…hat sich als Historiker immer Gedanken darüber gemacht, wie er dereinst „in die Geschichte eingehen“ wird. Angeblich war es unter Kohl im Kanzleramt Routine, Randnotizen aus Akten mit Tipp-Ex zu entfernen und die Seiten sauber kopiert wieder einzuheften. Nur, damit die Wissenschaftler später keine Details über Entscheidungsfindungen erfahren…
Die jetzt bekanntgewordenen Affairen werden Kohls Ansehen für alle Zeiten beschädigen. Hielt er sich für so clever, oder hatte er einfach den Blick für die Realität verloren?
Hello Carl,
ich glaube, Herr Kohl hat im Laufe der wachsenden Machtfuelle nicht nur seine faehigen Widersacher entfernt - Herren Biedenkopf, Geissler z.B. - sondern alles Mass verloren, sodass er letzlich als Herrscher aller Reusen sich unangreifbar waehnte, die Uebersicht nur i.S. Politik, insbes. EU behielt und dort steuerte, infolge dessen alles andere ganz locker nahm, wie jetzt ebenso.
Der Mensch aendert sich doch nicht so einfach.
Die Historiker haben ja noch jede Menge Zeit, mal sehen was draus wird:
ich glaube nicht , dass SEIN Schaden spaeter so gross sein; die CDU wird schon den prof. Dreh finden, das jeztige Thema 'blendend ’ aussehen zu lassen, ganz sicher.
Bye bye
Tom
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Der Mensch aendert sich doch nicht so
einfach.
Hielt er sich für so clever,oder hatte er einfach den Blick für die
Realität verloren?
Könnten nicht Herr Kohl und einige seiner Paladine geradezu „supermoralisch“ fest überzeugt sein, daß Deutschland nur an ihrem Wesen genesen könnte, vielleicht unter ihrer Führung noch durch die „Union“?? Vor einem solch hehrem Ziel und quasi göttlichem Auftrag müssten doch die unglücklichen „Gaunereien“ als eben erforderliche Mittel zum Zweck und letztlich als peanuts erscheinen. Die selbsternannten „Aufklärer“ aber richteten somit ihre finsteren Machenschaften gegen die Retter der Nation, ja gegen Deutschland.
))
Pfui Deibel, weg mit Ihnen und in den Orkus!
Rüdiger Dierkesmann
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