NS-Deutschland und Schweden
Von: , Frage gestellt am Mi, 10. Jan 2007
Hallo,
im Rahmen der nationalsozialistischen Expansion wurde ja zu einem gewissen Zeitpunkt fast ganz Europa von Hitler oder seinen Verbündeten beherrscht. Ausnahmen waren im Wesentlichen Spanien, die Schweiz und Schweden. Dass Spanien unter dem faschistischen Franco, der zwar nicht militärisch, aber zumindest ideologisch ein Verbündeter war, zunächst kein Angriffsziel darstellte ist schlüssig. Die Gründe dafür, dass die Schweiz verschont blieb, liegen sicher darin, dass der militärische Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen gestanden hätte, vor allen Dingen nicht, solange der Krieg gegen die USA, England und die Sowietunion noch nicht gewonnen war.
Nun zu meiner Frage: Was ist eigentlich als Grund dafür zu sehen, dass Schweden nicht im Rahmen der "Operation Weserübung" (Überfall auf Dänemark und Norwegen) miteinverleibt wurde? Waren die Schweden vielleicht ein starker militärischer Gegner und wurden deshalb wegen der strategisch nicht so hohen Wichtigkeit zunächst außen vor gelassen? Oder gab es schon vorher Anzeichen dafür, dass man mit dem neutralen Schweden auch so ziemlich gut zurechtkommen würde (Habe das aus dem Wikipedia-Artikel "Geschichte Schwedens"), so dass eine Besatzung unnötig schien?
Würde mich über Antworten freuen!
Gruß
Benjamin
