Re: Rolle der Bauern in der 1848er revolution
Hallo Izayoi,
ich hab eine Frage zu der Rolle der bauern in der 1848er
Revolution:
Ich habe nämlich ziemlich widersprüchliche Angaben dazu.
Ist klar, kommt natürlich auf die Gegend und die Bauern an. Arme Bauern, die kaum leben konnten, haben in den Märztagen durchaus in ihren Orten zuerst Forderungen nach Verbesserung ihrer Lage gestellt und nach einiger Zeit durch z.B. Verbrennen von Grundbüchern u.ä, ihren Forderungen Nachdruck verliehen.
Reiche Bauern (die es ja auch gab), hatten da weniger Interesse daran, Revolution zu machen. Wilhelm Wolff, ein Freund von Friedrich Engels, hat die Lage in Schlesien ganz gut beschrieben:
http://mitglied.lycos.de/jpmarat/1848/milliarde1.html
Oder ähnlich die Situation in Baden:
http://www.harry-hack.de/ort_nbheim/special/geschich...
http://images.zeit.de/text/1998/21/Mit_Heugabeln_fue...
Sicher hat es auch Gegenden gegeben, wo es relativ friedlich blieb. So pauschal lässt sich die Frage also nicht beantworten, da ja auch die 1848-er Revolution ein europaweites Phänomen war.
Viele Grüße
Marvin