Re^3: Knabenliebe im alten Griechenland
Hallo,
ich will es nicht umdefinieren - ich stelle Tatsachen fest.
Und danach bekam im alten Griechenland so zhiemlich jeder männliche Jugendliche (zumindest in den Oberschichten), wenn er aus dem Kanbenalter raus war, eine Art Mentor. Der war in erster Linie Lehrer und Erzieher, aber das Verhältnis hatte eben auch ene sexuelle Komponente.
Das war hesellschaftlicher Konsens und normal - und es läßt sich auch nicht wegdiskutieren.
Der Mentor erzog den Heranwachsenden, gab ihm sein Wissen weiter, schleppte ihn überall mit hin und führte ihn so in die Gesellschaft ein. Er war für ihn verantwortlich - das versagen des Schülers war gleichzeitig das versagen des Mentors.
Ich denke, wir mit unserem christlich verbrämten Moralbild haben echte Probleme, das wirklich zu verstehen, was da ablief.
Die berühmten Liebespaare (Theben war da wohl das Paradebeispiel, in anderen Staaten war das wohl weniger üblich) sind etwas anderes, denn das wareen wohl Paare im gleichen Alter - und da kann ja nicht mehr von Knabenliebe sprechen.
Und auf einem ganz anderen Blatt steht die käufliche Sexualität. Da gab es ion der Spätantike, besonders in Rom, dann wirklich sehr ausgefallene Dinge.
Gernot Geyer