war Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

Von: , Frage gestellt am So, 7. Nov 2004

War Churchill der Kriegstreiber des 2.WK?

so könnte man den Bericht des englischen Historikers Martin Allen interpretieren.

in dem Bricht "Die Friedensfalle" (Link:NTV.-.Die.Friedensfalle.Unglaublichkeiten.wmv ) bei NTV hörte man:

Lange vor der deutschen Invasion in die Sowjetunion machte Hitler England (Churchill) folgendes Friedensangebot:

(überbracht vom päpstlichen Nunzio (Botschafter) in Spanien an den dort sich aufhaltenden englischen Botschafter)

14. November 1940 (!)

1. sofortiger Rückzug der deutschen Besatzungstruppen aus Frankreich Belgien, Holland, Dänemark und Norwegen

2. Wiedergutmachung der entstandenen Schäden

3. Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates

4. allgemeine Abrüstung

5. Vernichtung der Angriffswaffen

Beim britischen Stab sorgte das Friedensangebot für helle Aufregung, doch Churchill dem man ja bereits vor 1939 gewisse deutschfeindliche "Absichten" bislang unbewiesen unterstellte, hatte andere Pläne.

Churchill stellte eine Falle in die die deutsche NS Führung tappen sollte.
Dieser Plan rief bei den britischen Kabinettskollegen teilweise heftige Entrüstung vor.

Die SO 1 (innerhalb des Geheimdienstes "Special Operation 1")
stellt eine Friedensfalle auf, um Zeit zu gewinnen. Mit Scheinverhandlungen suggeriert man Hitlerdeutschland, daß es innerhalb des Kabinetts und der Regierung angeblich eine große Zahl Politiker gäbe, die großes Interesse an der Umsetzung des von Deutschland vorgeschlagenen Friedensvertrages hätten, jedoch muß und möchte man dazu Churchill stürzen!, und sodann kann man mit Deutschland Frieden schließen. Auch das englische Königshaus stände hinter diesem Plan.

Man nutzte diese Verhandlungen um Hitler glauben zu lassen, (weil Churchill bald abgesetzt werde), er hätte freie Hand gg. die Sowjetunion, mit der es bislang keine Ausseinandersetzung gibt, der Nichtangriffspakt zwischen Hitler und Stalin bestand.

Hitlerdeutschland als Speerspitze gegen den Bolschewismus einzusetzen, war ja eine mit der ersten Finanzierung der Hitlerbarden (u.a. Thyssen, Prescott Bush, Du Pont, Rockefellers Standard Oil, General Motors) Q: (http://wealth4freedom.com/Elkhorn.html) in Zusammenhang stehende Absicht die ja grundsätzlich nicht erledigt war.

Hugh Dalton, Kriegsminister und Chef des Geheimdienstes musste durch die dabei entstandene kontroverse Auseinendersetzung seinen Hut nehmen, da Churchills ihn als scharfen Kritiker seiner Politik nicht mehr dulden wollte!

Am 28.02.1941 schreibt er daß dieser (hinterhältige kriegstreiberische) Plan Winston Churchills mit seinem Gewissen unvereinbar sei.
Detail, zwar nahm er an, daß es im Kriegfall auch zum "Knochenkegeln" gegen die Hunnen kommen könnte, sehe es aber als moralisch verwerflich an, diesen durch Churchill vorgeschlagenen Weg wirklich zu beschreiten, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen.

(Anm. TG.: Letztendlich legt man sich Hitlerdeutschland zu diesem Zeitpunkt schon zurecht um ihm zu gegebenem Zeitpunkt (Dresden 1945) den Gar auszumachen, die Vernichtung Deutschlands wurde, so die Möglichkeiten je bestünden, zu diesem Zeitpunkt, während Deutschland ein Friedensangebot unterbreitet (s.o.) festgeschrieben!)

Der einzige Zweck dieser Hinhaltetaktik bestand darin, die Sowjetunion mit in den Krieg hineinzuziehen, und Hugh Dalton wusste, dass dies viele, viele Menschenleben kosten würde und verweigerte sich heldenhaft uneigennützig!

Der Staatssekretär des britischen Außenministerium Lord Robert Wensitat (Schreibweise?) hielt die wahren Gründe der Verhandlung in einer Notitz an den britischen Aussenminister wie folgt fest:

Der Feind ist das Deutsche Reich und nicht etwa der Nazismus!
Und diejenigen die das nicht begriffen haben, haben überhaupt nichts kapiert! Wir haben genug von Friedensangeboten vom Männern wie Dahlerus, Goerdeler, Weissauer und Konsorten.

Dieses Dokument, bezeichnet Martin Allen als durchaus "entlarvend" .
Denn sie besagt deutlich, daß die Bedrohung der britisch dominierten Weltordnung, nicht durch den Nazismus, sondern durch Deutschland und der Deutschen Reichsidee ausgeht!

----inne halten-----

----weiterlesen-----

Hier wird eindeutig belegt, daß hochrangige britische Politiker ganz andere Ziele mit dem Krieg verbinden, als die Menschen, die dessen Lasten zu tragen haben, setzt Martin Allen fort.

Auch der neue Außenminister Englands Anthony Eaden (?), folgt den Ausführungen seines Staatssekretärs.
Verhandlungen mit Deutschland, die das Friedensangebot ernst nehmen und hätten umsetzen können (s.o.) finden nicht statt!

Jedoch Strippenzieher der gesamten Hinhaltetaktik gg. Deutschland war Sir Winston Churchill!

Anm.:
Punkt 3 Des Friedensplans war die Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates. Punkt 1 der Rückzug aus Norwegen!

Über welche Wege hätte die Sowjetunion ohne den polnischen Korridor angegriffen werden können?
Ostpreußen? Ostsee? 80 km Slowakische Grenze?

Churchill hatte die Chance, den Krieg im Westen zu beenden, er tat es nicht!
Deutschland besetzte Frankreich im Handstreich und bot postwendend an, es wieder zu verlassen, incl. Wiedergutmachung der Schäden, und man lehnt ab?

Martin Allen erregte zuletzt Aufsehen mit seinem neuesten Buch, in dem er auf die engen Verbindungen zwischen dem britischen Königshaus und der NS Führung aufdeckte!

Im Public Record Office, dem englischen Staatsarchiv, liegen in bis zu 7 Stockwerken unterirdisch atombombensicher bis auf den heutigen Tag, relevante Akten zur Thematik, die jedoch unter "Rudolph Hess" abgelegt sind auf Beschluss der britischen Regierung bis 2017 unter Verschluss. Die Akten dürfen bis dahin nicht geöffnet werden!

Warum wohl!

Mich beschleicht das Gefühl, daß an der Geschichte irgendwas nicht stimmt!
Aber was!

Gruß Torsten

49 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Re: dazu fällt mir noch ein...

    Der einzige Zweck dieser Hinhaltetaktik bestand darin, die Sowjetunion mit in den Krieg hineinzuziehen
    ...wenn dies das ziel der angeblichen churchillschen " friedenfalle " gewesen wäre, hätte es nicht viel mehr sinn gemacht sich mit deutschland zu verbünden? der spätere angriff auf die SU war ja wohl, trotz nichtangriffpaktes, für kaum jemanden eine große überraschung ( außer vielleicht für stalin )!

    das ist doch wirklich alles hahnebüchener unsinn, mit verlaub...

    gruß,
    susanne

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      versuchen wir doch mal einfach zu denken

      und das bringt doch etwas auf den Punkt.

      Vertrag von Versailles. Deutschland fühlt sich "übervorteilt" also als einziger die Zeche zahlend.

      Die Recherchen zu den Ursachen des 1. Weltkrieges lassen heute erkennen, daß die deutsche Meinung zu Versailles wohl doch ein weinig objektiver war, als es uns die Geschichtsschreibung bis dato glauben machen wollte.

      Also das Entsetzen ob dem Umgang mit Deutschland durch seine Nachbarn, bekommt duch die heutige "Zurechtrückung" ein menschliches Antlitz.

      Hitler nimmt diese Schmach am deutschen Volk auf und instrumentalisiert es für das was er glaubt, was alle wollen.

      Unter seiner Feder verschwinden 6 + x Mio Arbeitslose in Deutschland. Es herrscht (logisch kriegsvorbereitungsbedingt) Vollbeschäftigung.

      Er verspricht den Menschen, die Schmach von Versailles wettzumachen.

      Er überrennt euphorisch halb Westeuropa, (Krieg war auch zu der Zeit noch per Definition die Fortsetzung der Politik "mit anderen Mitteln" und lenkt in diesem Moment ein, bietet Wiedergutmachung an will sich vollständig zurückziehen, und bekommt einen Korb?

      KZ und jüdische Opfer wie sie uns bekannt sind, gab es zu diesem Zeitpunkt nicht oder nur marginal, die zahlenmäßig immensen unnötigen Menschenopfer waren bis zu diesem Tag noch nicht zu verzeichnen!

      Und Churchill sagt: Nein diese Art von Vertrag, diese Art von Politik, will ich mit den Deutschen nicht.
      Ich wiederhole: Der Feind ist nicht der Nationalismus sondern die Idee des deutschen Reiches?
      Was meint er damit?
      England ist zu diesem Zeitpunkt die größte Kolonialmacht der Welt!
      Wer hatte denn, sofern die Karten neu gemischt und auszugeben wären, mehr zu verlieren? Deutschland war seine läppischen 4,5 Kolonien schon 1918 los geworden!
      Churchill wollte keine Wiedergutmachung, un der wollte daß Deutschland sich in Russlang aufreibt! Er wollte das deutsche Reich durch Krieg in die Knie zwingen, da nur so den ewigen Ansprüche auf wertmäßige Gleichstellungen zu den nach Einwohnerzahl gleichwertigen Nationen, ein für allemal der Reigel vorgeschoben werden konnte.

      Deutschland hatte es versäumt, sich rechtzeitig um Kolonieen zu bemühen. Die Besitzstandswahrung der Frühstarter (z.B.England Frankreich Holland Portugal) schürten einen jahrzentelang schwelenden Interessenskonflikt.
      (Funktion der Kolonieen u.a. Milderung der wirtschaftlichen und sozialen Probleme in den "Mutterländern" - was Deutschland im "Wettlauf um Ressourcen" Jahrzehntelang benachteiligte)
      Deutschland war Churchill wohl trotzdem einfach eine zu große Wirtschaftsmacht aber vor allem Anspruchsteller vor seiner Haustür geworden, und ein Friedensvertrag, schützt ja noch lange nicht vor einem Wirtschaftskrieg!?
      Wenn Churchill vor der Deutschen Reichs-Idee Angst hatte, dann ist das für mich eine noch nicht beantwortete Frage. Welche war denn das?
      Ich weiss es wirklich nicht, bitte um Aufklärung!
      Gruß Torsten
      PS:
      Und warum erlässt England den Befehl, Akten die darüber Auskunft geben könnten bis 2017 verschlossen zu halten?
      Wer eine reine Weste hat, wer nichts zu verbergen hat, erlässt nicht solche Befehle!

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        ??

        Äh?
        Ich neige ja selber öfter mal dazu, voreilig Mails loszuschicken, aber durch Dein Mail steig ich nicht so recht durch... Vertrag von Versailles. Deutschland fühlt sich "übervorteilt"
        also als einziger die Zeche zahlend.
        Soweit stimm ich zu. Die Recherchen zu den Ursachen des 1. Weltkrieges lassen heute
        erkennen, daß die deutsche Meinung zu Versailles wohl doch ein
        weinig objektiver war, als es uns die Geschichtsschreibung bis
        dato glauben machen wollte.
        Du meinst wohl 2.Weltkrieg?!? Also das Entsetzen ob dem Umgang mit Deutschland durch seine
        Nachbarn, bekommt duch die heutige "Zurechtrückung" ein
        menschliches Antlitz.
        Nicht verstanden. Hitler nimmt diese Schmach am deutschen Volk auf und
        instrumentalisiert es für das was er glaubt, was alle wollen.
        (...)
        Er überrennt euphorisch halb Westeuropa, (Krieg war auch zu
        der Zeit noch per Definition die Fortsetzung der Politik "mit
        anderen Mitteln" und lenkt in diesem Moment ein, bietet
        Wiedergutmachung an will sich vollständig zurückziehen, und
        bekommt einen Korb?
        Naja, wie du selbst ausgeführt hast, wieso sollte man jemandem, der gerade "euphorisch halb Westeuropa überrannt" hat, glauben, dass er jetzt plötzlich Frieden haben will?!? (...)
        Und Churchill sagt: Nein diese Art von Vertrag, diese Art von
        Politik, will ich mit den Deutschen nicht.
        Ich wiederhole: Der Feind ist nicht der Nationalismus sondern
        die Idee des deutschen Reiches?
        Wann sagt Churchill das? Churchill (der als Rassist zumindest am Anfang dem Faschismus wohlwollend gegenüber gestanden hat) hat immer vor dem Nationalsozialismus gewarnt, nicht vor dem Deutschen Reich, geschwiege denn vor der "Idee des D.R." (was´n das??). Auch wenn er aufgrund seiner Erfahrungen und historischen Vorbildung immer mit einer Mischung aus Respekt und Vorsicht auf die Machenschaften der Deutschen schaute...die dennoch nicht zu vergleichen waren mit den unvergleichlichen Engländern - in den Augen Churchills...
        Aber Churchill war klar, dass Hitler, selbst wenn der Frieden 1941 zustande gekommen wäre, sich nicht mit dem Erreichten zufrieden gegeben hätte, sondern früher oder später doch noch auf England losgegangen wäre. Wie auch Napoleon, konnte sich Hitler ein unabhängiges, gegnerisches England vor der Küste des von ihm eroberten Europa nicht leisten können. Deswegen ging Churchill - wieder eine Analogie zur napoleonischen Zeit - ein (wiederum recht zynisches) Bündnis mit Stalin ein. England ist zu diesem Zeitpunkt die größte Kolonialmacht der
        Welt! (...)
        Deutschland war Churchill wohl trotzdem einfach eine zu große Wirtschaftsmacht aber vor allem Anspruchsteller vor seiner Haustür geworden, und ein Friedensvertrag, schützt ja noch lange nicht vor einem Wirtschaftskrieg!?
        Wenn Churchill vor der Deutschen Reichs-Idee Angst hatte, dann
        ist das für mich eine noch nicht beantwortete Frage.
        WELCHE Frage?!? Und was haben bitteschön die Kolonien damit zu tun? Wie du selber sagtest, Deutschland hatte zu dieser Zeit lange keine Kolonien mehr!! Ausserdem war Churchill damals schon klar, dass die USA England an politischem Gewicht lange überholt hatten...und die Kolonien nciht mehr ewig zu halten sein würden. PS:Und warum erlässt England den Befehl, Akten die darüber
        Auskunft geben könnten bis 2017 verschlossen zu halten?
        Wer eine reine Weste hat, wer nichts zu verbergen hat, erlässt
        nicht solche Befehle!
        Nonsens. Dann hat kein Staat auf der Welt eine reine Weste. Ums klar zu stellen: Dieses Argument zieht ÜBERHAUPT NICHT!! Es ist allgemeiner Usus, Akten eine Zeitlang verschlossen zu halten, meist solange bis sie historisch geworden sind, d.h. ohne Auswirkungen auf die Tagespolitik. (siehe Kennedy-Akten, siehe Kohl-Akten: Das Stasi-Unterlagen-Gesetz besagt, dass die Dokumente über Personen der Zeitgeschichte nicht weitergegeben werden dürfen, wenn diese "Betroffene" oder "Dritte" sind.)

        VG
        Christian

        • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
          s.u. (spekulative Annahme)

          vgl. hier
          http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarticl...



          Die Recherchen zu den Ursachen des 1. Weltkrieges lassen heute
          erkennen, daß die deutsche Meinung zu Versailles wohl doch ein
          weinig objektiver war, als es uns die Geschichtsschreibung bis
          dato glauben machen wollte.
          Du meinst wohl 2.Weltkrieg?!?
          nein 1. weil in (vor) ihm auch die Ursache des 2. steckt! Also das Entsetzen ob dem Umgang mit Deutschland durch seine
          Nachbarn, bekommt duch die heutige "Zurechtrückung" ein
          menschliches Antlitz.
          Nicht verstanden.
          D. wird nach verlorenem Krieg 1918 durch Gewinner 20 Jahre lang arrogant behandelt, (Hyperinflation etc.pp) was JEDER deutsche persönlich spürt auch wenn er kein pol. Interesse besitzt.

          Die Gegenreaktion wird landläufig als Nationalsozialismus bezeichnet, doch ist es (die neueste WK1 Ursachenauflegung) eine teilweise moralisch vertretbare Reaktion, will man doch wieder als Gleichberechtigter unter Gleichen leben. (vgl. zu heute ständiger Sitz im Weltsicherheitsrat - warum wird dies Deutschland ewig vorenthalten!?) Naja, wie du selbst ausgeführt hast, wieso sollte man
          jemandem, der gerade "euphorisch halb Westeuropa überrannt"
          hat, glauben, dass er jetzt plötzlich Frieden haben will?!?

          sieher spekulativen Gedanken im obigen Link.

          In der Wirtschaft bei den täglichen Verhandlungen ist es nichts anderes. Es ist ein geben und nehmen, wenn Du was nehmen willst (Sicherheit / Ruhe durch Weltkolonialist Nr. 1) mußt du auch was geben, aber was soll das nach jahrelanger WK1 Plünderung (wobei die Frage der Rechtmäßigkeit ja noch zu stellen ist) denn sein?

          Afrikanische Sklaven verkaufen (Kolonien) hatte er ja nicht mehr...also... (...)
          Und Churchill sagt: Nein diese Art von Vertrag, diese Art von
          Politik, will ich mit den Deutschen nicht.
          Ich wiederhole: Der Feind ist nicht der Nationalismus sondern
          die Idee des deutschen Reiches?
          Wann sagt Churchill das?
          ist Bestandteil im Film (Ausgangsposting) schriftlicher Vermerk des Staatssekretärs, also belegbar!!!
          ich zitiere:"...und wer das nicht verstanden hat, hat überhaupt nichts verstanden"
          Demzufolge heute 99% der Weltbevölkerung!


          !? Wenn Churchill vor der Deutschen Reichs-Idee Angst hatte, dann
          ist das für mich eine noch nicht beantwortete Frage.
          WELCHE Frage?!? Und was haben bitteschön die Kolonien damit zu
          tun? Wie du selber sagtest, Deutschland hatte zu dieser Zeit
          lange keine Kolonien mehr!!
          Ja Christian, genau das ist der Punkt, da sie (Dt.) keine haben müssen sie sich was organisieren, um die die Waagschale zu werfen!

          zu Frage: Was ist die "Deutsche Reichs Idee" vor der Churchill so sehr Angst, mehr Angst als vor dem Nationalsozialismus hat!
          (so beschrieben im Protokoll, wovon Teile, offensichtlich eben nicht alle, heute noch unter Verschluß liegen) PS:Und warum erlässt England den Befehl, Akten die darüber
          Auskunft geben könnten bis 2017 verschlossen zu halten?
          Wer eine reine Weste hat, wer nichts zu verbergen hat, erlässt
          nicht solche Befehle!
          Nonsens. Dann hat kein Staat auf der Welt eine reine Weste.
          Aha, weil die anderen keine haben brauchen wir auch keine?
          Warum sollten WIR besser sein als andere? Ums klar zu stellen: Dieses Argument zieht ÜBERHAUPT NICHT!!
          Es ist allgemeiner Usus, Akten eine Zeitlang verschlossen zu
          halten, meist solange bis sie historisch geworden sind, d.h.
          ohne Auswirkungen auf die Tagespolitik. (siehe Kennedy-Akten,
          siehe Kohl-Akten: Das Stasi-Unterlagen-Gesetz besagt, dass die
          Dokumente über Personen der Zeitgeschichte nicht weitergegeben
          werden dürfen, wenn diese "Betroffene" oder "Dritte" sind.)

          Und das ist gut?
          Kohls Schweigen zu den Sponsoren (Spender) die entscheidende Nationalpolitische Ergebnisse zeitigten?
          Das ist gut?
          Das ist genauso unfair dem Volk gegenüber. Wie will es denn seine "Vertreter" aus den Parteien wählen wenn die Parteien, wenns ums EIngemachte geht (CDU FDP) den Mantel des Schweigens aus Deiner Sicht sogar legitim ausbreiten können?

          Es gehört auf den Tisch. ALles das von England UND das von Deutschland und aller anderen, die mutmaßlich Dreck am Stecken haben! VG
          Christian
          dto Torsten

          • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
            Re:

            Hallo Torsten! Die Gegenreaktion wird landläufig als Nationalsozialismus
            bezeichnet, doch ist es (die neueste WK1 Ursachenauflegung)
            eine teilweise moralisch vertretbare Reaktion, will man doch
            wieder als Gleichberechtigter unter Gleichen leben. (vgl. zu
            heute ständiger Sitz im Weltsicherheitsrat - warum wird dies
            Deutschland ewig vorenthalten!?)
            Weil Deutschland im internationalen Geschäft zu unwichtig ist. Sinnvoller wäre ein städniger Sitz für die EU - doch das führt weg vom Thema, wäre vielleicht einen eigenen Threat wert...

            Zum Thema Gegenreaktion: Nicht, dass ich nicht verstehen könnte (verstehen, nicht billigen!! Nur um Mißverständnissen vorzubeugen...), warum damals den Nazis so viel Erfolg beschieden war. Zu bedenken gebe ich hier nur eins: Dem Nationalsozialismus gleichsam eine nachträgliche Legitimierung zu geben mit dem Argument, er sei nur "DIE Gegenreaktion" auf Versailles gewesen, halte ich für gefährlich, weil mißbräuchlich. Er steht in der Tradition des Denkens der Kaiserzeit und gab den von der Demokratie emotional überfahrenen Deutschen den ersehnten "starken Mann", aber z.B. auch die Entwicklung, die der Kommunismus in den 20er Jahren in D gemacht hat, ist so eine Gegenreaktion. Vermerk des Staatssekretärs, also belegbar!!!
            ich zitiere:"...und wer das nicht verstanden hat, hat
            überhaupt nichts verstanden"
            Zitate sind so eine Sache. Bin ja selber Journalist und weiss, wie man mit Zitaten umgehen kann. Z.B.s.o. Damit ist die IDEE des Deutschen Reiches gemeint, aber im Churchill´schen Sinn: Der meint damit das kaiserzeitliche, wilhelminische Deutsche Reich, das er ja im WK I genügend kennen gelernt hatte! Also die ganze Sache mit Kolonien und Platz an der Sonne etc.p.p. Ja Christian, genau das ist der Punkt, da sie (Dt.) keine
            haben müssen sie sich was organisieren, um die die Waagschale
            zu werfen!
            Dazu brauchte Hitler aber keine Kolonien. Er hatte gar kein Interesse an eigenen Kolonien. Er hatte doch seinen "Lebensraum im Osten"! Das einzige koloniale Interesse, das Hitler hatte, könnte vielleicht darin gelegen sein, dass er den Franzosen ihre Kolonien hätte zurückgeben können, um sie über die Besetzung hinwegzutrösten, in der zukunft, wenn der Krieg vorbei gewesen wäre und Hitler in seinem zusammeneroberten Riesenreich für Stabilität hätte sorgen müssen.



            Und warum erlässt England den Befehl, Akten die darüber
            Auskunft geben könnten bis 2017 verschlossen zu halten?
            Wer eine reine Weste hat, wer nichts zu verbergen hat, erlässt
            nicht solche Befehle!
            Nonsens. Dann hat kein Staat auf der Welt eine reine Weste.
            Aha, weil die anderen keine haben brauchen wir auch keine?
            Warum sollten WIR besser sein als andere? Ums klar zu stellen: Dieses Argument zieht ÜBERHAUPT NICHT!!
            Es ist allgemeiner Usus, Akten eine Zeitlang verschlossen zu
            halten, meist solange bis sie historisch geworden sind, d.h.
            ohne Auswirkungen auf die Tagespolitik. (siehe Kennedy-Akten,
            siehe Kohl-Akten: Das Stasi-Unterlagen-Gesetz besagt, dass die
            Dokumente über Personen der Zeitgeschichte nicht weitergegeben
            werden dürfen, wenn diese "Betroffene" oder "Dritte" sind.)

            Und das ist gut?
            Kohls Schweigen zu den Sponsoren (Spender) die entscheidende
            Nationalpolitische Ergebnisse zeitigten?
            Das ist gut?
            Das ist genauso unfair dem Volk gegenüber. Wie will es denn
            seine "Vertreter" aus den Parteien wählen wenn die Parteien,
            wenns ums EIngemachte geht (CDU FDP) den Mantel des Schweigens
            aus Deiner Sicht sogar legitim ausbreiten können?
            Wer sagt denn, dass ich es für gut halte?? Ich sage nur, es ist allgemein so üblich, aus Sicht der grossen Politik auch durchaus nachvollziehbar, und deshalb kann man es einem Staat nicht vorwerfen (! -> den Politikern vielleicht, aber nicht "dem Staat") - die alte Geschichte: Wo Licht ist, ist auch Schatten. In den aKten sind auch Sachen versteckt, die dem potentiellen oder tatsächlichen Gegner Zündstoff liefern würden, obwohl sie nie illegal waren. Wer wollte es einem Politiker vorwerfen, diese Dinge einem Gegner nicht unbedingt auf dem Silbertablett zu servieren?!?
            Diese Praxis hat den Nachteil, dass Historiker sich erst nach einer gewissen Zeit Gewißheit über verschiedene interne Vorgänge verschaffen können, gewährt aber auch den Handelnden die Sicherheit, das zu tun, was die Welt am Laufen hält: Zu Regieren. Uns Nichtregierenden bleibt es dann überlassen (zumindest in Demokratien), zu entscheiden, ob´s gut oder schlecht war und diejenigen Welchen dann abzuwählen oder in ihrem Amt zu bestätigen. Es gehört auf den Tisch. ALles das von England UND das von
            Deutschland und aller anderen, die mutmaßlich Dreck am Stecken
            haben!
            Das ist Aufgabe der Medien. Leider mißbrauchen einige Kollegen dieses "Mandat" so wie Mr.Allen und verbreiten Mist. Was der nämlich in seinem Film ausbreitet, ist genau so ein unsägliches Gebräu aus Tatsachen und Spekulationen, wie es jener Mr.Goldhagen verbreitet hat, der heute auch wieder in seiner Versenkung verschwunden ist, wo er hingehört...

            VG
            Christian

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              kurz

              Dazu brauchte Hitler aber keine Kolonien. Er hatte gar kein
              Interesse an eigenen Kolonien.
              Eben! deshalb Frankreich Polen etc. als Faustpfand, weils eben keine Kolonien mehr gab! Jetzt hast Du´s aber, oder!?
              Gruß Torsten

            • Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
              Re: kurz

              Tut mir leid: Nö!
              Du sagtest ein paar Mails vorher: wenn Du was nehmen willst (Sicherheit / Ruhe durch
              Weltkolonialist Nr. 1) mußt du auch was geben
              Wie ich schon sagte: Das konnten allenfalls die französischen Kolonien sein. Soweit stimmen wir noch überein. Aber Frankreich selbst? Darauf konnte Hitler nie und nimmer verzichten. Schon allein wegen der Häfen. Und POLEN?!? Mit Polen hatte Hitler ganz andere Pläne... (s."Mein Kampf").
              Und abgesehen davon: So geblendet durch die eigenen Erfolge war Hitler nun auch wieder nicht, dass er übersehen hätte, dass er gerade alle Hände voll damit zu tun hatte, Europa unter Kontrolle zu bringen. Sich auch nochum Kolonien zu kümmern, hätte die deutschen Kräfte nun wirklich überspannt. Erst mal Rußland bis zum Ural, später dann noch den Rest, und dann musste ja erst mal noch im Atlantik der Nachschub für England durch die USA unterbunden werden, die USA davon abgeschreckt werden, in den Krieg einzugreifen, die Italiener bauten auch dauernd Mist, den die Deutschen ausbaden mussten (z.B.Jugoslawien, Nordafrika) und, ach ja, England musste ja auchnoch erst niedergerungen werden.

              In Kürze: Viel zu tun. Keine Zeit für Kolonien!

              Der einzige Grund, den ich mir vorstellen kann, warum das Thema "Kolonien" für Churchill ein Grund gewesen sein könnten, den Krieg voranzutreiben und Hitler sich am Bündnispartner Stalin (damals noch potentiell, wenig später tatsächlich) aufreiben zu lassen, war die uralte Furcht der Briten, von ihren Kolonien, v.a. Indien, abgeschnitten zu werden. Dafür bestand aber 1941 keinerlei Grund: Die Seewege um Afrika und im Südatlantik waren in britischer Hand, die Kolonien Frankreichs auch, die einzige Gefahr war Rommel in Afrika.
              Aber NICHT, dass Hitler Kolonien erwerben wollte!

              VG
              Christian [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 5 Tagen 0 hilfreich
              ich geb´s auf

              ich habe nirgends geschrieben, daß Hitler Kolonien gebraucht hat, vergiss das Wort Du konstruierst das was drumherum was völlig vom Thema ablenkt ersetze das Wort in Deinem Kopf mit Faustpfand! (was Kolonien hätten sein können wenns welche gegeben hätte)
              mein Part endet hier!

              Gruß Torsten

            • Antwort von nach 6 Tagen 0 hilfreich
              grad recherchiert


              Dazu brauchte Hitler aber keine Kolonien. Er hatte gar kein
              Interesse an eigenen Kolonien.
              " England könne aus seinem Kolonialbesitz in folge des Widerstandes der Dominien keine Abtretung an uns vornehmen. Nach dem der Übergang Abessiniens in italienischen Besitz eingetretenen Prestigeverlust Englands sei mit einer Rückgabe Ostafrikas nicht zu rechnen. Das Entgegenkommen Englands werde sich bestenfalls in dem Anheimstellen äußern, unsere kolonialen Wünsche durch Wegnahme solcher Kolonien zu befriedigen, die sich z.Z. in nicht englischem Besitz befänden - z.B. Angola -. In der gleichen Linie werden sich das französische Entgegenkommen bewegen. Eine ernsthafte Diskussion wegen der Rückgabe von Kolonien an uns käme nur zu einem Zeitpunkt in Betracht, in dem England sich in einer Notlage befände und das deutsche Reich stark und gerüstet sei. "

              Auszug aus dem Hoßbach Protokoll vom 5.11.1937 welches ich mir grad genehmigte.

              Vorweg noch:
              - 1923 Hyperinflation Armut Hunger.
              - Lösung der Verhinderung einer Wiederholung einer derart nationalen Katastrophe sei wirtschaftliche Unabhängigkeit des Landes (Autarkie)

              "...Auf dem Gebiet der Rohstoffe nur bedingte, nicht aber totale Autarkie.
              1. Soweit Kohle zur Gewinnung von Rohprodukten in Betracht komme, sei Autarkie durchführbar.
              2. Schon auf dem Gebiet der Erze Lage viel schwieriger. Eisenbedarf - Selbstdeckung möglich und Leichtmetall, bei anderen Rohstoffen - Kupfer, Zinn dagegen nicht.
              3. Faserstoffe - Selbstdeckung, soweit Holzvorkommen reicht. Eine Dauerlösung nicht möglich.
              4. Ernährungsfette möglich. ..."

              jetzt der springende Punkt:



              "...Auf dem Gebiet der Lebensmittel sei die Frage der Autarkie mit einem glatten "nein" zu beantworten.
              Mit der allgemeinen Steigerung des Lebensstandards sei gegenüber den Zeiten vor 30-40 Jahren eine Steigerung des Bedarfs und ein gesteigerter Eigenkonsum auch der Produzenten, der Bauern, Hand in Hand gegangen. Die Erlöse der landwirtschaftlichen Produktionssteigerung seien in die Deckung der Bedarfssteigerung übergegangen, stellten daher keine absoluten Erzeugungssteigerung dar. Eine weitere Steigerung der Produktion unter Anspannung des Bodens, der infolge der Kunstdüngung bereits Ermüdungserscheinungen aufweise, sei kaum noch möglich und daher sicher, dass selbst bei höchster Produktionssteigerung eine Beteiligung am Weltmarkt nicht zu umgehen sei..."

              Die weltwirtschaftlich unabhängige Existenz, die Eigenversorgung mit Lebensmittel, war nach diesem Protokoll nicht möglich. (stand das so in Hans Grimms Buch "Volk ohne Raum?)
              Zwar kann man dies und weiteres im dem Attribut Nationalsozialistische Propagandaliteratur betiteln, jedoch auch heute gehören wir zu den größten weltweiten Lebensmittelimporteuren, also die Eigenversorgung mit der auf deutschem Boden lebenden Menschen aus den auf deutschem Boden produzierten landwirtschaftlichen Produkten kann ich auch heute nicht erkennen!
              Oder importieren wir nur nichtlebensnotwendige Luxuslebensmittel?
              Es wäre mal interessant, dies nachlesen zu können!
              Das Problem der Ernährung, scheint mir, kann also nicht völlig an den Haaren herbeigezogen gewesen sein!
              Bin über Infos gespannt!
              Gruß Torsten



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