Ungarnaufstand

ich habe so allgemein die info, aber was genauer finde ich leider nicht, vielleicht kann mir jemand weiter helfen.

Das sind meine infos

-Kádár bleibt an der Macht, Kriegrecht der SU über Ungarn
bleibt noch 5 Jahre erhalten
-20000 Aufständige verurteilt (2000 Todesstafe)
-in den 60er und 70er Jahren dann Liberalisierung,
wirtschaftlicher Aufschwung, relativer Wohlstand
-Nichteingreifen der Westmächte bedeutet das Respektieren der
Einflußsphären

so die fragen:

was ist ein Kriegsrecht?
und warum haben die Westmächte nicht eingegriffen?
was ist eine Einflußsphäre?
Was ist mit der Suez-Kriese, da war doch die größste aufmerksamkein zu dieser Zeit, oder?

sorry, wenn die fragen ziemlich dumm erscheinen …

danke

ich habe so allgemein die info, aber was genauer finde ich
leider nicht, vielleicht kann mir jemand weiter helfen.

Das sind meine infos

-Kádár bleibt an der Macht, Kriegrecht der SU über Ungarn
bleibt noch 5 Jahre erhalten
-20000 Aufständige verurteilt (2000 Todesstafe)
-in den 60er und 70er Jahren dann Liberalisierung,
wirtschaftlicher Aufschwung, relativer Wohlstand
-Nichteingreifen der Westmächte bedeutet das Respektieren der
Einflußsphären

so die fragen:

was ist ein Kriegsrecht?

i.a.
Aussekraftsetzen der Bürgerrechte, militärische Gerichtsbarkeit, Kommunen und Landesteile werden unter milit. Befehl gestellt.
(vgl. Diskussion und GG-Artikel zur Notstandsparagraphen in D)
Dies alles kennzeichnet allgemein das Kriegsrecht. In einem speziellen Fall könne noch weitere Kriterien dazukommen bzw. das eine oder andere genannte Kriterium nicht 100 % verwirklicht sein. Speziell zu Ungarn 1956 kann ich Dir nix sagen.

was ist eine Einflußsphäre?

= Machtbereich

und warum haben die Westmächte nicht eingegriffen?

weil sie respektiert haben, dass Ungarn zum sowjet. Mchberich gehört und die UdSSR halt dort nach dem ‚rechten‘ schaut.

Was ist mit der Suez-Kriese, da war doch die größste
aufmerksamkeit zu dieser Zeit, oder?

Kommt auf den Blickwinkel bzw. auf die Interessen des Bebachters an. Die Tschechen und Österreicher dürfte Ungarn mehr Interessiert haben und die Spanier waren wahrscheibnlich mehr von der Suezkirise gefesselt.

Tschuess Marco.

Hallo,

speziell zur Suez-Krise könnte man noch sagen, daß sie insofern eben doch nicht so sehr brisant war, da es ja kein Konflikt der Supermächte USA und UdSSR war (also kein Brandherd des übermächtigen Kalten Kriegs), sondern eher ein Aufstand der „kleineren“ Mächte Großbritannien und Frankreich plus Israel. USA und UdSSR hatten aber beide dasselbe Ziel, nämlich die Krise möglichst friedlich zu beenden und sahen die Intervention als das völkerrechtliche Unrecht, das sie auch war.

Lieben Gruß,
Nona.

Danke für die schnelle Antwort.

Leider konnte ich die genauen Gründe für den Ungaraufstand nicht finden. Was waren die Gründe?

ich dachte, die Gründe liegen allgemein in der Geschichte Ungarns und dem Wunsch nach Freiheit, un dann durch die Besatzung der SU, flammte das ganze entgültig auf.

Stimmt es so?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,
hast Du schon mal das W>ort „Ungarnaufstand“ in eine Suchmaschine eingegeben? Mach das mal, dann werden so ziemlich alle fragen erschöpfend beantwortet.
Gruss
Rainer

Hallo serg2k,

such mal nach Imre Nagy. Der war damals Staats- (und/oder Partei?)präsident und bezahlte seinen eigenwilligen Kurs mit dem Leben.

Gruß, Joe

Hallo!

Kriegsrecht
die völkerrechtliche Regelung der Kriegführung, und zwar als Völkergewohnheitsrecht oder Völkervertragsrecht (Kriegsgesetze und Kriegsgebräuche). — Das allgemeine Kriegsrecht ist in der Haager Landkriegsordnung von 1907 geregelt, wenn auch nur lückenhaft. Dagegen sind die Fragen der humanitären Behandlung von Verwundeten, Kranken und Schiffbrüchigen umfassend geregelt (Abkommen von 1864, 1899, 1906, 1929, zuletzt 1949). Ähnliches gilt für die Rechtsstellung der Kriegsgefangenen, neuerdings auch für den Schutz von Zivilpersonen (IV. Genfer Abkommen zum Schutz von Zivilpersonen in Kriegszeiten vom 12. 8. 1949 mit der Möglichkeit von Schutz- und Sicherheitszonen). Das Genfer Protokoll von 1925 verbietet den chemischen und bakteriologischen Krieg und findet wegen seiner Generalklausel, nach überwiegender Ansicht, auch auf den Atomkrieg Anwendung. Für den Luftkrieg fehlen Bestimmungen.
Das allgemeine Kriegsrecht verbietet u. a. die Tötung oder Verwundung eines die Waffen streckenden Feindes oder die Anwendung von Gift. Verboten ist ferner die Plünderung, die Heranziehung der feindlichen Zivilbevölkerung zu Kriegsdiensten und jegliche unmenschliche Behandlung. Erlaubt ist die Wegnahme beweglichen feindlichen Staatseigentums als Kriegsbeute. Gegenüber den modernen Kriegssituationen, insbesondere der Wirtschaftskriegführung, ist die Rechtsetzung jedoch sehr lückenhaft.
Das Seekriegsrecht läßt ebenfalls manche Fragen offen: so die Bewaffnung der Handelsschiffe (angloamerikanische Praxis in den beiden Weltkriegen), die Abgrenzung der absoluten und relativen Bannware einschließlich Freiliste oder die Beschränkung der U-Boote auf Überwasserangriffe bei Handelsschiffen (Londoner Protokoll von 1936).
Weithin ungeregelt sind die Maßnahmen des Handels- und des Wirtschaftskriegs einschließlich der Wegnahme des privaten Eigentums feindlicher Staatsbürger auf dem Staatsgebiet eines Kriegführenden.

 
© 2000 Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh
Aus: Bertelsmann Universallexikon - Discovery
© 2000 Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Bertelsmann Electronic Publishing, Gütersloh, München

Gruß Max

Einflußsphäre

Hallo!

Einflussphäre
(Einflusssphäre), Völkerrecht: nominell selbstständiges Gebiet, das jedoch unter dem wirtsch. und polit. Einfluss eines fremden Staates steht. Vor 1914 wurden Einflussgebiete häufig vertraglich abgegrenzt (China, Persien, Nordafrika).

© 1999 Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG

Gruß Max

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Eingreifen Westmächte
Hallo !

Die Westmächte haben nicht eingegriffen, weil die Welt damals in zwei Lager eingeteilt war und man diesen Status nicht stören wollte und durfte.

So einfach war das damals!

Gruß Max

Hallo!

Suezkrise
Der Suezkanal war in den 50er Jahren mehr noch als heute die Lebensader Ägyptens. Militärisch überwacht und gesichert wurde er jedoch von England und Frankreich.
Im Juli 1952 hatte Gamal Abd an-Nasser König Faruk I. gestürzt und unverzüglich versucht, sich der kolonialen Erblasten im Bereich des Suezkanals zu entledigen. Zunächst schien eine friedliche Lösung möglich zu sein. Am 27. Juli 1954 sicherte Großbritannien vertraglich zu, die Kanalzone innerhalb von 20 Monaten zu räumen. Englische Techniker sollten aber weiterhin die militärischen Stützpunkte warten, und bei Bedarf sollten auch britische Truppen in diese zurückkehren dürfen.
Die ursprüngliche Bereitschaft Nassers zur Zusammenarbeit mit dem Westen schwand jedoch in den folgenden Jahr rapide. Besonders verärgerte ihn 1955 die Weigerung des Westens, weitere Waffen an Ägypten zu liefern: Nasser wandte sich daraufhin dem sozialistischen Lager zu. Ein weiterer Punkt des Streits mit dem Westen war die Einstellung der finanziellen Hilfe für den Bau des Assuan-Staudamms, auf die Nasser am 26. Juli 1956 mit der Verstaatlichung des Suezkanals reagierte.
Dieses Ereignis nahmen Großbritannien und Frankreich zum Vorwand, um gemeinsam mit Israel in Ägypten am 29. Oktober 1956 militärisch zu intervenieren. Die Bündnispartner verfolgten dabei durchaus unterschiedliche Interessen: Großbritannien sah seinen politischen Einfluß in der Region gefährdet, Frankreich wollte Ägypten wegen seiner Unterstützung der algerischen Unabhängigkeitsbewegung einen Schlag versetzen. Für Israel standen vitale Interessen auf dem Spiel: Nasser sollte daran gehindert werden, der palästinensischen Untergrundbewegung weiterhin Angriffe auf Israel von ägyptischem Territorium aus zu ermöglichen. Er sollte auch gezwungen werden, israelischen Schiffen freie Durchfahrt durch den Suezkanal und die Straße von Tiran, am Tor zum Roten Meer, zu gewähren.
Israel eröffnete den Krieg mit einem Angriff an der Sinaifront. Am 31. Oktober begannen britische und französische Flugzeuge mit dem Bombardement ägyptischer Flughäfen. Innerhalb weniger Tage erreichten die Verbündeten ihr Ziel, Ägypten militärisch zu schlagen. Nasser ging allerdings trotzdem aufgrund der weltpolitischen Konstellation als politischer Sieger aus dem Konflikt hervor. Die USA und andere westliche Staaten verurteilten die Aggression. Die UdSSR drohte mit militärischer Intervention. Dies zwang die Angreifer einzulenken, Frankreich und Großbritannien mußten ihre Truppen bis Ende des Jahres 1956 zurückziehen, ohne die Internationalisierung des Suezkanals oder den Sturz Nassers erreicht zu haben. Etwas günstiger war die Bilanz des Feldzuges für Israel: Zwar mußte das Land im März 1957 seine Truppen aus dem besetzten Gaza-Streifen zurückziehen, konnte als Zugeständnis jedoch erreichen, daß Truppen der Vereinten Nationen die freie Schiffahrt durch die Straße von Tiran sicherstellten.

Aus „Chronik des 20. Jahrhunderts“

Gruß Max

Danke für die Fragen!!
Wir hoffen, wir konnten Dir helfen!!

und wie! danke habe heute im referat eine 1 bekommen

Wir hoffen, wir konnten Dir helfen!!