Re: Von der Steinzeit in die Kupferzeit
Hi,
klar konnte man. Nur war das ein relativ mühseliger Prozess, da man eine Steinschneide nicht allzu flach auschleifen kann, ohne dass sie beim Schlag auf den Stamm bricht. Man kann zwar sehrt scharfe Steinklingen anfertigen, die sind dann aber eher zum Schaben oder schneiden geeignet.
Daraus resultiert, dass der Schnittspalt am Baum ziemlich groß sein muss, wenn man mit einem großen Schneidenwinkel noch Späne abschlagen will. Das muss also eher so ausgesehen haben, wie bei Bibern, die einen Stamm durchnagen. ´
Auf "Steinzeitniveau" lebende neuzeitliche Stämme sind ja durchaus auch in der Lage, ohne Metallwerkzeuge Einbäume, Hausstützen und Dachbalken u.ä. aus recht starken Bäumen zu fertigen. Und die muss man vorher auch fällen.
Wegen des hohen Aufwands wird man sich aber möglichst auf dünnere Bäume beschränkt haben.
Gruss A.