prähistorische Rezepte

Von: , Frage gestellt am Do, 16. Nov 2000

Für unser Gästehaus in der Provence bauen wir gerade eine prähistorische Feuerstelle, und möchten dann natürlich auch dort kochen.

Wer kennt Rezepte ?

Viele Gruesse aus der Provence

Sabine

www.la-bastide-odin.de

1 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
    Re: prähistorische Rezepte

    Hallo Sabine,

    mit prähistorischen Rezepten kann ich zwar nicht dienen, aber mit einigen Informationen, welche Nahrungsmittel zu diesen Zeiten bereits bekannt waren. Darüberhinaus denke ich waren die Zubereitungsformen wohl eher einfach gehalten;-)

    "...Schon vor zehntausend Jahren scheint das Lammfleisch, wie prähistorische Funde belegen, dem der ausgewachsenen Hammel und Ziegen vorgezogen worden zu sein. Jede Kultur kennt ihre besonders delikate Rasse. Die einen schwören auf das Aroma der Berglämmer und Zicklein, die sich von wildem Thymian und Oregano genährt haben, auf Kreta, Sardinien oder bei Sisteron in der Provence.

    Archäologische Funde haben ergeben, dass sich Menschen bereits kurz nach der ersten Eiszeit von Kürbissen ernährt haben. Von kaum einer anderen Pflanze liegen, übrigens aus allen Weltteilen, viele prähistorische Funde vor.

    Auf spanischen Höhlenmalereien sind prähistorische Vorfahren von vor 15.000 Jahren bei der Honiggewinnung abgebildet.

    Die Geschichte der Auster lässt sich bis in die prähistorische Zeit zurückverfolgen, denn schon da haben sich die Menschen an ihrem Geschmack ergötzt.

    Tatsächlich hatten prähistorische Höhlenbewohner schon früh erkannt: Getreide war zermahlen nahrhafter und bekömmlicher als das ganze Korn. Derart aufbereitet, wurden die Samenkörner der Getreidegräser mit Wasser zu Brei verrührt. Geriet der Schleim zu flüssig und blieb er versehentlich länger offen stehen, begann er zu riechen; auch brodelte und knisterte er. Die dunkle Pampe schüttete man schleunigst fort.

    Bis endlich eine neugierige Kostprobe ergab, daß die Brühe keineswegs verdorben war, sondern sich in ein leicht bitteres, seltsam prickelndes Gebräu verwandelt hatte. Das bewirkten Naturhefen, einzellige Sporenpilze, die sich durch Sprossung vermehren, in der Luft herumschwirren und Getreidebrei zum Gären bringen. Durch Gärung aber entstehen aus dem im Getreide enthaltenen Malzzucker Alkohol und, woraus sich später die Kohlensäure bildet, Kohlendioxid...."

    (Besonders durch den letzten Textabsatz ist somit wohl die Frage des begleitenden Getränkes für das Mahl geklärt = Bier....*g*)

    Gruss
    Eve*

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