20. Juli 1944 Anschlag auf Hitler

Von: , Frage gestellt am Fr, 26. Nov 2004

Hallo

Ich würde gern mal ein paar Meinungen haben was andere so über den 20 Juli 1944 Anschlag auf Hitler zu sagen haben?
Schreibt mal Eure eigene Meinung!!!

Ist nämlich Teil eines Referats dass ich in Geschichte halten muss, die Meinungen befragter Leute unterzubringen!!

Bin gespannt Michi

3 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Re: 20. Juli 1944 Anschlag auf Hitler

    Hallo, Ich würde gern mal ein paar Meinungen haben was andere so über
    den 20 Juli 1944 Anschlag auf Hitler zu sagen haben?
    Schreibt mal Eure eigene Meinung!!!
    Mal was, das man sonst selten hört:

    - der SD (Sicherheitsdienst der SS) war völlig überrascht,
    da man mit Stauffenberg nicht gerechnet hatte,

    - die SS-Führer in Europa wussten zunächst nicht, ob
    der Putsch sogar von der SS aus ging oder nicht,

    - Rommel (und die Führer der Waffen-SS in Westeuropa)
    sprang(en) von der Teilnahme am Putsch ab, als er (sie)
    hörte(n), dass es einen Mordversuch und nicht etwa
    die "Festnahme" des Diktators gab, Ist nämlich Teil eines Referats dass ich in Geschichte halten
    muss, die Meinungen befragter Leute unterzubringen!!
    Viel Spass,

    CMБ

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: 20. Juli 1944 Anschlag auf Hitler

      Hallo, - Rommel (und die Führer der Waffen-SS in Westeuropa)
      sprang(en) von der Teilnahme am Putsch ab, als er (sie)
      hörte(n), dass es einen Mordversuch und nicht etwa
      die "Festnahme" des Diktators gab,
      Teile der Waffen SS waren an dem Putsch beteiligt?

      Gruss Jan

      • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
        Re^3: 20. Juli 1944 Anschlag auf Hitler

        Hallo, Teile der Waffen SS waren an dem Putsch beteiligt?
        Nicht nur der Waffen-SS. Prominentes Beispiel: Führer
        der Einsatzgruppe B und Reichskripochef, SS-Obergruppen-
        führer Arthur Nebe.

        Aber zum Thema.
        Höhne (ISBN 3572013429 [Buch anschauen]) schreibt folgendes:

        Mitte 1943. Treue wurde in der Waffen-SS ein dehnbarer
        Begriff. Himmler und Berger wußten nicht, daß Felix Steiner
        wenige Tage zuvor - im Juni 1943 - in einem Berliner Cafe
        einen alten Freund getroffen hatte, den einstigen National-
        sozialisten und jetzigen NS-Gegner Fritz-Dietlof Graf von der
        Schulenburg, ehedem Vizepolizeipräsident von Berlin. Mit dem
        Grafen war Steiner befreundet, seit beide im Königsberger
        Infanterie-Regiment I gedient hatten. Der Freund vertraute
        dem Freund gefährliche Gedanken an. Schulenburg: «Wir
        werden Hitler totschlagen müssen, bevor er Deutschland 
        völlig zugrunde richtet!«
        Nachdenklich verließ der SS-Obergruppenführer Steiner den
        Widerstands-Grafen. Die Waffen-SS steuerte ihrer größten
        Entscheidung zu. Nur noch ein Jahr trennte die Truppe
        von der Stunde der Wahrheit: dem 20. Juli 1944.
        ...
        ...
        Mitte 1944. Indes, die Anti-Hitler-Koalition zwischen
        der Führung der Waffen-SS und dem Westheer zerbrach ebenso
        schnell wie sie zustande gekommen war. Am 17. Juli wurde
        Rommel bei einer Autofahrt hinter der deutschen Front in der
        Normandie von einem britischen Tiefflieger schwer verwundet-
        die Militäropposition im Westen verlor ihre Führerfigur.
        Drei Tage später zerstörte die Tat des Obersten im Generalstab
        Claus Graf Schenk von Stauffenberg, Chef des Generalstabes
        beim Befehlshaber des Ersatzheeres, die Gemeinsamkeit, die
        SS-Generale und oppositionelle Generale des Westheeres
        miteinander verband. Der Anschlag auf Hitler sprengte die
        Bedingung auseinander, von der Rommel und die SS-Generale
        die Rebellion des Westheeres abhängig gemacht hatten:
        daß Hitler nicht ermordet werden dürfe.
        ...
        Das Attentat im Führerhauptquartier überraschte die
        frondierenden SS-Generale nicht weniger als die politische
        SS-Führung. Himmler und Schellenberg waren von dem
        Militärputsch wie gelähmt - es dauerte Stunden, ehe sie
        sich zur Gegenwehr aufrafften und den längst mißglückten
        Staatsstreich erbarmungslos niederschlugen.
        Die Ratlosigkeit der SS-Führer, die noch Monate zuvor
        mit Männern des Widerstandes verhandelt hatten und
        zahlreiche Geheimnisse der antinazistischen Opposition
        kannten, hat die Historiker vor ein schweres Rätsel
        gestellt.
        ...
        Grüße

        CMБ

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