Renaissance

Von: , Frage gestellt am So, 25. Feb 2001

Hallo ihr,
ich habe mal eine Frage:
welche philosophische Haltung domininerte die Renaissance?und wie gewannen sie die aus den erkenntnissen von zb Galilei?
Ist das richtig,dass ihre eigentliche haltung durch das neue Weltbild bestimmt wurde?wenn ja wie?
DANKKKKKKKKKKKKKKKKKKEE

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 2 Stunden hilfreich
    Re: Renaissance

    wann sind denn deine hausaufgaben endlich abgeschlossen?


    don't panic
    arthur

    • Antwort von nach 3 Stunden hilfreich
      Re^2: Renaissance

      ...Hausaufgaben?
      -Nein,da hast Du mich wohl missverstanden -es handelt sich um privates Interresse...
      Aber es ist schön zu wissen wie hilfsbereit und offen mit meinen Fragen umgegangen wird...
      schönen abend und vielen Dank(-;

  2. Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
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    Peace, Kevin.

  3. Antwort von nach einem Tag hilfreich
    Re: Wiedergeburt des klassischen Denkens

    Die Renaissance ist eine Zäsur in unserer Geschichte. Nach der
    Römerzeit versank Europa während Jahrhunderten in Dunkelheit des
    Mittelalters. Die Menschen lebten zwar in den Ruinen der
    Römerstädte (z.B. in Trier) waren aber nicht fähig, die
    grossartigen Konstruktionen der Römer (Heizungen, Abwasser)
    nachzuvollziehen oder auch nur in Ordnung zu halten. Die
    christliche Religion in ihrer ganzen Enge und mit all ihrem
    damaligem Aberglauben wurde zum wichtigsten Element des gesamten
    mittelalterlichen Denkens. Der Feudalismus bescherte den Menschen
    relative Sicherheit und klarere politische Verhältnisse –
    wenigstens in der Zeit nach den Völkerwanderungen.
    Die Renaissance oder Wiedergeburt des klassischen Denkens ist
    verbunden mit dem Fall von Ost-Rom, von Konstantinopel, an die
    Türken. Während die Kirchen alles Klassische aus ihren
    Bibliotheken verbannt und alles, was den Dogmen der Kirche
    widersprach, verbrannt hatten, kamen nun die klassischen Texte
    aus arabischen Bibliotheken wieder nach Europa. In Rom wurde die
    Laakoon-Gruppe der Griechen gefunden, ein grossartiges
    klassisches Denkmal, an dem sich die Leute um 1500 herum
    ergötzten. Martin Luther gelangte nach Rom, entsetzte sich ob der
    Säkularisierung des kirchlichen Lebens (und der Prunkfreudigkleit
    der Kurie) und schlug seine Thesen an die Kirche von Wittenberg.
    Aber die Zeit war auch für einen grundlegenden Strukturwechsel
    reif geworden. Die alten Feudalstaaten mutierten zu modernen
    Nationalstaaten (Frankreich, Spanien, Oesterreich) Neue Ideen
    wurden aus der Antike heraus geboren. Die Malerei wandte sich vom
    rein Kirchlichen zum wirklichen Lebens-Spiegel.
    Dank besserer Verkehrswege und insbesondere durch die
    Buchdruckerkunst, verbreitete sich das neue Gedankengut in
    grosser Schnelle von Italien aus in den Norden.

    Die Renaissance hat den Intellektuellen ein freieres und
    schöpferischeres Denken beschert. Die Renaissance ist aber auch
    die Zeit der schlimmsten Prachtentfaltung der Herrrschenden. Noch
    hatten die Armen nichts von den revolutionären Ideen der
    Intellektuellen. Erasmus von Rotterdam schreckte vor der
    Reformation zurück, weil er einen Aufstand der Massen
    befürchtete. In Basel, Zürich und andern zwinglianischen und
    calvinistischen Städten verübten die aufgehetzten Menschen
    schlimmsten Vandalismus an den bestehenden Kunstwerken der Kirche
    (Bildersturm).
    Erst die Aufklärung, zwei Jahrhunderte später, führte zu einer
    Befreiung der Me

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