Das mit den „burken“ kann ich dir auch nicht erklären, aber zum Begriff „Oster-“ habe ich was:
Der heute vielfach in Stadt- oder Straßennamen gebrauchte Begriff „Oster-“ hat i.A. nichts mit Ostern oder so zu tun, sondern stellt die Himmelsrichtung „Ost“ dar. Bei uns gibt es eine „Osterstraße“, die im Mittelalter zum Osttor in der Stadtmauer führte (urspr. also „Osttorstraße“).
Bei Städten dürfte der Begriff „Oster-“ ähnliche Bedeutung haben. Es gibt z.B. eine Legende um Karl den Großen, als er im Bistum Osnabrück war und mehrere Jagdausflüge gemacht hat. Dabei hat er aus Dank für die gute Jagd zwei Kapellen bauen lassen, eine westlich von Osnabrück, die andere östlich. Daraus - so die Legende - sollen sich die Ortschaften „Westerkappeln“ (alte Schreibweise: „Westercappeln“) und „Ostercappeln“ entwickelt haben.
Gibt es (oder gab es) ein zweites „-burken“ in der Gegend?
Es gibt z.B. noch Neckarburken.
In Neckarburken und Osterburken war jeweils ein Kastell der Römer. Beide Städte lagen am Limes.
Ich denke, daß -burken indirekt von -burgen kommt.
Bis denn
Arnfried
Ich denke, daß die Sache etwas mit den Römern
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