Hi,
kann mir jemand etwas über den Merowingerkönig Sigisbert in Köln erzählen?
Hi,
kann mir jemand etwas über den Merowingerkönig Sigisbert in
Köln erzählen?
Hallo Francesco,
nachfolgend ein Beitrag der aus folgender Quelle stammt: http://www.express.de/koeln
Seit dem Einzug der Uferfranken im 6. Jahrhundert haben
die Kölner nicht mehr viel zu lachen: Der Lebensstandard
sinkt, die Menschen leben wieder von Ackerbau und Viehzucht.
Es gibt keinen Handel und keine
internationalen Waren mehr in Köln. Nur noch wenige
Schmiede, Töpfer und Glasbläser haben ihr Auskommen.
Und dann unterstützt der hier residierende König Sigisbert
auch noch seinen französischen Vetter Chlodwig bei
seinen Großmacht-Plänen. Er befiehlt seinen Truppen:
Zieht unter dem Kommando meines Sohnes an der Seite
Chlodwigs gegen die Westgoten.
Die Schlacht wird auch gewonnen Sigisbert aber dennoch
bitterlich bestraft. Denn Chlodwigs Machthunger ist noch
immer ungestillt. Er sitzt in Paris und überlegt, wie er
Sigisberts Uferfranken unter seine Herrschaft bringen kann
und spinnt eine Intrige. Dein Vater ist alt, schwach zu Fuß
und hinkt. Stürbe er, so würde dir zugleich mit unserer Freundschaft sein Reich mit Recht zuteil werden,
erzählt er Sigisberts Sohn Chloderich mit ernstem Gesicht.
Der überlegt nicht lange sein Vater wird von Handlangern
gemeuchelt, als er im Buchenforst zur Jagd geht.
Rasch sendet Chloderich nun einen Boten zum Onkel.
Mein Vater ist tot. Zudem bietet er an, sich an Sigisberts
Schätzen zu bedienen. Doch Chlodwig hat anderes im
Sinn. Er heuert einen Mörder an, befiehlt, er solle warten
bis Chloderich tief in der Schatztruhe des Vaters wühlt und
ihm dann mit der Franziska einer fränkischen Wurf-Axt,
den Schädel spalten.
Als dies vollbracht ist, eilt Chlodwig nach Köln und
verkündet noch schrecklich betroffen: Chloderich hat euren
König morden lassen und ist dann selbst ermordet worden.
Dann bietet er den Rheinländern seinen Schutz an, den sie
natürlich dankbar annehmen. Quasi der Lohn für die
trefflich aufgegangene Intrige …
Die mörderischen Streitereien der Merowinger sie
wachsen sich auch nach dem Tod Chlodwigs im November
511 zur endlosen Geschichte aus: Brüder ermorden
Brüder, Mütter ihre Kinder, Enkel oder Neffen. Bis ins 7.
Jahrhundert geht im Rheinland das Wort um: Jeder adelige
Franke kann von Glück sagen, nicht als Merowinger
geboren zu sein denn kaum einer dieses Geschlechts
stirbt einen natürlichen Tod.
Gruss
Eve*