Alternativgeschichte 1935 - 1939
Von: , Frage gestellt am Sa, 12. Feb 2005
Hi!
In einem anderen Forum entsponn sich eine Diskussion zum Thema der anglo-französischen Appeasementpolitik der Jahre 1935 bis 1939.
Bekanntlich waren weder GB noch F in dieser Zeit bereit, dem Dritten Reich konsequent gegenüberzutreten. So gab es die Besetzung des Rheinlandes, die Einführung der allgemeinen Wehrpflicht in D, die Aufrüstung mit Panzern und Flugzeugen entgegen dem Versailler Vertrag, der Anschluß Österreichs und schließlich das Münchener Abkommen über das Sudetenland sowie die Zerschlagung der "Rest-Tschechei".
Die Frage ist nun, ob die Kompromißbereitschaft von GB und F das Dritte Reich aufgemuntert haben, immer mehr zu fordern, eben auch über jenen Punkt hinweg, der schließlich zum Krieg führte
oder
ob ein konsequentes Auftreten, ein kategorisches Nein von GB und F in den Jahren 1935 und 1936 Hitler und seine Regierung in die Schranken verwiesen hätte, es also nicht zur Einverleibung Österreichs, des Sudetenlandes und der Zerschlagung der Tschechoslowakei gekommen wäre.
Grundsätzlich könnte man fragen, ob man diktatorischen Regierungen Kompromisse anbieten kann, ohne damit nicht zwangsläufig in eine politische Katastrophe zu laufen.
Grüße
Heinrich
