Devisenbewirschaftung im III. Reich

Hallo,
kann mir jemand sagen wieviel RM jemand umtauschen durfte, der als Tourist ins Ausland fahren wollte.
Gruss
Rainer

Hallo,
kann mir jemand sagen wieviel RM jemand umtauschen durfte, der
als Tourist ins Ausland fahren wollte.
Gruss
Rainer

Hallo Rainer,
ich kann mich nur erinnern: Sommer 1936 zu einem Besuch des schweizer Ufers des Bodensees durfte ich RM 10,- (zehn!) umtauschen.
Gruß
Alexander

*lol
Da waren ja die „ddr“ - Kommunisten noch besser - die haben die Rentner mit immerhin 15 DM ausstatten können *g. Allerdings einmalig, egal wie lange die Reise dauerte.

Natürlich konnte man damals für 10 RM sicher mehr kaufen als 1980 für 15 DM.

Trotzdem : Damals war vielleicht noch nicht die Zeit angebrochen für eine Tourismustätigkeit, wie wir sie heute kennen. Auch die KdF - Aktivitäten können darüber nicht hinwegtäuschen, wobei es sicher für einen normalen Arbeiter, der seine Stadt noch nie verließ, aufregend gewesen wäre, mit seiner Frau einen Ostseeurlaub in Prora zu genießen, das Beiwerk um Fahnenappelle und sonstige propagandistische Maßnahmen hätte man dabei sicher in Kauf genommen.

Was mich schon immer mal interessierte und im Zusammenhang mit der Euro Einführung als Frage im Bekanntenkreis aufkam: Wie und auf welche Weise wurde die Reichsmark im angeschlossenen Österreich eingeführt ( eine Komödie aus dem Jahre 1944 zeigte einen Wiener, der 10.000 RM in der Lotterie gewann und zu dessen Benachrichtigung in seiner Sommerfrische in den ö. Alpen aufgespürt werden musste ).
Im Generalgouvernement und im Protektorat Böhmen und Mähren gab es interessanterweise eigene Währungen, sogar die Juden - Ghettos hatten ein eigenes Münzwesen.

Gruß

HM

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]