Schuld der Appeasementpolitik!

ich habe mal eine etwas prikäre frage:
könnte man in gewisser Weise behaupten, dass die Appeasement-politik zum Krieg beigetragen hat??? Immerhin hat sie ja Hitler politische Erfolge beschert und ihn somit in der Gunst des dt.Volkes ein weites Stück nach oben gebracht und dann natürlich sein weiteres Vorgehen ermöglicht oder???
würde mich über kritische Kommentare freuen

Gruß…liSa

Hallo lisa,

vorweg: Du bist ja sehr intensiv an dem Thema WWII dran.

ich habe mal eine etwas prikäre frage:
könnte man in gewisser Weise behaupten, dass die
Appeasement-politik zum Krieg beigetragen hat??? Immerhin hat
sie ja Hitler politische Erfolge beschert und ihn somit in der
Gunst des dt.Volkes ein weites Stück nach oben gebracht und
dann natürlich sein weiteres Vorgehen ermöglicht oder???

Dies ist ein Problem der Geschichte. Man kann danach immer das ‚was wäre wenn‘ diskutieren, aber die Überlegungen kann man nie nachprüfen, so dass man sich leicht in geistiger Onanie verliert.
Nun genug zum Vorspann und jetzt zu meiner Meinung:
Ich denke bis zum Einmarsch in die Resttschechei ist die Verhaltensweise von Fr und Gb gegenüber D durcaus nachvollziehbar und begründbar.
Argument 1: Gb und Fr waren militärisch den Dt. nicht gewachsen, jedenfalls nicht auf dem Festland. Da ist die Appeasementpolitik schon aus taktischen Gründen (=Zeitgewinn) geboten.
Argument 2: Was spricht dagegen, dass ein Volk -repräsentiert u.a. durch eine gemeinsame Sprache- nicht in einem Staat zusammenleben will. Mit diesem Argument kann man den Anschluss Östreichs und des Sudetenlandes rechtfertigen.

Der Einmarsch in die Resttschechei ist demgegenüber der erste erkennbare kriegerische Akt Hitlers. Dies führte ja dann über die Garantie für Polen zum Eintritt Gbs und Fr in den Krieg -> WWII.

Tschuess Marco.

Hallo!

Politik des „Appeasement“
„Appeasement“ - das englische Wort für Beschwichtigung - bezeichnete die besonders unter Premierminister Neville Chamberlain bis zum Frühjahr 1939 betriebene Politik der Nachgiebigkeit gegenüber den expansiven Bestrebungen der faschistischen Diktaturen Hitlers und Mussolinis.
Die britische Politik des Appeasement erklärt sich aus dem Bestreben der Londoner Entscheidungsträger, das in eine strukturelle Krise geratene britische Weltreich auch in Zeiten schwerer innenpolitischer Auseinandersetzungen, nachlassender Finanzkraft und eingeschränkter Militärausgaben zu halten, ohne einen großen Waffengang zu riskieren.
Hitler spekulierte darauf, daß ihm Großbritannien, geschwächt durch die Weltwirtschaftskrise und seit Anfang der 30er Jahre mit seinen asiatischen Kolonien auf einen Konflikt mit dem expansiven Japan zusteuernd, in Mitteleuropa freie Hand lassen würde. Zeitweise bildete das Bemühen um eine vertragliche Regelung zu einer gemeinsamen Beherrschung des eurasischen Kontinents mit den „artverwandten“ Briten einen zentralen Schwerpunkt von Hitlers Außenpolitik. Das gemeinsame Flottenabkommen hatte nach Hitlers Ansicht dieser Strategie die Stoßrichtung gegeben. Zudem konnten die Nationalsozialisten auf gewisse Sympathien konservativer britischer Kreise bauen, wenn sie Deutschland als „Bollwerk gegen den Bolschewismus“ präsentierten.
Das Appeasement-Konzept Chamberlains ging davon aus, dem Deutschen Reich in seinen Forderungen nach Revision des Versailler Vertrages insoweit entgegenzukommen, daß es gesättigt durch seine neue Rolle als gleichberechtigter Partner bereit wäre, sich an umfassenden Rüstungsbeschränkungen zu beteiligen. Diese Strategie war gedeckt durch die britische Öffentlichkeit, die Versailles als weitgehend überholt betrachtete und unter den Bedingungen des modernen Bombenkrieges keinerlei Interesse an einer Verwicklung Großbritanniens in kriegerische Auseinandersetzungen auf dem Kontinent hatte.
Als Hitler jedoch über seine Forderungen nach Revision der Versailler Verträge hinausging, erst Österreich schluckte um dann die Sudetenkrise anzuheizen, mußte sich auch London dem Gedanken stellen, daß Hitler möglicherweise an diesem Punkt nicht Halt machen wollte, sondern gezielt die Provokation zum Krieg suchte. Nun aber benötigte man vor allem Zeit, denn Deutschland hatte sich gegenüber Großbritannien und Frankreich einen deutlichen Rüstungsvorsprung erworben. Es galt, den militärischen Konflikt mit Hitler, wenn er denn unausweichlich war, unbedingt hinauszuzögern, um Zeit für eine verstärkte Nachrüstung zu gewinnen. Der Preis dafür war die Tschechoslowakei.
Das Münchener Abkommen vom September 1938 bildete damit den Höhepunkt der Politik des Appeasement: unter dem Eindruck von Hitlers erpresserischen Methoden ging die britische Regierung dazu über, erheblichen Druck auf Prag auszuüben, um die tschechische Regierung dazu zu bewegen, den Staat in den bestehenden Grenzen zu opfern. Chamberlains innerparteilicher Gegenspieler Churchill bezeichnete diese Vorgehensweise öffentlich als „Schande“ Englands.
Mancher Appeaser hatte immer noch gehofft, Hitler würde sich an seine Zusicherung, „das Sudetenland sei seine letzte territoriale Forderung in Europa“ halten, und Deutschland sei nach dem Zugewinn Österreichs und des Sudetenlandes auf Jahre hinaus saturiert. Hitlers Einmarsch in Prag und die zynische Erpressung Háchas, das „Protektorat Böhmen und Mähren“ unter den Schutz Deutschlands zu stellen, strafte auch diese Hoffnungen auf bittere Weise Lügen. Die Appeasement-Politik fand durch diese Ereignisse endgültig ein Ende.

Gruß Max

Danke erstmal für die Antwort!!!
Ja hab zur Zeit mit dem Thema zu tun, weil das mein Abithema ist!!! (schreibe in 2 Tagen)…

ich wollte nochwas hinzufügen:
du hast geschrieben:

Was spricht dagegen, dass ein Volk -repräsentiert u.a. durch eine gemeinsame Sprache- nicht in einem Staat zusammenleben will. Mit diesem Argument kann man den Anschluss Östreichs und des Sudetenlandes rechtfertigen.

sicher, dass ist richtig und es ist wohl wahr, dass sich GB nicht in der Lage sah erneut einen Krieg vom Zaun zu brechen! Wie max geschrieben hat , stand Gb sogar positiv zu Hitler. Ich glaube es war der Außenminister(Halifax) , der sagte Dtld. hätte gutes Vollbracht durch seine Politik gegen den Kommunismus…man müsse Hitler also auch unter die Arme greifen…
Das ist ja alles schön und gut und in gewisser Weise auch verständlich, aber sie haben trotzdem die Politik Hitlers legitimiert (siehe Flottenabkommen) und somit in gewisser Weise zu seinem Erfolg beigetragen(meiner Meinung nach)…die Beschwichtigungspoltik hat Hitler große Prestigegewinne beim Volk eingebracht, auch wenn es für ihn nicht nicht erfolgreich war(in seinen Augen)…Ausserdem war die Annexion des Sudetelandes ohne Einvernehmen mit Tschechien stattgefunden, sie haben also völlig ohne Recht das Sudetengebiet an Hitler „gegeben“.

Die Frage ist ja ob ihr der gleichen Ansicht seit!?!..

…schönen Gruß…liSa

Hallo Lisa,

ich wollte nochwas hinzufügen:
du hast geschrieben:

Was spricht dagegen, dass ein Volk -repräsentiert u.a. durch
eine gemeinsame Sprache- nicht in einem Staat zusammenleben
will. Mit diesem Argument kann man den Anschluss Östreichs und
des Sudetenlandes rechtfertigen.

sicher, dass ist richtig und es ist wohl wahr, dass sich GB
nicht in der Lage sah erneut einen Krieg vom Zaun zu brechen!

Wie max geschrieben hat , stand Gb sogar positiv zu Hitler.
Ich glaube es war der Außenminister(Halifax) , der sagte Dtld.
hätte gutes Vollbracht durch seine Politik gegen den
Kommunismus…man müsse Hitler also auch unter die Arme
greifen…

Das ist hohe Politik und die istselten moralisch.

Das ist ja alles schön und gut und in gewisser Weise auch
verständlich, aber sie haben trotzdem die Politik Hitlers
legitimiert (siehe Flottenabkommen) und somit in gewisser
Weise zu seinem Erfolg beigetragen(meiner Meinung nach)…die
Beschwichtigungspoltik hat Hitler große Prestigegewinne beim
Volk eingebracht, auch wenn es für ihn nicht nicht erfolgreich
war(in seinen Augen)…

Ja. Das hat man unter Nebenwirkungen verbucht, genauso wie vor 20 /10 Jahren die Leute hochgerüstet wurden, die heute als Taliban bekämpft werden und man heute die Nordallianz hochrüstet, die in 10 Jahren die bösen sind.
(Annaloges gilt für Saddam Hussein)

Ausserdem war die Annexion des Sudetelandes ohne Einvernehmen
mit Tschechien stattgefunden, sie haben also völlig ohne Recht
das Sudetengebiet an Hitler „gegeben“.

Die Frage ist, was man unter Einvernehmen versteht. Meines Wissens waren die Ital., Briten und Franzosen in M, haben den Deal ausgehandelt. danach kam die Tschech. hinzu. Sie wurden überzeugt, dass die Abtretung der beste Weg ist. Dann wurde das Abkommen geschlossen und der Einmarsch war ‚legal‘.

Anmerkung: Ich versuche hier die Gedankengänge der Briten und Franzosen in der Zeit 1937/39 nachzuvollziehen. Unsere (resp. meine) Einschätzung sieht heute natürlich anders aus. Ich hatte schon im 1. Posting erwähnt, dass man nur spekulieren kann, was passiert wäre wenn.

Die Frage ist ja ob ihr der gleichen Ansicht seit!?!..

Max hat soweit ich das einschätzen kann, ein Lexikon zitiert.

Tschuess Marco.

P:S.: Viel Glück beim Abi!

guten Abend Max

  1. wieso gilt das Zeitgewinnargument nicht auch für Stalin (Nichtangriffspakt)
    Er musste seine Kriegsindustrie doch auch erst „hinter den Ural“ verlegen? Und auf „westliche“ Unterstützung konnte er sich ja wohl kaum verlassen. Denn:
  2. Hatten nicht auch englische Politiker Hitler Avancen gemacht, gemeinsam gegen die Sowjetunion zu marschieren?

Gruß

Peter

Hallo Peter!

Tut mir leid, aber über vergangene und auch akute politische Fragen diskutiere ich nicht mehr. Ich habe zu oft Fragen gut (denke ich) beantwortet. Dann vom Fragesteller nichts mehr gehört und von dritter Seite eine Antwort bekommen, die im Betreff nur das Wort „Quatsch“ enthielt. Hier sind zu viele Teilnehmer, die nur auf Antworten warten und diese dann als Blödsinn hinstellen.
Über das Warum und Wieso vergangener politischer Wege ist doch kein gutes Unterhalten.
Gruß Max

1 „Gefällt mir“

bin zwar erst neu hier und hab auch noch nicht soviel mitbekommen, aber ich finde genau das diskutieren über verschiedene Ansichten ist doch wichtig, damit man auch offen wird für andere Meinungen und sich nicht allzu doll verbeist in seinen eigenen Anschauungen…das pure „Fakten durchkauen“ ist doch eigentlich ziemlich langweilig oder???
…hm…bin etwas irritiert…

Grüße …liSa

guten Abend Max

  1. wieso gilt das Zeitgewinnargument nicht auch für Stalin
    (Nichtangriffspakt)
    Er musste seine Kriegsindustrie doch auch erst „hinter den
    Ural“ verlegen? Und auf „westliche“ Unterstützung konnte er
    sich ja wohl kaum verlassen.

Das Zeitgewinnargument kann man auch für Stalin gutschreiben. Allerdings gibt es da zwei bedenkenswerte Gegenargumente:

  1. Er hat sich durch obigen Pakt territorial bereichert und zwar an den baltischen Sttaten, an Ostpolen (gemeinsame Grenze mit HitlerD) und Ost-Rumänien.
  2. Ist es militärstrateg. ungünstiger mit dem Feind eine gemeinsame Grenze zu haben als ev. einen Partner zu haben. Mind. Rest-Polen hätte so ein Staat sein können. Ein Beistandspakt bzw. Bestandsgarantie für die balt. Staaten (analog der von GB und Fr. gegenüber Polen) hätte Verbündete geschaffen.
  1. Hatten nicht auch englische Politiker Hitler Avancen
    gemacht, gemeinsam gegen die Sowjetunion zu marschieren?

Diese Avancen haben wahrscheinlich den WWII zu dem gemacht statt zu einem Mitteleuropa-Krieg. Stalin misstraute GB und Fr aus diesem Grunde, statt mit ihnen gemeinsam zu agieren (z.B. Beistandserklärung an Polen) suchte er eine Verständigung mit D.*
Ob Hitler Polen angegriffen hätte, wenn er sich einem sofortigen Zweifrontenkrieg gegenüber gesehen hätte ??

Die imperialen Gelüste R (Stalins), vg. Winterkrieg in Finnland, sind sicher ein weiterer Faktor auf dem Weg in den Krieg, s. Argumentation oben.

Tschuess Marco

Hallo liSa,

wie ist die Prüfung verlaufen ? Welche konkrete Fragestellung hast Du bekommen ?

Tschuess Marco.

war ganz in Ordnung, aber ich hab die zeit einwenig falsch eingeschätzt und konnte nicht mehr korrigieren. Das ist bei mir nicht sehr gut:wink:

wir haben ja zwei Themen behandelt (athenische Demokratie und Nationalsozialismus), rate mal was drangekommen ist…

…athenische Demokratie!!!zum kotzen…naya, war nicht besonders interssant!! über die radikale Demokratie nen Text…

danke für die Nachfrage…liSa

Hallo Lisa

war ganz in Ordnung, aber ich hab die zeit einwenig falsch
eingeschätzt und konnte nicht mehr korrigieren. Das ist bei
mir nicht sehr gut:wink:

mndl. oder schr. ?

wir haben ja zwei Themen behandelt (athenische Demokratie und
Nationalsozialismus), rate mal was drangekommen ist…

…athenische Demokratie!!!zum kotzen…naya, war nicht
besonders interssant!! über die radikale Demokratie nen
Text…

Ich hab auch die ollen Griechen gezogen (mndl. Abi-Prüfung in Sachsen) statt die gewünschte 1. Hälfte des 20. Jh. in D.
Radikale Demiokratie: Frühzeit von Athen ? Ist halt lange her.

Tschuess Marco.

ja, so um 462 v.Chr…mit Perikles un den Perserkriegen…bin gerade einbischen deprimiert, ist nicht so gelaufen wie ich es mir gewünscht hätte. Ich bete jetzt nur noch, dass ich keinen Puntabzug wegen fehlern habe…das wäre verdammt ärgerlich…naya ich spann jetzt ertsmal aus, samstag schon die nächste Püfung(Bio LK)…
schönen Gruß…liSa

ob ich ich immer mit Dir einverstanden bin, weiß ich nicht.
vewrmutlich sogar nein.
Trotzdem würde ich nicht gern auf Deine Faktenkenntnis verzichten.

Gruß

peter

  1. Ist es militärstrateg. ungünstiger mit dem Feind eine
    gemeinsame Grenze zu haben als ev. einen Partner zu haben.
    Mind. Rest-Polen hätte so ein Staat sein können. Ein

Guten Abend Marco,
glaubst Du ernsthaft, dass Hitler ein „Rumpfpolen“ als Puffer übriggelassen hätte?
Das hätten schon unsere gehialen preusischen Militärstrategen (später sog. Widerstandskämpfer) verhindert.

Gruß

Peter

NICHT ausschließlich Hitler
sondern eine preußische Generalität hat die Angriffe und die Strategie KONKRET geplant.
Gruß
Peter

HAlloPeter,

  1. Ist es militärstrateg. ungünstiger mit dem Feind eine
    gemeinsame Grenze zu haben als ev. einen Partner zu haben.
    Mind. Rest-Polen hätte so ein Staat sein können. Ein

Guten Abend Marco,
glaubst Du ernsthaft, dass Hitler ein „Rumpfpolen“ als Puffer
übriggelassen hätte?

Gute Frage. Wohl eher nicht. Als Chance kann man trotzdem sehen, dass Exilpolen sich nach Russland (inkl. Know-how und ev. Material)abgesetzt hätten und so das sow. Heer verstärken können. Angesichts von Katyn und dem imperialen Gestus von Stalin steht dies eh in den Sternen. Wie schon geschrieben, bei hist. Ereignissen mit hätte/könnte/wäre zu operieren, gerät leicht zur (nutzlosen) geistigen Onanie.

Das hätten schon unsere gehialen preusischen Militärstrategen
(später sog. Widerstandskämpfer) verhindert.

Ich gestehe Menschen zu, dass sie sich ändern. Das der bgl. Widerstand keine Engel sind (eine Militärdiktatur in den Grenzen von 1939 wäre wohl der wahrscheinlichste Weg gewesen), ist mir bewusst. Wenn dadurch einige Millionen Soldaten und Zivilisten weniger gestorben wären und einige 100.000 Juden z.B. ‚nur‘ vertrieben, statt vergast worden wären, wäre dies schon ein Fortschritt gewesen.

Tschuess Marco.

Angesichts von Katyn und dem imperialen Gestus von

Guten Abend,

das ist doch wohl umgekehrt: Katyn ist nicht der Grund der grundsätzlichen feindseligen Haltung der Polen gegenüber Rußlands (Träume von Großpolen), sondern in Stalins Augen die Konsequenz aus der antirussischen Haltung des "Schlachta"klüngels, dessen Schicksal man übrigens nicht nachtrauern muss.

Gruß

Peter

falsch interpretiert

Hallo Peter

Angesichts von Katyn und dem imperialen Gestus von

Ich wollte mit diesn Abschnitt (nicht nur die 7 Worte) sagen, dass die SU unter Stalin so imperial, so auf Machtausdehnung versessen war, dass die Option ‚Hitler-Stalin-Pakt ohne Zusatzprotokoll‘ eher unrealistisch war. Katyn ist für mich eine Masnahme zur Zerstörung einer einheimischen Elite (hier poln. Offiziere) zur besseren Beherrschbarkeit eines besetzten Landes(teil).

das ist doch wohl umgekehrt: Katyn ist nicht der Grund der
grundsätzlichen feindseligen Haltung der Polen gegenüber
Rußlands (Träume von Großpolen), sondern in Stalins Augen die
Konsequenz aus der antirussischen Haltung des
"Schlachta"klüngels, dessen Schicksal man übrigens nicht
nachtrauern muss.

by the way: Was ist ‚"Schlachta"klüngel‘ ?

Tschuess Marco.

Entschuldige bitte die späte Antwort

by the way: Was ist ‚"Schlachta"klüngel‘ ?

Tschuess Marco.

„Szlachta Zagonowa“ genannt; zu deutsch „Kleinadel“.
www.adel-wappen.de/zurek4.htm

Gruß

Peter