Ich suche umfangreiche Wissensquellen zu folgenden Mythologien und/oder geschichtlichen Begebenheiten.
Dabei wäre es mir lieb, wenn man in E-Mail-Kontakt treten könnte, damit ich Fragen stellen kann. Wenn jemand hier im Forum posten mag, dann ist je umfangreicher desto besser. Quellenhinweise sind bevorzugt in deutscher Sprache, ebenso Literaturhinweise.
Also es geht um folgendes:
Ich recherchiere gerade für einen Roman, und die Hintergrundhandlung soll in Griechenland, genauer Kreta um 2000 v.Chr. spielen.
Hauptpersonen sollen König Minos und sein wissenschaftlicher Berater Dädalus sein, wichtig in dem Zusammenhang auch der Minotaurenmythos.
Interessiert bin ich an Erkenntnissen über die damalige Kultur, Gesellschaftsstruktur etc. Auch in Hinblick auf die Beziehungen zu Personen bzw. Botschaftern / Königen im Mittelmeerbereich.
Wie sah die Lebenserwartung aus, welche medizinischen Standarts hatten die Menschen, welchen Religionen folgten sie.
Und ganz wichtig: wie sah die Anbindung an Ägypten aus?
Grundwissen ist vorhanden, Ortsbesichtigung ist auch erfolgt.
Jede Angabe hilft mir weiter (Mythos oder Geschichtliche Tatsachen).
Ich recherchiere gerade für einen Roman, und die Hintergrundhandlung soll in Griechenland, genauer Kreta um 2000 v.Chr. spielen. Hauptpersonen sollen König Minos und sein wissenschaftlicher Berater Dädalus sein, wichtig in dem Zusammenhang auch der Minotaurenmythos.
Interessiert bin ich an Erkenntnissen über die damalige Kultur, Gesellschaftsstruktur etc. Auch in Hinblick auf die Beziehungen zu Personen bzw. Botschaftern / Königen im Mittelmeerbereich.
Ich empfehle, hierzu die Schriften von Günther Kehnscherper zu lesen:
… und die Sonne verfinsterte sich. Archäologische Forschungen um das letzte Buch der Bibel, 1962
Kreta-Mykene-Santorin, 1980
Kehnscherper war (ich weiß nicht, ob er noch lebt) eigentlich Theologe und kam durch die Exegese der Offenbarung Johannis zur Archäologie; ihm war aufgefallen, daß Joh. 6 einen riesigen Vulkanausbruch beschreibt.
Die Schrift „Auf der Suche nach Atlantis“ ist überholt. Hierzu empfehle ich: Eberhard Zangger: Die Zukunft der Vergangenheit, 1998.
„Kreta-Mykene-Santorin“ ist sehr schön und anschaulich geschrieben; ob allerdings die minoische Kultur so friedliebend war, wie es Kehnscherper beschreibt, möchte ich bezweifeln. Aber warum sollte das Kreta des Königs Minos nicht IM ROMAN ein prachtvolles High-Tech-Land ohne Militär gewesen sein?
vor etwa einem Jahr gab es im Landesmuseum Karlsruhe eine Ausstellung - hab ich das nicht schon einmal erzählt? - „Minos - Mythos des Labyrinth“. Die Leute da müssten dir viele Informationen geben können.