Oder hilflos weiterziehen, als wenn nichts sei. Wir sollten alle an uns glauben, an das Gute in jedem Menschen, dann "handeln", sei es "nur" durch ein Lachen was wir einem anderen schenken. Für ihn kann es in dem Moment das schönste Geschenk sein. Für uns eine liebe Geste, die uns auch froh macht. Und nicht nur diese ganz kleine Art der Freude ist zu verschenken. Auch unseren Glauben können wir in diese Welt tragen. Wenn wir alle daran glauben eine bessere Welt "machen" zu können, wird uns das gelingen.
Denn dieser Glauben ist eine große Ernergie. Das ist dann der Gott an den ich glaube. Die große Kraft von uns allen.
Mir kann ein jeder von euch schreiben was er will. Viele "Aber" werden vielleicht kommen. Doch das ist dann keine wirklichen "Aber", sondern ein verlorengegangener Glauben..
liebe Grüße
Thomas

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage nach 'Gott'..

    Hallo,
    hundertprozentige Übereinstimmung. Ich würde sogar weitergehen. Ein Gott, den wir verdrängen, kann in und durch uns kein Unheil verhindern, denn er ist nicht "präsent" (was nicht heißt, daß er nicht da ist). Daher macht es wirklich keinen Sinn, Gott für Not und Unheil verantwortlich zu machen. Was ein Glaube an Gott bewirken kann, das kann man sich ja mal vorzustellen versuchen. Denn der Weg Gottes hieße der Weg ins Paradies auf Erden, wie es auch in der Schrift steht. Daran sieht man die Utopie, die die Bibel verheißt. Aber sie zu erreichen zu suchen, das ist die Herausforderung, die uns auferlegt ist. Und deswegen hast Du ja auch vollkommen recht, daß Gott nur durch unseren Glauben wirken kann.

    mfg
    Thomas

    • Antwort von nach 11 Tagen hilfreich
      Re^2: Die Frage nach 'Gott'..

      mfg
      Thomas
      ^aehm ah .. wieso thomas ?

      • Antwort von nach 12 Tagen hilfreich
        Re^3: Die Frage nach 'Gott'..

        mfg
        Thomas
        ^aehm ah .. wieso thomas ?
        Sven Thomas ... Claro ?!?

        • Antwort von nach 13 Tagen hilfreich
          Re^4: Die Frage nach 'Gott'..

          hi thomas, alias sven,

          die frage nach gott kann dir vielleicht der biermann beantworten...

          gruss nach jiesekerken,

          -nick :-)



          mfg
          Thomas
          ^aehm ah .. wieso thomas ?
          Sven Thomas ... Claro ?!?

  2. Antwort von nach 14 Stunden hilfreich
    Re: Die Frage nach 'Gott'..

    Hi Thomas! Mir kann ein jeder von euch schreiben was
    er will. Viele "Aber" werden vielleicht
    kommen. Doch das ist dann keine
    wirklichen "Aber", sondern ein
    verlorengegangener Glauben..
    liebe Grüße
    Thomas
    "Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man fest daran glaubt."
    (Japanisches Sprichwort)

    Ich meine, daß das Metaphysische psychogen, die Gottesidee, Resultat allzu verstiegener Sehnsüchte, Wunschphantasien ist (»das Jawort unserer Wünsche«,Feuerbach), eine Dauerillusion, eine Lebenslüge (»unsere längste Lüge«, Nietzsche), eine ungeheuere Fiktion.
    Wahrscheinlich sind religiöse >Erkenntnisse< durch >Herzens-Bedürfnisse< bedingt und alle betrogen, die da wähnen: nihil volitum nisi cognitum. Wahrscheinlich ist der Theismus dem Drang nach Lebensbehauptung und -steigerung entsprungen,einer >prälogischen" eher dichtenden, traumhaften Intellektualltät, nicht bewusst erklügelt, halb unbewusst gewachsen vielmehr und darum so dauerhaft - beschönigend mit C. G. jung: eine»psychologische Naturwahrheit«".
    Gleich vielen erscheint mir der Gottesglaube als Produkt bestimmter Begierden, Bedrängnisse, Ausgeburt zumal der Angst, vor der Natur, dem Schaurigen der Welt, dem Tod; deos fecit timor. Je weiter man zurückgeht in der Geschichte, desto mehr tritt die Furcht als Motiv religiöser Reaktion hervor. Noch heute zwingen Krankheit und Kriege oft in die Knie, machen Katastrophen, Geißelschläge fromm. (Am meisten profitieren bei Zusammenbrüchen stets die Kirchen oder Sekten)
    Doch kann, neben Unglück, auch Glück Götter geboren haben, genährt. Freude ist ein Ingredienz vieler Religionen, frohe Botschaft eine häufige Verheißung, nicht zuletzt des Juden-Christentums, von Jesaja über Paulus, dem Engel bei Lukas bis zu Luther. »Freude, Freude treibt die Räder in der großen Weltenuhr« (Schiller).
    Aus dem Mysterium tremendum geschwelt, formt sich die Gottesidee dann nach Analogie menschlicher Sozialstruktur, reflektiert sie die herrschenden Verhältnisse.
    Bestimmt in matriarchalischen Kulten die Mutter, ist das oberste Prinzip weiblich, Gott eine Göttin; befiehlt der Vater, regiert auch der männliche Gott.
    Weiter war das Königtum Vorbild mit seiner schrankenlosen Gewalt. Folgte doch der Wechsel zum Eingottglauben oft noch der politische Machtzentrallsation, besonders dem monarchischen Weltstaat aller Römer. Er löste die Nationalitäten auf und ließ eine entsprechende Regierung auch im Himmel vermuten: ein Reich, ein Kaiser, ein Gott! Und das einheitliche Weltbild der Wissenschaft erforderte gleichfalls einen höchsten Lenker des Alls".
    Psychologisch ist der personale Gott nur ein erhöhter Vater. Vor Freud schon kehrte Feuerbach den Satz »Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde« (i. MOS. 1, 27) plausibel um. Gott ist das offenbare Innere, das ausgesprochene Selbst des Menschen.
    Aber nicht Deinen Glauben stelle ich in Zweifel, oder will ihn lächerlich machen, damit führe ich nur die Institute des Glaubens ad absurdum!
    Alles Liebe Ina

  3. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Die Frage nach 'Gott'..

    Der Irrtum liegt nicht im Detail, sondern im ganzen. Gott ist lebendig und offenbart sich, dem wem er will. Das macht er nicht mit irgendwelchen Schriften, sondern mit Taten, die jeder - auch der nicht glaubt -, erkennen kann. Vertrauen sollte man daher jenen Menschen, die diese Gotterlebnisse erfahren haben, und davon Zeugnis abgeben.
    Wer es wissen will, ob Gott oder kein Gott, dem sei gesagt, daß dieser Mensch der nicht glaubt, es eines Tages überaus schwer haben wird, denn wenn er wissen will, und der Geist des Wissens über ihm kommt, er sehr viel Schmerzen im eigenem Geist finden wird. Diese depressive Phase des Lebens, in dem sich Gott offenbaren will, jedoch man nicht an ihm glaubt, wird er auch nicht durch Jesus zu einem Kommen können, um Dich dann vor Schaden am Leib und Seele erretten. Es ist also immer besser zu Glauben, auch wenn Zweifel daran es verhindern sollten. Der beste Weg, Jesus von Anbeginn die Vollmacht in einem geben, dann wird man wahrlich Wunder erleben und erkennen.

    Friedrich

    • Antwort von nach einem Tag hilfreich
      Re^2: Die Frage nach 'Gott'..

      hallo Friedrich,

      also besser zu glauben?? Das ist ja schon mal ein toller Satz........
      Und Zeugen braucht man auch?
      Gotteserlebnisse? Was sind Gotteserlebnisse für Dich? Beweise für seine Existens? Was wäre ohne sie? Naja, hätte wäre wenn, kann man ja hier nicht sagen..
      Wissenschafftler würden sagen, dass Wissen mehr ist als Glauben. Sind Gotteserlebnisse Wissen? Ohne die nix gehn würde. Was machen wir denn dann mit jemanden der blind ist,taub ist und auch nichts hören kann? Fällt der aus Deiner Rechnung raus? Streich ihm doch mal über den Arm. Er wird es schön finden. Ist das nicht viel mehr? Als ein beweißbares Gotteserlebniss. Das ihm dann ein schönes Gefühl vermittelt. Das Gefühl von Liebe vielleicht sogar.
      "Gott" oder die Kraft in uns allen brauch nicht bewiesen werden.. ist wirklich lebendig und immer da. In jedem von uns. Nur wir müssen das alles vermitteln können. Und das nicht nur durch Gotteserlebnisse an die ja auch glaube..aber die ja auch eine Art Stillstand wären, wenn sie nur in Schrifften stehn würden als "Der Beweiß" Wir alle müssen sie doch weiterleben, durch den Glauben an uns alle.
      liebe Grüße Thomas

      • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
        Re^3: Die Frage nach 'Gott'..

        Moinmoin Thomas, hallo Friedrich,

        also besser zu glauben??
        Richtig!!! Das ist ja schon
        mal ein toller Satz........
        Und Zeugen braucht man auch?
        Richtig lesen, das Argument lautete, die Menschen, dem sich Gott offenbarte, werden davon Zeugnis abgeben - d.h. sie werden davon berichten. Gotteserlebnisse? Was sind
        Gotteserlebnisse für Dich?
        Alles was es gibt sind Gotterlebnisse Beweise für
        seine Existenz?
        Kann durch die Offenbarung erlebt werden.
        Gott spricht durch Gleichnisse. Gleichnisse sind Erlebnisse von Menschen. Was wäre ohne sie? Naja,
        hätte wäre wenn, kann man ja hier nicht
        sagen..
        Wissenschafftler würden sagen, dass
        Wissen mehr ist als Glauben.
        Das bezweifle ich nicht, Sind
        Gotteserlebnisse Wissen?
        Nein sind sie nicht, es sind Erlebnisse mit der Anwesenheit von Jesus.
        Es sind also gemeinsame Erlebnisse. Ohne die nix
        gehn würde. Was machen wir denn dann mit
        jemanden der blind ist,taub ist und auch
        nichts hören kann? Fällt der aus Deiner
        Rechnung raus?
        Willst Du Gott verklagen?, daß es auch gezeichnete Menschen gibt?
        Warum es so ist? Die Bibel zeigt genügend über diese Zeichnung auf. Streich ihm doch mal über
        den Arm. Er wird es schön finden. Ist das
        nicht viel mehr?
        Wenn Du so einen Menschen streichelst so streichelst Du Gott.
        Denn was Du den Menschen tust, das tust Du Gott. Als ein beweißbares
        Gotteserlebniss. Das ihm dann ein schönes
        Gefühl vermittelt. Das Gefühl von Liebe
        vielleicht sogar.
        Alle Liebe kommt von Gott durch den uns überlassenen Geist.
        Ohne diesen Geist währe es in einem öde und leer. "Gott" oder die Kraft in uns allen brauch
        nicht bewiesen werden.. ist wirklich
        lebendig und immer da. In jedem von uns.
        Nur wir müssen das alles vermitteln
        können. Und das nicht nur durch
        Gotteserlebnisse an die ja auch
        glaube..aber die ja auch eine Art
        Stillstand wären, wenn sie nur in
        Schrifften stehn würden als "Der Beweiß"
        Wir alle müssen sie doch weiterleben,
        durch den Glauben an uns alle.
        liebe Grüße Thomas
        Was Du beschreibst ist die Kirche. Streiche Gott aus Deinem Artikel
        Und setze Kirche ein – dann stimmt es.


        Gruß
        Friedrich

        • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
          Re^4: Die Frage nach 'Gott'..

          Hallo Friedrich,
          ich kann mir nicht helfen.. aber ich sehe Gott nicht so wie Du, Gott ist für mich nicht automatisch Kirche. Ich bin jetzt nicht so ein Schimpfer auf die Kirche. Finde die Diskusion um diese Scheine zur Abtreibung z.B. völlig überflüssig. Es ist ja schließlich die Aufgabe der Kirche Leben zu schützen.. natürlich auch von Gott, auf ihn "beruft " sie sich ja.
          Aber Kirche ist mir auch oft zu steif, nicht modern genug. Wie weit kommt man denn mit Gleichnissen und all dem Zeug bei Jugendlichen an? Das muß man anders rüberbringen, nicht nur in der Kirche..
          Darum finde ich es ja auch sehr gut, das es sowas wie das hier gibt.
          Kraft, Power, Ernergie,eben alles und auf einen Punkt gebracht Liebe. Das ist Gott.. ich habe keine Angst vor dieser Liebe, das sie mich strafen könnte, bin mir selber bewußt dass ich mal Fehler mache, versuche aber anderen meinen Glauben nicht mit dem Wort Gott zu vermitteln und den damit oft verbundenen Blödsinn von Himmel und Hölle,Gut und Böse und dem allen, sondern dadurch, das ich selber so lebe wie ich es in dem Augenblick kann, durch die Kraft die ich mir hole, indem ich zum Beispiel nur die Schönheit der Natur sehe, mit Freunden lache, mir bewußt bin das ich geliebt werde ................................
          Wie schon einmal gesagt. Unten anfangen dann ist alles andere ganz einfach....
          liebe Grüße
          Thomas



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