USA-Hitler-Stalin

Hallo Geschichts-Experten
Hätte es Hitler nicht gegeben,hätte man ihn erfinden müssen?
Kam Hitler den USA nicht gerade recht,um Europa vor Stalin und
dem Kommunismus zu retten?
War der Kalte Krieg nicht anderes als die Fortsetzung des zweiten Weltkrieges?

Gruß Feudelio

Hallo Feudelio,

Hätte es Hitler nicht gegeben,hätte man ihn erfinden müssen?

vielleicht

Kam Hitler den USA nicht gerade recht,um Europa vor Stalin und
dem Kommunismus zu retten?

nein

War der Kalte Krieg nicht anderes als die Fortsetzung des
zweiten Weltkrieges?

nein

Wenn Du deine Aussagen näher erläuterst, schreib ich auch mehr.

Tschuess Marco.

Hi
wenn du so etwas in den Raum wirfst, dann schreib doch bitte mal etwas genauer was du eigentlich sagen willst. Denn so kann man sich jede Menge in dein Posting reindenken, weiß aber nicht was du meinst.

freak

P.S.: Vielleicht versteht es auch jeder nur ich nicht… (dann vergiss alles was ich geschrieben habe)

Hallo !

Stell Dir mal vor, Eva Braun hätte es nicht gegeben!!
Stell Dir auch mal vor, Adolf wäre mit Eva in die USA gereist und hätte Eva an Roosevelt verkuppelt!

Grüße max.

Hi Max,

Stell Dir mal vor, Eva Braun hätte es nicht gegeben!!

Was wäre denn dann anders gelaufen? Frau Braun spielte weder eine wichtige Rolle in Hitlers Entwicklung noch wären Dinge anders geschehen, wenn es sie nicht gegeben hätte.

Stell Dir auch mal vor, Adolf wäre mit Eva in die USA gereist
und hätte Eva an Roosevelt verkuppelt!

???

Viele Grüße
Jana

Hi Max,

Stell Dir mal vor, Eva Braun hätte es nicht gegeben!!

Was wäre denn dann anders gelaufen? Frau Braun spielte weder
eine wichtige Rolle in Hitlers Entwicklung noch wären Dinge
anders geschehen, wenn es sie nicht gegeben hätte.

Frauen spielten eine große Rolle in Hitlers Leben. Eine seiner ersten Geliebten, seine Nichte, verübte wegen ihm Selbstmord. Hätte er eine dominante Frau oder Geliebte gehabt, hätte diese ihn vielleicht beeinflussen können.

Stell Dir auch mal vor, Adolf wäre mit Eva in die USA gereist
und hätte Eva an Roosevelt verkuppelt!

???

Meine Fragen sind genauso überflüssig und blödsinnig, wie die des Fragestellers. Da hast Du Recht, wenn Deine Fragezeichen das andeuten sollen.
Grüße max

Hallo Max,

Frauen spielten eine große Rolle in Hitlers Leben. Eine seiner
ersten Geliebten, seine Nichte, verübte wegen ihm Selbstmord.
Hätte er eine dominante Frau oder Geliebte gehabt, hätte diese
ihn vielleicht beeinflussen können.

Nicht wirklich… Übrigens war seine erste (nachweisbare) Geliebte, freilich nur platonisch, eine gewisse Stefanie aus Linz, der er, quasi als Traum, jahrelang hinterherlief. Sie entsprach seiner einzigen Vorstellung von einer Traumfrau, wenn seine Bedürfnisse in dieser Hinsicht überhaupt so weit gingen. Er schien ja da eher annähernd frigide gewesen zu sein.

Seine erste „echte“ Geliebte war ein minderjähriges Mädchen aus Berechtesgarden…

Die Nichte, von der Du sprichst, also die Tochter seiner älteren Halbschwester, brachte sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um, weil sie nicht das Leben leben durfte, das sie wollte. Sie hatte sich in einen Gefolgsmann Hitlers verliebt, wollte ihn heiraten etcetera. Das fand ihr Onkel gar nicht komisch, ließ den jungen Mann sofort aus seinem Umfeld entfernen und diktierte der Geli nochmehr als schon zuvor ihren Umgang…

Wollte jetzt nicht besserwisserisch rüberkommen, sorry, aber habe „dicke Schinken“ über diese Verhältnisse von Hitler gelesen.

Meine Fragen sind genauso überflüssig und blödsinnig, wie die
des Fragestellers. Da hast Du Recht, wenn Deine Fragezeichen
das andeuten sollen.

Hab ich so nicht empfunden, konnte nur nichts Richtiges mit der Hypothese anfangen, obwohl ich wirklich grinsen musste!

Viele Grüße
Jana

Hitlers Frauen…
Da hier so eifrig über Hitlers Frauengeschichten diskutiert wird, wollte ich nur noch einmal kurz einwerfen (zur völligen Verwirrung), dass ein Historiker (ich glaube, es war Machtan) Hitler homosexuelle Neigungen nachsagt…

Völlige Verwirrung? Für wen hälst Du uns?
Kaiser Wilhelm und sein Umkreis wird auch verdächtigt!

Alle werden sie heute verdächtigt! Ja und?

Wenn Hitler es aber gewesen wäre, wäre er als Homo vollkommen aus der Art geschlagen. Sie sollen doch alle so friedliebend sein!

Max

Völlige Verwirrung? Für wen hälst Du uns?

War ja auch nur in Klammern und halbwegs ironisch gemeint…

Alle werden sie heute verdächtigt! Ja und?

Ist wohl grad in Mode…

Wenn Hitler es aber gewesen wäre, wäre er als Homo vollkommen
aus der Art geschlagen.

Aber es würde erklären, wieso er so auf die körperliche Ertüchtigung seiner Mannen fixiert war… die HJ beim Sport und für die besonders muskulösen dann einen Klaps auf den Hintern… :wink:

„Warme“ Grüße…

Kam Hitler den USA nicht gerade recht,um Europa vor Stalin und
dem Kommunismus zu retten?

nein

Hallo Marco

Du sagst nein.Dann hätte die USA wohl auch tatenlos zugesehen wie
sich Stalin,Europa unter den Nagel reisst.
Das passt alles so gut zusammen.Hitler stellt sich gegen die Russen,die Allierten gewinnen den Krieg gegen Deutschland.
Amerikanische Besatzungstruppen sichern Europa gegen den Kommunismus.
Alles im Interesse Amerikas,oder?

Gruß Feudelio

Aber es würde erklären, wieso er so auf die körperliche
Ertüchtigung seiner Mannen fixiert war… die HJ beim Sport
und für die besonders muskulösen dann einen Klaps auf den
Hintern… :wink:

„Warme“ Grüße…

Hallo!

Du darfst doch die körperliche Ertüchtigung damals nicht mit den Muskelbubis von heute vergleichen. Damals gehörte das zur vormilitärischen Ausbildung. Behauptet heute zumindest jeder.

Und ein Klapps auf den Hintern? Dann bin ich auch schwul, muß zugeben, habe das bei einem Neffen auch mal praktiziert. Aber nur einmal! Du treibst mir die Schamröte in die Ohren, bin ich jetzt oder bin ich nicht?

Aber, um Dich mal besser zu informieren, lies mal das Buch von Axmann, dem letzten Führer der HJ : „Hitlerjugend“.

Grüße Max, der jetzt mit Klappsen auf den Hintern vorsichtiger ist.

na ja
hallo max,

lies mal:

Schwule, das sind die Schönen, die Sensiblen, die Ästheten – Edgar Walz schafft dieses Vorurteil gründlich aus der Welt. Er zeigt die Machenschaften schwuler Schurken in ihrem ganzen grausamen Ausmaß. Da gibt es den Massenmörder Jeffrey Dahmer (1960-1994). Er tötete 17 Jungen, zerstückelte sie und bewahrte Andenken seiner Opfer als eine Art heiliger Objekte in einem Schrein auf. „Jeffrey Dahmer ist nicht der größte Schurke in diesem Buch, aber seine Taten sind sicher die scheußlichsten“, schreibt Walz. Am ehesten reicht vielleicht Maximilien Robespierre (1758-1794) an Dahmer heran. Er unterschrieb mit seinem Geliebten Saint-Jus zehntausende von Hinrichtungsbefehlen und Haftdekreten: „Mord à la mode“ nennt Walz das.

Es sind kleine, nachhaltige Biografien, die Walz zusammengestellt hat. Er stellt Entwicklungen und persönliche Beweggründe dar. Alfred Redl (1864-1913) beispielsweise, Oberst im Generalstab Österreich-Ungarns, beging Hochverrat, um einen Geliebten halten zu können. „Nicht die Homosexualität an sich macht[e] ihn erpressbar, sondern ihre Ächtung.“ Dass dies gleichzeitig den Tod für Soldaten im Ersten Weltkrieg bedeutete, macht Walz deutlich. Überhaupt sind die meisten schwulen Schurken in einem einflussreichen und teilweise extremen Umfeld zu finden: Nazi Ernst Röhm (1887-1934), der rechte Verführer Michael Kühnen (1956-1991), Putschist Yukio Mishima (1925-1970), Kriegsherr Friedrich der Große (1712-1786), der besessene Alexander der Große (356-323 v. u. Z.), der unheilige Vater Papst Sixtus der IV. (1414-1484) und FBI-Chef J. Edgar Hoover (1895-1972). Hoover sorgte für die gesellschaftliche Ächtung Homosexueller in Amerika, während er selbst ausgelassen mit äußerst attraktiven „Masseuren“ Midnight-Partys feierte, in denen er als Gastgeberin Mary im Mittelpunkt stand.

Drei Kriterien lagen Walz bei der Auswahl der elf Schurken zu Grunde: die Vorstellung nur eines Typus von Schurke, unterschiedliche Epochen und die Nationalität beziehungsweise Herkunft. Es bleibt somit noch einer zu nennen: Heliogabal (204-222). Mit 14 Jahren wurde der Knabe über Nacht Kaiser Roms und damit mächtigster Mann. Seine kurze Regierungszeit wurde durch erstaunliche und konsequent betriebene Exzesse zu einem einzigen Skandal. So spannte er nackte Frauen vor sein Gespann und töte aus Spaß. Walz nennt ihn den schönen („und geilsten“) Tyrann. Merkwürdig nur, dass die Lektüre solcher Gewalttätigkeiten Vergnügen bereitet. Das aber mag am Spannungsbogen liegen, den Walz für nahezu jeden Schurken findet. --Mathias Mahler

Kurzbeschreibung
Sixtus IV., Ernst Röhm und Edgar Hoover - und das war gut so? Der Olymp der schwulen Helden ist gut bevölkert, Michelangelo, Proust und Thomas Mann werden gern als Vorzeigehomosexuelle zitiert. Eric Walz eröffnet mit „Schwule Schurken“ den Hades und beschreibt das Leben von elf Männern, die Kriege geführt, gemordet und erpresst haben. Papst Sixtus IV. hat mit Ablasshandel und Inquisition ein dunkles Kapitel der Kirchengeschichte geschrieben, Alfred Redl war als Verräter im österreichischen Generalstab maßgeblich an der Katastrophe des 1. Weltkriegs beteiligt, Edgar Hoover ließ außer „Kommunisten“ auch Schwule vom FBI verfolgen und tanzte selbst gern im Fummel. Eric Walz erzählt sehr unterhaltsam vom öffentlichen und privaten Leben seiner „Schurken“ - eine aufschlussreiche Ergänzung zum Geschichtsunterricht. Viele historische Ereignisse lassen sich vor dem privaten Hintergrund ihrer Helden besser verstehen. Heiratsdiplomatie, einflussreiche Mätressen und Kindesmord sind Teil des heterosexuellen Musters, das jeder in der Schule lernt. Die homosexuelle Variante dagegen ist weniger bekannt, nicht zuletzt deswegen, weil über die „unglückliche Veranlagung“ der betreffenden Persönlichkeiten diskret geschwiegen wurde. Die Schwulen selbst schmücken „ihre“ Geschichte lieber mit sensiblen Künstlernaturen als mit skrupellosen Politikern und brutalen Mördern. Die Zeit scheint reif für etwas Aufklärungsunterricht. Und das sind die „Schwulen Schurken“: Alexander der Große, Heliogabal, Papst Sixtus IV., Friedrich der Große, Maximilien Robespierre, Alfred Redl, Ernst Röhm, Edgar J. Hoover, Yukio Mishima, Michael Kühnen, Jeffrey Dahmer.

dazu gibt es jetzt in jeder buchhandlung ein buch:
„schwule schurken“
als ich dein posting las, fiel mir doch gleich ein zeitungsartikel ein, den ich darüber gelesen hatte.

tschüß

strubbel

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Du darfst doch die körperliche Ertüchtigung damals nicht mit
den Muskelbubis von heute vergleichen. Damals gehörte das zur
vormilitärischen Ausbildung. Behauptet heute zumindest jeder.

Ist mir schon klar, dass das zur vormilitärischen Ausbildung gehört. Bleibt aber nicht aus, dass sich da Muskeln bilden, oder etwa nicht? Ich habe leider das Werk von Machtan (noch) nicht gelesen, sonst wüsste ich, wie er argumentiert. Ob er in den gleichen Klischees wühlt wie meine Wenigkeit. Denn mehr wollte ich damit nicht bezwecken (Klischees statt Recherche an dieser Stelle), tut mir leid, wenn ich Dich damit vollkommen verwirrt haben sollte…

Gruß sannah

Hi Sandra,

habe gehört (und auch gelesen: Brigitte Hamann „Hitlers Wien“), dass immer wieder Gerüchte hochkamen, Hitler wäre homosexuell gewesen. Aber alle - auch die neuesten hier angeführten - konnten nie wirklich erwiesen werden und werden von wissenschaftlich arbeitenden Historikern auch allesamt als nicht erwiesen abgelehnt.

Viele Grüße
Jana

Liebes „strubbel“,

ich kenne E.Walz nicht, habe aber einige Kennt-
nis in der Kriminalhistorie und -theorie.
Wenn Walz die Fakten so vermischt, wie Du sie
darstellst, dann ist er ein Regenbogen-Kolpor-
teur.

Dahmer, Redl, Röhm, Kühnen haben tatsächlich
nur (!!) Homosexualität gemeinsam.
Ein Serienkiller, ein Labiler Geheimnisträger,
eine Sedlmayer-Irritationsfigur und ein eso-
terischer Uniform-Fetischist sind keine Typen,
die sich durch ihre sexuelle Präferenz aus-
zeichnen. Im Gegenteil.
Nur weil Westerwelle pockennarbig ist, HP Ker-
keling schwabbelbäuchig und A.Warhol ein Toupet
getragen hat, heißt das nicht, daß physische Un-
zulänglichkeit ein Privileg der Homosexuellen sei.

Jeffrey Dahmer ist kein „Schurke“. Und: wenn man
es genau nimmt ist er kein Homosexueller!
Er zielte nicht auf gleichgeschlechtliche Liebe,
sondern auf Zerstörung des Gleichgeschlechtlichen
unter pädophilen Vorzeichen.
Wenn jemand Probleme mit seiner Sexualität hat kann
er schwerlich als Beispiel derselben taugen!?!

„Schurke“ ist ein ironisierender Begriff der eine
Operettenfigur beschreibt. „Schurkig“ ist dabei
allenfalls die Operettenhaftigkeit der Schwulen.
Daß der Homosexuelle interessant wird, wenn er
„heterosexuelle Verhaltensmuster“ (oder was da-
für gehalten wird) bestätigt, weiß der Klatsch-
geschichtler Walz natürlich. Deswegen das nied-
liche „Schurke“.
Kein heterosexueller Vergewaltiger, Kannibale und
Serienkiller würde je Schurke genannt.
An der tragischen Figur Wörner läßt sich eine Mi-
schung aus Dreyfuß und Redl erahnen - …
Röhm und Kühnen waren bekanntermaßen Schwul, was
ihre Aktivitäten in der NS-Bewegung nicht relati-
viert.

3,6 % der Menschheit sind homosexuell. 96,4 % der
Menscheit stellen aber auch statistisch ein mehr
dar, an „Serienkillern, Vergewaltigern, Kannibalen“,
„Nazi-Uniformfetischisten“, „Pockennarbern“, Fett-
backen, Irritationsfiguren…

Ob Hitler ´ne Schwuchtel war ist eine wenig „histo-
rische“ Frage, die nur schwule Nazis interessieren
kann oder Miichel Friedmann, wenn eine Kamera da und
seine Frau abwesend ist…

Du schreibst „Aufklärungsunterricht“ und meinst
Klatsch und Tratsch. AUFKLÄRUNG ist was anderes…

Deinen Klatsch und Tratsch kennt jeder, der die
Autoren kennt.
Und wenn Dich das „homosexuelle“ so irritiert, wie-
so ziehst Du Deine Vergleiche+Schlußfolgerungen nicht
hinsichtlich lebender „Schurken“?? Feigheit kann ich
Dir nicht unterstellen. Aber es scheint leichter zu
sein Tote abzugrasen, als zur eigenen Schwulenaversion
gegenüber einem argumentationsfähigen Schwulen zu ste-
hen.

Du betreibst eine ganz billige „Reclame“ für ein
(scheinbar) unbrauchbares Buch, wenn man mehr wissen
will über Homosexualität und Heterosexualität hinsicht-
lich einer ethischen Wertung.

x-nada

Einer Meinung!
Hey, x-nada,

ich bin einer Meinung mit dir und möchte das vor dem Hintergrund unserer nicht recht zustande gekommenen philosophischen Konversation einmal ausführen.

Dahmer, Redl, Röhm, Kühnen haben tatsächlich
nur (!!) Homosexualität gemeinsam.

Bzw. die Verfehlung derselben.

Ein Serienkiller, ein Labiler Geheimnisträger,
eine Sedlmayer-Irritationsfigur und ein eso-
terischer Uniform-Fetischist sind keine Typen,
die sich durch ihre sexuelle Präferenz aus-
zeichnen. Im Gegenteil.

Genau. Allenfals liesse sich sagen, dass sie immerhin eine Sexualpräferenz als eine persönliche Möglichkeit auszeichnete, die sie dann verfehlt haben, finde ich noch ergänzend im Rahmen meiner pragmatischen Neigung, nach Chancen zu suchen und sei es nach verfehlten. Ich finde nämlich, dass ein konkretes „Böses“ sich am ehesten einer verstandesmäßigen Begleitung der allfälligen emotionalen Abscheu dadurch erschließt, das man herausfindet, was denn da auch immerhin verfehlt wurde.

Ich meine, ein Soziopath, dem es an jedweder intimitätsfähigen Sexualpräferenz als Möglichkeit einer „Gesellung“ überhaupt gebricht, wäre noch wieder ein anderer Fall. (Theoretisch, ob es das praktisch so überhaupt gibt, weis ich gar nicht)

Nur weil Westerwelle pockennarbig ist, HP Ker-
keling schwabbelbäuchig und A.Warhol ein Toupet
getragen hat, heißt das nicht, daß physische Un-
zulänglichkeit ein Privileg der Homosexuellen sei.

Allerdings.

Wenn jemand Probleme mit seiner Sexualität hat kann
er schwerlich als Beispiel derselben taugen!?!

Das, finde ich ist ein sehr wichtiger Punkt. Unter der Bedingung trägheitsbegünstigender Denkgewohnheiten (kategorische „Aburteilungsreflexe“) als welche ich unsere Denkgewohnheiten erlebe, ist die Präzedenzsuche beim „negativen
Beispiel“ leider ungemein verbreitet.

„Schurke“ ist ein ironisierender Begriff der eine
Operettenfigur beschreibt.

Meine erste Freundin hatte eine „dirty-talk-Präferenz“ in dieser Richtung, was mich zwar seinerzeit etwas irritierte, mir aber gefiel. (Ich meine, es irritierte mich, dass mir das gefiel) Später habe ich das näher elaboriert, was mir zu wertvollen Selbsterkenntnissen verhalf, die zu erörtern hier nicht der Ort ist, die aber durchaus auch durch die Erfassung des „ironischen Momentes“ in diesem Spiel eine bessere Chance zur Aufhellung ins Erfreuliche erfuhren.

Ben trovato, die ironisierende Dimension!

Kein heterosexueller Vergewaltiger, Kannibale und
Serienkiller würde je Schurke genannt.
An der tragischen Figur Wörner läßt sich eine Mi-
schung aus Dreyfuß und Redl erahnen - …
Röhm und Kühnen waren bekanntermaßen Schwul, was
ihre Aktivitäten in der NS-Bewegung nicht relati-
viert.

Allenfalls, finde ich, mag es dem einen oder anderen schwulen Neonazi den Ausstieg aus der Szene schmackhafter machen, was nach den öffentlichen Selbstzeugnissen einiger Betreffender auch wohl der Fall war.

Ob Hitler ´ne Schwuchtel war ist eine wenig „histo-
rische“ Frage, die nur schwule Nazis interessieren
kann

Die „Volksgenossinnen“, die ihn anhimmelten, hätten da mal etwas mehr Horizont in ihrer sentimentalen Schwärmerei an den Tag legen sollen. Aber perdu ist perdu. Völlig umsonst geschwärmt und geseufzt hat da der BDM. Gönne ich ihm auch noch im Nachhinein.

oder Miichel Friedmann, wenn eine Kamera da und

seine Frau abwesend ist…

Vorsicht Stereotyp!

Und wenn Dich das „homosexuelle“ so irritiert, wie-
so ziehst Du Deine Vergleiche+Schlußfolgerungen nicht
hinsichtlich lebender „Schurken“?? Feigheit kann ich
Dir nicht unterstellen. Aber es scheint leichter zu
sein Tote abzugrasen, als zur eigenen Schwulenaversion
gegenüber einem argumentationsfähigen Schwulen zu ste-
hen.

Oder besser noch: gegenüber einem freundlichen Lederkerl.

Du betreibst eine ganz billige „Reclame“ für ein
(scheinbar) unbrauchbares Buch, wenn man mehr wissen
will über Homosexualität und Heterosexualität hinsicht-
lich einer ethischen Wertung.

Ich glaube, ethisch ist da auch nichts zu bewerten, Eine Verfehlung ist eine Verfehlung und eine Erfüllung ist Erfüllung.
Das verfehlte und unerfüllte ist immer daneben. Was dann im einzelnen an Falschspielereien dabei herauskommt, entzieht sich wohl dagegen einen verstandesmässigen Nachvollziehbarkeit. Da endet dann selbst meine Zuversicht in den pragmatischen Nutzen von Gutwilligkeit.

Thomas

Völlige Verwirrung? Für wen hälst Du uns?
Kaiser Wilhelm und sein Umkreis wird auch verdächtigt!

Der Unterschied ist nur, dass man Briefe Wilhelms gefunden hat, die klar seine homosexuelle (bisexuelle?) neigung erkennen lassen,
bei Hitler hat man IMHO bisher sowas nicht gefunden

Da sag mal einer…
… ich hätte hier keine Lawine losgetreten. Dabei war das gar nicht meine Absicht…

Hallo Feudelio
Deine Ansichten sind meineserachtens irrig.

Die zentrale Überlegung bei deiner Frage ist:
Was wäre nach 1933 passiert, wenn Hitler nicht an die macht gekommen wäre…

Sicher ist: Stalin war derartig paranoid und von seinem Machterhalt besessen, dass er ein starkes Militär neben sich ohne Not nicht geduldet hätte. In den großen Säuberungen radierte Stalin praktisch die gesamte Armeespitze aus… und nach dem 2 WK legte er die im Krieg gewachsene erfolgreiche Generalität wiederum auf Eis.

Keine guten Voraussetzungen für einen Militärischen Schlag gegen Zentraleuropa.

Gruß
Mike