Juden in Berlin-Reinickendorf

Jüdisches Leben in Berlin-Reinickendorf

Im Berliner Bezirk Reinickendorf lebten 1933 1175 jüdische Bürger. Dann kamen die Nazis und mit ihnen die Verfolgung, Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung. Nach 1945 kehrten nur wenige zurück. Aber an alle soll erinnert werden, ob sie nun in Reinickendorf gelebt, gearbeitet oder sich auch nur versteckt gehalten hatten.
Um diese Menschen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und ihnen ein Gedenken zu bewahren, ist jetzt ein Gedenkbuch geplant, welches Leben und Leiden der jüdischen Bevölkerung in Reinickendorf wiedergibt.
Dazu werden Zeitzeugen, Dokumente, private Fotos, Briefe und Tagebücher gesucht.
Die Suche erstreckt sich auf Reinickendorf in den Grenzen bis 1946, die die ehemaligen „Nördlichen Vororte von Berlin“ Frohnau, Hermsdorf, Tegel, Heiligensee, Wilhelmsruh, Lübars, Waidmannslust, Wittenau einschließen, und zwar von der Jahrhundertwende bis zum Jahr 1946.
Betroffene, Freunde, Bekannte, Nachbarn werden gebeten, diese Arbeit tatkräftig zu unterstützen, indem sie Kontakt aufnehmen mit:

Projekt Reinickendorfer Judenheit
Avigdor Ben-Trojan
Laurinsteig 14 a
D-13465 Berlin - Frohnau

Tel. 030 / 784 23 22
Tel. 030 / 78 71 20 30
Tel. 030 / 401 90 09

Fax : 030 / 78 71 20 28
e-mail: [email protected]

Hallo Avi,

ich nehme an, du hast schon Kontakt aufgenommen zu den verschiedenen jüdischen Verbänden (Zentralrat, Wizo, wie sie alle heißen) ? Hast Du es auch über die Makkabi-/Maccabi-Vereine versucht ? Verschiedene Lehrstühle kämen in Frage. Eine Anzeige / einen Aufruf in der Jüdischen Allgemeinen ? Zettel zum Aushängen an die verschiedenen IKGs?

Gruß
Martina

Im Berliner Bezirk Reinickendorf lebten
1933 1175 jüdische Bürger. Dann kamen die
Nazis und mit ihnen die Verfolgung,
Entrechtung, Vertreibung und Vernichtung.
Nach 1945 kehrten nur wenige zurück. Aber
an alle soll erinnert werden, ob sie nun
in Reinickendorf gelebt, gearbeitet oder
sich auch nur versteckt gehalten hatten.

Wird im Gegenzug auch der anno 1948 in Palästina / nachinein Israel lebenden Palästinenser gedacht ( so mit allem Zip und Zap, Mahnmalen, Gedenkstätten etc. ),
die von der Haganah entrechtet, verfolgt und vertrieben wurden??
Nur mal eine interessierte Frage…

Hugin