Geschichte der Beleuchtung

Von: , Frage gestellt am Fr, 15. Dez 2000

Hallo!

Kann mir jemand Tipps zum Thema "Geschichte und Entwicklung der Elektrizität" im österreichischen Raum geben. Hier speziell über die Anfänge des el. Lichts.

Vielen Dank Mario

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde hilfreich
    Re: Geschichte der Beleuchtung

    Hallo mario!

    Das wird sehr schwierig. Ich habe hier einiges an Büchern über die Geschichte der elektr. Beleuchtung. Es sieht so aus, als wäre Österreich damals heimlich elektrifiziert worden.
    Nur Deutschland, Frankreich und die USA werden beschrieben.

    Über eine zeitliche Rückentwicklung in Österreich steht in fast allen Büchern etwas, nämlich über den Chemiker Carl Auer von Welsbach (1858-1929).
    Dieser entwickelte ein Gasglühlicht, worin die Flamme in einem feinen Gewebe brennt, daß mit einer spez. Substanz imprägniert wurde, deren Metalloxide für ein helles Leuchten sorgten. Durch ihn soll die Entwicklung des elektr. Lichtes zurückgegangen sein.

    Ich würde in Deiner Stelle einen der großen österreichischen Stromerzeuger anschreiben. Diese Firmen haben meist eine Biographie ihrer Firma in den Schränken liegen und sind froh, wenn sich jemand dafür interessiert.
    Gruß Werner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
      'rückentwicklung'??

      Hallo!
      Über eine zeitliche Rückentwicklung in Österreich steht in
      fast allen Büchern etwas, nämlich über den Chemiker Carl Auer
      von Welsbach (1858-1929).
      Dieser entwickelte ein Gasglühlicht, worin die Flamme in einem
      feinen Gewebe brennt, daß mit einer spez. Substanz imprägniert
      wurde, deren Metalloxide für ein helles Leuchten sorgten.
      Durch ihn soll die Entwicklung des elektr. Lichtes
      zurückgegangen sein.
      hi,

      "rückentwicklung" finde ich sonderbar, denn gas als alternative zu strom ist gar nicht so blöd (dezentral, sparsam, geringe wartungskosten etc). man kann über "gas versus strom" streiten, aber "rückentwicklung" finde ich zukunftsgläubig ...

      *augenbrauenhochziehend
      dietmar

      • Antwort von nach 11 Tagen 1 hilfreich
        Re: 'rückentwicklung'??

        Hallo!
        Über eine zeitliche Rückentwicklung in Österreich steht in
        fast allen Büchern etwas, nämlich über den Chemiker Carl Auer
        von Welsbach (1858-1929).
        Dieser entwickelte ein Gasglühlicht, worin die Flamme in einem
        feinen Gewebe brennt, daß mit einer spez. Substanz imprägniert
        wurde, deren Metalloxide für ein helles Leuchten sorgten.
        Durch ihn soll die Entwicklung des elektr. Lichtes
        zurückgegangen sein.
        hi,

        "rückentwicklung" finde ich sonderbar, denn gas als
        alternative zu strom ist gar nicht so blöd (dezentral,
        sparsam
        , geringe wartungskosten etc). man kann über "gas versus strom" streiten, aber "rückentwicklung" finde ich
        zukunftsgläubig ...

        *augenbrauenhochziehend
        dietmar
        Hallo Dietmar!

        Dezentral???? Gerade Erdgas kommt heute aus Zentralen, mehr als Elektrizität. Sieh Dir mal die großen Erdgaswaschanlagen in Deutschland an! Das sind Anlagen, da versteckt sich jedes Kraftwerk hinter.
        Sparsam??? Beleuchte mal mit Gas, das, was heute mit Strom beleuchtet wird..
        Geringe Wartungskosten?? Kleiner Scherz?? Das Gasrohrsystem ist um vieles wartungsintensiver als Stromleitungen. Gasleitungen unterliegen einer jährlichen Überprüfung auf Dichtigkeit.
        Gas braucht zum Verbrennen ebenfalls Sauerstoff. Weit mehr, als Kraftwerke verbrauchen würden.
        Daß hin und wieder Häuser in die Luft fliegen, weißt Du doch?
        Stell Dir mal vor, jede alte Oma/Opa hätte Gaslicht in ihrem Kämmerlein. Da hätten wir ein durchgehendes Feuerwerk in Deutschland.

        Und dann kommt noch dazu : Radio und Fernsehen mit Gasantrieb??
        Es gab mal Dampfradios, aber die hat man schnell wieder abgeschafft, weil sie so nässen.
        Gruß Werner

        • Antwort von nach 26 Tagen hilfreich
          nette polemik, aber ...

          nette polemik, werner *schmunzel*, aber bleiben wir doch mal aufm teppich ... ich bezog meine bewerkungen vor allem auf die öffentliche strassenbeleuchtung, weil die mE eine schlüsselrolle beim einzug der künstlichen beleuchtung in das tägliche (bzw. nächtliche) leben hatte. Dezentral???? Gerade Erdgas kommt heute aus Zentralen, mehr
          als Elektrizität. Sieh Dir mal die großen Erdgaswaschanlagen
          in Deutschland an! Das sind Anlagen, da versteckt sich jedes
          Kraftwerk hinter.
          zunächstens: strom kommt ja auch zT aus erdgaskraftwerken. aber konkret: öl-, braunkohle- und atomkraftwerke, mit deren produktion strassenlaternen zum leuchten gebracht werden, sind allemal keine besonders appettitlichen alternativen. dezentral heisst nicht mehr und nicht weniger als: die energie wird da erzeugt, wo sie gebraucht wird. insofern gibt es keine transportverluste. Sparsam??? Beleuchte mal mit Gas, das, was heute mit Strom
          beleuchtet wird..
          es geht mir nur um die strassenbeleuchtung. bei einem (kaufmännisch) abgeschriebenen gasnetz für die laternen bin ich recht sicher, dass gas billijer ist als strom, wenn man eine gesamtrechnung macht. Geringe Wartungskosten?? Kleiner Scherz?? Das Gasrohrsystem
          ist um vieles wartungsintensiver als Stromleitungen.
          Gasleitungen unterliegen einer jährlichen Überprüfung auf
          Dichtigkeit.
          Gas braucht zum Verbrennen ebenfalls Sauerstoff. Weit mehr,
          als Kraftwerke verbrauchen würden.
          Daß hin und wieder Häuser in die Luft fliegen, weißt Du doch?
          Stell Dir mal vor, jede alte Oma/Opa hätte Gaslicht in ihrem
          Kämmerlein. Da hätten wir ein durchgehendes Feuerwerk in
          Deutschland.
          komm komm, durch kurzschlüsse, funkenflug etc passiert auch allerhand, ich weiss nicht, wieviel wohnungen jährlich durch defekte elektroinstallationen ausbrennen und menschen zu schaden kommen...

          noch mal zur klarstellung: gerne räume ich ein, dass gasbeleuchtung heute insgesamt keine alternative zum strom ist (ich kann mich noch erinnern, wie in den frühsechziger jahren in unserer wohnung die gasbeleuchtungsanschlüsse geschlossen wurden und ich als kind froh drum war), aber bei der strassenbeleuchtung ist das ne diskussion wert.

          dietmar

          • Antwort von nach 26 Tagen hilfreich
            Re: nette polemik, aber ...

            nette polemik, werner *schmunzel*, aber bleiben wir doch mal
            aufm teppich ... ich bezog meine bewerkungen vor allem auf die
            öffentliche strassenbeleuchtung, weil die mE eine
            schlüsselrolle beim einzug der künstlichen beleuchtung in das
            tägliche (bzw. nächtliche) leben hatte.
            Ja, mein Lieber, woher soll ich denn wissen, daß Du die Straßenbeleuchtung meinst!! Auch augenbrauenhochziehend (beide Augen plus Hühnerauge). An Deiner Antwort läßt sich das nicht erkennen.
            zunächstens: strom kommt ja auch zT aus erdgaskraftwerken.
            Erdgaskraftwerke arbeiten nur als Spitzenlastwerke, bisher. Also im Notfall. Sind für den normalen Gebrauch viel zu teuer, deshalb werden sie jetzt auch größtenteils außer Dienst gestellt. aber konkret: öl-, braunkohle- und atomkraftwerke, mit deren
            produktion strassenlaternen zum leuchten gebracht werden, sind
            allemal keine besonders appettitlichen alternativen. dezentral
            heisst nicht mehr und nicht weniger als: die energie wird da
            erzeugt, wo sie gebraucht wird. insofern gibt es keine
            transportverluste.
            Also jedes Dorf bekommt wieder sein eigenes Gaswerk!! Du weißt doch sicher, wie Stadtgas hergestellt wird! Durch Gaswerke im Ort, befeuert mit Koks. Koks ist ein Abfallprodukt der Stahlindustrie und fällt heute kaum noch an. Müßte also künstlich erzeugt werden. Dazu die Transporte täglich zu jedem einzelnen Gaswerk.
            es geht mir nur um die strassenbeleuchtung. bei einem
            (kaufmännisch) abgeschriebenen gasnetz für die laternen bin
            ich recht sicher, dass gas billijer ist als strom, wenn man
            eine gesamtrechnung macht.
            Strom ist für alles einsetzbar, Stadtgas nur für die Beleuchtung und zum Kochen.
            komm komm, durch kurzschlüsse, funkenflug etc passiert auch
            allerhand, ich weiss nicht, wieviel wohnungen jährlich durch
            defekte elektroinstallationen ausbrennen und menschen zu
            schaden kommen...
            Fast wöchentlich fliegt doch jetzt in Deutschland ein Haus in die Luft. Jedesmal mit vielen Toten. Bei normalem Abrennen durch Kurzschluß kommt meist niemand zu Schaden.
            noch mal zur klarstellung: gerne räume ich ein, dass
            gasbeleuchtung heute insgesamt keine alternative zum strom ist
            (ich kann mich noch erinnern, wie in den frühsechziger jahren
            in unserer wohnung die gasbeleuchtungsanschlüsse geschlossen
            wurden und ich als kind froh drum war), aber bei der
            strassenbeleuchtung ist das ne diskussion wert.
            Kannst Du Dich auch noch an die örtlichen Gaswerke erinnern? Jedes Dorf hatte damals ein kleines Stück schmutziges Ruhrgebiet
            in seinem Bereich. Das allein ist schon ein Vorteil, der die Abschaffung lohnte.

            Werner
            dietmar

            • Antwort von nach 26 Tagen hilfreich
              Re^2: nette polemik, aber ...

              Ja, mein Lieber, woher soll ich denn wissen, daß Du die
              Straßenbeleuchtung meinst!! Auch augenbrauenhochziehend (beide
              Augen plus Hühnerauge). An Deiner Antwort läßt sich das nicht
              erkennen.
              da haste recht, das räum ich ein. aber sonst wärst du sicherlich nicht so auf tempo gekommen *kicher*
              zunächstens: strom kommt ja auch zT aus erdgaskraftwerken.
              Erdgaskraftwerke arbeiten nur als Spitzenlastwerke, bisher.
              Also im Notfall. Sind für den normalen Gebrauch viel zu teuer,
              deshalb werden sie jetzt auch größtenteils außer Dienst
              gestellt.
              dazu schreibe ich später noch was aber konkret: öl-, braunkohle- und atomkraftwerke, mit deren
              produktion strassenlaternen zum leuchten gebracht werden, sind
              allemal keine besonders appettitlichen alternativen. dezentral
              heisst nicht mehr und nicht weniger als: die energie wird da
              erzeugt, wo sie gebraucht wird. insofern gibt es keine
              transportverluste.
              Also jedes Dorf bekommt wieder sein eigenes Gaswerk!! Du weißt
              doch sicher, wie Stadtgas hergestellt wird! Durch Gaswerke im
              Ort, befeuert mit Koks. Koks ist ein Abfallprodukt der
              Stahlindustrie und fällt heute kaum noch an. Müßte also
              künstlich erzeugt werden. Dazu die Transporte täglich zu jedem
              einzelnen Gaswerk.
              ich will doch keine renaissance von stadtgas, sondern spreche von ERDgas!
              es geht mir nur um die strassenbeleuchtung. bei einem
              (kaufmännisch) abgeschriebenen gasnetz für die laternen bin
              ich recht sicher, dass gas billijer ist als strom, wenn man
              eine gesamtrechnung macht.
              Strom ist für alles einsetzbar, Stadtgas nur für die
              Beleuchtung und zum Kochen.
              komm komm, durch kurzschlüsse, funkenflug etc passiert auch
              allerhand, ich weiss nicht, wieviel wohnungen jährlich durch
              defekte elektroinstallationen ausbrennen und menschen zu
              schaden kommen...
              Fast wöchentlich fliegt doch jetzt in Deutschland ein Haus in
              die Luft. Jedesmal mit vielen Toten. Bei normalem Abrennen
              durch Kurzschluß kommt meist niemand zu Schaden.
              dieser ganze vergleich ist sowieso äpfel und birnen, aber bitte: ich bekomme heute oder morgen aus der todesursachenstatistik, wieviele menschen durch gas- bzw. stromeinwirkung zu tode gekommen isnd – selbstmorde natürlich ausgenommen.
              noch mal zur klarstellung: gerne räume ich ein, dass
              gasbeleuchtung heute insgesamt keine alternative zum strom ist
              (ich kann mich noch erinnern, wie in den frühsechziger jahren
              in unserer wohnung die gasbeleuchtungsanschlüsse geschlossen
              wurden und ich als kind froh drum war), aber bei der
              strassenbeleuchtung ist das ne diskussion wert.
              Kannst Du Dich auch noch an die örtlichen Gaswerke erinnern?
              Jedes Dorf hatte damals ein kleines Stück schmutziges
              Ruhrgebiet
              in seinem Bereich. Das allein ist schon ein Vorteil, der die
              Abschaffung lohnte.
              wie gesagt: erd-, nicht stadtgas.

              dietmar

            • Antwort von nach 26 Tagen hilfreich
              Re^3: nette polemik, aber ...

              Du sprichst immer von "Dezentral" !!!!

              Erdgas kann das aber nicht sein, nicht jedes Dorf hat eine Erdgasblase unter dem Rathaus. Das Erdgas kommt immer aus großen Wasch- und Aufbereitungszentralen. Und davor, z.B. Niedersachsen, aus einer Kaverne unter dem Weser-Ems-Gebiet.
              Gruß Werner

            • Antwort von nach 26 Tagen hilfreich
              Re^4: nette polemik, aber ...

              hi,
              ich hab das schon weiter oben mal konkretisiert: dass die energiegewinnung erst vor ort passiert und insofern transportverluste zwar gasverluste sind (was minimal ist), aber eben keine energieverluste (wie im e-netz)
              salü
              dietmar [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

            • Antwort von nach 26 Tagen hilfreich
              Re^5: nette polemik, aber ...

              Hallo Dietmar!

              Hab ich wohl übersehen! Aber, was ist denn Gas? Keine Energie??

              Jetzt nur ein Beispiel über Verluste bei Gas : Überall im Land verteilt stehen Druckminderstationen der Gasversorger. Dort wird Gas von hohem Druck auf Hausdruck reduziert.
              Jede dieser Stationen wird geheizt mit Gas. Dort gehen Unmengen Gas verloren, nur um die Druckminderer nicht einfrieren zu lassen. Das heißt, es wird nicht bei Frost geheizt, sondern fast immer. Sie frieren ein durch das Druckgefälle.
              Jedes Jahr wird mindestens einmal das gesamte Gasnetz bis ins Haus mit Gasspürgeräten kontrolliert. Jedes Jahr werden Unmengen von Leckagen gefunden. Aber erst am Tag der Suche. Vorher könnten sie theoretisch 364 Tage Gas abgeblasen haben. Und das über die gesamte BRD verteilt!
              Es geht mehr Energie durch Gasverluste verloren, als Elektroenergie!
              Gruß Werner [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]



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