Re: Hier ist mein unvollendetes Gedicht
Hallo Pietro,
dein Gedicht / gereimtes Gleichnis würde mich sehr
interessieren, auch unvollendet! Magst du es uns hier
mitteilen?
Du stehst ja damit in der Nachfolge keines Geringeren als
Martin Luther (zitiert nach Aland):
ich werde wohl Luther nicht das Wasser reichen können!
Seine überschwängliche Ausdrucksweise reißt einen ja völlig mit; gleichgültig, wieviele Bilder er hier auch vermischt zu einem neuen phantasievollen Gebilde!
Zur Erklärung des Gedichtes muss ich einiges vorausschicken, denn das Gleichnis ist ja nicht nur zum Hören, sondern auch zum Ansehen!
Also:
1. Der Hintergrund, auf dem ich die Puzzleteile zusammenbaue, muss schwarz sein.
2. Ich beginne mit einem völlig weißen Puzzlestein, der aus dem Rockteil des Brautkleides stammt.
3. Ich setze das Puzzle während des Vortrages zusammen, achte aber darauf, dass bis zur 4. Strophe in der Mitte ein Loch bleibt.
Ich habe einen Puzzlestein,
darauf ist nichts zu sehen.
Doch nimmt er seinen Platz hier ein,
wird bald ein Bild entstehen.
Und wenn Du meinst: "Ganz farblos ist
auch meine Kirchgemeinde!"
So denk dran, dass Du wertvoll bist
für alle Deine Freunde!
Denn: Jeder Teil hält and're zwei
und wird von zwei gehalten.
Und unbemerkt, wie nebenbei,
hilft er ein Bild gestalten.
Kein Stein ist hier bedeutungslos!
Das Bild wär nicht vollkommen,
Ein Loch blieb übrig, schwarz und groß
wär er nicht hergekommen!
So, das war das Unvollendete.
Bis hierher habe ich mich ja nur auf das Puzzle bezogen, aber nun, wo man das Bild schon erkennen kann, wollte ich auf das Motiv zu sprechen kommen.
Deshalb wollte ich eine Stoffsammlung mit möglichst vielen Aussagen der Bibel über die Braut Christi machen, damit ich dann als Krönung des Gedichtes die heilige reine Brautgemeinde beschreiben kann...
Hanna