Warum also welche Elemente?
Hi Michael,
Warum sollte es?
Weil es eben in vielen anderen Kulturen auch darf. :)
Für
Fernost gibt es dann noch die Idee der zwei Gegensätze (Ying
und Yang).
Wobei es auch dort Elemente gibt, Yin und Yang ersetzen diese nicht.
Naturwissenschaftliche Modelle sind alle drei nicht, aber als
philosophische Gedanken sind alle drei sinnvoll. Während die
vier Elemente bzw. Ying und Yang sehr gut geeignet sind, um
Gegensätzliches darzustellen, symbolisieren die drei
keltischen Elemente sehr gut Werden und Vergehen.
Ja, das mag sein, aber das könnte man auch von den vier Elementen behaupten. Daß die drei Elemente alles Aggregatzustände sind, ist sicher richtig, aber da dies die Kelten sicher nicht wußten, bleibt die Frage - warum gerade diese Drei?
Recht hast Du mit der Implikation, daß man sich das dann auch für alle Elemente fragen könnte, also tue ich's: Wer hat denn überhaupt "entschieden", welches Elemente sein dürfen und welches nicht? (Ich erinnere mich dunkel, daß in irgendeinem Kulturkreis zu irgendeiner Zeit z.B. Metall das fünfte Element sein "durfte", komme aber nicht mehr drauf, wann und wo).
Zwischen den Zeilen lese ich bei Dir, dass Du glaubst, in den
vier Elementen Wasser, Erde, Feuer und Luft stecke irgendeine
tiefere Wahrheit.
Das liest Du fehl, wenn ich von so was ausgegangen wäre, hätte ich im Esobrett gefragt. *lol*
Das einzige was
die Idee "Wasser, Erde, Feuer und Luft" zu erklären vermag,
ist sich selbst. Die Kelten betrieben offensichtlich eine
andere Philosphie.
Ja, das könnte man grob vereinfachend so ausdrücken. ;)
Sie ist aber deswegen nicht richtiger oder
falscher sondern einfach nur anders. Schließlich sprachen sie
ja auch keltisch und nicht griechisch.
Nun, ich wollte so gar nicht in diese Richtung, und die Kelten sprachen auch nicht wirklich "keltisch", aber sei's drum. :)
Jedenfalls war die Anmerkung mit den Aggregatzuständen durchaus hilfreich, ich habe jetzt einige neue Anregungen bekommen.
Danke Dir!
Nike