bundeslade
Von: , Frage gestellt am Mo, 9. Feb 2004
hallo
weiss jemand wo die bundeslade ist?
habe gehört die wäre in einem museum.
hallo
weiss jemand wo die bundeslade ist?
habe gehört die wäre in einem museum.
Hallo Kevin,
weiss jemand wo die bundeslade ist?
Nein. Zumindest kenne ich keine glaubhafte Geschichte, dass es irgendjemand wuesste.
habe gehört die wäre in einem museum.
Definitiv ist die Antwort hier nein, kein Museum der Welt behauptet dies von sich. Das wuerde man wissen.
viele gruesse, peter
Hallo Kevin,
wie Lego ja bereits angemerkt hat, gibt es keinen konkreten Hinweis auf den Verbleib der echten Bundeslade (außer bei Indiana Jones ;-)).
Das Bild, welches meist in Fernsehdokumentationen gezeigt wird, stammt von einem Nachbau anhand religiöser Texte.
Allerdings lassen die Texte auch nur Vermutungen zu. So sind beispielsweise die beiden Cherubime bei Sam. noch gar nicht erwähnt.
Die Spur der historischen Bundeslade verliert sich übrigens seit der Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier unter Nebukadnezar (6. Jhd. v. Chr.)
Gruß
L.
Hallo !
Bundeslade (hebr. Aron Hab'rith und Aron Haëduth), der heilige Schrein der Israeliten, in dem die zwei Bundestafeln mit den zehn Geboten aufbewahrt wurden. Die B. samt den zu ihr gehörigen Tragstangen war aus Akazienholz angefertigt, 1.76 m lang und 1 m breit und hoch, inwendig und auswendig mit Gold überzogen; der Deckel, eine massiv goldene Platte, auf der zwei Cherubim standen, hieß Kapporeth und galt als Ort der Gegenwart Gottes. Auf ihn sprengte daher der Hohepriester das Blut des Versöhnungsopfers. Der Anblick der B. war jedermann verboten (1. Sam. 6,19; 2. Sam. 6,6 u. 7). Auf dem Zuge wurde sie mit Decken umhüllt. Ihr Standort war das Allerheiligste der Stiftshütte (von Josua bis Samuel in Schilo), später des ersten Tempels. Als Unterpfand der Gegenwart Gottes ward sie einmal mit in den Krieg genommen und von den Philistern erbeutet, aber zurückgegeben. David schuf ihr in Jerusalem eine dauernde Stätte, und Salomo bestimmte das Allerheiligste des von ihm erbauten Tempels zu ihrem Standort. Bei der Zerstörung Jerusalems durch Nebukadnezar (586 v. Chr.) ging auch die B. verloren; sie fehlte daher im zweiten Tempel. Eine jüdische Sage über den Verbleib der B. wird 2. Makk. 2,4ff. erzählt.
[Lexikon: Bundeslade, S. 1 ff.Digitale Bibliothek Band 100: Meyers Großes Konversations-Lexikon, S. 27886 (vgl. Meyer Bd. 3, S. 601 ff.)]
Das erzählt Meyers Lexikon 1905. Da bis jetzt keine neuen Erkenntnisse dazugekommen sind, wird es auch nicht viel Neues geben.
Man vermutete nur mal zwischendurch (oder auch jetzt noch?), dass die Bundeslade einen Kondensator enthält bzw selber einer ist. Denn, wer sie unbefugt öffnet, soll einen gewischt kriegen.
Warten wirs ab, was Hollywood noch alles darüber erzählt. Laut Hollywood suchten ja auch die Nazis danach. Vielleicht wollten sie damit ihre U-Boote antreiben.
Ich würde im neuen Bundestag danach suchen, schließlich war der Reichstag ja mal Mittelpunkt des Deutschen Reiches. Hitler hat sie dann aber wohl in Reichslade umbenannt. Das ist wohl der Grund, warum die Kiste nicht gefunden wird. Falsche Bezeichnung beim Suchen im Internet.
Aber - selbst die orthodoxen Juden sollen ja nur noch ganz vorsichtig daran glauben, dass David wrklich existierte.
Gruß Max
Hallo Max,
Aber - selbst die orthodoxen Juden sollen ja nur noch ganz
vorsichtig daran glauben, dass David wrklich existierte.
hmmm, was ich ganz stark bezweifel :-), was mich interessiert: Wie kommst Du zu diesem Urteil?
viele Gruesse, Peter
hmmm, was ich ganz stark bezweifel :-), was mich interessiert:
Wie kommst Du zu diesem Urteil?
Das ist kein Urteil. Im TV wurde letztes Jahr eine Sendung über die archäologische Forschung in Israel gezeigt. Allein dadurch sind sie schon von der 6000jährigen Erdgeschichte abgekommen. In dieser Sendung wurde auch ein isrealischer Archäologie gezeigt, der Zweifel an der Existenz Davids hat. Und er steht nicht allein.
Gruß max
Hallo Max,
Das ist kein Urteil. Im TV wurde letztes Jahr eine Sendung
über die archäologische Forschung in Israel gezeigt. Allein
dadurch sind sie schon von der 6000jährigen Erdgeschichte
abgekommen.
Wer sind den "sie" :-)
Nichtsdestotrotz glaubt weiterhin die Mehrheit der orthodoxen Juden an ein Erdalter von nur 6000 Jahren bzw. man betrachtet einen Tag der "Schoepfung" nicht als 24 Stunden auf der hiesigen Atomuhr. Moderne orthodoxe Juden werden Urknall und Evolution nicht ablehnen, das ist alles eine Auslegungsfrage.
In dieser Sendung wurde auch ein isrealischer
Archäologie gezeigt, der Zweifel an der Existenz Davids hat.
Und er steht nicht allein.
Mag ja sein, nur werden orthodoxe Juden an der Existenz Davids nicht zweifeln. Vielleicht findest Du einen von hundert, aber nicht mehr. Wissenschaft und israelische Archäologen und liberales Judentum koennen ganz anderer Meinung sein *g*
naja,
viele Gruesse, peter
Hallo, lego,
Wer sind den "sie" :-)
Z. B. Israel Finkelstein, Direktor des Archäologischen Instituts der Universität Tel Aviv
und
Neil Asher Silberman, Mitarbeiter des "Ename Center for Public Archaeology and Heritage Presentation
in ihrem Buch: Keine Posaunen vor Jericho, Die archäologische Wahrheit über die Bibel. ISBN 3-406-49321-1 [Buch anschauen].
Sie bestreiten die Existenz Davids nicht ganz, sondern nur die maßlosen Übertreibungen der Bibel über ihn.
David war allenfalls eine besserer "Dorfkönig", seine Schlachten und Kriege Prügeleien von Schafhirten um die Nutzung von Wasserstellen.
Gruß Fritz
Hallo Fritz,
Wer sind den "sie" :-)
Z. B. Israel Finkelstein, Direktor des Archäologischen
Instituts der Universität Tel Aviv
und
Neil Asher Silberman, Mitarbeiter des "Ename Center for Public
Archaeology and Heritage Presentation
in ihrem Buch: Keine Posaunen vor Jericho, Die archäologische
Wahrheit über die Bibel. ISBN 3-406-49321-1 [Buch anschauen].
welche keine vertreter des orthodoxen judentums sind, aber lassen wir das *g*
Sie bestreiten die Existenz Davids nicht ganz, sondern nur die
maßlosen Übertreibungen der Bibel über ihn.
David war allenfalls eine besserer "Dorfkönig", seine
Schlachten und Kriege Prügeleien von Schafhirten um die
Nutzung von Wasserstellen.
Jetzt verstehe ich auch, warum der Mensch soviel Zeit und Muße hatte, um Lieder und Gebete zu schreiben :-)
viele gruesse, danke fuer die info, peter
Hallo, Kevin,
die abbessinischen/äthiopischen (?) Christen behaupten, die Lade in einer ihrer Kirchen zu haben. Wo genau, erinnere ich nicht.
Der Sohn der Königin von Saba und Salomo habe sie heimlich dahin gebracht.
Wers glaubt!
Es gab eine Dokumentation darüber im TV, vielleicht in der Reihe "Discovery".
Fritz