Hallo,
also der Kalender stammt in seinen Grundzügen von den Römern. Julius Gaius Caesar lies ihn mit von Kleopatras ägyptischen Astronomen entwickeln und führte ihn im Jahr 45 v.Chr. ein, weil der alte römische Kalender in Unordnung geraten war.
Allerdings lag der Jahresanfang damals im März und die Zeitrechnung begann mit Gründung Roms. Ein Teil der Monatsnamen hat sich erhalten, September von sept - sieben, Oktober - okt- acht, Dezember - dezi - zehn. Etwas später wurden die Namen von Juli (von Julius Caesar und August (von Kaiser Augustus) geändert. Bei den anderen Monatsnamen bin ich überfragt.
Im Jahre 525 soweit ich weiß, wurde von einem Mönch das Geburtsjahr Christi zurückerrechnet und so war später die Zurückdatierung auf Christi Geburt möglich. Diese Rechnung kam aber erst um das Jahr 1000 herum in Mode. Im finsteren Mittelalter zählte kaum jemand die Jahre, die Byzantinier rechneten nach den Regierungsjahren der einzelnen Regenten.
Die Jahreslänge war die gleiche, wie heute, mit Ausnahme der Schaltjahresregel. Am Anfang waren auch die vollen Jahrhunderte Schaltjahre. Dadurch kam der Kalender aus dem Takt, so daß Papst Gregor XIII. 1582 zehn Tage übersprang (auf den 4. Oktober folgte der 15.). Seit dem sprechen wir vom gregorianischen Kalender. Nun sind die vollen Jahrhunderte keine Schaltjahre, mit Ausnahme der Jahre, bei denen Die Jahrhundertzahl durch 4 teilbar ist. Also 1600 Schaltjahr; 1700, 1800, 1900 kein Shaltjahr, 2000 Schaltjahr.
Die Russen rechneten noch bis 1918 nach dem alten Kalender. Das führte dazu, daß die Oktoberrevolution (25. Oktober), deren Datum ich in der DDR ja in der Schule lernen mußte, zur Verblüffung der Schüler am 7. November unserer Zeitrechnung stattfand.
Zu den Wochentagen und ihren Namen kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.
Gernot