HINDENBURG IM 1. WELTKRIEG

Von: , Frage gestellt am So, 24. Sep 2000

Hallo!

wir sollen für geschichte einen Text über Hindenburg und seine Rolle im 1ten Weltkrieg schreiben. Das ganze aber so das es sich ungefähr so anhört wie ein Zeitungsartikel. Hat jemand ne Ahnung wie man das macht??
die meisten Informationen hab ich, müßte nur wissen wie man diesen Zeitungsstil hinbekommt. oder kann mir jemand ne url sagen wo ich sowas finde???
mfG

Daniel

5 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Bericht oder Wertung? Kurzer Überblick.

    Soll in dem Beitrag für den Unterricht nur berichtet werden, was Hindenburg gemacht hat, oder sollen darüber auch Wertungen abgegeben werden?

    Paul von Beneckendorf und von Hindeburg, geboren 1847, war im Jahre 1911 mit dem Rang eines Generalobersten aus dem aktiven Dienst ausgeschieden; er hatte trotz seines Biedersinns die Dummheit begangen, bei den Herbstmanövern 1909 einem von Kaiser Wilhelm II. geführten Armeekorps eine (Manöver-)Niederlage zuzufügen.
    Im August 1914 reaktiviert, erhielt er das Kommando über eine Armee an der Ostfront und schlug zwischen dem 28. und 30. Aug. 1914 eine nach Ostpreußen vorgedrungene russische Armee vernichtend (sog. Schlacht bei Tannenberg). Dieser Sieg brachte ihm den Rang des Generalfeldmarschalls.
    Zwischen 1914 und August 1916 war er Oberkommandierender sämtlicher deutscher und österreichischer Truppen an der Ostfront. Von August 1916 an war er zusammen mit General der Infanterie Erich Ludendorff Chef der Obersten Heeresleitung.

    Hindenburg hatte 1866 an der Schlacht bei Königgrätz teilgenommen (3.7.1866) und wurde durch einen Streifschuß am Kopf verletzt. Bei St. Privat, 18.8.1870, war er einer der wenigen Offiziere des preußischen Gardekorps, die unverletzt blieben. Als Abgesandter des Regiments war er bei der Proklamation des Kaiserreichs am 18.1.1871 zugegen.

    Reicht das erst mal?

    • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
      Re: Lügner Hindenburg

      Soll in dem Beitrag für den Unterricht nur berichtet werden,
      was Hindenburg gemacht hat, oder sollen darüber auch Wertungen
      abgegeben werden?

      Zu den tatsachen gehört aber auch, dass kaum eine wichtige persönlichkeit der deutschen geschichte so frech und folgenschwer gelogen hat wie Hindenburg.
      Als chef der OHL 1916-18 hat er es verstanden, die deutsche öffentlichkeit bis hin zur Reichsregierung über die wahre kriegslage immer wieder zu täuschen. Sein vorgänger Falkenhayn war so ehrlich gewesen, bereits ende 1914 zuzugeben, dass der krieg "eigentlich verloren", jedenfalls nicht mehr zu gewinnen war. Hindenburg und Ludendorff haben die sache dann noch drei furchtbare jahre in die länge gezogen, ehe sie im Sept. 1918 endlich auf waffenstillstand machten. Schon anfang 1919 haben sie dann die dolchstoßlüge in die welt gesetzt, um von ihrer eigenen schuld an der niederlage abzulenken. Diese lüge richtete sich auch gegen die Juden und war mit schuld am antisemitismus der Nazis.
      Gruß von Jens

      • Antwort von nach 5 Tagen hilfreich
        Die Krise des ersten Weltkriegs war im 4-6/1917

        Interessante Überlegungen.
        a) Aber aufpassen: Die "Dolchstoßlegende" wurde von Hindenburg 1919 massenwirksam verbreitet; erfunden hat er sie nicht, und klar begrifflich war 1919 der erste Weltkrieg zuende.
        b) Falkenhayn war der richtige Mann für die Zeit 9/1914 - Mitte 1916; nach seiner Ablösung als Chef der OHL hat er sich in Rumänien als guter Truppenführer bewährt.
        c) Im Frühsommer 1917 war Deutschland von einem Sieg nicht weit entfernt. Rußland war zusammengebrochen; es wurden Truppen für den Einsatz im Westen frei. In der französischen Armee kam es nach den blutig gescheiterten Angriffen in der Champagne zu Meutereien. Und ob Großbritannien die Verluste durch den U-Boot-Krieg noch drei oder vier Monate länger hätte tragen können ...?

        Django

  2. Antwort von nach 6 Stunden hilfreich
    Re: HINDENBURG IM 1. WELTKRIEG

    na ja das mit dem Zeitungssstil ist nicht so schwer-ich könnte jetzt zwar auch nicht genau definieren wie der Stil abläuft aber ich habs mal so genau gelernt dass ich es jetzt von selbst schaffe.
    auf jeden Fall solltest du versuchen nur Tatsachen zu schreiben-persönliche Gefühle und gedanken des Autoren sind tabu!!
    also immer nur Fakten schreiben (objektiv zu schreiben ist aber leider dennoch kaum möglich -da man sich ja aussuchen kann ob man alle fakten veröffentlicht oder nicht.....) [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

  3. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: HINDENBURG IM 1. WELTKRIEG

    Danke für eure Hilfe. Das hat mir sehr geholfen.
    mfG

    Daniel

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