4 Fragen Endzeit 2WK

Von: , Frage gestellt am Fr, 26. Nov 2004

Ich suche folgende vier Informationen :

1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller Stolz. das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische Soldateneinheiten, bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in Nacht- und Nebel-Aktionen über die Grenze nach Deutschland sind (ich glaube vom österreichen Stationierungsort) hier bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte, heimlich (unter Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und dann in Mooren und Flüßen "entsorgt" haben.

(Unter anderem erzählte er auch, das der israelische Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber berichtet wird.)

Wo kann man da Infos einziehen?

2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier, Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die Einheimischen nicht geholfen hätten.

Wer weiß was darüber?

3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich wären .... ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen Worten, ein "Windei" gewesen.

Wo kann man da eine neutrale Beurteilung über die Lage erfahren?

4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich sofort als "2te Macht im Lager" ein Horror-Regime zwischen Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung eine eigene "Hauspolizei" eingerichtet, mit Folter und Mord.

Gibt es auch darüber irgendwo eine neutrale Berichterstattung?

16 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden 1 hilfreich
    Re: 4 Fragen Endzeit 2WK

    Ich suche folgende vier Informationen :

    Hallo,

    Deine ersten beiden Fragen kann ich nicht wirklich beantworten. Aber Frage 3 und 4 bin ich mal auf meine Art angegangen: 3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
    Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
    Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
    der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
    wären .... ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
    Worten, ein "Windei" gewesen.
    Wo kann man da eine neutrale Beurteilung über die Lage
    erfahren?
    Dass Frankreich zweigeteilt war, lässt sich ja schon allein daraus schließen, dass es die Vichy-Zone gab. Und natürlich muss es da also auch Unterstützer gegeben habe. Gleichzeitig war die "Résistance" ja nun wirklich nicht zwangsläufig eine kommunistische Organisation.

    Es ist zu unterscheiden, ob da wirklich "Unterstützer des NS-Regimes" am Werke waren, oder ob das Gros der Bürger im französischen Mutterland dem dramatischen Appell De Gaulle's aus pragmatischen Gründen nicht Folge leisten wollte, den Krieg nicht als beendet anzusehen und weiterzukämpfen. Man muss sehen, dass es sich ja nur um Wochen handelte, und das große selbstgerechte Frankreich, das sich unbesiegbar wähnte, war von Deutschland eingenommen. Eine Lähmung überzog das Land. Außerdem waren die Deutschen, auch bedingt durch den geringen Widerstand, kaum dazu genötigt gewesen, mit härtester Gewalt vorzugehen. Die Deutschen hatten eine positive Einstellung zur französischen Kultur, dem Land, den Menschen... Dass hier von vielen Franzosen abgewogen wurde, ist also wohl nachvollziehbar.

    Der französische Widerstand wurde erheblich vorangetrieben durch die deutsche Besetzung der zone libre. Für die französischen Kommunisten war vornehmlich der Überfall auf die Sowjetunion Antrieb. Aber die Résistance bestand aus vielen Gruppierungen...

    Was meinst Du wohl mit "Windei"? Haben sie nicht effektiv genug getötet? Du musst schon spezieller werden, damit zielgerichteter geantwortet werden kann. 4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
    Film über den Kommunismus im 3ten Reich.
    "Kommunismus im Dritten Reich" ist gut... Ich finde, mit Allgemeinplätzen sollte man - im Sinne einer seriösen Geschichtsaufarbeitung - von vornherein sehr vorsichtig sein. Die KPD, also die Kommunistische Partei Deutschlands, deren Geschichte extrem wechselvoll und von diversen Zersplitterungen geprägt ist, wurde kurz nach dem Reichtstagsbrand verboten. Ihre Mitglieder wurden während der Zeit des Dritten Reiches systematisch politisch verfolgt. Dank des so genannten M-Apparates der KPD war es für die Gestapo kein allzu großes Problem, Mitglieder, Sympathisanten und Angehörige von Splittergruppen ausfindig und dingfest zu machen. Das geschah vornehmlich durch Wegsperrung in Konzentrationslagern, wenn nicht schon vorher gemordet wurde. Dass die KPD auch im Untergrund sehr gut organisiert war, ist belegt. Allerdings, um auf Deine explizite Frage zurückzukommen, ist deren Vorgehen sicherlich von KZ zu KZ unterschiedlich gewesen. Du müsstest Dir also schon die Mühe machen, speziell in der Geschichte jedes KZ's nachzuforschen, um schlussendlich dann eine gewisse "Übersicht" zu erlangen. Das würde an dieser Stelle mit Sicherheit zu weit führen!

    Viele Grüße
    Jana

  2. Antwort von nach 5 Stunden 0 hilfreich
    Re: 4 Fragen Endzeit 2WK

    Hallo Ebi,



    1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des
    israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller
    Stolz. das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische
    Soldateneinheiten, bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in
    Nacht- und Nebel-Aktionen über die Grenze nach Deutschland
    sind (ich glaube vom österreichen Stationierungsort) hier
    bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte, heimlich (unter
    Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und dann in Mooren
    und Flüßen "entsorgt" haben.
    Wohl eher ein bißchen die Werbetrommel rühren.....
    1.liefen die "Lametta-Träger" ja nicht einfach so "Mutterseelenallein"
    auf weiter Flur herum...
    2.Konnten sich "einfache Soldaten" nicht so mir nichts dir nichts auf den Weg machen...Ohne Befehl ist das nämlich "Fahnenflucht" und die wird in allen Armeen gleich schwer geahndet.....
    Es gab zwar Spezial-Kompanien,aber die hatten konkrete Befehle bezüglich des "Einsammelns" von Wissen und Unterlagen (z.B. die
    "Raketen-Truppe um Wernher von Braun" )



    (Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
    Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
    Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
    Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
    Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
    berichtet wird.)
    nach Israel???.....den Staat gibt es erst seit 1948.....
    Außerdem wie sollte ein Staatsanwalt Diplomatenpost versenden???
    (Mal ganz davon abgesehen,das die sowieso gelesen wurde....) 2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten
    Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für
    Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier,
    Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das
    NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was
    auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen
    riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die
    Einheimischen nicht geholfen hätten.
    Es waren nicht nur Einheiten,sondern ganze Armeen,die sich der
    Wehrmacht angeschlossen hatten (wie z.B: die weißrussische unter
    General Wlassow). 3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
    Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
    Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
    der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
    wären .... ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
    Worten, ein "Windei" gewesen.
    Dieses "Windei" hat aber zahlreiche Tote und Verwundete hinterlassen....

    Ich empfehle dir einmal in deine Stadtbücherei zu gehen.Dort gibt es zahlreiche sehr gute Zusaamenfassungen über den 2.Weltkrieg und was alles so dazu gehörte.


    mfg

    Frank

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Nachtrag - Erklärung

      Meine Fragestellung war nicht ausreichend, merke ich.
      Es geht um die Zeit NACH/direkt Kriegsende.
      Die Engländer hatten laut der Aussage des Ex-Mossad Chefs eine Einheit, die zum größtenteil aus Juden bestanden.
      Diese war nicht auf Deutschem Boden stationiert, sondern direkt an der Grenze.

      Dieser Ex-Mossad-Chef redete da sehr offen über die Sache und meinte, ganze Einheiten wären auf Tips hin über die Grenze, hätten sich Ex-Soldaten der Deutschen geholt, gefolter, Namen ausgepreßt und dann die Menschen getötet und verscharrt.
      Das muß viele Monate so gegangen sein. 1.liefen die "Lametta-Träger" ja nicht einfach so
      "Mutterseelenallein"
      auf weiter Flur herum...
      2.Konnten sich "einfache Soldaten" nicht so mir nichts dir
      nichts auf den Weg machen...Ohne Befehl ist das nämlich
      "Fahnenflucht" und die wird in allen Armeen gleich schwer
      geahndet.....
      Es gab zwar Spezial-Kompanien,aber die hatten konkrete Befehle
      bezüglich des "Einsammelns" von Wissen und Unterlagen (z.B.
      die
      "Raketen-Truppe um Wernher von Braun" )
      Es handelt sich auch hier um die Anschlußzeit nach Kreigsende.
      In Deutschland wurden die ersten Kriegsverbrecherprozeße von Deutschen über Deutsche gemacht.
      Die Ermittlungen liefen Deutschlandweit über einen Frankfurter Staatsanwalt, der sich die wichtigsten Unterlagen nicht kopierte sonder komplett abgriff.
      Die wichtigen Ex-Nazis sollten nicht bekannt werden, sondern vom Mossad heimlich beiseite geschaft werden.

      Die Diplomatenpost wurde sicher nicht gelesen, da dieser Staatsanwalt diese Post selbst im Flugzeug nach Israel gebracht hat.

      Dieser Ex-Mossad-Chef hat sogar den Namen des Staatsanwaltes gesagt, aber das ist schon so lange her, der lebt nicht mehr.
      Vielleicht hat der deswegen so offen geredet.
      Ich war nur ein bischen geschockt das sowas passiert ist und will da genaueres wissen. (Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
      Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
      Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
      Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
      Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
      berichtet wird.)
      nach Israel???.....den Staat gibt es erst seit 1948.....
      Außerdem wie sollte ein Staatsanwalt Diplomatenpost
      versenden???
      (Mal ganz davon abgesehen,das die sowieso gelesen wurde....)

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re: Nachtrag - Erklärung

        Hallo Ebi, Meine Fragestellung war nicht ausreichend, merke ich.
        Es geht um die Zeit NACH/direkt Kriegsende.
        Die Engländer hatten laut der Aussage des Ex-Mossad Chefs eine
        Einheit, die zum größtenteil aus Juden bestanden.
        Diese war nicht auf Deutschem Boden stationiert, sondern
        direkt an der Grenze.
        Wenn Sie in Österreich statiniert gewesen sein soll,hätte sie beim
        Grenzübertritt mit den US-Truppen bzw.Franzosen probleme bekommen.....
        Die Britische Besatzungszone in (West) Deutschland befand sich ja hier "oben"....
        Natürlich gabe es so von Mai bis Anfang September 1945 ziemlich Quaotische Zustände hier in D,aber danach war
        a) jeder Verdächtig,der sich weit ab von seiner Heimat nach 22 Uhr "rumtrieb"..
        b)immer noch "Krieg" in anderen Teilen der Welt..also wären die
        "Britischen Soldaten" von den US-bzw. Französischen Truppen
        als Fahnenflüchtige festgenommen worden....





        Es handelt sich auch hier um die Anschlußzeit nach Kreigsende.
        In Deutschland wurden die ersten Kriegsverbrecherprozeße von
        Deutschen über Deutsche gemacht.
        Die Ermittlungen liefen Deutschlandweit über einen Frankfurter
        Staatsanwalt, der sich die wichtigsten Unterlagen nicht
        kopierte sonder komplett abgriff.
        Die wichtigen Ex-Nazis sollten nicht bekannt werden, sondern
        vom Mossad heimlich beiseite geschaft werden.
        Die Diplomatenpost wurde sicher nicht gelesen, da dieser
        Staatsanwalt diese Post selbst im Flugzeug nach Israel
        gebracht hat.
        Das war eine Stelle der US-Militärverwaltung in Frankfurt a.M.
        (Gebäude der IG Farben)
        Außerdem ist es höchst unwahrscheinlich,das zu dem damaligen Zeitpunkt
        (also direkt nach Kriegsende bis 1948) ein Deutscher
        a)die Erlaubnis zur Benutzung eines Militär-Flugzeuges der Allierten
        bekommen hätte (den Zivilen Luftverkehr gab es nach dem Kriegsende
        erst mal nicht...)
        b)welche Begründung er für "regelmäßige" Flüge in den nahen Osten
        (britisches Mandatsgebiet) den US-Militärs wohl vorlegen könnte?

        c)Wie er überhaupt an einen "Diplomatischen Status" herankommen
        sollte...das hätte ihn nämlich de facto für die "Besatzer"
        unangreifbar gemacht und das als Deutscher??? neeee....selbst
        unser "Ruhrbaron" Krupp wurde zwar von den Besatzern mit
        "Glace-Handschuhen angefasst (nettes "Gefängnis" in einem Sanatorium
        in Bad Homburg v.d.H. mit Diener.....der einfache Landser lag am
        Rhein auf der Wiese unter offenen Himmel im Dreck......aber auch
        Krupp muste schön im "Ländle" beleiben.....


        Mal ganz davon abgesehen wurde der Mossad ja erst 1951 gegründet....
        Hier wird offensichtlich versucht,sich "fremde Federn" anzustecken...
        Denn mit dem Kriegsende im Mai 1945 wurden ja jede Menge Kriegsgefange
        (sogenannte DP`s = Displaced Persons) freigesetzt,die dann teilweise
        "marodierend" ihren Weg zurück in die Heimat nahmen und dabei auch
        vielfach Rache an Ihnen über den Weg laufenden Wehrmachtssoldaten nahmen.

        mfg

        Frank

  3. Antwort von nach 5 Stunden 1 hilfreich
    Re: 4 Fragen Endzeit 2WK

    Hallo, 1.) Ein TV-Bericht zur Erfassung Eichmanns. Der Leiter des
    israelischen Geheimdienstes erzählt unter anderem voller Stolz.
    das am Ende des 2ten Weltkrieges, englische Soldateneinheiten,
    bestehend nur aus Jüdischen Soldaten, in Nacht- und Nebel-Aktionen
    über die Grenze nach Deutschland sind (ich glaube vom österreichen
    Stationierungsort) hier bekannte Nazi-Soldaten heimlich erfaßte,
    heimlich (unter Folter) verhörte, standrechtlich erschoßen und
    dann in Mooren und Flüßen "entsorgt" haben.
    Ein L. Moeller publiziert auf seiner "Homepage" folgendes
    (wahrscheinlich zählt das heute unter "antisemitisch"):

         http://home.snafu.de/l.moeller/Judenrache.htm 
    Chaim Miller erzählt mit fester Stimme, als 
    falle ihm nicht schwer, sich zu erinnern.
    ...
    Sein Kamerad Dov Shenkal, 73, war damals, nach dem 
    Krieg, in Wien dabei. Er erzählt: "Als wir zu dem Haus kamen, 
    umstellten wir es. Und natürlich überprüften wir, ob es 
    Hinterausgänge hatte. Dann sicherten wir die Eingänge und 
    die Fenster." Wie Chaim Miller lebt Dov Shenkal in einem 
    Kibbuz. Aanders als Chaim ist er ein eher in sich gekehrter 
    Mensch. Obwohl er gut Deutsch spricht, weigert er sich, die 
    Sprache seiner Feinde zu benutzen.
    Die Mission, die die Männer verband, nannten sie "Nakam",
    ...
    Der Holocaust, den die jüdischen Soldaten bis dahin nur 
    als ferne Tragödie kennen, ist plötzlich zum Greifen nah. 
    Viele verloren ihre Familien in den Nazilagern. Der Schock 
    entliedt sich zunächst in blinder Wut. Brigadesoldaten töten 
    deutsche Gefangene, vergewaltigen österreichische Frauen. Der 
    Haß auf die Deutschen fand zunächst nur zufällige Ziele. 
    "Ich weiß nicht, ob man das, was wir taten, überhaupt
    Rache nennen kann", sagte Chaim Miller.
    ...
    
    (Unter anderem erzählte er auch, das der israelische
    Geheimdienst seine Informationen von einem deutschen
    Staatsanwalt jüdischen Glaubens bekam, der die
    Ermittlungsunterlagen unterschlug und als Diplomatenpost nach
    Israel schaffte. Dickes Ding, das da so offen im TV drüber
    berichtet wird.)

    Wo kann man da Infos einziehen?
    k.A. 2.) Immer wieder stolpere ich in der Lektüre über den 2ten
    Weltkrieg über ausländische Soldateneinheiten, die für
    Deutschland arbeiteten. Türkenheere genauso wie Belgier,
    Franzosen und mehr. Auch ohne die Kollaborateure wäre das
    NS-Regime überhaupt nicht am Leben zu erhalten gewesen, was
    auch logisch ist. Die paar Deutsche hätten niemals so einen
    riesigen Bezirk wie 1937 beherschen können, wenn die
    Einheimischen nicht geholfen hätten.
    Wer weiß was darüber?
    Hehe ich! Das ist mein Steckenpferdchen. Ausländer wurden
    vorwiegend in die Waffen-SS gezogen. Viele (West/Nord-)euro-
    päische Einheiten der Waffen-SS waren ausserordentlich gute
    und leistungsfähige Truppen.
    Was willst Du wissen?
    Schau mal hier: http://library.flawlesslogic.com/euro_1.htm 3.) Die Freiheitskämpfer in Frankreich. Legenden machen
    Helden. Jetzt berichtete vor kurzem Guido Knopp in einer
    Sendung auf XXP, in Frankreich hätte es große Unterstützungen
    der NS-Diktatur gegeben und die Freiheitskämpfer in Frankreich
    wären .... ich will jetzt nicht beleidigen, aber in meinen
    Worten, ein "Windei" gewesen.
    Einige der Soldaten der besiegten französischen Armee
    kämpften in der Waffen-SS, einige auch mit Rommel in
    Nordafrika. Wenn eine Truppe zur Waffen-SS ging, lief
    das immer sehr feierlich ab, mit Vertretern von (Petain-)
    Staat und Kirche in der Nähe.

    Je mehr sich das Dritte Reich dem Untzergang zuneigte,
    desto stärker wurde auch der Widerstand in Frankreich
    (und nicht nur dort). Als klar war, dass D. den Krieg
    verlieren würde, wurde der Widerstand stark. 4.) Ebenfalls wieder Guido Knopp brachte einen interessanten
    Film über den Kommunismus im 3ten Reich. Die Kommunisten
    landeten ja alle in KZs. Dort haben die Kommunisten angeblich
    sofort als "2te Macht im Lager" ein Horror-Regime zwischen
    Nazis und Rest-Gefangenen errichtet. Kommunisten hätten sich
    sofort in allen Lagern organisiert, hätten von dort aus
    reguliert das nur Nicht-Kommunisten in den Vernichtungstod
    gehen, und haben außer dem Rechtsbereich der Lagerbewachung
    eine eigene "Hauspolizei" eingerichtet, mit Folter und Mord.
    In welchen Lagern soll das gewesen sein? "Kommunistische Kapos"?
    Möglich, aber das kann auch rein statistisch vorgekommen sein
    (ein wenigen Lagern).

    Grüße

    CMБ

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Ja, da besteht ein Problem ....

      .... wenn man Infos über den 2WK oder die Zeit danach haben will, die NICHT die Deutschen als schlimme Menschen hinstellt.
      Man ist dann direkt ein Nazi oder so.
      Geschichte ist manchmal ein problematisches Ding.

      Witzig ist schon, wenn ich mich als Deutscher über die Geschichtes des dritten Reiches informieren möchte, wird daraus sofort eine Beurteilung meiner ideologischen Ansichten gemacht.
      Bei Bismark oder dem Mittelalter nicht.

      Auch in der Berichterstattung darf man nicht mehr alles kaufen, lesen oder haben.
      Es ist entweder Antisemitisch oder verstößt gegen andere Gesetze.

      Ich fand das Buch "Die Holocaust-Industrie" interessant, alleine schon, das es das Buch überhaupt gibt.
      Das jemand den Holocaust als "Holo-Cash" tituliert ist doch nur möglich, weil das Buch ein Jude in Amerika geschrieben hat.
      Wenn ein Deutscher das geschrieben hätte, wäre er im Knast gelandet.

      Genauso mit Hitlers "Mein Kampf".
      Das ist das komischste Buch das ich (nicht) kenne.

      Auf der einen Seite sagt man, das muß man lesen um zu verstehen wie böse und geistekrank die Nazis waren.
      Auf der anderen Seite ist der ..... Besitz oder Erwerb, ich weiß jetzt nicht so genau, verboten.
      WIE soll man das lesen können, um sich die Meinung zu bilden, wenn man es nicht kaufen darf?

      Was glauben Sie was los wäre, wenn ich nicht aus dritter Hand, sondern direkt das lesen möchte, ich in eine Bücherei gehe und nach "Mein Kampf" fragen würde?
      Da wird man doch von den Herren in Grün zur Tür hinausgeleitet, denke ich mal.

      Das ist schon schwer sich über Deutsche Geschichte zwischen 1930 und 1950 zu informieren.
      Guido Knopp hat da viel Pionierarbeit geleistet.
      Ich fand zwar einige seiner Berichte seltsam, aber damit hat er den Weg eingeläutet das man überhaupt einmal über diese Themen spricht.
      Und heutzutage in XXP die "History" Sendungen, die finde ich auch sehr interessant.
      Vor Guido Knopp wäre das nicht denkbar gewesen.

      Winni

      • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
        Re: Ja, da besteht ein Problem ....

        .... wenn man Infos über den 2WK oder die Zeit danach haben
        will, die NICHT die Deutschen als schlimme Menschen hinstellt.
        Man ist dann direkt ein Nazi oder so.
        Wenden Sie sich an das Nächstgelegene Uniinstitut für Zeitgeschichte. Witzig ist schon, wenn ich mich als Deutscher über die
        Geschichtes des dritten Reiches informieren möchte, wird
        daraus sofort eine Beurteilung meiner ideologischen Ansichten
        gemacht.
        Hm, ich beschäftige mich seit 20 Jahren als Hobby mit Geschichte, unter anderem auch der NS-Zeit. Niemand hat sich deshalb über meine ideologischen Ansichten geäussert... Auch in der Berichterstattung darf man nicht mehr alles
        kaufen, lesen oder haben.
        Es ist entweder Antisemitisch oder verstößt gegen andere
        Gesetze.
        Antisemitisch ist nicht strafbar...
        Das, was indiziert ist, kann von Personen über 18 gekauft werden. Nur das, was wg Volksverhetzung verboten ist, ist halt verboten. Derartige Machwerke können aber bei berechtigtem Interesse in den entsprechenden Staatsbibliotheken eingesehen werden.
        Ich fand das Buch "Die Holocaust-Industrie" interessant,
        alleine schon, das es das Buch überhaupt gibt.
        Das jemand den Holocaust als "Holo-Cash" tituliert ist doch
        nur möglich, weil das Buch ein Jude in Amerika geschrieben
        hat.
        Wenn ein Deutscher das geschrieben hätte, wäre er im Knast
        gelandet.
        Nö, Das Buch wurde ja auch hierzulande frei vertrieben. Ich frag mich ja immer, woher diese Gerüchte kommen...
        Genauso mit Hitlers "Mein Kampf".
        Das ist das komischste Buch das ich (nicht) kenne.

        Auf der einen Seite sagt man, das muß man lesen um zu
        verstehen wie böse und geistekrank die Nazis waren.
        Auf der anderen Seite ist der ..... Besitz oder Erwerb, ich
        weiß jetzt nicht so genau, verboten.
        Weder noch... verboten ist die Neuauflage. Altauflagen können (als sog. Vorkonstitutionelle Schriften) sogar verkauft werden. (Sie dürfen blos nicht reisserisch angepriesen werden) Wende dich mal an die Staatsbibliothek deines Vertrauens, wenn Du denen ein echtes Interesse glaubhaft machen kannst, kannst Du das Ding im lesesaal auch lesen. WIE soll man das lesen können, um sich die Meinung zu bilden,
        wenn man es nicht kaufen darf?
        Falsch, wenn Du in einem Antiquariat drüberstolperst... kein Problem. Was glauben Sie was los wäre, wenn ich nicht aus dritter Hand,
        sondern direkt das lesen möchte, ich in eine Bücherei gehe und
        nach "Mein Kampf" fragen würde?
        Da wird man doch von den Herren in Grün zur Tür
        hinausgeleitet, denke ich mal.
        Wie gesagt, Die Nächste Staats- oder Unibibliothek sollte das Ding haben. Das ist schon schwer sich über Deutsche Geschichte zwischen
        1930 und 1950 zu informieren.
        Guido Knopp hat da viel Pionierarbeit geleistet.
        *seufz* Ich fand zwar einige seiner Berichte seltsam,
        Ich auch :-/ aber damit hat
        er den Weg eingeläutet das man überhaupt einmal über diese
        Themen spricht.
        Du konntest in jeder Bücherei bereits vor Herrn Knopp das Zeug von verschiedensten, soliden Historikern tonnenweise raustragen.

        Buchempfehlungen reichen von Bullock über Haffner bis Kershaw... Und heutzutage in XXP die "History" Sendungen, die finde ich
        auch sehr interessant.
        Vor Guido Knopp wäre das nicht denkbar gewesen.
        Oh jeh...

        (Nein, zu Herrn Knopp als Historiker äussere ich mich jetzt nicht)

        Mike

      • Antwort von nach 2 Tagen 0 hilfreich
        Guido Knopp als Pionier? ist etwas übertrieben.

        Das ist schon schwer sich über Deutsche Geschichte zwischen
        1930 und 1950 zu informieren.
        *roftl* schwer ist das nur für Leute, die nicht lesen können bzw. nicht gerne lesen. Bücher zu dem Thema, auch populärwissenschaftliche, gibt es und gab es schon seit Jahrzehnten zu Hauf. Selbst im Fernsehen ist das Thema schon seit den 60er/70er Jahren DAS Geschichts-Doku-Thema. Guido Knopp hat da viel Pionierarbeit geleistet.
        Gudio Knopp hat nur eines als "Pionier" getan: Amerikanische und britische Doku-TV-Stilmittel in deutsche Dokus eingeführt(z.B. Szenen "spielfilm-mäßig" nachzudrehen), ein gutes Marketing-Konzept - und hauptsächlich Promis als "Zeitzeugen" (was ich für ausgesprochen bedenklich halte)- fertig ist die Erfolgsgeschichte. Ich will das nicht schlecht reden, da ja wohl viele Menschen (z.B. du laut eigener Aussage) erst durch Knopp sich überhaupt mal über Geschichte informieren. Aber wenn das Interesse mal geweckt ist, sollte es nicht bei Knopp-Filmen als Informationsmedium bleiben. Vieles ist verkürzt und einseitig dargestellt - und zwar hauptsächlich aus dramaturgischen Gründen. Immerhin werden viele seiner Filme (die natürlich längst nicht mehr alle von ihm sind, aber sein Label tragen!) zur Primetime im ZDF gezeigt - da muss man Abstriche an das Publikum machen: Unterhaltende Information mit dem Schwerpunkt "Unterhaltung" eben.

        Grüße,

        barbara

        i

    • Antwort von nach einem Tag 1 hilfreich
      Re^2: 4 Fragen Endzeit 2WK

      (wahrscheinlich zählt das heute unter "antisemitisch"):
      warum meinst du das? angenommen der bericht stimmt (angesichts dieser webseite bezweifle ich das), dann sehen wir eine aufzählung von verbrechen und vergehen aus niederen beweggründen: rache. dazu mord und gewalt im affekt.

      was ist "antisemitisch"? einen unterschied zwischen menschen zu machen, nur weil sie juden sind.

      zum beispiel ist es antisemitisch auf verbrechen zu zeigen, die von juden begangen wurden, und das "judenrache" zu nennen.

      auch antisemitisch ist, verbrechen und untaten von juden bei jeder noch so unpassenden gelegenheit aufzuzählen und mit dem finger drauf zu zeigen: das machen juden. die besessenheit widerlegen zu müssen, daß juden sowas nicht tun, weil sie das nicht tun dürften, da sie ja juden sind - das ist antisemitisch. höhere moralische standards von juden zu verlangen, weil sie juden sind, das ist antisemitisch.

      gruß
      datafox



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